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	<title>&quot;Taschenuhren&quot; Tag - Uhrinstinkt Magazin</title>
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		<title>Historische Uhren</title>
		<link>https://www.uhrinstinkt.de/magazin/historische-uhren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Nov 2021 09:00:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte & Persönlichkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Antike Sammleruhren]]></category>
		<category><![CDATA[Heritage Collection]]></category>
		<category><![CDATA[Historische Uhren]]></category>
		<category><![CDATA[Retro Uhren]]></category>
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		<category><![CDATA[Taschenuhren]]></category>
		<category><![CDATA[Vintage Uhren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>« Antike Sammleruhren und historisch inspirierte Modelle » Welche Faszination hätten moderne Armbanduhren ohne ihre reiche Geschichte? Historische Uhren lassen die glorreiche Vergangenheit des Zeitanzeigers wieder aufleben und sind für viele Enthusiasten die ultimative Faszination. Kein Wunder, dass prominente Hersteller regelmäßig Heritage Kollektionen zu Ehren ihrer frühen Modelle lancieren. Noch traditionsreicher ist das Erbe von &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>« Antike Sammleruhren und historisch inspirierte Modelle »</h2>
<p style="text-align: justify;"><strong>Welche Faszination hätten moderne Armbanduhren ohne ihre reiche Geschichte? Historische Uhren lassen die glorreiche Vergangenheit des Zeitanzeigers wieder aufleben und sind für viele Enthusiasten die ultimative Faszination. Kein Wunder, dass prominente Hersteller regelmäßig Heritage Kollektionen zu Ehren ihrer frühen Modelle lancieren. Noch traditionsreicher ist das Erbe von Taschen- und Standuhren, die Menschen seit Jahrhunderten durch den Tag begleiten. Lesen Sie weiter und folgen Sie uns in die nostalgische Welt der Vintage-Editionen.</strong></p>
<h2>Taschenuhren: Für 400 Jahre der Goldstandard</h2>
<p style="text-align: justify;">Hat man antike Sammleruhren im Visier, die gerne über 100 Jahre auf dem Buckel haben dürfen, wird es für Armband-Modelle eng und die Taschenuhr rückt in den Fokus der Aufmerksamkeit. Über 400 Jahre, vom 16. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts, beherrschte sie die portable Zeitmessung und brachte unglaublich komplexe Meisterwerke hervor. Historische Uhren wie die Patek Philippe Henry Graves Supercomplication (Ref. 198.385) von 1932, die mit 24 Funktionen über 50 Jahre lang den Titel der aufwendigsten Taschenuhr aller Zeiten tragen durfte, markierten das spektakuläre Finale des tragbaren Zeitanzeigers. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er nahezu bedeutungslos, erfreut sich bis heute aber einer treuen Fangemeinde und bietet viel Geschichte zum erschwinglichen Preis.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/xPWxvFjl4xQ" width="706" height="397" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Wer keine beliebigen Modelle, sondern Taschenuhren mit historischer Relevanz kaufen möchte, muss in erster Linie auf einen großen Namen wie <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhr-kaufen/breguet/" class="broken_link">Breguet</a>, <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhr-kaufen/girard-perregaux/">Girard-Perregaux</a> oder eben <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhr-kaufen/patek-philippe/">Patek Philippe</a> achten. Aufgrund der überschaubaren Nachfrage sind die Preise oftmals erstaunlich niedrig, steigen mit der Perfektion des Zustands und dem Grad der Komplexität aber gewaltig. Als Investitionsgüter sind die portablen Modelle nur in Ausnahmefällen zu empfehlen, da sie nicht das Potenzial zur Preissteigerung einer Rolex Submariner, Patek Philippe Nautilus oder anderen beliebten Armbanduhren besitzen. Übrigens: Will man historische Uhren meiden und trotzdem einen tickenden Begleiter in der Hosentasche tragen, bietet Tissots T-Pocket Kollektion eine verblüffend große Auswahl moderner Editionen.</p>
<figure id="attachment_29344" aria-describedby="caption-attachment-29344" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29344 size-full" title="Tiffany's Patek Philippe Watch Collection" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2023/11/ITiffanys_Patek_Philippe_Watch_Collection_04.jpg" alt="Tiffany's Patek Philippe Watch Collection - Historische Uhren" width="620" height="414" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2023/11/ITiffanys_Patek_Philippe_Watch_Collection_04.jpg 620w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2023/11/ITiffanys_Patek_Philippe_Watch_Collection_04-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-29344" class="wp-caption-text">Von Kamal Aboul-Hosn from Jersey City, United States &#8211; IMG_1338-17, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=7648457</figcaption></figure>
<h2>Standuhren: Gefährlich nah am Perpetuum Mobile</h2>
<p style="text-align: justify;">Dass die Begeisterung für historische Uhren nichts mit tragbaren Instrumenten zu tun haben muss, beweist die Welt der Standuhren. Egal ob die prächtige Bodenstanduhr mit gewichtsantreibendem Pendel oder das legendäre Tischmodell Atmos von Jaeger-LeCoultre, das seine Kraft aus minimalen Temperaturdifferenzen schöpft und dem Traum eines Perpetuum Mobiles gefährliche nahekommt &#8211; es gibt keine interessanteren Dekorationen in der Wohnung als tickende Maschinen. Antike Sammleruhren sind in Auktionshäusern wie eBay oftmals zum Spottpreis erhältlich und befinden sich in akzeptablem bis sehr gutem Zustand – oftmals genügen kleine Reparaturen und Feineinstellungen eines Experten, um die Gebrauchtstücke voll funktionstüchtig und präzise zu machen. Zu unterschätzen sind die großen Zeitanzeiger jedoch nicht: Echte Vintage Uhren mit Handarbeit, prestigeträchtigen Materialien wie Gold und feinen Dekorationen können ein Vermögen kosten.</p>
<figure id="attachment_29346" aria-describedby="caption-attachment-29346" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29346 size-full" title="Zimmer mit Standuhr im Kilkenny Castle, Irland" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2023/11/Kilkenny_Castle_Room_2018.jpg" alt="Standuhr im Zimmer im Kilkenny Castle, Irland - Historische Uhren" width="620" height="465" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2023/11/Kilkenny_Castle_Room_2018.jpg 620w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2023/11/Kilkenny_Castle_Room_2018-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-29346" class="wp-caption-text">Von Antony-22 &#8211; Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=69363827</figcaption></figure>
<h2>Rolex Deepsea Challenge: Rückkehr des Extremsten</h2>
<p style="text-align: justify;">Zurück ans Handgelenk. Spricht man heutzutage über historische Uhren, spielen moderne Heritage Kollektionen zu Ehren eines bestimmten Vorgängers der jeweiligen Firmengeschichte eine zentrale Rolle. Das spektakuläre, bis zu 12.000 Meter wasserdichte Sondermodell Deepsea Challenge auf Basis der Rolex Sea-Dweller Deepsea ist zwar nur experimentell und nicht im freien Verkauf erhältlich, kann aber auf eine beispiellose Geschichte zurückblicken. Sie ist eine Hommage an die legendäre Deep Sea Special, die 1960 mit Jacques Piccard und Don Walsh erstmals den Grund des Marianengrabens erkundet. An der Außenhülle des Tiefseebootes Trieste montiert, hält sie dem Druck des 10.916 Meter tiefen Challengertiefs mühelos stand und verewigt sich in den Geschichtsbüchern der Horologie. Historische Uhren gibt es viele, aber welche haben schon dem tausendfachen Atmosphärendruck standgehalten?</p>
