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Rolex Tennis von den US-Open bis zu Roger Federer

« Eine Uhrenmarke und Ihr Lieblingssport »

Kann eine Uhrenmarke einen Lieblingssport haben? Wer sieht, wie intensiv Rolex Tennis unterstützt, könnte schnell zu diesem Schluss gelangen. In diesem Beitrag berichten wir über die enge Beziehung zwischen der renommierten Schweizer Luxusuhrenmarke und dem „weißen Sport“ und einem seiner größten Stars, Roger Federer.

Das Tennisspiel: vom Lieblingssport der Oberklasse zum populären Event-Sport

Ursprünglich war Tennis nur in Adelskreisen und im gehobenen Bürgertum verbreitet und galt daher noch bis weit ins 20. Jahrhundert hinein als elitäres Freizeitvergnügen. Dies änderte sich erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In Deutschland waren es vor allem die großen und anhaltenden Erfolge von Steffi Graf und Boris Becker in den 1980er und 1990er Jahren, die dem Tennisspiel zu einer großen Popularität verhalfen und sowohl die Zuschauerzahlen in den Tennisstadien und im Fernsehen als auch die Zahl der aktiven Tennisspieler deutlich ansteigen ließen. Dennoch wird der „weiße Sport“, wie er aufgrund der traditionell weißen Bekleidung der Spieler auch genannt wird, bis heute mit Eleganz und gehobener Lebensart assoziiert.

Kein Wunder also, dass ein renommierter Hersteller von Luxusuhren wie Rolex Tennis als eine seiner bevorzugten Sportarten betrachtet und sich in der Welt dieses Sports als Sponsor besonders wohl fühlt.

Rolex und Tennis: eine über Jahrzehnte gewachsene Beziehung

Der Tennissport wird zwar erst seit den 1870er Jahren unter diesem Namen betrieben, doch seine Wurzeln reichen um einige Jahrhunderte weiter zurück in die Geschichte. So war das Jeu de Paume, das mit der bloßen Hand statt mithilfe eines Schlägers gespielt wurde, schon im 13. Jahrhundert beliebt, und im 16. Jahrhundert wurde in Paris eine Reihe von kommerziell betriebenen Anlagen dafür errichtet. Die Geburtsstunde des Tennisspiels im heutigen Sinne schlug allerdings erst 1874, als sich der britische Major Walter Clopton Wingfield ein Spiel unter dem Namen Sphairistikè patentieren ließ und erstmals verbindliche Regeln dafür festschrieb.

Das griechische Wort steht für „Ballspiele“, doch da das Spiel zunächst meist auf Rasenflächen gespielt wurde, kam bald die englische Bezeichnung Lawn Tennis dafür in Gebrauch. Seit dem Juli 1877, als in Wimbledon die ersten Tennismeisterschaften ausgetragen wurden, wird nach neuen, im Wesentlichen, bis heute beibehaltenen, Regeln gespielt. Damals gewann ein britischer Spieler das Turnier – vor ganzen 200 Zuschauern. Nachdem die Sportart 1925 aus dem Programm der Olympischen Spiele gestrichen worden war, ist sie erst seit 1988 wieder eine olympische Disziplin.

Bereits zehn Jahre zuvor, im Jahr 1978, hatte Rolex zum ersten Mal als Zeitgeber der Tennismeisterschaften in Wimbledon fungiert. Das war der Beginn eines umfangreichen Engagements im Tennis, das die prestigereiche Uhrenmanufaktur bis heute aufrechterhalten hat.

Grand Slam: die „großen Vier“ von den Australian Open bis zu den US-Open

Die auch als Grand Slam bezeichnete Serie der vier bedeutendsten Tennisturniere der Welt umfasst die Australian Open, die French Open, die Wimbledon Championships und die US-Open. Sie sind nicht nur besonders traditionsreich und prestigeträchtig, sondern für erfolgreiche Teilnehmer auch besonders lukrativ. Nirgendwo sonst werden höhere Preisgelder gezahlt. Und bei keinem anderen Turnier gibt es mehr Punkte für die Anrechnung auf die Platzierung in der Weltrangliste zu gewinnen.

