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	<title>&quot;Kalender&quot; Tag - Uhrinstinkt Magazin</title>
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		<title>Baselworld-Highlight Blancpain Villeret Quantième Complet GMT</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Mar 2018 16:00:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuheiten & Szene]]></category>
		<category><![CDATA[Baselworld]]></category>
		<category><![CDATA[Baselworld 2018]]></category>
		<category><![CDATA[Blancpain]]></category>
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		<category><![CDATA[Quantième Complet]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Blancpain überrascht das Messepublikum 2018 mit einem bemerkenswerten mechanischen Baselworld-Highlight. Die raffinierte Luxusuhr namens Villeret Quantième Complet GMT knüpft an die besten Traditionen der Manufaktur an und erfreut ihren Besitzer mit ebenso nützlichen wie technisch aufwendigen Komplikationen. Wir werfen für die Leser unseres Magazins vorab einen Blick auf die Neuerscheinung, deren genaue Parameter und Preise &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/baselworld-highlight-blancpain-villeret-quantime-complet-gmt/">Baselworld-Highlight Blancpain Villeret Quantième Complet GMT</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.uhrinstinkt.de/magazin">Uhrinstinkt Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/blancpain/"><strong>Blancpain</strong></a><strong> überrascht das Messepublikum 2018 mit einem bemerkenswerten mechanischen Baselworld-Highlight. Die raffinierte Luxusuhr namens Villeret Quantième Complet GMT knüpft an die besten Traditionen der Manufaktur an und erfreut ihren Besitzer mit ebenso nützlichen wie technisch aufwendigen Komplikationen. Wir werfen für die Leser unseres Magazins vorab einen Blick auf die Neuerscheinung, deren genaue Parameter und Preise in wenigen Wochen auf der Baselworld bekannt gegeben werden sollen.</strong></p>
<h2>Lange Tradition bei Uhren mit Vollkalender und Mondphase</h2>
<p style="text-align: justify;">Als Baselworld-Highlight von Blancpain ist wenige Wochen vor der Messe mit der Villeret Quantième Complet GMT eine Uhr angekündigt worden, mit der der Hersteller an besonders renommierte und gefragte Vorläufermodelle anknüpft. Schon Anfang der 1980er Jahre hatten mit Vollkalender und Mondphasenanzeige ausgestattete Uhren zu den anspruchsvollsten Produkten der Marke gehört und waren am Markt erfolgreich gewesen, obwohl die Quarzkrise und der zeitweise dominierende Trend von der mechanischen zur elektronischen Uhr für deren Vermarktung kein ideales Umfeld boten. Neben dem praktischen Nutzen der beiden genannten Komplikationen war es vor allem die besonders hochwertige Verarbeitung der Uhren, die ihnen eine sehr positive Aufnahme bescherte.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/wfOQLQjLWz0?rel=0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Auch heute erfreuen sich Uhren mit einer Mondphasenanzeige nach wie vor großer Beliebtheit, nicht zuletzt wegen der besonders attraktiven optischen Wirkung eines solchen Details, das für einen individuellen Blickfang auf dem Zifferblatt sorgt. Und ein Vollkalender lässt das Zifferblatt nicht nur auf den ersten Blick interessanter wirken, sondern ist – vor allem bei Dresswatches und Business-Uhren – gerade in der Zeit von Smartphones und Tablets ein beliebtes Feature, das neben seiner praktischen Funktion für Stil und Traditionsbewusstsein steht. So lassen sich wesentliche Informationen ohne hektisches Tippen auf dem Touchscreen durch einen einfachen Blick aufs Handgelenk ablesen.</p>
<h2>Die Blancpain Villeret Quantième Complet GMT und ihr großes Erbe</h2>
