Eine Rolex für jeden Anlass und jede Situation

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Das Sortiment von Rolex ist breit gefächert. Es umfasst explizite Taucher- und Segleruhren für höchste Ansprüche ebenso wie elegante Dresswatches, prestigeträchtige Chronographen und robuste Armbanduhren für Flieger, Abenteurer und Weltreisende. Angesichts dieser Auswahl gibt es für nahezu jeden Anlass und jede Situation auch eine passende Uhr der Marke. Wir haben uns die Modellpalette der Schweizer Luxusuhrenmanufaktur unter diesem Aspekt einmal genauer angesehen.

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen: eine stilvolle Rolex für Business und Alltag

Wer eine stilvolle Luxusuhr von Rolex sucht, um sie in erster Linie tagsüber im Büro, beim Meeting oder auf Geschäftsreisen zu tragen, dem seien vor allem die Serien Oyster Perpetual, Datejust und Day-Date empfohlen.

Oyster Perpetual

Die Kollektion Oyster Perpetual ist die schlichteste unter ihnen und zugleich diejenige, die besonders eng mit der weltweiten Erfolgsgeschichte von Rolex verbunden ist. Denn schließlich hatte die Marke mit der werbewirksamen Präsentation ihrer ersten wasserdichten „Oyster“-Uhren in den 1920er Jahren und der wenige Jahre später erfolgten Ausstattung der Oyster mit Automatik-Werken den internationalen Durchbruch erreicht und zugleich wesentliche Standards im Luxusuhrensegment gesetzt. Seitdem hat die Oyster Perpetual ihren festen Platz im Sortiment der Manufaktur stets behauptet und erfreut sich bis heute großer Beliebtheit.

Die Kollektion umfasst sowohl Damen- als auch Herrenuhren mit Gehäusedurchmessern von 26, 31, 36 oder 39 Millimetern. Es handelt sich durchweg um klassische Drei-Zeiger-Uhren aus Edelstahl, die an Edelstahlbändern getragen werden. Neben der Gehäusegröße unterscheiden sich die Versionen lediglich durch die Farbe des Zifferblattes sowie – bei einigen wenigen Damenmodellen – durch die Verwendung von römischen Ziffern oder arabischen Ziffern anstelle der sonst für die Kollektion charakteristischen Strichindizes.

Alle Versionen der Oyster Perpetual sind bis zu 10 Bar beziehungsweise 100 Metern wasserdicht und eignen sich auch für gelegentliches Schwimmen.

Die Verbindung von schlichter Eleganz mit hoher Zuverlässigkeit und Robustheit macht diese Uhren zu absoluten Allroundern, die auch in der Freizeit, beim Sport und zu beinahe allen anderen Gelegenheiten niemals deplatziert wirken.

Day-Date oder Datejust

Wer es etwas opulenter mag, wird sich stattdessen möglicherweise für eine Rolex Datejust oder eine Day-Date entscheiden. Diese beiden Serien basieren ebenfalls auf dem Grundkonzept der Oyster Perpetual und weisen dieselbe Wasserdichtigkeit auf. Darüber hinaus besitzt die Datejust jedoch noch ein Fenster für die Anzeige des Tagesdatums bei der Drei, über dem eine Lupe in das Uhrglas eingearbeitet ist, um die Ablesbarkeit zu verbessern. Bei der Day-Date gibt es darüber hinaus noch ein weiteres Fenster, das den ausgeschriebenen Namen des aktuellen Wochentages anzeigt und sich bogenförmig zwischen der Elf und der Eins erstreckt.

Gegenüber der Oyster Perpetual zeichnen sich die beiden Kollektionen Datejust und Day-Date zudem durch eine wesentlich größere Zahl von Material- und Gestaltungsvarianten aus, zwischen denen Käufer dieser Uhren wählen können. So gibt es Modelle, bei denen Gehäuse und Armband aus Edelmetallen wie Gold oder Platin gefertigt sind, oder die als Indizes beziehungsweise als Zierde von Lünette und Zifferblatt mit Diamanten besetzt sind. Die Herrenversionen sind mit 40 beziehungsweise 41 Millimetern etwas größer als bei der Oyster Perpetual, und bei den Day-Date-Damenuhren gibt es keine Versionen, die kleiner als 36 Millimeter sind, weil anderenfalls die gute Ablesbarkeit des Wochentages kaum noch gegeben wäre.