<p><iframe loading="lazy" title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/S3_ycKwBDLI" width="706" height="397" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Selbst, wenn die Rolex Deepsea Challenge zum Verkauf stünde, ginge ihre massive Konstruktion mit praktischen Schwierigkeiten einher: 51,4 Millimeter Durchmesser und satte 28,5 Millimeter Höhe prädestinieren das Instrument vielmehr für Bärentatzen als menschliche Handgelenke und beinhalten ein Saphirglas, dessen 14,3 Millimeter Höhe einen eigenen Chronographen beheimaten könnten. Geschichte pur – nur leider nicht zum Anfassen.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/lODoogibsJU" width="706" height="397" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2>First Omega in Space: Hommage an die legendäre Speedmaster CK2998</h2>
<p style="text-align: justify;">Kompakter als historische, wie die Deepsea Challenge Modelle zeigt sich definitiv die aktuelle First Omega in Space (Ref. 311.32.40.30.01.001), deren 39,7 Millimeter schlankes Gehäuse an die frühen Speedmaster Editionen erinnert. Konkreter: An die ikonische CK2998 aus dem Jahr 1962, die am Handgelenk des amerikanischen Astronauten Walter Schirra während der Mercury-Atlas 8 Mission in die Erdumlaufbahn gelangte. Damit war sie die erste Omega im Weltraum – eine große Errungenschaft, die der Schweizer Hersteller 50 Jahre später mit der First Omega in Space Serie honoriert.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/9EufsnqmEYA" width="706" height="397" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Seit 2012 sprechen die modernen Vintage-Uhren jene Liebhaber an, die die <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhr-kaufen/omega/speedmaster/">Omega Speedmaster</a> vor allem wegen ihrer kosmischen Historie zu schätzen wissen und vergleichsweise schlanke Proportionen präferieren. Das hier vorgestellte Modell ist nummeriert, wird noch vom berühmten Handaufzugskaliber 1861 befeuert und zeigt sich mit seinem schwarzen Look so puristisch, wie eine Speedmaster nur sein kann. Historische Uhren wiederbelebt – mit der First Omega in Space wird der Traum wahr.</p>
<p><a href="https://www.uhrinstinkt.de/omega-speedmaster-moonwatch-dark-side-of-the-moon-311.92.44.51.01.007.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29352 alignnone" title="Omega Speedmaster Moonwatch &quot;Dark Side of the Moon&quot;" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2023/11/Omega-Speedmaster-Moonwatch-Dark-Side-of-the-Moon.jpg" alt="Omega Speedmaster Moonwatch &quot;Dark Side of the Moon&quot;" width="300" height="406" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2023/11/Omega-Speedmaster-Moonwatch-Dark-Side-of-the-Moon.jpg 444w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2023/11/Omega-Speedmaster-Moonwatch-Dark-Side-of-the-Moon-222x300.jpg 222w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a> <a href="https://www.uhrinstinkt.de/omega-speedmaster-moonwatch-moonphase-chronograph-44-25-mm-limited-edition-304.93.44.52.99.001-plx500198.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-29354" title="Omega Speedmaster Moonwatch Moonphase Chronograph 44,25 mm Limited Edition" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2023/11/Omega-Speedmaster-Moonwatch-Moonphase-Limited-Edition.jpg" alt="Omega Speedmaster Moonwatch Moonphase Chronograph 44,25 mm Limited Edition" width="288" height="432" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2023/11/Omega-Speedmaster-Moonwatch-Moonphase-Limited-Edition.jpg 350w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2023/11/Omega-Speedmaster-Moonwatch-Moonphase-Limited-Edition-200x300.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 288px) 100vw, 288px" /></a></p>
<h2>Zenith El Primero A384: Rückkehr einer Ikone</h2>
<p style="text-align: justify;">Wenige Armbanduhren beeinflussten die heutige Branche stärker als die <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhr-kaufen/zenith/chronomaster/">Zenith El Primero</a>. Ihre große Stunde schlägt im Jahr 1969, als die Traditionsmarke aus Le Locle mit ihrem Kaliber El Primero (&#8220;Der Erste&#8221;) das weltweit erste automatische Hochfrequenz-Chronographenwerk lanciert. Historisch! – flinke zehn Zeigerschläge pro Sekunde (36.000 Halbschwingungen pro Stunde) legt der berühmte Zeitstopper an den Tag, womit er die üblichen Frequenzwerte meilenweit übertrifft und Zenith seinen verdienten Ruhm beschert. Auf den ersten Plakaten wird das Werk in der A384 mit ihrem markanten Tonneau-Gehäuse beworben, welche lange für den ersten Chronographen gehalten wurde, in dem das prominente Kaliber tickte. Heutige Erkenntnisse zeigen jedoch, dass diese Ehre wahrscheinlich dem Modell A386 zuteilwurde.</p>
<p><a href="https://www.uhrinstinkt.de/zenith-chronomaster-revival-el-primero-a385-03.a384.400-385.c855.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-29360 " title="Zenith Chronomaster Revival El Primero A385" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2023/11/Zenith-Chronomaster-Revival-El-Primero-A385.jpg" alt="Zenith Chronomaster Revival El Primero A385" width="297" height="544" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2023/11/Zenith-Chronomaster-Revival-El-Primero-A385.jpg 291w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2023/11/Zenith-Chronomaster-Revival-El-Primero-A385-163x300.jpg 163w" sizes="auto, (max-width: 297px) 100vw, 297px" /></a>    <a href="https://www.uhrinstinkt.de/zenith-chronomaster-revival-el-primero-a385-03.a384.400-385.m385.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-29362" title="Zenith Chronomaster Revival El Primero A385" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2023/11/Zenith-Chronomaster-Revival-El-Primero-A385-2.jpg" alt="Zenith Chronomaster Revival El Primero A385" width="301" height="547" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2023/11/Zenith-Chronomaster-Revival-El-Primero-A385-2.jpg 284w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2023/11/Zenith-Chronomaster-Revival-El-Primero-A385-2-165x300.jpg 165w" sizes="auto, (max-width: 301px) 100vw, 301px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Beide historische Uhren erfuhren jüngst eine atemberaubende Wiederbelebung. Während die <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhr-kaufen/zenith/chronomaster-revival/">Zenith El Primero A384 Revival</a> (Ref. 03.A384.400/21.M384) dem auffälligen Tonneau-Gehäuse von damals neuen Glanz beschert, bringt die Chronomaster Revival A386 Manufacture Edition (Ref. 03.Z386.400/60.C843) ein zuvor nie gesehenes Prototypen-Zifferblatt ins 21. Jahrhundert. Dazu noch die drei typischen, verschiedenfarbigen Hilfszifferblätter und man könnte meinen, historische Uhren in neuwertiger Perfektion vor sich liegen zu haben.</p>