<p style="text-align: justify;">Wie der Modellname bereits andeutet, ist der prestigeträchtige Neuzugang im Blancpain-Sortiment in der <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/blancpain/villeret/">Kollektion Villeret</a> angesiedelt, die die Manufaktur selbst als die klassischste unter all ihren Kollektionen bezeichnet. Sie würdigt explizit die Werte der traditionellen Uhrmacherkunst und wurde Blancpains Heimatdorf benannt. Hier hatte Jehan-Jacques Blancpain im Jahr 1735 sein Unternehmen gegründet, das damit zu den ältesten noch existierenden Uhrenmanufakturen der Schweiz gehört und seinen Erfolg einer ausgewogenen Mischung von Innovation und Tradition verdankt.</p>
<p><center><a href="https://www.uhrinstinkt.de/blancpain-villeret-mondphase-3663-2954-55b.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-10692 size-full" title="Blancpain Villeret Mondphase in der Version 3663-2954-55B" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/04/Blancpain-Villeret-Mondphase-in-der-Version-3663-2954-55B.jpg" alt="Blancpain Villeret Mondphase in der Version 3663-2954-55B" width="291" height="400" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/04/Blancpain-Villeret-Mondphase-in-der-Version-3663-2954-55B.jpg 291w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/04/Blancpain-Villeret-Mondphase-in-der-Version-3663-2954-55B-218x300.jpg 218w" sizes="auto, (max-width: 291px) 100vw, 291px" /></a> <a href="https://www.uhrinstinkt.de/blancpain-villeret-mondphase-6654-1127-mmb.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-10693 size-full" title="Blancpain Villeret Mondphase in der Version 6654-1127-MMB" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/04/Blancpain-Villeret-Mondphase-in-der-Version-6654-1127-MMB.jpg" alt="Blancpain Villeret Mondphase in der Version 6654-1127-MMB" width="300" height="400" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/04/Blancpain-Villeret-Mondphase-in-der-Version-6654-1127-MMB.jpg 300w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/04/Blancpain-Villeret-Mondphase-in-der-Version-6654-1127-MMB-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></center></p>
<p style="text-align: justify;">Einerseits hatte man bereits 1815 unter Leitung von Frédéric-Louis Blancpain, einem Urenkel des Firmengründers, die ersten Maßnahmen für die Serienproduktion von Uhren ergriffen und 1926 – gut 110 Jahre später – gemeinsam mit John Harwood die erste mit einem automatischen Aufzug ausgestattete Armbanduhr auf den Markt gebracht. Andererseits verzichtete das Unternehmen konsequent auf jedes Engagement im Segment der Quarzuhren und ist bis heute stolz darauf, niemals eine solche hergestellt zu haben. Selbstverständlich – und zur Freude aller Mechanik-Puristen – wird dies auch für die Zukunft strikt ausgeschlossen. Selbst während der Quarzkrise, als mechanische Uhren kaum noch verkäuflich waren, ließ man die Produktion lieber bis 1983 ruhen als die ungeliebten Elektronik-Zeitmesser herzustellen. Heute ist die Manufaktur, deren Sitz sich inzwischen in Le Brassus befindet, Teil der Swatch Group. Sie wird von Marc A. Hayek, einem Enkel Nicolas Hayeks, geleitet und ist für ihre Fähigkeit bekannt, besonders aufwendige Komplikationen zu entwickeln und zu bauen.</p>
<p><center><a href="https://www.uhrinstinkt.de/blancpain-villeret-ultraflach-6223c-1529-55a.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-10694 size-full" title="Blancpain Villeret Ultraflach in der Version 6223C-1529-55A" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/04/Blancpain-Villeret-Ultraflach-in-der-Version-6223C-1529-55A.jpg" alt="Blancpain Villeret Ultraflach in der Version 6223C-1529-55A" width="300" height="400" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/04/Blancpain-Villeret-Ultraflach-in-der-Version-6223C-1529-55A.jpg 300w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/04/Blancpain-Villeret-Ultraflach-in-der-Version-6223C-1529-55A-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a> <a href="https://www.uhrinstinkt.de/blancpain-villeret-ultraflach-6651-3642-55b.