James Bond - Omega No Time to Die
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Omega No Time to Die

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Ewig erwartet, endlich geschehen: Der 25. Bond-Film und letzte Agententhriller mit Daniel Craig in der Hauptrolle kommt in die Kinos. Keine Zeit zu sterben hat auch Omega, wie die Schweizer Luxusmarke mit zwei Sondermodellen anlässlich der Filmpremiere beweist. Enthusiasten stehen vor der Wahl: Leichtes Titan oder majestätisches Platin? Wir nehmen beide Versionen der Omega No Time To Die unter die Lupe, zeigen ihre Unterscheide und erklären ihre Besonderheiten gegenüber der klassischen Seamaster Diver 300 M.

Die „neuen“ Bonduhren sind vertraute Bekannte

Wie Fans des britischen Geheimagenten wissen, war der Release von No Time To Die eine schwere Geburt. Ursprünglich für Oktober 2019 geplant, wurde die Präsentation des Streifens fünfmal verschoben und erfolgte zwei Jahre nach dem geplanten Termin. Dieser Umstand hat zur Folge, dass die Omega No Time To Die Modelle zum jetzigen Zeitpunkt keine brandneuen Uhren mehr sind.

Beide Luxuseditionen gehören zur Seamaster Diver 300 M Familie: Während die 007 Edition aus Titan (Ref. 210.90.42.20.01.001) bereits Ende 2019 das Licht der Welt erblickte, folgte die zweite Omega James Bond 2020 mit einem exquisiten Platingehäuse (Ref. 210.93.42.20.01.001). Im Gegensatz zur 007 Edition in Titan nennt sich das Platinmodell „Numbered Edition“ und trägt seine exakte Produktionsnummer am Gehäuserand. Aber eins nach dem anderen.

Omega Seamaster Diver 300 M Co-Axial Master Chronometer 42 mm 007 Edition - Omega No Time to Die

Exklusiv sind sie beide, aber…

Obwohl die James Bond Uhr nicht 2021 erschienen ist, wirkt sie in beiden Ausführungen brandaktuell und trägt die moderne Mechanik aus dem Schweizer Biel in sich. Aus technischer Sicht besitzen die zwei Taucheruhren zunächst viele Gemeinsamkeiten: Neben der Gehäuseform, 42 Millimetern Durchmesser und 300 Metern Wasserdichtigkeit sind auch die Automatikwerke nahezu identisch. Der zentrale Unterschied liegt im Gehäusematerial, das die Preisklassen der 007 Edition und Numbered Edition dramatisch auseinanderklaffen lässt: Während das Titanmodell, welches von Daniel Craig in No Time To Die getragen wird, auf einen Listenpreis von 9.000 Euro kommt, liegt die nummerierte Platinausführung bei sage und schreibe 50.800 Euro. Zweifellos sind beide Versionen der Omega No Time To Die exklusiv, aber der Unterschied ist bemerkenswert.

Retro, Aluminium und Vintage-Superluminova

Widmen wir uns zunächst der erschwinglicheren Omega Seamaster, deren Preis im Vergleich zum Platinmodell genauso leicht ist wie das Gehäuse. Kritiker wenden ein, sein Titan würde dem Zeitanzeiger das nötige Gewicht und die spürbare Präsenz einer typischen Bonduhr entziehen. Ein valider Punkt, dem die hohe Robustheit, Stabilität und Hautverträglichkeit des Materials als klare Vorteile gegenüberstehen. Fun Fact: Daniel Craig höchstpersönlich äußerte den Wunsch eines Titangehäuses. Die Form der No Time To Die Uhr besitzt deutliche Retro-Allüren, welche erstklassig zur braunen Aluminiumlünette mit Vintage-Superluminova (böse Zungen nennen es Fake Patina) passt.

Die Brauntöne setzen sich im Zifferblatt fort, welches ebenfalls aus Aluminium besteht und die gelbliche Leuchtmasse in stolzer Quantität zum Vorschein bringt. Einen schlichten, aber coolen Bezug zu 007 schafft der Broad Arrow Pfeil über der Sechs, der in Großbritannien militärische Güter im Staatsbesitz kennzeichnet. Für Kontraste sorgen der Seamaster-Schriftzug und die Spitze des Sekundenzeigers, welche in leuchtendem Rot erscheinen. Vertraut wirken hingegen die skelettierten Stunden- und Minutenzeiger, die vor der Omega James Bond in 2021 schon viele Diver aus Biel prägten.