<p><a href="https://www.uhrinstinkt.de/zenith-chronomaster-revival-el-primero-a384-revival-03.a384.400-21.m384.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29367 aligncenter" title="Zenith Chronomaster Revival El Primero A384 Revival" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2023/11/Zenith-Chronomaster-Revival-El-Primero-A384-Revival.jpg" alt="Zenith Chronomaster Revival El Primero A384 Revival" width="309" height="552" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2023/11/Zenith-Chronomaster-Revival-El-Primero-A384-Revival.jpg 350w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2023/11/Zenith-Chronomaster-Revival-El-Primero-A384-Revival-168x300.jpg 168w" sizes="auto, (max-width: 309px) 100vw, 309px" /></a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Peter Henlein: Der Vater der Taschenuhr</title>
		<link>https://www.uhrinstinkt.de/magazin/peter-henlein-taschenuhr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jun 2019 16:34:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fashion & Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Henlein]]></category>
		<category><![CDATA[Taschenuhr]]></category>
		<category><![CDATA[Taschenuhren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von der mittelalterlichen Turmuhr bis zur modernen Armbanduhr: Die faszinierende Geschichte der Zeitmessung ist seit Jahrhunderten mit Pioniergeist, Innovation und gesellschaftlichem Fortschritt verbunden. Einen der wichtigsten Schritte zur modernen Horologie stellte dabei die Erfindung der Taschenuhr dar, die dem spätmittelalterlichen Schlossermeister Peter Henlein zugeschrieben wird. Wir haben uns auf eine Zeitreise begeben, um den Leistungen, &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/peter-henlein-taschenuhr/">Peter Henlein: Der Vater der Taschenuhr</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.uhrinstinkt.de/magazin">Uhrinstinkt Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Von der mittelalterlichen Turmuhr bis zur modernen Armbanduhr: Die faszinierende Geschichte der Zeitmessung ist seit Jahrhunderten mit Pioniergeist, Innovation und gesellschaftlichem Fortschritt verbunden. Einen der wichtigsten Schritte zur modernen Horologie stellte dabei die Erfindung der Taschenuhr dar, die dem spätmittelalterlichen Schlossermeister Peter Henlein zugeschrieben wird. Wir haben uns auf eine Zeitreise begeben, um den Leistungen, dem Leben und der Nachwirkung des sagenhaften Konstrukteurs auf den Grund zu gehen. </strong></p>
<h2>Mythos und Wahrheit – eine schleierhafte Biographie</h2>
<p style="text-align: justify;">Der in Nürnberg, wahrscheinlich um 1480 geborene Henlein erlebte die Evolution der Zeitmessgeräte am eigenen Leibe.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Während Sonnen-, Wasser- und Sanduhren über Jahrtausende hinweg eine ziemlich unpräzise Feststellung der Tageszeit erlaubten, gab es nun mechanische Werke zur Unterscheidung exakter, gleich langer Stunden.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Präzise Biographien waren zu dieser Zeit allerdings eine Seltenheit, wie die heute bekannte Lebensgeschichte Peter Henleins zeigt: Nur wenige Daten seines Schaffens sind wirklich sicher. Fest steht, dass der mutmaßliche Erfinder der Taschenuhr im Jahre 1509 seinen Meistertitel des Schlosserhandwerks erlangte und, wie aus den Nürnberger Stadtakten hervorgeht, mehrfach mit dem Bau sowie der Reparatur von Turmuhren beauftragt wurde.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/6kHgbLtl9ds" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Vom Theologen und vehementen Luther-Gegner Johannes Cochläus um 1512 erwähnt, soll Henlein der erste Erschaffer einer tragbaren Räderuhr gewesen sein. Gerade dieser Fakt aber ist es, der von modernen Historikern kritisch betrachtet wird. Angesichts der Tatsache, dass die für den Bau kompakter Uhren elementaren Zugfedern bereits ein halbes Jahrhundert vor Henlein, vermutlich in Italien entwickelt wurden, ist seine Rolle als Erfinder der Taschenuhr stark anzuzweifeln.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/OVspHcXkhXs" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Nichtsdestotrotz war der dreimal verheiratete Schlosser eine seinerzeit berühmte Persönlichkeit, die es zu einem beträchtlichen Wohlstand brachte und ein ähnliches Ansehen wie der prominente Nürnberger Maler Albrecht Dürer (1471-1528) genoss. Bis heute als zentrale historische Figur des deutschen Uhrmacherhandwerks anerkannt, starb er im Jahr 1542 in seiner Heimatstadt.</p>
<h2>Von Fürsten und Königen geschätzt: Seine Uhren</h2>
<p style="text-align: justify;">Obwohl Peter Henlein die erste tragbare Uhr wahrscheinlich nicht erfunden hat, stehen seine Errungenschaften als Verbesserer dieser Technik außer Frage. Er spezialisierte sich auf zwei Typen damals üblicher Zeitanzeiger: Die Dosen- und die sogenannte Bisamapfeluhr. Zu ersterer Sorte, einem zylinderförmigen Modell ähnlich einer modernen Konservendose, zählt auch das größte Streitobjekt in Bezug auf Henleins Biographie &#8211; seine angeblich erste Taschenuhr.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/GgXlMHUNuoA" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Seit 1897 im Germanischen Nationalmuseum ausgestellt, ist sie nach neuesten Erkenntnissen weder eine Fälschung noch ein hundertprozentiges Original. Das liegt vor allem daran, dass Teile des Modells aus späteren Jahren des 16. Jahrhunderts stammen, in denen der gefeierte Erfinder bereits verstorben war.</p>
<figure id="attachment_17599" aria-describedby="caption-attachment-17599" style="width: 600px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17599 size-full" title="Peter Henlein Uhr" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/07/peter-henlein-uhr.jpg" alt="peter-henlein-uhr" width="600" height="435" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/07/peter-henlein-uhr.jpg 600w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/07/peter-henlein-uhr-300x218.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-17599" class="wp-caption-text">© LBEAS – commons.wikimedia.org</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Viel berühmter war Henlein jedoch für die Bisamapfeluhr, die er in kunstvoll verzierten und teils vergoldeten Ausführungen an den Nürnberger Rat sowie hochrangige Adelige seiner Zeit verkaufte. Bei Bisamäpfeln handelte es sich bis ins 17. Jahrhundert um tragbare, kugelförmige Hohlbehälter, in denen meist Duftstoffe wie Moschus, Ambra oder eben Bisam transportiert wurden.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Henlein gelang es, den damals schon existenten Federantrieb in diese Kugeln zu verbauen und sie mit einem innenliegenden Zifferblatt und Werk auszustatten.</p>
</blockquote>
<h2>Von 1500 bis heute: Taschenuhren im Wandel der Zeit</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Erfinder des frühen 16. Jahrhunderts markierten den Startschuss zu einer jahrhundertelangen Erfolgsgeschichte der Taschenuhr. Zunächst in den Varianten Peter Henleins verbreitet, verfügte die frühe tragbare Uhr aufgrund ihrer Ungenauigkeit lediglich über einen Stundenzeiger – erst zur Mitte des 17. Jahrhunderts verbreitete sich der Einbau eines zusätzlichen Minutenzeigers. In dieser Zeit explodierte auch die Vielfalt produzierter Bauarten: Von der Savonnette, der bis heute bekannten Variante mit Sprungdeckel, bis zur deckellosen Lépine und der besonders flachen Frackuhr konnte die reiche Kundschaft zwischen zahlreichen Ausführungen wählen.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/dQJmneHVtn4" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Erst mit der Industrialisierung des 19. Jahrhunderts, die eine massenhafte Produktion der Zeitanzeiger anstelle der aufwendigen Manufakturarbeit ermöglichte, gelang den Taschenuhren der Durchbruch in der Mittelschicht. Erstmals ermöglichte sie die jederzeitige Einhaltung von Terminen, verhalf ihren Trägern zu mehr Unabhängigkeit und erhöhte damit den Fortschritt und die Produktivität der Gesellschaft. Ihren Höhepunkt erreichte die Taschenuhrherstellung um 1900, wobei sie in den folgenden Jahrzehnten zunehmend von der Armbanduhr verdrängt wurde.</p>