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-10695 size-full" title="Blancpain Villeret Ultraflach in der Version 6651-3642-55B" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/04/Blancpain-Villeret-Ultraflach-in-der-Version-6651-3642-55B.jpg" alt="Blancpain Villeret Ultraflach in der Version 6651-3642-55B" width="273" height="400" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/04/Blancpain-Villeret-Ultraflach-in-der-Version-6651-3642-55B.jpg 273w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/04/Blancpain-Villeret-Ultraflach-in-der-Version-6651-3642-55B-205x300.jpg 205w" sizes="auto, (max-width: 273px) 100vw, 273px" /></a></center></p>
<p style="text-align: justify;">Die einzelnen Modelle der Linien <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/blancpain/villeret/ultraflach/">Villeret Ultraflach</a> oder <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/blancpain/villeret/mondphase/">Villeret Mondphase</a> zeichnen sich durchweg durch die Reinheit ihrer Linienführung, die Klarheit ihres Zifferblattdesigns und das raffinierte Design ihrer Gehäuse mit ihren Doppelreif-Umrandungen aus. Unter ihnen finden sich technisch raffinierte und exotische Kreationen, so beispielsweise die Calendrier Chinois Traditionel mit einer Anzeige des chinesischen Kalenders, die Ultraplate, deren Gehäuse trotz des automatischen Aufzugs nur 8,7 Millimeter hoch ist, die Quantième Perpétuel 8 Jours mit Ewigem Kalender, Mondphasenanzeige und acht Tagen Gangreserve sowie die Squelette 8 Jours mit einem skelettierten und von Hand dekorierten und gravierten Uhrwerk.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/0SmVbxuEER8?rel=0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2>Quantième Complet GMT – exklusive Kombination von Tradition und Moderne</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Blancpain Villeret Quantième Complet GMT fügt sich hervorragend in diese Reihe ein, denn zum einen bietet sie Uhrmacherkunst auf höchstem Niveau, und zum anderen zeigt sie einige für die Kollektion charakteristische, klassische Merkmale. Zu diesen gehören vor allem das Zifferblatt mit Grand-feu-Email und der aus gebläutem Stahl gefertigte Serpentinzeiger für das Tagesdatum. Mit seinem markanten blauen Farbton und der geschwungenen Form hebt er sich auf den ersten Blick von den anderen Zeigern ab, sodass Verwechslungen auch bei einem nur flüchtigen Blick auf das Zifferblatt weitgehend ausgeschlossen sind. Für die Quantième Complet GMT haben Blancpains Uhrmacher und Ingenieure ihren bereits 2002 zum ersten Mal präsentierten GMT-Vollkalender weiterentwickelt, der nun mit den unter den Fans der Marke schon fast legendären Korrektoren unter den Bandanstößen kombiniert wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">Wochentag und Monat werden bei der Quantième Complet GMT in zwei unterhalb der Zwölf platzierten Fenstern angezeigt, während die aktuelle Mondphase jeweils bei der Sechs erscheint. Ein zusätzlicher Stundenzeiger, der sich durch eine auffallende rote Spitze von seinen „Mitzeigern“ unterscheidet, dient zur Visualisierung der Uhrzeit einer zweiten Zeitzone. Die Stundenindizes sind durch römische Ziffern markiert.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Innerhalb der Stundenskala findet sich eine 24-Stunden-Skala mit arabischen Ziffern für die GMT-Funktion, außerhalb der Stundenskala hingegen ist am Rand des Zifferblattes die Datumsskala platziert.</p>
</blockquote>
<h2>Die inneren Werte der Quantième Complet GMT</h2>
