Omega Luxusuhren

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Omega gehört zu den international bekannten Schweizer Herstellern von Luxusuhren. Uhren aus der Manufaktur wurden und werden von zahlreichen prominenten Persönlichkeiten getragen und haben sich nicht nur im Alltag, sondern auch in absoluten Ausnahmesituationen bewährt. Von der mit Brillanten besetzten Damenuhr über Chronographen für Astronauten bis hin zu sportlich-robusten Zeitanzeigern für professionelle Taucher gibt es in Omegas Sortiment für nahezu jede Situation und jeden Anspruch die passende Uhr. Wir stellen unseren Lesern in diesem Beitrag die wichtigsten Kollektionen von Omega Luxusuhren vor.

Die Speedmaster: Meilenstein, Moonwatch, Markenikone

Die Uhren der Kollektion Omega Speedmaster – insbesondere die als „Moonwatch“ bekannt gewordene Speedmaster Professional – sind im Laufe der Zeit nicht nur zu Omegas Markenikonen geworden, sondern dürften inzwischen zu den bekanntesten Uhren überhaupt gehören. Sie werden schon seit mehr als 60 Jahren produziert, obwohl das Design in dieser Zeit nur marginal verändert worden ist, wirken sie keineswegs unmodern.

Zu spektakulärem Ruhm – und zu ihrem einprägsamen Beinamen „Moonwatch“ – kam die Speedmaster Professional in den 1960er Jahren, als die US-amerikanische Raumfahrtbehörde NASA auf der Suche nach einer geeigneten Armbanduhr für ihre Astronauten war. Omegas Speedmaster konnte sich damals in anspruchsvollen Tests gegen die Konkurrenz durchsetzen und wurde so zur offiziellen Uhr der bemannten amerikanischen Raumfahrtmissionen, lange bevor sie zu den Luxusuhren zählte.

Dass sich der zuverlässige und robuste Chronograph im Rahmen eines weiteren Auswahlverfahrens der NASA in den 1970er Jahren erneut gegen die Produkte der Wettbewerber durchsetzen konnte, macht deutlich, wie sehr diese Uhr dem hohen Anspruch gerecht wird, der sich mit dem Markenlogo verbindet.

Denn der letzte Buchstabe im griechischen Alphabet gilt schon seit der Antike als Symbol für Vollendung und wurde 1894 zum ersten Mal für Uhren verwendet, um damit zu verdeutlichen, dass diese aufgrund ihrer außergewöhnlich hohen Qualität kaum noch zu verbessern seien. Da die „Moonwatch“ trotz ihrer Chronographenfunktion vergleichsweise moderate Dimensionen aufweist, wird sie nicht nur zum Weltraumanzug oder zur Pilotenkombi, sondern auch zum Business-Anzug sehr gerne getragen und wirkt dabei keineswegs deplatziert.

Omega Speedmaster 38 Co-Axial Chronograph 38mm

De Ville und Constellation: Omega Luxusuhren – nicht nur für Gorbatschow & Co.

Der große Bekanntheitsgrad der legendären Moonwatch und die „Mitwirkung“ verschiedener sportlicher Seamaster Modelle in actiongeladenen James-Bond-Filmen lassen Omegas klassischere Serien in der öffentlichen Wahrnehmung mitunter etwas in den Hintergrund rücken. Dennoch ist die Marke im Segment der eleganten Luxusuhren und Dresswatches nicht nur mit zahlreichen Modellen präsent, sondern kann sogar einige besonders prominente Träger ihrer Produkte vorweisen.

Die Uhrenkollektion Omega De Ville umfasst besonders prestigeträchtige Uhrenmodelle für Damen und Herren, die in zahlreichen Material- und Farbkombinationen angeboten werden. Sie alle eint eine betont klassische Anmutung, die durch Details wie römische Stundenziffern bewusst betont wird. Das klassische Erscheinungsbild sorgt dafür, dass selbst sportlichere Ausführungen, die zum Beispiel über eine Chronographenfunktion verfügen, durchaus elegant genug wirken, um sie im Büro oder sogar zur Abendgarderobe zu tragen. Unter den De Ville Damenuhren faszinieren einige Versionen mit funkelndem Diamantbesatz durch ihre besonders feminine Ausstrahlung.

Die meisten der hier getroffenen Aussagen gelten ebenso für die Omega Constellation, die in wenigen Jahren bereits ihr 70-jähriges Bestehen feiern kann. Seit 1952 gehören Armbanduhren dieser Serie ununterbrochen zum Sortiment der Omega Luxusuhren. Im Laufe der Jahrzehnte fanden in den Constellation Modellen teils mechanische Kaliber mit Hammer- und Rotorautomatik, teils aber auch Quarzwerke Verwendung.