<h2>Antikes Stück oder modernes Accessoire? Die Taschenuhr heute</h2>
<p style="text-align: justify;">Schon seit einigen Jahren scheinen Taschenuhren ihr allmähliches Comeback zu feiern. Denn nicht nur diverse Modemarken, sondern auch etablierte Schweizer Hersteller wie beispielsweise <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhr-kaufen/tissot/">Tissot</a> mit der <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhr-kaufen/tissot/t-pocket/" class="broken_link">T-Pocket Collection</a> haben mindestens eine dieser traditionellen Zeitanzeiger in ihr Sortiment aufgenommen. Auch Hybridmodelle, die als Taschen- und Armbanduhr genutzt werden können, erfreuen sich steigender Beliebtheit. Dieser Aufstieg zeigt, dass eine tragbare Uhr längst nicht mehr für Kolonialismus und Geschichtsbücher steht – im Gegenteil, heute gilt sie als stilvoll und modisch. Dabei eignet sie sich nicht nur als individuelles Accessoire im Alltag, sondern macht auch zu feierlichen Anlässen eine erstaunlich gute Figur.</p>
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<p style="text-align: justify;">In der Westentasche des Anzugs getragen, wird die sichtbar präsentierte Uhrenkette garantiert zum Hingucker. Selbst der kreative Peter Henlein hätte sich wohl kaum vorstellen können, dass seine kleinen Zeitanzeiger über 500 Jahre nach seinem Schaffen wieder in Mode sind. Unabhängig davon sind seine Leistungen beachtlich, völlig gleich ob er nun der Erfinder der Taschenuhr ist oder nicht: Denn er war es, der den jahrhundertelangen Prozess hin zur modernen Horologie massiv vorangetrieben und vielleicht sogar entscheidend beeinflusst hat. Könnte er unsere faszinierenden Armbanduhren des 21. Jahrhunderts sehen, wäre er sicher stolz.</p>
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		<title>Louis Leroy</title>
		<link>https://www.uhrinstinkt.de/magazin/louis-leroy/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Apr 2019 13:13:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte & Persönlichkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Automatik]]></category>
		<category><![CDATA[Automatikuhren]]></category>
		<category><![CDATA[Louis Leroy]]></category>
		<category><![CDATA[Taschenuhren]]></category>
		<category><![CDATA[Uhrengeschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>« Pionier der modernen Automatik-Uhr » Fortschrittlich, zuverlässig und genial – das Automatikwerk ist zweifelsohne die wichtigste Grundlage der modernen Horologie. Erst mit seiner Erfindung zu Beginn der 1920er-Jahre konnte jener Wachstumsprozess beginnen, der die Uhrenindustrie zu ihrer heutigen Größe geführt hat. Louis Leroy, ein französischer Uhrmacher, zählt zu den entscheidenden Wegbereitern der Innovation. Begeben &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>« Pionier der modernen Automatik-Uhr »</h2>
<p style="text-align: justify;"><strong>Fortschrittlich, zuverlässig und genial – das Automatikwerk ist zweifelsohne die wichtigste Grundlage der modernen Horologie. Erst mit seiner Erfindung zu Beginn der 1920er-Jahre konnte jener Wachstumsprozess beginnen, der die Uhrenindustrie zu ihrer heutigen Größe geführt hat. Louis Leroy, ein französischer Uhrmacher, zählt zu den entscheidenden Wegbereitern der Innovation. Begeben wir uns auf eine Zeitreise, die uns die Anfänge der Automatikuhr und die Lebensgeschichten zweier faszinierender Pioniere näherbringen wird. </strong></p>
<h2>Leroy: Ein prominenter Name der Uhrengeschichte</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Anfänge der Dynastie reichen bis ins Jahr 1785 zurück, als der 1765 geborene Chronometermacher Bazile-Charles Leroy seine Uhrenmanufaktur nahe des Pariser Palais Royal eröffnete. Als &#8220;Uhrmacher der Könige&#8221; bekannt, nahm er seinen Sohn Louis-Charles im Jahr 1828 in seinen Betrieb auf, der fortan unter dem Namen &#8220;Leroy et Fils&#8221; operierte. Nach dem Tod Bazile-Charles´ im Jahr 1839 verkaufte sein Sohn ihn an den Fabrikanten und Erfinder Georges Casimir Halley des Fontaines, der ihn im Jahr 1879 wiederum an seinen Sohn Jules übergab. Louis Leroy, der trotz des gleichen Namens nicht mit dem ursprünglichen Firmengründer Bazile-Charles verwandt war, fungierte als Geschäftspartner Jules Halley des Fontaines und setzte die Tradition hochwertiger Taschenuhren und Marinechronometer des Unternehmens fort.</p>
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<p style="text-align: justify;">Beide Familien, sowohl die des Firmengründers Bazile-Charles als auch jene von Louis Leroy, sind übrigens nicht mit dem berühmten Uhrmacher Julien Le Roy und seinem Sohn Pierre Le Roy verwandt. Während Julien als Hofuhrmacher Ludwig XV. in die Geschichtsbücher einging, entwickelte Pierre zusammen mit Ferdinand Berthoud die ersten Chronometerhemmungen.</p>
<h2>Perfektion und Leidenschaft: Der Weg zum Erfolg</h2>
<p style="text-align: justify;">Mit dem Einstieg Leroys in die Pariser Manufaktur stiegen die ohnehin schon hohen Qualitätsstandards ein weiteres Mal. Dabei erstaunten nicht nur die für ihre Zeit ungewöhnlich hohen Zuverlässigkeits- und Präzisionswerte, sondern auch die Komplexität der Zeitanzeiger. Um die Grenzen des technisch Möglichen zu demonstrieren, entwarf Leroy im Jahr 1901 die Taschenuhr &#8220;01&#8221;, die mit 975 Einzelteilen das komplizierteste Meisterwerk ihrer Zeit war. Sie verfügte nicht nur über die üblichen Stunden-, Minuten- und Sekundenzeiger, sondern besaß zusätzlich eine Wochentags-, Monats-, Jahres- und Mondphasenanzeige sowie weitere Anzeigen für die Jahreszeiten, die Sonnenwende und den Sonnenaufgang wie -untergang. In der Weltzeituhr waren zusätzlich ein Hygrometer, Thermometer, Barometer, Altimeter sowie ein Kompass verbaut, womit sie bis heute zu den faszinierendsten Uhren aller Zeiten gehört. Sie ist im Musée du Temps im französischen Besançon ausgestellt.</p>
<figure id="attachment_16693" aria-describedby="caption-attachment-16693" style="width: 600px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-16693 size-full" title="Vintage-Taschenuhr" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/05/taschenuhr-vintage.jpg" alt="taschenuhr-vintage" width="600" height="400" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/05/taschenuhr-vintage.jpg 600w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/05/taschenuhr-vintage-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-16693" class="wp-caption-text">© Andrey Armyagov – stock.adobe.com</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Angesichts dieser Leistungen verwundert es kaum, dass Leroy im Jahre 1906 zum Ritter der Ehrenlegion ernannt wurde, die auch heutzutage noch die ranghöchste Auszeichnung Frankreichs ist. Als &#8220;Horloger de la Marine&#8221; belieferte er nicht nur wohlhabende Kunden, sondern auch das französische Militär mit seinen Zeitanzeigern. Und als seine Uhren um 1922 erstmals die unscheinbare Aufschrift &#8220;Systeme de remontage&#8217;automatique&#8221; trugen, erzielte der Pionier seine wohl größte Leistung: Das Automatikwerk war geboren.</p>
