Segelboot im Alinghi Style
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Swiss Connection: Omega und Alinghi feiern Partnerschaft

Anlässlich seiner Zusammenarbeit mit dem Schweizer Segelteam Alinghi präsentiert Omega eine neue Sonderedition der Speedmaster. Gefertigt aus schwarzer Keramik, erinnert der 44,25 Millimeter große Chronograph mit roten Akzenten an das Logo der erfolgreichen Alinghi-Mannschaft und verfügt über eine spezielle Regatta-Countdownfunktion. Grund zum Feiern gibt es allemal, denn seit dem Beginn der Partnerschaft konnte die Swiss Connection bereits zwei wichtige Siege verbuchen.

Große Siege dank moderner Technologien

1994 vom Schweizer Biotechnologie-Unternehmer Ernesto Bertarelli gegründet, stieg Alinghi mit Beginn des 21. Jahrhunderts zu den erfolgreichsten Mannschaften seiner Disziplin auf. Internationale Beachtung erhielt das Team beim America’s Cup 2003, den es als erste europäische Crew in der über 150-jährigen Geschichte der prestigeträchtigen Regatta gewinnen und 2007 sogar verteidigen konnte. Darüber hinaus erzielte die Mannschaft bisher sieben Siege beim Bol d’Or auf dem Genfersee, acht D35-Trophäen und vier Triumphe bei der Extreme Sailing Series. Seit sich Omega 2019 in die Liste der prominenten Schweizer Sponsoren des Segelteams einreihte (zu denen auch UBS und Nespresso zählen), kamen zwei Durchbrüche bei der GC32 hinzu: Der Weltmeistertitel und der Sieg bei der Racing Tour.

Für die Leistungsstärke Alinghis sind neben der Anwerbung von Weltklasse-Skippern wie dem neuseeländischen Russell Coutts vor allem technologische Fortschritte verantwortlich: So nutzte das Team bei seinen America’s-Cup-Siegen den damals neuartigen, in der Schweiz entwickelten Spinnakerstoff für die Segel – ein äußerst leichtes und extrem dehnbares Material. Auch bei den Yachten selbst, welche ausnahmslos den Namen Alinghi tragen, sorgen innovative Werkstoffe und intelligente Designs für eine besondere Wettbewerbsfähigkeit. Bertarelli ist damit das Undenkbare gelungen: Ein Binnenland in eine Segel-Nation zu verwandeln.

Omega Speedmaster Moonwatch "Dark Side of the Moon" - Alinghi

Sportlicher Bolide in Rot und Schwarz

Nationale Verbundenheit ist aber längst nicht der einzige Grund für die Swiss Connection mit Omega. Wie beide Partner betonen, basiert die Kooperation in erster Linie auf einem gemeinsamen Sinn für Innovationskraft und Präzision. Werte, die das neue Sondermodell namens Speedmaster Dark Side Of The Moon mit dem Namenszusatz Alinghi (Ref. 311.92.44.30.01.002) überzeugend verkörpern will: Sein Keramikgehäuse ist nicht nur leichter und deutlich kratzfester als die Edelstahlhüllen der Moonwatches, sondern auch spürbar größer. 44,25 Millimeter erfordern trotz kurzer Bandanstöße mindestens 18 Zentimeter Handgelenksumfang und machen ein Übersehen des Chronographen praktisch unmöglich. Einen weiteren, maßgeblichen Beitrag zur dominanten Präsenz leistet die schwarze Farbgebung mit dunkelroten Akzenten: So erstrahlt neben dem „Tachymètre“-Schriftzug auf der sonst weiß markierten, mit Super-LumiNova versehenen Lünette auch das Alinghi-Logo des Start/Stopp-Drückers in der Farbe des Feuers.

Ein markanter Kontrast, der im Kautschukband der Speedmaster fortgesetzt wird: Seine perforierte schwarze Oberfläche wird um eine rote Unterfütterung ergänzt, die zusammen mit den ebenfalls roten Kontrastnähten für eine harmonische Fortsetzung des Gehäusedesigns sorgt. Aber Vorsicht: Trotz der Robustheit des Bandes sollte die Dark Side Of The Moon aufgrund ihrer geringen Wasserdichtigkeit von 50 Metern lieber oberhalb des Meeresspiegels eingesetzt werden.

