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Die erste Uhr auf dem Mond feiert Jubiläum

« 50 Jahre Moonwatch »

Zum 50. Jahrestag der ersten erfolgreichen Landung von Astronauten auf dem Mond hat sich Omega einiges einfallen lassen. Schließlich ist die Marke mit diesem Ereignis so eng verbunden wie kein anderer Uhrenhersteller. Und jenes, damals von den Astronauten getragene Modell Speedmaster gehört bis heute zu den beliebtesten Chronographen überhaupt.

Die Landung auf dem Mond – prägendes Erlebnis für Generationen

Die Raumfahrtmission Apollo 11 mit der erfolgreichen Mondlandung im Juli 1969 war eines der spektakulärsten Ereignisse des 20. Jahrhunderts überhaupt. Als Neil Armstrong – nach europäischer Zeit – in den frühen Morgenstunden des 21. Juli zum ersten Mal seinen Fuß auf den Erdtrabanten setzte, versetzte dies Millionen von Menschen in Euphorie und verlieh der damaligen Raumfahrt-Begeisterung einen weiteren enormen Schub. Seine Worte, die rauschend und nur schwer verständlich über den Äther drangen, sind heute legendär. Es sei ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein gigantischer Sprung für die Menschheit, hatte Armstrong den historischen Moment kommentiert. Ebenso spektakulär wie das Ereignis selbst war auch die Berichterstattung der Medien darüber.

Die Zahl der Menschen, die das Geschehen in jener Nacht live im Fernsehen verfolgten, wird auf etwa 500 bis 600 Millionen Personen weltweit geschätzt. Etwa die Hälfte aller damals existierenden Fernsehsender hatten sich zugeschaltet und die Liveübertragung von der Ankunft der Landefähre Eagle auf der Mondoberfläche und vom Ausstieg der Astronauten brach seinerzeit in vielen westlichen Ländern die bis dahin bestehenden TV-Zuschauerrekorde.

In einer Reihe von Ländern wurde zudem auch der Rekord für die längste Liveübertragung im Fernsehen überhaupt erreicht.

Für Uhrenliebhaber ist das Ereignis neben den drei Astronauten Armstrong, Aldrin und Collins noch mit einem vierten Star verbunden, der sich in jener Nacht unsterblichen Ruhm erwarb. Es ist Omegas Speedmaster-Chronograph, der seit dem oft nur als „Moonwatch“ bezeichnet wird und bis heute zu den erfolgreichsten Modellen der Marke überhaupt gehört.

Die erste Uhr auf dem Mond: härtesten Einsatzbedingungen gewachsen und umfassend getestet

Dass die Speedmaster Professional in jener historischen Nacht mit von der Partie war, verdankte sie der Tatsache, dass sie sich in umfangreichen Testreihen der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA unter härtesten Bedingungen bewährt und damit gegen zahlreiche Wettbewerber von anderen Marken durchgesetzt hatte.

Im Ergebnis dieser Testverfahren erkor die NASA dieses Chronographenmodell zur offiziellen Uhr für ihre bemannten Weltraummissionen. Und obgleich sie in dieser Eigenschaft zuvor und danach bei vielen anderen Missionen ebenfalls an Bord war, ist sie mit keinem Ereignis so eng verbunden, wie mit der ersten bemannten Mondlandung. Seither wird die erste Uhr auf dem Mond auch auf der Erde von unzähligen Liebhabern sportlicher und robuster Luxusuhren gerne getragen.

Bis heute ist sie in verschiedenen, nur wenig modifizierten Versionen erhältlich, darunter – neben den inzwischen ebenfalls produzierten Ausführungen mit Automatikwerk – nach wie vor Modelle mit Handaufzug, wie sie von den Astronauten verwendet wurden und werden. Diese hatten für die Astronauten eine wichtige Funktion, sollten sie doch auch dann noch eine zuverlässige Zeitablesung sicherstellen, falls der Funkkontakt zur Bodenstation abbrechen oder die digitalen Messinstrumente auf dem Mond nicht funktionieren würden.

