Omega Moonwatch 2021

« Ein gutes Jahr für eine Ikone »

2021 wird als eines der wichtigsten Jahre für die Moonwatch in Erinnerung bleiben: Gründlich modernisiert, verfügt der legendäre Omega Chronograph jetzt über ein Master Chronometer Kaliber und zahlreiche kosmetische Veränderungen. Auch andere Speedmaster Editionen wie die Dark Side of the Moon Alinghi, die legendäre Kaliber 321 und die Grey Side of the Moon sorgten in jüngster Zeit für Aufsehen. Wir geben einen Überblick zu den wichtigsten Modellen, die im aktuellen Jahr erhältlich sind.

Eine neue Ära beginnt: Die Omega Moonwatch 2021

Optisch zurückhaltende und technisch gravierende Veränderungen sind das Motto der Moonwatch 2021. Wie beim Vorgänger, stehen zwei Versionen zur Wahl: Während traditionelles Hesalitglas auf einen geschlossenen Gehäuseboden trifft (Ref. 310.30.42.50.01.001), lässt die Saphirglas-Version (Ref. 310.30.42.50.01.002) auf der Rückseite in ihr Uhrwerk blicken, was ihr den treffenden Spitznamen „Sapphire Sandwich“ beschert. Für Vortrieb sorgt ab 2021 nicht mehr das historische Kaliber 1861, sondern das ebenfalls handaufgezogene 3861 mit markentypischer Co-Axial-Hemmung, Master-Chronometer-Zertifikat und Siliziumspirale. Ein Schritt in die Moderne, den Freunde wie Kritiker des alten Uhrwerks schon lange erwartet haben.

Äußerlich dominieren leichte Modifikationen. Neben dem „Step Dial“, dessen leichte Kante innerhalb der Minuterie für einen plastischeren Eindruck sorgt, finden Enthusiasten jetzt eine Tachymeterlünette mit der populären „Dot over 90“-Markierung vor. Dass der Punkt jetzt über statt neben der 90 prangt, besitzt vor allem historische Bedeutung, da die frühen Moonwatches der 1960er-Jahre über exakt dieses Feature verfügten.

Flacheres Gehäuse und optionale Goldmodelle

An den bekannten 42 Millimetern Durchmesser der Moonwatch ändert sich 2021 nichts. Demgegenüber sinkt die Höhe bei Hesalit- und Saphirglasmodellen um circa 0,5 Millimeter, ergänzt um eine Verschlankung der Massivbänder. Letztere sind bei der Moonwatch 2021 komplett satiniert und weisen eine starke Verjüngung von 20 Millimetern an den Bandanstößen zu 15 Millimetern an der Faltschließe auf. Eine weitere Neuerung findet sich in der Modellfamilie: Wer außergewöhnliche Exklusivität sucht, bekommt den weltberühmten Chronographen jetzt auch in massiven, 18-karätigen Rot- und Weißgoldeditionen. Neben Massivbändern stehen Nylon- und Ledervarianten zur Wahl.

Dark Side of the Moon Alinghi

Eine weitere Neuerung betrifft 2021 die 44,25 Millimeter große, aus Keramik gefertigte Speedmaster Dark Side of the Moon. In Zusammenarbeit mit dem schweizerischen Segelteam Alinghi, das seit seiner Gründung im Jahr 1994 große Erfolge beim prestigeträchtigen America’s Cup erzielt, entstand in unlimitierter Auflage ein Sondermodell in Schwarz und Rot (Ref. 311.92.44.30.01.002). Neben einer speziellen Countdown-Skala für die Regatta besitzt es eine coole Skelettierung, wird von einer Variante des originalen Moonwatch-Kalibers 1861 (dem 1865) befeuert und offenbart seine Verbindung zum Segelsport mit angenehmer Zurückhaltung.

