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TAG Heuer Monaco Bamford

« Neuinterpretation einer Legende »

Die TAG Heuer Monaco Bamford zählt in den Augen zahlreicher Chronographen-Fans zu den originellsten und schönsten Uhren, die auf der Baselworld 2018 präsentiert worden sind. Sie verbindet das unverkennbare Design eines großen Klassikers mit modernen Akzenten und einer ausgeprägten Individualität. Wir haben uns die spektakuläre Neuerscheinung einmal näher angesehen.

Ergebnis einer noch jungen Kooperation zwischen TAG Heuers Uhrmachern und Bamfords Tuning-Experten

Quadratisch, praktisch – und von einem ganz eigenen ästhetischen Reiz, der bis heute nachwirkt: So lässt sich in aller Kürze der von dem Schweizer Uhrenhersteller im Jahr 1969 erstmals vorgestellte Motorsport-Chronograph charakterisieren, der den Namen Monaco erhielt – eines damals wie heute bedeutenden Austragungsortes wichtiger Rennen im Motorsport.

Die Uhr, die längst Kultstatus hat und einen der großen Meilensteine in der Uhrengeschichte des 20. Jahrhunderts markiert, ist nun in einer besonders originellen Neuauflage erhältlich. Diese ist das Ergebnis einer Kooperation zwischen TAG Heuer und dem Bamford Watch Departement, die erst im Jahr 2017 begonnen hat und somit schon früh beeindruckende Früchte trägt.

Renommierter britischer „Uhren-Tuner“

Das Bamford Watch Department ist unter Uhrenfans weltweit als eines der führenden Unternehmen im Bereich Uhren-Tuning bekannt. Ähnlich wie beim Tuning von Autos wird dabei die Optik gegenüber dem ursprünglichen Aussehen des betreffenden Modells zum Teil stark modifiziert. Seinen Markterfolg und seinen hohen Bekanntheitsgrad verdankt das Bamford Watch Department zum großen Teil individualisierten Rolex Uhren, die lange Zeit den Schwerpunkt seines Angebots bildeten und unter denen sich vor allem die Versionen mit geschwärzten Gehäusen großer Beliebtheit erfreuen.

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Deren Sammlerwert dürfte künftig übrigens steigen, denn Nachschub ist vorerst nicht mehr in Sicht. Der Grund: Seit 2017 arbeiten Bamfords Tuning-Experten ausschließlich für die Uhrenmarken des französischen Luxusgüterkonzerns LVMH Moët Hennessy – Louis Vuitton SE. Und dazu zählt neben Bulgari, Hublot, Dior Watches und Zenith eben auch die einst von Edouard Heuer begründete Uhrenmarke.

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Uhren für Individualisten

Georg Bamford, der Gründer des britischen Unternehmens, hält neben Heuers berühmtem quadratischen Chronographen künftig auch Modelle wie zum Beispiel aus den Modelllinien Carrera oder Autavia, in individualisierten Ausführungen bereit. Die Erfahrungen mit Bamfords Rolex-Versionen lassen erwarten, dass es potenziellen Monaco-Käufern demnächst noch etwas schwerer fallen dürfte als bisher, sich ihr persönliches Lieblingsmodell auszuwählen.

Ein Klassiker mit großer Vergangenheit

Die soeben lancierte TAG Heuer Monaco Bamford ist eine besonders gelungene Tuning-Version, deren Äußeres durch die Kombination von Schwarz mit hellblauen Akzenten geprägt wird. Ihr Gehäuse weist natürlich die für die Monaco charakteristische Quadratform auf, besteht im Unterschied zum „Original“ jedoch aus Karbon. Von dem dunklen Material heben sich die in hellem Blau leuchtenden Zeiger und Skalen gut ab.

Die Abmessungen entsprechen mit 39 Millimetern Breite ebenso dem historischen Vorbild wie die Positionierung der Krone auf der linken Seite.

Ähnlich wie bei den früheren Modellen, die von einem Werk mit der Bezeichnung Kaliber 11 „Chronomatic“ inklusive Mikrorotor angetrieben wurden, wird das Werk der aktuellen Neuauflage mit „Calibre 11“ bezeichnet. Technisch basiert dieses jedoch auf dem SW 300 von Sellita. Da Individualität und Masse von vornherein einen unüberbrückbaren Widerspruch darstellen, werden von der außergewöhnlichen Sonderversion insgesamt nur 500 Exemplare hergestellt.

Wer im Handel keines der exklusiven Stücke ergattern kann, darf zumindest darauf hoffen, dass demnächst im Rahmen der eben erst begonnenen Kooperation mit Bamford noch weitere Sonderversionen aufgelegt werden.

Uhrenhersteller mit langer Chronographen-Tradition und umfangreichen Sponsoring-Aktivitäten

Die Marke Heuer zählt unter den großen, renommierten Schweizer Uhrenherstellern zu jenen, deren Geschichte besonders eng mit der Entwicklung von Stoppuhren und Chronographen verbunden ist. So gelangen schon in der Frühphase der Unternehmensgeschichte bahnbrechende Neuerungen, insbesondere bei der Entwicklung und Fertigung mechanischer Stoppuhren. Wenngleich diese im Zuge des Aufkommens von Quarzuhren technisch bald überholt waren und ihre Produktion längst eingestellt wurde, sind sie unter Sammlern nach wie vor gefragt.

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Besonders begehrt sind übrigens Heuers mechanische Stoppuhren, die in Oldtimerfahrzeugen verbaut sind. Hierfür werden von Sammlern und Oldtimer-Fans nicht selten vierstellige Euro-Beträge gezahlt.

Ein Chronograph als Filmstar

Zum großen Ruhm der nun von Bamford in einer modernen Neuinterpretation präsentierten TAG Heuer Monaco trug übrigens nicht nur deren seinerzeit als besonders spektakulär empfundenes Design bei. Es war vor allem ein Filmauftritt, der den auffälligen Chronographen für alle Zeiten zum Klassiker werden ließ. In dem Rennfahrer-Epos „Le Mans“, das im Jahr 1971 in die Kinos gelangte, trug der legendäre Schauspieler und begeisterte Motorsportler Steve McQueen diese Uhr an seinem rechten Handgelenk. Dem Film fehlte es zwar etwas an Substanz, was die Handlung betraf, sodass ihm beim Publikum kein Erfolg beschieden war.

Für Motorsport-Fans ist er jedoch bis heute interessant, weil er interessante Einblicke in die Rennfahrer-Szene der damaligen Zeit gewährt.

McQueens Begeisterung für den Motorsport beschränkte sich keineswegs auf das exklusive Freizeitvergnügen eines Filmstars, sondern führte zu mehreren Teilnahmen an renommierten Rennen und beachtlichen Erfolgen.

So nahm er im Jahr 1964 in Erfurt als Mitglied der Nationalmannschaft der USA an der Internationalen Sechstagefahrt teil und errang 1970 mit seinem Porsche 908/02 einen zweiten Platz beim 12-Stunden-Rennen in Sebring / Florida.