<p style="text-align: justify;">Im Inneren der Villeret Quantième Complet GMT gibt es ebenfalls einige erwähnenswerte Details, die die Uhr zu einem echten Baselworld-Highlight machen. Das Manufakturwerk enthält nunmehr eine aus Silizium gefertigte Unruhspirale. Dass die Korrektoren nicht an den Seiten des Gehäuses, sondern unter den vier Bandanstößen angeordnet wurden, kommt der ausgesprochen gefälligen Optik zugute, die trotz des großen Funktionsumfanges dieser Uhr von bemerkenswerter Klarheit und Übersichtlichkeit geprägt ist. Dazu kommt der praktische Nutzen. Denn das patentierte System ermöglicht es, sowohl das Datum und den Wochentag als auch Monat und Mondphase durch einfaches Drücken zu korrigieren, ohne dass es dafür eines Korrekturstiftes zu korrigieren. Das Einstellen der Uhrzeit und die Schnellkorrektur der zweiten Zeitzone werden bei der Villeret Quantième Complet GMT ganz traditionell mithilfe der Krone vorgenommen.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Neben der Version mit Edelstahlgehäuse und weißem Zifferblatt wird auf der Baselworld noch eine Ausführung in Rotgold mit einem Opalin-Zifferblatt zu bewundern sein.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Die Farbe der durchbrochenen Blattzeiger und der Indizes stimmt in beiden Versionen jeweils mit der Farbe des Gehäuses überein. Dieses ist übrigens mit seinen 40 Millimetern Durchmesser für eine mechanische Uhr dieses Funktionsumfanges ausgesprochen moderat dimensioniert. Für jede Farb- beziehungsweise Materialvariante gibt es ein passendes Armband aus dem entsprechenden Metall oder aus Alligatorleder. Die Blancpain Villeret Quantième Complet GMT empfiehlt sich als elegante Dresswatch und Business-Uhr. Sie leistet zudem all jenen gute Dienste, die geschäftlich oder privat viel unterwegs sind und sich dabei häufig in unterschiedlichen Zeitzonen aufhalten.</p>
<p><strong>Mehr zur Baselworld:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/baselworld-geruechte/">Baselworld Gerüchte</a></li>
<li><a href="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/pre-baselworld-2018/">Pre Baselworld 2018</a></li>
<li><a href="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/baselworld-premieren/">Baselworld Premieren</a></li>
<li><a href="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/baselworld-neuvorstellungen-im-fokus/">Baselworld Neuvorstellungen</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Svend Andersen: Uhrmacher des Unmöglichen</title>
		<link>https://www.uhrinstinkt.de/magazin/svend-andersen-uhrmacher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Feb 2018 07:31:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte & Persönlichkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Flaschenuhr]]></category>
		<category><![CDATA[Kalender]]></category>
		<category><![CDATA[Svend Andersen]]></category>
		<category><![CDATA[Uhrmacher]]></category>
		<category><![CDATA[Weltzeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dass ein Uhrmachermeister einem größeren Publikum namentlich bekannt wird, ist heute relativ selten. Anders als im 18. oder 19. Jahrhundert, bleiben die Schöpfer der kleinen Meisterwerke heute meist anonym oder werden allenfalls in Fachmedien erwähnt. Eine der wenigen Ausnahmen ist Svend Andersen, der sich als &#8220;Uhrmacher des Unmöglichen&#8221; international einen Namen gemacht hat. In diesem &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/svend-andersen-uhrmacher/">Svend Andersen: Uhrmacher des Unmöglichen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.uhrinstinkt.de/magazin">Uhrinstinkt Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Dass ein Uhrmachermeister einem größeren Publikum namentlich bekannt wird, ist heute relativ selten. Anders als im 18. oder 19. Jahrhundert, bleiben die Schöpfer der kleinen Meisterwerke heute meist anonym oder werden allenfalls in Fachmedien erwähnt. Eine der wenigen Ausnahmen ist Svend Andersen, der sich als &#8220;Uhrmacher des Unmöglichen&#8221; international einen Namen gemacht hat. In diesem Beitrag stellen wir unseren Lesern diese außergewöhnliche Persönlichkeit der Uhrengeschichte und einige ihrer interessantesten Kreationen vor.</strong></p>