Omega Speedmaster "Dark Side of the Moon" Chronograph Team Alinghi 44,25 mm

Omega Speedmaster Kaliber 321

Bereits ein Jahr vor der Omega Moonwatch 2021 zog die populäre Kollektion alle Blicke der Uhrenwelt auf sich, als mit dem Kaliber 321 nach über 50 Jahren Pause der prominenteste Antrieb der Firmengeschichte zurückkehrte. Mittels modernster Messverfahren wurde das originale Werk der ersten Speedmaster-Versionen ab 1957 rekonstruiert und stellt optisch jedes andere Kaliber der Schweizer Luxusmarke in den Schatten. Mit 18-karätigem Goldfinish, Handaufzug und Säulenradmechanismus ist das Werk, welches auf dem Mond getragen wurde, auch 2021 noch der Traum jedes Omega-Liebhabers. Zwei Versionen der Omega Speedmaster Kaliber 321 stehen zur Wahl: Eine Edelstahlvariante mit 39,7 Millimetern Durchmesser (Ref. 311.30.40.30.01.001) und eine atemberaubende, sündhaft teure 42-Millimeter-Ausführung aus Platin (Ref. 311.93.42.30.99.001).

Omega Speedmaster Moonwatch "First Omega in Space"

Grey- und White Side of the Moon

Zurück zur Dark Side of the Moon, deren Vielfalt im Jahr 2021 ungebrochen ist und neben der Alinghi zwei weitere Highlights inkludiert. Besondere Erwähnung verdient die White Side of the Moon (Ref. 311.93.44.51.04.002), die an die weiße Ansicht des Mondes von der Erde aus erinnert und keine Kompromisse in ihrer Helligkeit kennt. Zifferblatt, Keramikgehäuse, Lünette, Lederband – hier dominiert strahlendes Weiß jedes Detail. Wäre der vom Co-Axial-Kaliber 9300 angetriebene Chronograph keine 44 Millimeter groß, könnte man ihn glatt für eine Damenuhr halten.

Omega Speedmaster Moonwatch "White Side of the Moon"

Eine andere Designphilosophie verfolgt die Grey Side of the Moon (Ref. 311.93.44.51.99.002). Mit grauem Keramikgehäuse und sandgestrahltem Platin-Zifferblatt soll sie an die Farbe des Mondgesteins erinnern und wirkt auch 2021 noch brandaktuell. Charakteristische Merkmale sind die weiße, leuchtbeschichtete Tachymeterskala, das übersichtliche Bicompax-Layout und die dunkelgrauen Zeiger. Unser Geheimtipp: Die Meteorite-Ausführung mit exotischem Zifferblatt aus säuregeätztem, außerirdischem Gestein.

Omega Speedmaster Moonwatch "Grey Side of the Moon"

Moonwatch Moonphase Chronograph 44,25 mm

Im Schatten brandneuer Moonwatches könnte sie 2021 fast untergehen, aber es gibt sie noch: Die legendäre Speedmaster mit fotorealistischer Mondphase auf 6 Uhr (Ref. 304.33.44.52.01.001). Lebendiger und lebensechter wirkt unser Erdtrabant in keiner anderen Uhr! Im Kontrast zur ebenfalls 44,25 Millimeter großen Dark Side of the Moon besteht sie nicht aus Keramik, sondern verfügt über ein Edelstahlgehäuse mit Keramiklünette und fällt durch ihren eleganten, schwarzen Sonnenschliff ins Auge. Erst bei genauerem Hinsehen bemerkt man, dass auf neun Uhr eine Kalenderfunktion aufwartet. Ihre Energie schöpft die Moonwatch Moonphase Chronograph 44,25 mm aus dem Co-Axial Master-Chronometer-Kaliber 9904, womit sie auf dem aktuellsten Stand der Technik ist.

Omega Speedmaster Moonwatch Moonphase Chronograph 44,25mm

First Omega in Space

Eine weitere Kandidatin, die man 2021 auf keinen Fall vergessen sollte, ist die First Omega in Space (Ref. 311.32.40.30.01.001). Ähnlich der Alinghi, wird sie vom traditionsreichen Kaliber 1861 befeuert, weshalb sie für Traditionalisten einen besonderen Stellenwert besitzt. Inspiriert von der historischen Uhr Walter Schirras, mit welcher der Astronaut 1962 im Zuge der „Sigma 7“-Mission die Erde umkreiste, verfügt die nummerierte Auflage über ein kompaktes 39,7-Millimeter-Gehäuse und einen massiven Gehäuseboden mit markentypischem Seepferdchen-Emblem. Auch ihre historische Bedeutung als erste Omega im Weltraum wird dort hervorgehoben. Im Übrigen zeigt sich die First Omega in Space als lupenreine Moonwatch, wie Zifferblatt und Lünette demonstrieren.

Omega Speedmaster Moonwatch "First Omega in Space"

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