<h2>In Frankreich entworfen, in England verbessert</h2>
<p style="text-align: justify;">Es dauerte nur vier Jahre, bis im Jahr 1926 die weltweit erste Serienproduktion automatischer Armbanduhren erfolgte. Wie es soweit kommen konnte? Neben Leroy arbeitete auch der englische Chronometermacher John Harwood an der Verbesserung der damaligen Uhren. Er realisierte, dass Staub und Feuchtigkeit die entscheidenden Gründe für die Ungenauigkeit der meisten Zeitanzeiger waren und hatte sich zum Ziel gesetzt, ein Modell mit integriertem Aufziehmechanismus zu entwickeln. Dadurch sollte das Öffnen des Gehäuses überflüssig und ein optimaler Schutz der feinen Mechanik gewährleistet werden.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Zur Registrierung seiner Erfindung reiste er im Jahre 1923 nach Bern, um dem &#8220;Weltzentrum des Uhrenbaus&#8221;, wie die Schweiz schon damals bezeichnet wurde, so nahe wie möglich zu sein.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Nur ein Jahr später erhielt er das Patent für seine bahnbrechende Innovation und präsentierte auf der Basler Handelsmesse 1926, dem Vorläufer der modernen Baselworld, die weltweit erste serienproduzierte, automatische Armbanduhr. Seine &#8220;Harwood Watch Company&#8221; erlangte in den folgenden Jahren weltweite Berühmtheit, beendete die Produktion aber bereits im Jahr 1931, als Harwoods Patente ausliefen und seiner Firma die finanziellen Mittel zum Überleben der globalen Finanzkrise fehlten. Aufgrund ihrer historischen Bedeutung zählen die originalen Exemplare heutzutage zu den begehrtesten Sammlerstücken der Horologie.</p>
<h2>Die folgenden Jahrzehnte: Aufstieg und Fall einer globalen Branche</h2>
<p style="text-align: justify;">In Anerkennung seiner bedeutenden Leistungen für den Uhrenbau, aber auch für das französische Militär wurde Leroy im Jahre 1930 selbst zum Offizier ernannt und starb fünf Jahre später. John Harwood lebte nach dem Scheitern seiner Firma noch bis zum Jahr 1964 weiter und wurde nur wenige Jahre vor seinem Tod mit der Goldmedaille des British Horological Institute ausgezeichnet.</p>
<p><center><a href="https://www.uhrinstinkt.de/omega-de-ville-prestige-co-axial-39-5mm-424.13.40.20.02.001.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16699 size-full" title="Omega De Ville Prestige Co-Axial 39,5mm in der Version 424.13.40.20.02.001" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/05/Omega-De-Ville-Prestige-Co-Axial-395mm-Zifferblatt-silber.jpg" alt="Omega De Ville Prestige Co-Axial 39,5mm Zifferblatt silber" width="300" height="400" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/05/Omega-De-Ville-Prestige-Co-Axial-395mm-Zifferblatt-silber.jpg 300w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/05/Omega-De-Ville-Prestige-Co-Axial-395mm-Zifferblatt-silber-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16700 size-full" title="Rolex Oyster Perpetual 36 | Zifferblatt: blau" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/05/Rolex-Oyster-Perpetual-36-Zifferblatt-blau.jpg" alt="Rolex Oyster Perpetual 36 Zifferblatt blau" width="300" height="400" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/05/Rolex-Oyster-Perpetual-36-Zifferblatt-blau.jpg 300w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/05/Rolex-Oyster-Perpetual-36-Zifferblatt-blau-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></center></p>
<p style="text-align: justify;">Die großen Leistungen beider Erfinder blieben jedoch erhalten und schufen die Grundlage für alles, was wir über die heutige Uhrenindustrie wissen. Denn nicht nur <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/rolex/">Rolex</a>, <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/breitling/">Breitling</a> und <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/omega/">Omega</a>, sondern auch unzählige weitere Marken erlebten ihren größten Aufstieg ab den 1930er-Jahren, als sich neben der Vielzahl an Innovationen auch der Bedarf an präzisen Zeitanzeigern erhöhte – im zivilen wie militärischen Bereich. Doch der blühende Aufschwung der Schweizer Uhrenindustrie sollte ein jähes Ende finden, als die Quarzkrise zu Beginn der 1970er-Jahre mit voller Kraft zuschlug und den traditionellen Uhrenbau zu vernichten drohte.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Während die Schweizer weiterhin auf mechanische Uhren setzten, überfluteten vor allem japanische und amerikanische Hersteller den Markt mit günstigen Quarzuhren.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Wie wir heute wissen, ist eine Zerstörung des Schweizer Uhrenbaus glücklicherweise ausgeblieben. Ganz im Gegenteil: Als Swatch die Armbanduhr ab 1983 als modernes Accessoire präsentierte und quasi neu erfand, begann auch der Rest der Branche im &#8220;Watch Valley&#8221; des Jurabogens wieder zu florieren. Heute, fast 100 Jahre nach Erfindung des Automatikwerks, steht die Uhrenwelt vielfältiger und innovativer da als je zuvor. Wäre das auch möglich, wenn Leroy nie gelebt hätte? Wir werden es wohl nie erfahren.</p>
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		<title>Uhrendesign im Wandel der Zeit</title>
		<link>https://www.uhrinstinkt.de/magazin/uhrendesign-im-wandel-der-zeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Aug 2018 13:40:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuheiten & Szene]]></category>
		<category><![CDATA[Blancpain]]></category>
		<category><![CDATA[Breitling]]></category>
		<category><![CDATA[Luxusuhren]]></category>
		<category><![CDATA[Rolex]]></category>
		<category><![CDATA[Taschenuhren]]></category>
		<category><![CDATA[Uhren]]></category>
		<category><![CDATA[Uhrendesign]]></category>
		<category><![CDATA[Uhrendesign im Wandel der Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>« Optische Uhrengeschichte » Leidenschaft, Faszination und Liebe zum Detail &#8211; kein anderes Merkmal charakterisiert eine Uhr so trefflich wie ihr Design. Als wohl subjektivste Eigenschaft des Zeitanzeigers transportiert es Emotionen, entscheidet auf den ersten Blick über Gefallen oder Nichtgefallen und bietet Uhrenliebhabern anregenden Stoff zur Diskussion. Bis das Uhrendesign seine heutige Vielfalt erreichen konnte, &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>« Optische Uhrengeschichte »</h2>
<p style="text-align: justify;"><strong>Leidenschaft, Faszination und Liebe zum Detail &#8211; kein anderes Merkmal charakterisiert eine Uhr so trefflich wie ihr Design. Als wohl subjektivste Eigenschaft des Zeitanzeigers transportiert es Emotionen, entscheidet auf den ersten Blick über Gefallen oder Nichtgefallen und bietet Uhrenliebhabern anregenden Stoff zur Diskussion. Bis das Uhrendesign seine heutige Vielfalt erreichen konnte, vergingen Jahrhunderte voller Meilensteine, kreativer Ideen und Innovationen – beginnen wir unsere Reise durch die fesselnde Uhrengeschichte!</strong></p>
<h2>Von der Sonnen- bis zur Taschenuhr: Die Vorgeschichte</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Geschichte der Zeitmessung begann schon während des Altertums, als die Notwendigkeit eines strukturierten Tages immer deutlicher wurde – die gesellschaftliche Ordnung war bereits um 3000 v. Chr. zu komplex: Chaos und Willkür mussten verschwinden. Zu dieser Zeit verwirklichten die Sumerer eine revolutionäre Idee, indem sie einen Stab in die Erde steckten und seinen Schatten im Tagesverlauf verfolgten – die Sonnenuhr war geboren. Scheinbar Welten von modernem Design entfernt, zeichneten sich diese Instrumente durch reine Funktionalität aus. Bei genauerer Betrachtung wird aber deutlich, dass funktionale Konzepte bis heute eine tragende Rolle im Uhrendesign spielen – man denke nur an die bequeme Ablesbarkeit und praktischen Komplikationen vieler Modelle.</p>
