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Neue Omega 007 Uhr

« 50 Jahre im Auftrag Ihrer Majestät »

Was wären James Bond und seine Missionen im Auftrag Ihrer Majestät ohne die zahlreichen nützlichen Accessoires, die ihn dabei stets begleiten? Damit das Timing stimmt, gehört dazu natürlich auch die passende Uhr, die seit 1995 stets von Omega stammt. Den 50. „Geburtstag“ des sechsten Bond-Filmes „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ würdigte die Marke mit einer Sonderedition der Seamaster Diver 300M, die wir unseren Leserinnen und Lesern in diesem Beitrag vorstellen.

Von Rolex bis TAG Heuer: die frühen 007-Uhren

Wer als Geheimagent im Auftrag Ihrer Majestät, der Queen, rund um die Welt die gefährlichsten Abenteuer zu bestehen hat, muss sich in jeder Situation hundertprozentig auf seine Ausrüstung verlassen können. Das gilt natürlich nicht nur für diverse Waffen und Fahrzeuge, sondern auch für die Uhren, die James Bond seit jeher auf seinen Missionen begleiten.

Rolex Submariner No Date 114060

„007-Erfinder“ Ian Fleming widmete diesem Thema schon 1963 im elften Band seiner Bond-Serie mit dem Titel „Im Dienste Ihrer Majestät“ einige Zeilen, in denen er von einer schweren Rolex Oyster Perpetual mit Metall-Gliederarmband schreibt. Dieser Marke blieb Bond dann auch in den ersten Filmen treu. 1962 war Sean Connery in „Dr. No“ mit einer Submariner am Arm zu sehen, die ihn auch in den beiden folgenden Jahren in „Liebesgrüße aus Moskau“ beziehungsweise „Goldfinger“ begleitete. In „Feuerball“ kam 1965 zum ersten Mal ein Zeitanzeiger mit einer speziellen, nicht handelsüblichen Zusatzfunktion zum Einsatz: Es handelte sich um eine Breitling mit Geigerzähler, die nach dem Dreh zunächst für etliche Jahre verschwand, bis sie 2013 wieder auftauchte und bei Christie’s einen Auktionserlös von rund 104.000 Pfund erzielte.

Später folgten wieder Rolex-Modelle, darunter eines, mit dessen Hilfe sich Bond 1973 in „Leben und sterben lassen“ nicht nur dank der integrierten kleinen Motorsäge von Fesseln befreien konnte, sondern aufgrund eines in der Uhr verbauten Magneten auch in der Lage war, Pistolenkugeln auf ihrem Weg ins Ziel abzulenken.

Wie dabei technisch sichergestellt wurde, dass der starke Magnet den Gang des Uhrwerkes nicht beeinträchtigt, dürfte manch einen Uhrenexperten interessieren, ist aber leider nicht überliefert. In den folgenden Jahren wurde Bond neben Rolex-Modellen auch mit Uhren von Seiko sowie einigen nicht näher bezeichneten Zeitanzeigern ausgestattet. Timothy Dalton trug 1987 als 007 in „Der Hauch des Todes“ eine Professional Night-Dive von TAG Heuer, kehrte aber 1989 in „Lizenz zum Töten“ wieder zur Submariner zurück.

Seit „Goldeneye“ trägt James Bond Omegas Uhren

Als Pierce Brosnan 1995 in „Goldeneye“ erstmals im Auftrag Ihrer Majestät tätig werden durfte, kam dabei erstmalig ein Omega-Modell zum Einsatz. Sein besonderes Exemplar der Seamaster Professional mit Quarzwerk und blauem Zifferblatt zeigte übrigens nicht nur die Zeit an, sondern besaß auch einen Fernzünder für Bomben sowie einen Laserstrahl. Letzterer ermöglichte Bond sogar die erfolgreiche Flucht aus einem gepanzerten Zug.

Seither stammen alle Uhren des Meisterspions aus Omegas Kollektion. Nur die jeweiligen Modelle sowie deren besondere Gadgets wechselten von Fall zu Fall.