Daniel Craig steht vor 007 Logo - Omega No Time to Die
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Lässt die Zahlen sprechen: Die 007 Uhr aus Titan

Ebenfalls ein alter Bekannter: Das Heliumauslassventil auf zehn Uhr. Dreht man das Gehäuse um, begrüßt uns ein massiver Titanboden mit zunächst mysteriös wirkenden Zahlencodes, die einen engen Bezug zum britischen Geheimagenten aufweisen. Unterhalb eines großen Broad Arrows ist zunächst die 0552 als Erkennungszeichen der Königlichen Marine eingraviert, gefolgt vom Code 923 7697 A. Letzterer ist die Beschaffungsnummer einer Marineuhr mit verschraubter Krone. Abgerundet wird das Zahlenspiel der Omega No Time To Die von einer obligatorischen 007 sowie einer 62, die dem Erscheinungsjahr des ersten Agententhrillers („James Bond – 007 jagt Dr. No“) gewidmet ist. Befestigt wird die 007 Uhr an einem Milanaiseband aus Titan, das sich unglaublich komfortabel ums Handgelenk schmiegt und den Auftritt der Taucheruhr äußerst edel macht.

Superagent schießt durch Fensterscheibe im James Bond Stil - Omega No Time to Die
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High-End aus Platin: Omega James Bond von 2020

Wer keine Zeit zu sterben hat und über 50.000 Euro für seine horologische Leidenschaft zu James Bond ausgeben möchte, wird mit der Numbered Edition fündig. Sie ist die Verkörperung einer Seamaster Diver 300 M, die bis ins letzte Detail auf maximale Exklusivität setzt: Nicht nur der massive Korpus aus Platin, sondern auch die Platin-Tauchskala in der schwarzen Keramiklünette und die Platin-Gold-Plakette an der Gehäuseseite mit eingravierter Produktionsnummer demonstrieren den adeligen Status der Omega No Time to Die. Sie ist nicht limitiert, sondern nummeriert; anstelle einer festgelegten Auflage beschränkt also ein endlicher Herstellungszeitraum die Stückzahl. Ein echter Hammer begrüßt uns im Saphirglasboden, in welchen per Laser das Wappen der Bond-Familie eingraviert und mit Platin verfüllt wurde.

Fortgesetzt wird die Luxusklasse der No Time to Die im schwarzen Emailzifferblatt, das mit der spiralförmigen Struktur eines Pistolenlaufs verziert ist. Die Striche sind nicht aufgemalt, sondern bestehen aus 18-karätigem Weißgold und bilden im Innern ein Loch, dessen Durchmesser exakt neun Millimeter beträgt. Zeiger, Indizes und das Bond-Wappen auf zwölf Uhr bestehen ebenfalls aus Weißgold. Besonders spannend sind die kleinen Geheimnisse der Omega No Time To Die in Platin: Neben einem winzigen 007-Logo auf dem Minutenring bei sieben Uhr finden wir eine verborgene „50“ innerhalb der Leuchtmasse des 10-Uhr-Index, die an das 50-jährige Jubiläum des James-Bond-Films „Im Geheimdienst ihrer Majestät“ erinnert.

Technische Spitzenklasse: METAS-geprüfte Kaliber 8806 und 8807

Angetrieben werden die Omega No Time To Die Modelle von einem hochmodernen Co-Axial-Kaliber, das in zwei Ausführungen erscheint: Während die Titan-Seamaster aus „Keine Zeit zu sterben“ das 8806 mit Rotor und Unruhbrücke in rhodinierter Ausführung besitzt, sind diese Komponenten beim 8807 in der Platinuhr aus 18-karätigem Sedna-Gold gefertigt. Die übrigen Merkmale der Uhrwerke sind identisch: Neben dem anspruchsvollen METAS-Zertifikat punkten sie mit 15.000 Gauß Magnetresistenz, ordentlichen 55 Stunden Gangreserve und einer freien Unruh-Spiralfeder aus Silizium. Genfer-Streifen-Arabesken runden die elegante Ästhetik der Kaliber ab. So viel steht fest: Mit Power-Uhrwerken wie diesen gibt es garantiert keine Zeit zu sterben

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