<figure id="attachment_12796" aria-describedby="caption-attachment-12796" style="width: 600px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-12796 size-full" title="Antike Taschenuhren" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/08/Taschenuhr.jpg" alt="Antike Taschenuhren" width="600" height="338" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/08/Taschenuhr.jpg 600w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/08/Taschenuhr-300x169.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-12796" class="wp-caption-text">© Aris Suwanmalee / Fotolia.com</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Bis zur Taschenuhr, die bereits im 15. Jahrhundert und damit noch vor Martin Luthers Zeiten realisiert wurde, vergingen Jahrtausende des Fortschritts: Turmuhr, Pendeluhr und viele weitere Innovationen bewirkten eine grundlegende Veränderung der Tagesstruktur und Lebensweise. Im Gegensatz zu frühen Formen der Zeitanzeige entwickelte sich die Taschenuhr schnell zu einem Statussymbol, das Reichtum und Noblesse ausstrahlte und somit mehr als bloß ein funktionales Instrument war. Dadurch wurde der Uhrmacher, vormals ein reiner Handwerker, zunehmend auch zum Uhrendesigner: Kunstvoll gestaltete Stücke sollten den Wünschen der wohlhabenden Kundschaft gerecht werden. Die Idee der Uhr als Designobjekt und Schmuck war geboren.</p>
<h2>Die Armbanduhr – Beginn eines neuen Zeitalters</h2>
<p style="text-align: justify;">Obwohl Abraham Louis Breguet schon um 1810 die ersten Armbanduhren baute, dominierte bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts die Taschenuhr. Zunächst als Schmuckobjekt von Damen getragen, zeichneten sich die frühen Modelle der Armbanduhr durch klassische Eleganz und den Einsatz edelster Materialien wie beispielsweise Diamant-Verzierungen aus – bis in unsere Zeit ein Zeichen höchster Exklusivität. Erst mit dem ersten Weltkrieg, als sich die Taschenuhr als äußerst unpraktisch erwies und Armbanduhren vermehrt von Soldaten getragen wurden, konnte sich die Variante fürs Handgelenk nachhaltig durchsetzen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-12798 size-full" title="Rolex Oyster Perpetual 36 | Modell Nr.: 116000" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/08/Rolex-Oyster-Perpetual-36.jpg" alt="Rolex Oyster Perpetual 36" width="200" height="267" />  <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-12799 size-full" title="Rolex Oyster Perpetual 36 | Modell Nr.: 116000" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/08/Rolex-Oyster-Perpetual-36_.jpg" alt="Rolex Oyster Perpetual 36" width="200" height="267" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-12800 size-full" title="Rolex Oyster Perpetual 36 | Modell Nr.: 116000" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/08/Rolex-Oyster-Perpetual-36__.jpg" alt="Rolex Oyster Perpetual 36" width="200" height="267" /></p>
<p style="text-align: justify;">In den 1920er-Jahren herrschte ein Uhrendesign vor, das wir heute als klassisch-elegant beschreiben würden: Legendäre Modelle wie die erste <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/rolex/oyster-perpetual-36/">Rolex Oyster</a> von 1926, die erste Patek Philippe von 1920 oder die revolutionäre, weltweit erste Automatikuhr des Engländers John Harwood waren gezeichnet von römischen Ziffern, klassischen Rundungen und massiven Goldgehäusen – seit jeher steht das Edelmetall für die Königsklasse der Uhren. Aber auch ausgefallene, bis heute charakterstarke Editionen wie die erste Cartier Tank von 1920 bereicherten die erste Generation der Armbanduhr. Die Uhrendesigner von damals legten darüber hinaus Wert auf Robustheit – die Omega Chronograph von 1915 beispielsweise musste selbst unter den schwierigen Bedingungen des ersten Weltkriegs funktionieren. Man verstand es also schon vor 100 Jahren, Stil und Praktikabilität gekonnt zu vereinen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-12814 size-full" title="Rolex Oyster Perpetual 36 | Modell Nr.: 116000" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/08/Rolex-Oyster-Perpetual-36___.jpg" alt="Rolex Oyster Perpetual 36" width="600" height="382" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/08/Rolex-Oyster-Perpetual-36___.jpg 600w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/08/Rolex-Oyster-Perpetual-36___-300x191.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<h2>Der Weg zur Vielfalt: Uhren im Laufe des 20. Jahrhunderts</h2>
<p style="text-align: justify;">Die folgenden Jahrzehnte und ihre technischen Innovationen im Uhrenbau bereiteten der Industrie eine Vielfalt unerreichten Ausmaßes: Chronographen, Taucheruhren und später auch digitale Modelle verlangten dem Uhrmacher ein Höchstmaß an Präzision ab und eröffneten ein neues Kapitel der Uhrengeschichte. Jetzt, wo es für sämtliche Bereiche eine spezielle Uhr gab, spielte das Uhrendesign eine noch wichtigere Rolle als zuvor. Was wäre eine <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/rolex/submariner/">Submariner</a> ohne ihre charakteristische Lünette, eine <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/breitling/navitimer-01/" class="broken_link">Breitling Navitimer</a> ohne ihr fein unterteiltes, detailreiches Zifferblatt?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-12802 size-full" title="Rolex Submariner Date | Modell Nr.: 116613 LN" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/08/Rolex-Submariner-Date.jpg" alt="Rolex Submariner Date" width="200" height="267" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-12803 size-full" title="Rolex Submariner Date | " src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/08/Rolex-Submariner-Date_.jpg" alt="Rolex Submariner Date" width="200" height="267" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-12804 size-full" title="Rolex Submariner Date | Modell Nr.: 116619 LB" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/08/Rolex-Submariner-Date__.jpg" alt="Rolex Submariner Date" width="200" height="267" /></p>
<p style="text-align: justify;">Nicht unerwähnt bleiben darf die Quarzkrise, die ab den 1970er-Jahren massiven Druck auf die traditionelle Uhrenindustrie ausübte: Fast vollständig wurden die mechanischen Modelle durch elektronische Zeitanzeiger, vorwiegend aus Fernost, substituiert. Die günstigen Quarzmodelle machten die Armbanduhr zu einem beliebten Accessoire für jedermann – ausgefallene Designs und völlig neue Ideen waren die Folge. Wohl kaum ein Hersteller prägt den Massenmarkt für moderne Editionen seitdem mehr als Swatch – jeden Tag ein neues Modell, am besten passend zum Kleidungsstil, war nun das Motto. Hinsichtlich der Optik hat die Zeit der Quarzkrise also gewissermaßen frischen Wind in die etablierte Uhrenindustrie gebracht – das Uhrendesign ist seitdem vielfältiger als je zuvor.</p>