<h2>Frühe Begeisterung für die Uhrmacherei</h2>
<p style="text-align: justify;">Der 1942 in Dänemark geborene Svend Andersen begeisterte sich schon früh für die Uhrmacherei. Unmittelbar nach dem Abschluss der Grundschule begann er eine vierjährige Uhrmacherausbildung an der Dänischen Uhrmacherschule. Diese gehörte seinerzeit zum Königlichen Technologischen Institut in Kopenhagen. Nachdem er seine Uhrmacherlehre erfolgreich abgeschlossen und das entsprechende Diplom erworben hatte, entschloss sich der damals 21-Jährige im Jahr 1963 in die Schweiz – die führende Uhrmachernation der Welt – zu gehen und seine Kenntnisse dort zu vervollkommnen.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/H94cKG9znm8?rel=0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Seine erste Station war die renommierte Uhren- und Schmuckfirma Gübelin, in deren Luzerner Filiale Andersen für rund zwei Jahre arbeitete. 1965 wechselte er in die Genfer Filiale von Gübelin. Dank seiner guten Sprachkenntnisse wurde er dort auch im Ladendienst eingesetzt und konnte sich so aus erster Hand einen Eindruck von den Bedürfnissen und Wünschen einer anspruchsvollen Klientel von Uhren- und Schmuckkäufern machen.</p>
<h2>Andersens erstes Projekt: die Flaschenuhr</h2>
<p style="text-align: justify;">Das erste Projekt, mit dem Svend Andersen größere öffentliche Aufmerksamkeit erregte, war eine Flaschenuhr, die er 1969 schuf und die auf der Montres et Bijoux in Genf ausgestellt wurde. Es heißt, die Idee dazu sei ihm am Silvesterabend des Jahres 1968 gekommen und möglicherweise von den sogenannten Buddelschiffen inspiriert gewesen. Ähnlich wie bei diesen von Seeleuten in mühevoller Handarbeit hergestellten Schiffsmodellen in Flaschen widmete auch Andersen in den folgenden fünf Monaten einen erheblichen Teil seiner Freizeit dem Bau der Flaschenuhr.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Teil für Teil musste er durch den Flaschenhals in die Flasche einführen und dort zu einem veritablen Uhrwerk mit Handaufzug zusammensetzen.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Dieses verfügte über eine Gangreserve von acht Tagen und beeindruckte auf der Genfer Uhren- und Schmuckmesse nicht nur die internationale Fachpresse und das Publikum, sondern auch Vertreter der Uhrenmanufaktur Patek Philippe, die den jungen dänischen Uhrmacher umgehend für ihr &#8220;Atelier de Complications&#8221; – das hauseigene Atelier für Uhrenkomplikationen – engagierten. Schon mit der Flaschenuhr begründete er seinen Ruf als &#8220;Uhrmacher des Unmöglichen&#8221;. Neun Jahre arbeitete er für die renommierte Manufaktur, bevor er 1979 den Schritt in die Selbstständigkeit wagte.</p>
<h2>Selbstständiger Uhrmachermeister mit eigener Werkstatt und einer Leidenschaft für Weltzeit- und Kalenderuhren</h2>
<p style="text-align: justify;">Als nunmehriger Inhaber einer eigenen Uhrenwerkstatt konnte sich Andersen verstärkt mit der Entwicklung und Umsetzung außergewöhnlicher Ideen befassen. Dazu zählte beispielsweise die 1989 geschaffene erste Weltzeituhr Communication, auf die wenig später die Sonderserie Communication 24 folgte. Deren erstes Exemplar trug übrigens der Prinzgemahl Henrik von Dänemark. Ebenfalls 1989 fand eines von Andersens Werken Eingang in das Guinness-Buch der Rekorde: die kleinste Kalenderuhr, die jemals weltweit gebaut worden war.</p>