Omega Constellation Double Eagle Chronograph weissZum illustren Kreis prominenter Persönlichkeiten, die eine Constellation trugen, gehören unter anderem Michail Gorbatschow sowie der Schauspieler Robert Wagner. Zudem warben Cindy Crawford, Martina Hingis, Anna Kournikowa und Pierce Brosnan als Markenbotschafter für Modelle dieser Serie.

Zurzeit gibt es innerhalb der Kollektion fünf verschiedene Modelllinien, angefangen von Quarzuhren und mechanischen Chronometern bis hin zu den aufwendigeren Modellen mit den Bezeichnungen Double Eagle Chronometer, Double Eagle Chrono sowie Double Eagle Perpetual Calendar. Im Laufe der Zeit hat sich das Design der Luxusuhren-Kollektion mehrfach gewandelt, doch seit den 1980er Jahren weist sie ihre bis heute charakteristischen Merkmale auf.

Dazu gehört die feststehende Lünette mit den eingravierten römischen Ziffern ebenso wie die vier seitlichen Krappen, die scheinbar die Lünette halten und für die jeweils die Ziffern Drei und Neun weggelassen werden. Bei der neuesten Modelllinie der Kollektion, der Globemaster Co-Axial Master Chronometer, fehlen diese Merkmale jedoch. Stattdessen finden sich hier Anklänge an frühere Designs aus den 1950er und 1960er Jahren. Bemerkenswerte Veränderungen gab es auch in puncto Robustheit und Widerstandsfähigkeit, denn diese Modelle widerstehen problemlos dem Einfluss von Magnetfeldern mit einer Stärke von bis zu 15.000 Gauß.

Seamaster – an Land ebenso beliebt wie auf See und unter Wasser

Ein Blick auf die verschiedenen Luxusuhren der Marke wäre selbstverständlich nicht vollständig, ohne die Kollektion Omega Seamaster angemessen zu würdigen, die immerhin schon seit 1947 angeboten wird und somit noch fünf Jahre älter ist als die Constellation. Nicht nur der legendäre britische Top-Agent mit der Dienstnummer 007 weiß deren Qualitäten zu schätzen, sondern auch eine große weltweite Fangemeinde, die keineswegs nur Taucher und Segler in ihren Reihen zählt. Dazu dürfte neben der hohen Qualität und der robusten Verarbeitung der Uhren vor allem die Tatsache beigetragen haben, dass es sich um eine äußerst vielseitige Serie handelt.

Auf der einen Seite umfasst sie hoch belastbare Taucheruhren für den professionellen Einsatz und für ambitionierte Sporttaucher, auf der anderen Seite gehört dazu jedoch ebenso eine Reihe von Luxusuhren, die zwar bis zu 15 Bar oder 150 Metern wasserdicht sind, auf den ersten Blick aber eher wie elegante Dresswatches und keinesfalls wie Taucheruhren oder dezidierte Sportuhren wirken. Sie finden sich vor allem in der Linie Aqua Terra.

In den ersten Jahren waren Seamaster Luxusuhren vom Design her „normale“ Armbanduhren, die sich lediglich durch eine höhere Wasserdichtigkeit auszeichneten.

Ab 1957 wurde die Kollektion dann um explizite Taucheruhren erweitert. Diese tragen häufig, wenn auch nicht in jedem Fall, den Zusatz „Professional“ in ihrem Modellnamen und weisen die für Taucheruhren charakteristischen Merkmale wie eine einseitig drehbare Lünette, eine Wasserdichtigkeit von mindestens 20 Bar oder 200 Metern und besonders gut ablesbare Zeiger und Indizes auf.

Im Unterschied dazu wirken die Aqua Terra Modelle eher wie elegante Luxusuhren, die sich für den Alltag und als Accessoire zur formellen Garderobe eignen. Bei ihnen wurde auf den Drehring zur Einstellung der Tauchzeiten verzichtet und ihr Zifferblatt weist ein charakteristisches, an Schiffsplanken erinnerndes Streifendesign auf. Zunächst verliefen diese Streifen stets vertikal; bei den jüngsten Modellen der Kollektion sind sie jedoch horizontal angeordnet. Als Materialien für Armband und Gehäuse findet meist Edelstahl Verwendung, doch gibt es daneben noch mehrere Gold-, Titan- und Platinmodelle.

Omega Aqua Terra 150 M Day-Date 41,5mm

Viele Seamaster-Luxusuhren werden mit Böden aus Saphirglas angeboten. Einige der neueren Versionen zeichnen sich zudem durch besonders hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Magnetfeldern aus und benötigen dafür dank ihrem Werk aus amagnetischen Komponenten und Legierungen nicht den sonst für antimagnetische Uhren notwendigen Weicheisenkäfig.

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