<p><a href="https://www.uhrinstinkt.de/breitling-navitimer-01-ab012012.bb01.272s.a20d.2.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-12806 size-full" title="Breitling Navitimer 01 | Modell Nr.: AB012012.BB01.272S.A20D.2" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/08/Breitling-Navitimer-01.jpg" alt="Breitling Navitimer 01" width="300" height="400" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/08/Breitling-Navitimer-01.jpg 300w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/08/Breitling-Navitimer-01-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a> <a href="https://www.uhrinstinkt.de/breitling-navitimer-01-rb012012.ba49.447r.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-12807 size-full" title="Breitling Navitimer 01 | Modell Nr.: RB012012.BA49.447R" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/08/Breitling-Navitimer-01_.jpg" alt="Breitling Navitimer 01" width="300" height="400" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/08/Breitling-Navitimer-01_.jpg 300w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/08/Breitling-Navitimer-01_-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h2>Uhrendesign heute</h2>
<p style="text-align: justify;">Innerhalb eines Jahrhunderts hat sich die Armbanduhr vom zweckmäßigen Messinstrument für den Kriegseinsatz zu einem kunstvollen Accessoire entwickelt, das die Pracht der traditionellen Taschenuhren sogar noch übersteigt. Für jeden Stil, jeden Geschmack und jeden Bedarf hält die Uhrenindustrie das passende Meisterstück bereit: Klassische Designs, wie etwa der <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/rolex/cellini/">Rolex Cellini</a> oder der <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/blancpain/villeret/">Blancpain Villeret</a>, erinnern an die prunkvollen Anfänge des 20. Jahrhunderts. Hochmoderne, professionelle Ausführungen wie die <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/breitling/aerospace-evo/">Breitling Aerospace Evo</a> oder die Smartwatches sämtlicher Manufakturen hingegen repräsentieren den technischen Fortschritt des 21. Jahrhunderts. Das Design ist damit kein abstraktes, von allen praktischen Erwägungen losgelöstes Element der Uhr, sondern war und ist immer in Zusammenhang mit der Funktionalität zu betrachten.</p>
<p><a href="https://www.uhrinstinkt.de/blancpain-villeret-mondphase-6654-1127-mmb.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-12809 size-full" title="Blancpain Villeret Mondphase | Modell Nr.: 6654-1127-MMB" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/08/Blancpain-Villeret-Mondphase.jpg" alt="Blancpain Villeret Mondphase" width="200" height="267" /></a> <a href="https://www.uhrinstinkt.de/blancpain-villeret-mondphase-3663-2954-55b.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-12810 size-full" title="Blancpain Villeret Mondphase | Modell Nr.: 3663-2954-55B" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/08/Blancpain-Villeret-Mondphase_.jpg" alt="Blancpain Villeret Mondphase" width="200" height="267" /></a> <a href="https://www.uhrinstinkt.de/blancpain-villeret-ultraflach-6223c-1529-55a.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-12811 size-full" title="Blancpain Villeret Ultraflach | Modell Nr.: 6223C-1529-55A" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/08/Blancpain-Villeret-Ultraflach.jpg" alt="Blancpain Villeret Ultraflach" width="200" height="267" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Noch nie war die Bandbreite erhältlicher Uhren so groß wie heute &#8211; Uhrenliebhaber leben also genau in der richtigen Zeit und können gespannt nach vorne blicken – wer weiß, wie weit es die Uhrendesigner in weiteren 100 Jahren bringen werden? Sollten Kreativität und Innovation auch zukünftig die Motoren der Uhrenindustrie bleiben, können wir uns auf völlig neue und heute noch unvorstellbare Werke an unseren Handgelenken freuen – vielleicht sogar eher, als man es vermuten mag.</p>
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		<title>Automatik vs. Handaufzug</title>
		<link>https://www.uhrinstinkt.de/magazin/automatik-vs-handaufzug/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 2016 07:25:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technik & Uhrenwissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>« Ein ewiges Für und Wider » Die meisten mechanischen Armbanduhren werden heute mit einem automatischen Aufzug ausgestattet. Doch auch Modelle mit Handaufzug kommen nach wie vor auf den Markt. Die Frage, welche der beiden Varianten vorzuziehen sei, wird von Uhrenliebhabern schon seit Jahrzehnten kontrovers beantwortet. Daran wird sich wohl auch in Zukunft kaum etwas &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>« Ein ewiges Für und Wider »</h2>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die meisten mechanischen Armbanduhren werden heute mit einem automatischen Aufzug ausgestattet. Doch auch Modelle mit Handaufzug kommen nach wie vor auf den Markt. Die Frage, welche der beiden Varianten vorzuziehen sei, wird von Uhrenliebhabern schon seit Jahrzehnten kontrovers beantwortet. Daran wird sich wohl auch in Zukunft kaum etwas ändern, denn schließlich spielen dabei nicht nur rationale, sondern auch emotionale Aspekte eine wesentliche Rolle.</strong></p>
<h2>Der Handaufzug: von Puristen bevorzugt</h2>
<p style="text-align: justify;">Zunächst einmal bleibt festzuhalten: Wer sich für eine möglichst ursprüngliche und auf das Wesentliche reduzierte mechanische Uhr interessiert, wird auch heute noch gern zu einem Modell mit Handaufzug greifen. Mechanische Uhren von Hand aufzuziehen, hat schließlich eine bereits mehrere Jahrhunderte alte Tradition, während Automatikuhren eine deutlich jüngere Erfindung sind und sich erst um die Mitte des 20. Jahrhunderts in größerem Stil am Markt durchzusetzen begannen. Als Nachteil einer Uhr mit Handaufzug wird es gelegentlich empfunden, dass diese von ihrem Träger regelmäßig aufgezogen werden muss. Diejenigen, die den Handaufzug bevorzugen, sehen darin jedoch häufig auch ein liebgewonnenes tägliches Ritual, das sie nicht missen möchten.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://www.uhrinstinkt.de/nomos-glashuette-metro-38-datum-stadtschwarz-1103.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3617 size-full" title="NOMOS Glashütte Metro | 38,5 mm | Datum | Handaufzug | stadtschwarz" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/12/NOMOS-Glashütte-Metro-38-Datum-stadtschwarz-Handaufzug.jpg" alt="nomos-glashuette-metro-38-datum-stadtschwarz-handaufzug" width="600" height="245" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/12/NOMOS-Glashütte-Metro-38-Datum-stadtschwarz-Handaufzug.jpg 600w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/12/NOMOS-Glashütte-Metro-38-Datum-stadtschwarz-Handaufzug-300x123.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Das Aufziehen geschieht heute bei Armband- und <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/tissot/t-pocket/">Taschenuhren</a></span> meist durch ein Drehen der Aufzugskrone, die im Jahr 1845 von der Manufaktur Patek Philippe entwickelt wurde. Bis dahin waren in der Regel spezielle Aufzugsschlüssel zum Aufziehen erforderlich. Es empfiehlt sich übrigens, ein Modell mit Handaufzug täglich etwa zur selben Zeit aufzuziehen. Die Gangreserve beträgt zwar bei den meisten Modellen rund 40 Stunden und reicht damit deutlich über einen Tag hinaus. Allerdings kann die Ganggenauigkeit der Uhr nachlassen, wenn die Aufzugsfeder nur noch eine geringe Spannung aufweist.</p>
<h2>Bei Automatikuhren spricht Liebhaber die raffinierte Technik an</h2>