Insbesondere die Gold- und Platinmodelle oder die mit Diamanten besetzten Ausführungen harmonieren nicht nur mit einem formellen Business-Outfit, sondern passen ebenso hervorragend zur festlichen Abendgarderobe.

Die Milgauss: eine Rolex für Ingenieure, Naturwissenschaftler und Ärzte

Im Vergleich zu den soeben skizzierten Kollektionen ist die Modellreihe Milgauss mit aktuell nur zwei Versionen nicht nur deutlich kleiner, sondern hebt sich auch optisch anders ab. Ihre Gestaltung entspricht zwar im Wesentlichen jener der Oyster Perpetual, doch weicht sie in zwei charakteristischen Details davon ab.

Sie besitzt einen auffälligen, wie ein Blitz gestalteten Sekundenzeiger, der dank dieser Form und seinem kräftigen Orangeton das markante Erkennungszeichen der Milgauss ist und ihr zugleich einen gewissen „Exotenstatus“ garantiert.

Die entscheidende – und auch namensgebende – Besonderheit der Milgauss ist jedoch nicht ihr Design, sondern die Tatsache, dass sie selbst dann noch problemlos und störungsfrei funktioniert, wenn sie dem Einfluss eines Magnetfeldes mit einer Stärke von bis zu 1.000 Gauß ausgesetzt ist.

Im Unterschied dazu kann die Funktion einer herkömmlichen mechanischen Uhr bereits durch Magnetfelder von 50 bis 100 Gauß beeinträchtigt werden. Die bereits im Jahr 1956 lancierte und seitdem nur behutsam modifizierte Rolex Milgauss wurde eigens für Forscher und andere Personen entwickelt, die während ihrer Arbeit stärkeren Magnetfeldern ausgesetzt sind und daher bei den meisten anderen mechanischen Armbanduhren mit entsprechenden Störungen rechnen müssten.

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Wer als Ingenieur, Forscher oder Arzt häufig im Labor, in der Versuchswerkstatt oder am Magnetresonanztomographen arbeitet, findet in der Milgauss eine Uhr, die ihren Dienst in diesem Umfeld ebenso zuverlässig verrichtet wie an jedem Büroarbeitsplatz.

Auf Reisen rund um die Welt: Air-King für Vielflieger, Abenteurer und Entdecker

All denjenigen, die häufig rund um den Globus unterwegs sind, bietet Rolex gleich vier verschiedene Uhrenserien an. Im Falle der Rolex Air-King lässt sich allerdings nicht wirklich von einer Serie sprechen, denn dieses Modell ist nur in einer einzigen Version lieferbar. Die 40-Millimeter-Edelstahluhr mit schwarzem Zifferblatt und deutlich ablesbaren, weißen arabischen Ziffern basiert ebenfalls auf der Oyster Perpetual, steht gestalterisch jedoch ganz in der Tradition klassischer Fliegeruhren.

Sie dürfte vor allem luftfahrtaffine und sportliche Herren ansprechen und kann aufgrund ihrer moderaten Dimensionen nicht nur zur Fliegerkombi, sondern ebenso gut zum Business-Anzug getragen werden.

Das markante weiße Dreieck anstelle der Zwölf, die darunter positionierte gelbe Rolex-Krone sowie der grüne Farbton des Firmen-Schriftzuges und des Sekundenzeigers weisen diese Uhr auf den ersten Blick als Air-King aus.

Für Vielflieger und Abenteurer, die sich häufig zwischen unterschiedlichen Zeitzonen bewegen, kommen im Rolex-Sortiment vor allem die Explorer II und die GMT-Master II in Betracht, die sich vom Grundkonzept relativ stark ähneln und jeweils über einen zusätzlichen Zeiger verfügen, der auf der 24-Stunden-Skala der Lünette die Zeit einer zweiten Zeitzone anzeigen kann.

Rolex Oyster Perpetual Explorer II Rolex GMT-Master II Chronometer

Darüber hinaus gibt es mit der nahezu unveränderten Urversion der Explorer auch noch eine Variante ohne GMT-Funktion, die dem Träger dafür das beruhigende Gefühl vermittelt, dass sich seine Uhr bereits bei der ersten erfolgreichen Besteigung des Mount Everest bewährt hat und somit den allermeisten anderen Situationen, die ein Mensch auf Erden überleben kann, ebenfalls gewachsen sein dürfte.