Eine besondere Krönung der sportlichen Laufbahn in ihrem Lieblingssport ist für Tennisspieler der sogenannte Karriere-Grand-Slam. Damit ist der Gewinn aller vier Grand-Slam-Turniere gemeint, der jedoch nicht zwingend innerhalb desselben Jahres oder in ununterbrochener Folge erreicht werden muss. Im Einzel gelang dies bisher nur acht Herren, darunter Andre Agassi (1999), Roger Federer (2009), Rafael Nadal (2010) und Novak Đoković (2016), sowie zehn Damen, unter ihnen Martina Navrátilová (1983), Steffi Graf (1988), Serena Williams (2003) und Marija Scharapowa (2012).

Roger Federer: Tennis-Ass und Liebhaber der Uhrenmarke

Ein Beispiel dafür, wie Rolex Tennis inspiriert – und ebenso umgekehrt – ist der Schweizer Tennisspieler Roger Federer. Der 1981 in Basel Geborene erzielte in seinem Lieblingssport so viel Erfolge, dass er von Sportexperten bereits als bislang bester Tennisspieler der Geschichte bezeichnet wird. Er konnte sich insgesamt 310 Wochen lang an der Spitze der Weltrangliste behaupten, davon 237 Wochen in Folge, was eine bisher einzigartige Leistung darstellt. Fünf Jahre beendete er als Weltranglistenerster und war außerdem der älteste Spieler, der jemals diese Liste anführte.

Mit 20 Grand-Slam-Siegen im Herrentennis hält er einen Rekord, zudem hat er insgesamt mehr als 100 Einzeltitel und acht Doppeltitel errungen. Dreimal gewann er sogar jeweils drei Grand-Slam-Turniere innerhalb einer Saison und mit acht Einzeltiteln bei den Wimbledon Championships ist er der aktuelle Rekordsieger dieses Turniers. Bei den Australian Open und den US-Open konnte er sich sechs beziehungsweise fünf Siege sichern und aus den French Open ging er bisher einmal als Sieger hervor.

Zahlreiche weitere Siege in anderen Turnieren komplettieren seinen unglaublichen Track Record, und als fünfmaliger Weltsportler des Jahres wurde er so oft für diesen Ehrentitel gewählt wie bislang kein anderer Sportler der Welt. In dieser unvergleichlichen Erfolgsgeschichte hat eine Rolex ihren ganz besonderen Platz. Sie erinnert Roger Federer nach eigener Aussage an den Sommer 2009, in dem seine Zwillingstöchter geboren wurden und er den bis dahin von Pete Sampras gehaltenen Grand Slam Rekord brechen konnte.

Rolex Oyster Perpetual Datejust II in der Version 116300

Es handelt sich dabei um eine Oyster Perpetual Datejust, die er an seinem Arm trug, während er die Trophäe überreicht bekam.

Warum fördert Rolex Tennis?

Für die kommenden Jahre dürften sich Uhrenliebhaber weiterhin über die starke Präsenz und die regen Aktivitäten freuen können, mit denen Rolex Tennis auf vielfältige Weise unterstützt, denn beide passen einfach sehr gut zusammen. So wie erfolgreiche Tennisspieler physisch robust und gleichzeitig höchst präzise sein müssen, um den Belastungen des Spiels standzuhalten und ihren Gegner im Spiel bezwingen zu können, sind auch die Uhren von Rolex gleichermaßen robust und extrem ganggenau. Dazu kommt, dass dem Tennis bis heute der Ruf einer besonders eleganten Sportart vorauseilt und zeitlose Eleganz neben der technischen Zuverlässigkeit und Robustheit eines der Hauptmerkmale von Rolex ist.

Kein Wunder also, dass unter den Zuschauern eines Grand-Slam-Turniers die Quote derjenigen, die bevorzugt eine Uhr mit dem markanten Kronen-Logo wählen, deutlich höher sein dürfte als im Bevölkerungsdurchschnitt…

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