<p style="text-align: justify;">Bei Automatikuhren ist das tägliche Aufziehen entbehrlich, sofern sie täglich getragen werden. Sie ziehen sich gewissermaßen von selbst auf, wenn der Rotor ihres Automatikuhrwerks durch die Armbewegungen ihres Trägers in Bewegung versetzt wird. Im Unterschied zum Aufziehen von Hand geschieht das automatische Aufziehen jeweils in kleinen Schritten mehr oder weniger kontinuierlich. Eine Rutschkupplung verhindert dabei, dass die Zugfeder überdreht wird, falls die Uhr nach dem vollständigen Aufziehen weiter bewegt wird.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://www.uhrinstinkt.de/nomos-glashuette-ludwig-automatik-datum-271.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3620 size-full" title="NOMOS Glashütte Ludwig | 40 mm | Datum | Automatik | silber" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/12/NOMOS-Glashütte-Ludwig-Automatik-Datum-Automatik.jpg" alt="nomos-glashuette-ludwig-automatik-datum-automatik" width="600" height="254" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/12/NOMOS-Glashütte-Ludwig-Automatik-Datum-Automatik.jpg 600w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/12/NOMOS-Glashütte-Ludwig-Automatik-Datum-Automatik-300x127.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Für viele Fans automatischer Armbanduhren stellt dieser Aufzugstyp nicht nur eine praktische Neuerung dar, sondern auch einen weiteren Schritt in der Entwicklung zu einer immer raffinierteren Technik mechanischer Uhren. Frühe Automatikuhren besaßen übrigens statt des heute üblichen Rotors noch sogenannte Pendelschwungmassen, die umgangssprachlich auch als Hammerautomatik bezeichnet wurden. Im Laufe der Zeit hat sich der Rotor jedoch klar durchgesetzt.</p>
<h2>Automatischer Aufzug sorgt für höhere Ganggenauigkeit</h2>
<p style="text-align: justify;">Da Automatikuhren im Alltag nahezu ständig bewegt und somit auch vergleichsweise kontinuierlich aufgezogen werden, war mit der Einführung automatischer Aufzugsmechanismen auch ein spürbarer Fortschritt hinsichtlich der Ganggenauigkeit verbunden. Die Gangreserve beläuft sich bei Automatikuhren meist auf etwa 35 bis 60 Stunden. Bei Kombination mehrerer Federhäuser können jedoch auch Gangreserven von bis zu zehn Tagen erreicht werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://www.uhrinstinkt.de/designhuette-uhrenbeweger-san-diego-3-schwarz/grau-70005-53.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3625 size-full" title="Designhütte Uhrenbeweger San Diego 3 | für drei Automatikuhren | schwarz/grau" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/12/Designhütte-Uhrenbeweger-San-Diego-3-Schwarz-Grau.jpg" alt="designhuette-uhrenbeweger-san-diego-3-schwarz-grau" width="600" height="376" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/12/Designhütte-Uhrenbeweger-San-Diego-3-Schwarz-Grau.jpg 600w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/12/Designhütte-Uhrenbeweger-San-Diego-3-Schwarz-Grau-300x188.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Grundsätzlich sollten mechanische Armbanduhren möglichst durchgängig in Betrieb gehalten werden und nicht für längere Zeit stehen bleiben. Deshalb werden Automatikuhren, die für längere Zeit nicht getragen werden, häufig auf <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhrenbeweger/">speziellen Uhrenbewegern</a></span> aufbewahrt, die die Bewegungen einer am Handgelenk getragenen Uhr mittels eines kleinen Elektromotors simulieren und dadurch für eine kontinuierliche Spannung der Aufzugsfeder sorgen.</p>
<h2>Der Handaufzug ermöglicht schlankere Bauweise und besseren Blick auf das Uhrwerk</h2>
<p style="text-align: justify;">Der Wegfall des Aufziehens von Hand und die höhere Ganggenauigkeit sind zwei praktische Argumente, die für Automatikuhren sprechen, doch für Handaufzugsuhren lassen sich ebenfalls praktische Gründe anführen. Da in ihrem Gehäuse kein Rotor untergebracht werden muss, ist bei ihnen eine wesentlich schlankere Bauweise möglich als bei Uhren mit automatischem Aufzug.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://www.uhrinstinkt.de/breguet-classique-gangreserve-5277br-12-9v6.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-3642 size-full" title="Breguet Classique Gangreserve | 38 mm | Handaufzug | silber | Roségold" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/12/Breguet-Classique-Gangreserve-Handaufzug.jpg" alt="breguet-classique-gangreserve-handaufzug" width="262" height="365" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/12/Breguet-Classique-Gangreserve-Handaufzug.jpg 262w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/12/Breguet-Classique-Gangreserve-Handaufzug-215x300.jpg 215w" sizes="auto, (max-width: 262px) 100vw, 262px" /></a>Deshalb werden vor allem elegante mechanische Uhren, die zu festlichen Anlässen oder zur Abendgarderobe getragen werden, auch heute noch häufig mit einem Handaufzug ausgestattet.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein weiterer Grund mag mehr ästhetischer als praktischer Natur sein, spielt für alle diejenigen, die sich eingehender für mechanische Uhren interessieren, aber dennoch eine nicht zu unterschätzende Rolle. Denn bei von Hand aufgezogenen Modellen ist ein weitaus besserer Blick auf das arbeitende Uhrwerk möglich, sofern die Uhr mit einem Saphirglasboden versehen ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei Modellen mit Automatikwerk hingegen wird das Uhrwerk meist zu einem großen Teil durch den Rotor verdeckt.</p>
<h2>Tendenziell weniger Verschleiß bei Automatik</h2>
<p style="text-align: justify;">Ein gewisser praktischer Nachteil bei Handaufzugsuhren kann darin bestehen, dass das tägliche Aufziehen die Kronendichtung stärker beansprucht, sodass die Wasserdichtigkeit nach längerem Gebrauch der Uhr nachlässt. Gegebenenfalls müssen nach einiger Zeit auch die Tubusdichtungen erneuert werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://www.uhrinstinkt.de/tag-heuer-aquaracer-calibre-5-automatik-43mm-way201b.ba0927.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3645 size-full" title="Tag Heuer Aquaracer Calibre 5 | 43 mm | Datum | Automatik | blau" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/12/Tag-Heuer-Aquaracer-Calibre-5-Automatik-43-mm.jpg" alt="tag-heuer-aquaracer-calibre-5-automatik-43-mm" width="600" height="350" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/12/Tag-Heuer-Aquaracer-Calibre-5-Automatik-43-mm.jpg 600w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/12/Tag-Heuer-Aquaracer-Calibre-5-Automatik-43-mm-300x175.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Im Unterschied dazu treten an den Rotoren von hochwertigen automatischen Uhren auch bei jahrelangem Gebrauch kaum Verschleißerscheinungen auf.</p>
<h2>Für Sammler bleibt das Rennen offen</h2>
<p style="text-align: justify;">Zieht man alle Aspekte in Betracht, dann dürfte es zumindest Sammlern mechanischer Uhren schwerfallen, sich eindeutig für oder gegen eine bestimmte Aufzugstechnik zu entscheiden. Denn beide stehen jeweils für bestimmte Entwicklungen in der Uhrengeschichte, und beide haben sowohl in ästhetischer als auch in praktischer Hinsicht ihre Vor- und Nachteile. So verwundert es nicht, dass in vielen Uhrensammlungen <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.uhrinstinkt.de/marken-a-z/" class="broken_link">von Hand aufzuziehende und automatische Modelle</a></span> einträchtig nebeneinander liegen. Und daran dürfte sich auf absehbare Zeit auch nichts ändern.</p>
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