Die Sky-Dweller spricht im Unterschied dazu eher Geschäftsreisende an, die vielleicht gern eine Datejust oder eine Day-Date tragen würden, aber wegen ihrer häufigen Zeitzonenwechsel nicht auf eine GMT-Funktion verzichten möchten. Sie ist in zahlreichen Edelstahl- und Gold-Versionen erhältlich und beeindruckt Mechanik-Liebhaber vor allem durch ihre originelle Lösung für die zweite Zeitzone, die auf einem separaten 24-Stunden-Ring innerhalb des Zifferblattes angezeigt wird.

Stilvoll ins sportliche Vergnügen: Uhren für Taucher, Segler und Formel-1-Piloten

Die Submariner von Rolex braucht eigentlich kaum noch eine Vorstellung, denn sie ist nicht nur eine der bekanntesten Marken-Ikonen von Rolex, sondern wirkte und wirkt zudem mit ihrem Design stilbildend für unzählige Taucheruhren-Serien anderer Hersteller weltweit. Sie eignet sich für alle, die gerne tauchen, leistet aber auch Surfern, Seglern und allen anderen Freunden maritimer Sportarten gute Dienste.

Professionelle Taucher und ambitionierte Sporttaucher finden in der Sea-Dweller eine Alternative, die sogar noch größeren Beanspruchungen unter Wasser gewachsen ist und mit einer Wasserdichtigkeit von bis zu 1.220 oder gar 3.900 Metern punkten kann.

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Eine besonders originelle Komplikation bietet die Rolex Yacht-Master. Der eigens für professionelle Segler entwickelte Regatta-Chronograph verfügt über eine mechanische Countdown-Funktion, die in der Startphase hilfreich ist.

Wer „Benzin im Blut“ hat oder zumindest lieber an der Formel-1-Rennstrecke präsent ist als auf See oder unter Wasser, kann mit einer Cosmograph Daytona am Handgelenk exzellenten Stil beweisen.

Diese in zahlreichen Farb- und Materialkombinationen erhältliche Uhr ist wie kaum eine andere zum Prototypen des modernen Sportchronographen geworden. Und es wäre keineswegs übertrieben, zu behaupten, dass sie für dieses Marktsegment eine vergleichbare Rolle spielt wie die Submariner im Segment der Taucheruhren.

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Für den roten Teppich, den Ball oder einen Abend in der Oper

Auf dem roten Teppich, beim Gala-Ball oder in der Oper hingegen wird von einem stilvollen Gentleman erwartet, dass er eine dezente, elegante Dresswatch trägt und seinen Taucheruhren oder Sportchronographen unterdessen eine Auszeit auf dem heimischen Uhrenbeweger gönnt. Wer für die ganz großen Anlässe mit einer Rolex perfekt ausgestattet sein möchte, trifft als Mann mit einer Cellini eine gute Wahl.

Benannt nach dem berühmten italienischen Renaissance-Bildhauer Benvenuto Cellini, zeichnet sich diese Uhrenlinie durch eine besondere Eleganz und einige uhrmacherische Highlights aus. Obwohl Rolex sonst mit Komplikationen eher sparsam umgeht, gibt es in dieser Kollektion Versionen mit kleinem Zeigerdatum, kleiner Sekunde, zweiter Zeitzone oder Mondphasenanzeige, die die hohe mechanische Kompetenz des Herstellers dokumentieren. Im Vergleich zu den anderen Kollektionen fällt zudem auf, dass die Cellini grundsätzlich an einem edlen Lederband getragen wird und nicht mit Metallarmbändern erhältlich ist.

Was die Cellini für den Gentleman ist, kann für die elegante Lady übrigens ein Exemplar der Pearlmaster sein. Diese außergewöhnliche Kollektion verbindet Uhrmacher- und Juwelierkunst auf besonders enge Weise miteinander. Eine Pearlmaster ist in jedem Fall aus Gold gefertigt und zudem mehr oder weniger reichlich mit Diamanten besetzt, so dass sie ihrer Trägerin auf dem roten Teppich und bei ähnlichen Gelegenheiten einen ganz außergewöhnlichen, faszinierenden Glanz verleiht.

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