Eine goldene Moonwatch zum Jubiläum

Zum 50. Jahrestag der Landung auf dem Mond hat Omega ein limitiertes Sondermodell der Omega Speedmaster Moonwatch mit der Bezeichnung „Apollo 11 50th Anniversary Moonshine“ und dem Zusatz „Gold Limited Edition“ aufgelegt, das schon auf den ersten Blick erkennen lässt, dass es sich dabei um eine besonders exklusive Uhr handelt. Das Design umfasst eine Reihe von Details, die auf die Geschichte des Mondes und der ersten Mondlandung anspielen und als Vorbild diente eine goldene Omega Speedmaster Moonwatch, die den erfolgreichen Mondfahrern am 25. November 1969 im Rahmen eines festlichen Dinners in Houston überreicht worden war. Sie war aus 18-karätigem Gold hergestellt und trug eine bordeauxfarbene Lünette.

Das erste und das zweite Exemplar dieser Sonderedition hatten US-Präsident Richard Nixon, beziehungsweise dessen Vizepräsident Spiro Agnew erhalten. Später wurde sie auch noch anderen an den Apollo-Missionen Beteiligten, sowie Persönlichkeiten aus der Politik und aus der Schweizer Uhrenindustrie, überreicht und zum Teil auch im Handel angeboten. In den Jahren 1969 bis 1973 waren insgesamt 1.014 Stück hergestellt worden, die heute äußerst begehrte Sammlerstücke sind. Diesen Umfang hat Omega nun auch für die aktuelle limitierte Mond-Sonderauflage vorgesehen.

Wie das berühmte Vorgängermodell Speedmaster BA145.022 sind Gehäuse und Armband auch in der Neuauflage aus einer exklusiven 18-karätigen Gelbgold-Legierung, die vom Hersteller als Moonshine-Gold bezeichnet wird. Als Antrieb fungiert das neue Master Chronometer Kaliber 3861, welches traditionsbewusst mit einem Handaufzug kombiniert wurde.

Die Omega Speedmaster Moonwatch zum Jubiläum im Detail

Das Zifferblatt sowie der Stunden- und der Minutenzeiger sind ebenfalls aus Moonshine-Gold gefertigt, das vom Farbton des Mondlichts vor einem dunkelblauen Himmel inspiriert ist. Die neuartige Legierung wirkt damit etwas heller als herkömmliches Gelbgold, verblasst aber weniger leicht und bewahrt seine Brillanz länger. Der Burgunder-Ton der Lünette zitiert das historische Vorbild von 1969, wobei als Materialien inzwischen Keramik und – für die Tachymeterskala – Omegas Ceragold zum Einsatz kommen. Die Zifferblattoberfläche ist vertikal gebürstet und die goldenen Zeiger sind mit schwarzem Lack gefüllt. Dieser korrespondiert mit den ebenfalls schwarz lackierten Zeigern der Totalisatoren und der Stoppsekunde sowie den aus schwarzem Onyx bestehenden facettierten Stundenindizes.

Auf dem äußeren Gehäusering der goldenen Omega Speedmaster Moonwatch sind die Jahreszahlen „1969-2019“ sowie die Limitierungsnummer und die Bezeichnung „Master Chronometer“ eingraviert. Zudem finden sich eine blaue, mattierte Darstellung des Ozeans mit dem amerikanischen Kontinent und polierte Markierungen mit Schriftzügen, die auf das Jubiläum der Mission Apollo 11 und die Tatsache verweisen, dass diese Uhr als erste Uhr auf dem Mond getragen wurde.

Geliefert wird die Jubiläums-Moonwatch in einer Präsentations-Box, die von der Verpackung der historischen BA145.022 von 1969 inspiriert ist.

Sie zeigt auf ihrer Oberfläche ein an die Krater des Mondes erinnerndes Design und ist mit grauer Keramik verkleidet. Die Struktur eines jeden Panels ist leicht modifiziert, sodass nicht nur der darin befindliche nummerierte Chronograph, sondern auch die Box selbst ein Unikat ist.

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