Eine Chronometer-Version der „Golden-Eye“-Seamaster war ebenso zu sehen wie eine Seamaster Professional mit Automatikwerk und integrierter Sprengkapsel. Als Bond in „Die Welt ist nicht genug“ von 1999 zehn Meter tief in einer Schneelawine feststeckte, rettete ihn der Umstand, dass seine Omega 007 Uhr ein Drahtseil mit einem Enterhaken am Ende verschießen und ihre Lünette als Mini-Seilwinde fungieren konnte.

„Casino Royale“ war im Hinblick auf die Bond-Uhren insofern eine Premiere, als erstmalig zwei verschiedene Modelle in einem Film gezeigt wurden. So vertraute Daniel Craig als James Bond nicht nur einer Seamaster Professional mit Koaxialhemmung, sondern auch einer Seamaster Planet Ocean mit 45,5-Millimeter-Gehäuse, die bis zu 60 Bar wasserdicht war. Anlässlich des Filmstarts hatte Omega von beiden Modellen limitierte Sondereditionen lanciert, die das 007-Logo auf der Schließe, sowie auf dem Gehäuseboden und am Ende des Sekundenzeigers trugen. Daraus entwickelte sich eine Tradition, die bis heute eine ganze Reihe von 007-Sondereditionen hervorgebracht hat.

Nach verschiedenen Ausführungen der Seamaster Professional und der Seamaster Planet Ocean hatte schließlich 2015 in „Spectre“ auch die Seamaster Aqua Terra 150M ihr Filmdebüt als Omega 007 Uhr, die Magnetfeldern von bis zu 15.007 Gauß widerstehen können sollte. Eine Sonderstellung nimmt die im Juli 2017 vorgestellte Omega Seamaster Diver 300M „Commander’s Watch“ ein. Dieses Omega 007 Uhr war nie in einem Bond-Film zu sehen und wird dies voraussichtlich auch niemals sein. Es handelte sich lediglich um eine besondere Hommage an den berühmten Top-Agenten, die auf dessen frühere Karriere als Commander der Royal Navy anspielte.

Die neueste Omega 007 Uhr: Seamaster Diver 300M James Bond Limited Edition

Zum 50. Jubiläum des Films „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ und in Würdigung der mittlerweile mehr als zwei Jahrzehnte bestehenden Partnerschaft mit 007 kreierte Omega 2019 eine weitere Sonderedition der Seamaster Diver 300M. Die Diver 300M James Bond Limited Edition weist – wie auch schon die vorangegangenen Bond-Sondereditionen – einige Besonderheiten auf, die sie von den serienmäßigen Diver-300m-Versionen unterscheiden.

So wird das schwarze Keramikzifferblatt vom Muster eines Pistolenlaufes geschmückt, und an jedem siebten Tag eines Monats wird das Tagesdatum in der charakteristischen Typographie der Sieben aus dem 007-Logo angezeigt. Der Index für die Zwölf ist bei dieser Omega 007 Uhr durch Bonds Familienwappen inspiriert und in der Dunkelheit erscheint auf dem Leuchtindex für die Zehn eine kleine 50 als Hinweis auf das Jubiläum.

Widerstandsfähige Uhrentechnik für höchste Präzision

Das im Durchmesser 42 Millimeter große Edelstahlgehäuse ist bis zu 300 Metern wasserdicht und birgt fortschrittliche Uhrentechnik. Omegas Automatikkaliber 8800 ist durch die METAS als Master-Chronometer zertifiziert. Magnetfelder bis zu einer Stärke von 15.000 Gauß können ihm nichts anhaben. Das schwarze Kautschukband unterstreicht den sportlichen Touch dieses Modells, von dem insgesamt nicht mehr als 7.007 Exemplare hergestellt werden. Seitlich ist eine Plakette aus 18-karätigem Gelbgold in das Gehäuse integriert, auf der die jeweilige Limitierungsnummer des betreffenden Exemplars eingraviert wurde.

Omega Seamaster Diver 300 M Co-Axial Master Chronometer 42 mm in der Version 210-22-42-20-01-002

Die Uhren dieser Sonderedition werden in einer schwarzen Box geliefert, die ebenfalls mit verschiedenen Details im Bond-Stil verziert wurde. Bond-Fans, die sich rechtzeitig eines der 7.007 Exemplare sichern möchten, müssen dafür zwar den Gegenwert von einigen Hundert Martinis investieren, bekommen im Gegenzug aber auch eine vollwertige Taucheruhr.

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