Countdown-Skala für die Regatta

Damit steht dem Einsatz bei den weltbesten Regatten nichts im Wege. Sollte das Endprodukt der Swiss Connection hier jemals genutzt werden, ist es dank eines intelligenten Features im Zifferblatt bestens vorbereitet: So verfügt der Totalisator bei drei Uhr über eine vier- und fünfminütige Countdown-Funktion, um die verbleibende Zeit bis zum Start nach den Ankündigungs- und Vorbereitungssignalen anzuzeigen. Noch auffälliger präsentiert sich das Alinghi-Logo bei sechs Uhr, welches beim Aktivieren der Chronographenfunktion zu rotieren beginnt. Genau wie der große Sekundenzeiger, die Markierungen der Countdown-Anzeige und die äußeren Ergänzungen der zwölf lumineszenten Indizes bringt sein kräftiges Rot einen lebendigen Touch in die grau-schwarze Umgebung. Trägern einer Moonwatch wird neben der kleinen Sekunde bei neun Uhr auch das gewölbte Saphirglas bekannt vorkommen, doch aufgrund des rotierenden Emblems muss auf die klassische 12-Stunden-Skala verzichtet werden.

Omega Speedmaster Moonwatch Co-Axial Chronograph 44,25mm Meteorite

Skelettiertes Design im Stile eines Katamarans

Genau wie bei der gelb kontrastierten Apollo-8-Edition der Dark Side Of The Moon, wird die sportliche Erscheinung durch eine Skelettierung des Zifferblatts verstärkt. Hier blicken wir auf eine großzügig exponierte, mit einem lasergravierten Wabenmuster versehene Hauptplatine und Federhausbrücke. Diese Textur ist kein willkürliches Designspiel der Swiss Connection, sondern erhält seine Inspiration vom Rumpf des hochmodernen Katamarans „Alinghi TF35“.

Omega Speedmaster Moonwatch "Dark Side of the Moon" Apollo 8 - Alinghi

Stichwort Rumpf: Drehen wir die Speedmaster Dark Side Of The Moon Alinghi herum, begrüßt uns durch einen Saphirglasboden das handaufgezogene Kaliber 1865, dessen Brücken mit einem schwarzen Carbon-Muster verziert wurden. Letzteres gewährleistet einen starken Kontrast zum silberfarbenen Räderwerk, macht den Antrieb aber nicht zu einer Revolution: Speedmaster-Enthusiasten werden sofort erkennen, dass es sich um eine Version des Moonwatch-Kalibers 1861 handelt. Die 48 Stunden Gangreserve sind also keine Überraschung.

Die Swiss Connection trägt Früchte

Nach über einem Jahr der erfolgreichen Zusammenarbeit vereinen Uhrenmarke und Segelteam ihre Gemeinsamkeiten endlich in einem passenden Zeitanzeiger. Man muss kein Fan des Segelsports sein, um die neue Speedmaster zu mögen: Als einer der sportlichsten Chronographen des Bieler Herstellers glänzt sie mit ausdrucksstarken Farbakzenten, verfügt über eine bisher einzigartige Skelettierung und trägt ihre Verbindung zur Regatta nicht allzu auffällig zur Schau. Bei einer dem Wassersport gewidmeten Modellreihe wäre eine etwas höhere Wasserdichtigkeit als die gegebenen 50 Meter jedoch angebracht. Am insgesamt überzeugenden Gesamtbild der Speedmaster Dark Side Of The Moon Alinghi ändert dieser Kritikpunkt aber nichts. Die Ref. 311.92.44.30.01.002 ist in unlimitierter Auflage verfügbar und mit einem Herstellerpreis von 10.330 Euro versehen.

Omega Speedmaster Moonwatch "Dark Side of the Moon" Black Black

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