<figure id="attachment_10518" aria-describedby="caption-attachment-10518" style="width: 600px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-10518 size-full" title="Uhrmacherwerkstatt" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/03/Uhrmacherwerkstatt.jpg" alt="Uhrmacherwerkstatt" width="600" height="400" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/03/Uhrmacherwerkstatt.jpg 600w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/03/Uhrmacherwerkstatt-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-10518" class="wp-caption-text">© rrudenkois / Fotolia.com</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Das Thema Weltzeituhren beschäftigte den Ausnahme-Uhrmacher auch in den folgenden Jahren intensiv. So schuf er beispielsweise 1992 anlässlich des 500-jährigen Jubiläums der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus die Weltzeit-Jubiläumsuhr &#8220;Christophorus Columbus&#8221;. Die limitierte Serie umfasste insgesamt 500 Uhren, deren Gehäuse aus Gelb-, Rosé- und Weißgold beziehungsweise aus Platin gefertigt waren.</p>
<h2>Die Kalenderuhr der Superlative und weitere Weltzeituhren</h2>
<p style="text-align: justify;">Schon ein Jahr später machte Svend Andersen mit seiner Kalenderuhr &#8220;Perpetuel 2000&#8221; Furore. Diese gestaltete er im Art-Déco-Look und verzichtete auf dem Zifferblatt auf Tages-, Wochen- und Monatsangabe. Nur das Datum erscheint in einem relativ großen Fenster, während auf der Rückseite der Uhr ein 4&#215;12-Monatsanzeiger zur genauen Einstellung des Kalenders zu finden ist.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">1994 schuf Andersen mit der 24 Stück umfassenden Mundus-Serie erneut eine Weltzeituhr, die die weltweit flachste ihrer Art ist.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Trotz der anspruchsvollen Technik beträgt ihre Dicke des Platingehäuses mit zwei Saphirgläsern lediglich 4,2 Millimeter. Mit dem Modell Hebraika präsentierte Svend Andersen im selben Jahr zudem eine Armbanduhr mit einem jüdischen Kalender, die er in Kooperation mit Alain Silberstein entwickelt hatte und die eine absolute Weltpremiere darstellte. 1996 erweiterte er seinen genialen Kalendermechanismus erhielt zur &#8220;Perpetuel Secular Calender&#8221;, der ersten Armbanduhr mit hundertprozentig ewigem Kalender. Diese verfügt unter anderem über ein Zahnrad, welches sich in 400 Jahren nur einmal dreht und das fehlende Schaltjahr 2100 kompensiert.</p>
<h2>Exklusive Ideenfeuerwerke für Uhrenliebhaber</h2>
<p style="text-align: justify;">Zu den außergewöhnlichen Kreationen Andersens in den letzten Jahrzehnten gehören die 1997 entwickelte Armbanduhr Eros mit einem raffinierten Figurenautomaten und einem massiven Goldgehäuse, die &#8220;Montre à tact&#8221; von 1998 und die &#8220;Date discrète&#8221; von 1999. Das Jahr 2000 nahm der geniale Uhrenschöpfer zum Anlass, mit der &#8220;Perpetuel Impératrice&#8221; eine Damenuhr im Goldgehäuse vorzustellen, bei der es sich um die kleinste jemals gefertigte Uhr mit Ewigem Kalender handelt. Um das Zifferblatt übersichtlich und leicht ablesbar zu halten, wurden alle weniger wichtigen Angaben auf der Rückseite der Uhr untergebracht. Andersens Orbita Lunae von 2002 überraschte die Fachwelt in Basel schließlich mit einer absolut neuartigen Mondphasenanzeige.</p>
<figure id="attachment_10524" aria-describedby="caption-attachment-10524" style="width: 600px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-10524 size-full" title="Svend Andersen" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/03/Svend-Andersen.jpg" alt="Svend Andersen" width="600" height="900" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/03/Svend-Andersen.jpg 600w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/03/Svend-Andersen-200x300.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-10524" class="wp-caption-text">© Svenderikjo / da.wikipedia.org</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Seine Leidenschaft für das Außergewöhnliche veranlasste Svend Andersen übrigens auch dazu, 1985 gemeinsam mit Vincent Calabrese in Genf die Akademie der unabhängigen Uhrenkreateure (Academie Horlogere des Createurs Independants bzw. AHCI) ins Leben zu rufen, die er 17 Jahre lang als Vorstand leitete.</p>
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