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Die schönsten Fliegeruhren 2018

« Luxusuhren zum in die Luft gehen »

Fliegeruhren begeistern nicht nur Berufs- und Hobbypiloten, sondern auch zahlreiche Uhrenfreunde mit einer Affinität zur Luftfahrt. Auch im Jahr 2018 haben führende Luxusuhrenhersteller wieder eine Reihe von Uhren im Angebot, die sich dank bestimmter Merkmale schon auf den ersten Blick als Fliegeruhren ausweisen. Wir stellen unseren Lesern einige der schönsten Modelle dieser Kategorie vor.

Flieger- und Pilotenuhren: nostalgischer Touch und praktische Vorzüge

Neben den klassischen Dresswatches gibt es bei Herrenuhren mit Chronographen, Taucheruhren und Fliegeruhren drei große Produktkategorien, die vor mehreren Jahrzehnten einmal für die Bedürfnisse bestimmter Zielgruppen entwickelt worden sind. Ihnen allen ist gemeinsam, dass ihre ursprünglichen Aufgaben heute meist von elektronischen Messinstrumenten beziehungsweise Computern übernommen werden, aber weiterhin eine rege Nachfrage nach Uhren mit den entsprechenden Funktionen und Merkmalen besteht.

Breitling Navitimer 01 pink gold

Zum einen mag dies an der Begeisterung vieler Uhrenliebhaber für nostalgische Modelle liegen, die Uhrenhersteller immer wieder zu Neuauflagen von Retro-Uhren motiviert. Zum anderen gibt es dafür aber auch handfeste praktische Gründe, denn die spezifischen Eigenschaften dieser Uhren bewähren sich auch in anderen Situationen als jenen, für die sie ursprünglich gedacht waren. Im Falle der Fliegeruhren gilt dies vor allem für die gute Ablesbarkeit, aber auch für verschiedene Zusatzfunktionen wie beispielsweise die Anzeige einer zweiten Zeitzone oder eine Chronographen- beziehungsweise eine Rechenschieberfunktion.

brand new tagheuer calibre16 chronograph

König der Lüfte: die Rolex Oyster Perpetual Air-King

Der Schriftzug „Air-King“ war erstmals in den 1950er Jahren auf den Zifferblättern bestimmter Rolex-Modelle zu sehen gewesen. Mit der Rolex Oyster Perpetual Air-King hat die Manufaktur mit dem legendären Kronen-Logo diese Modellbezeichnung im Jahr 2016 zu neuem Leben erweckt. Ganz in der Tradition klassischer Pilotenuhren stehend, weist die in einem 40 Millimeter großen Oyster-Gehäuse aus Edelstahl untergebrachte Uhr ein schwarzes Zifferblatt und sich davon klar abhebende weiße Indizes und Zeiger auf, die großzügig mit Leuchtmasse versehen sind.

Drei, Sechs und Neun sind als große arabische Ziffern dargestellt; anstelle der Zwölf findet sich ein auf der Spitze stehendes weißes Dreieck. Charakteristische Merkmale dieses Modells sind die zweistelligen Minutenangaben von 05 bis 55, die jeweils den übrigen acht Stundenindizes zugeordnet sind, sowie der markante Grünton des Sekundenzeigers und des Rolex-Schriftzuges. Auf eine Datumsanzeige wurde verzichtet. Ungeachtet der deutlichen Anklänge von Retro-Design wird die Air-King von einem modernen Manufakturwerk des Kalibers 3131 mit Automatikaufzug angetrieben.

Rolex Air-King 116900 Rolex Submariner Date 116613LB

Unter den Klassikern im Rolex-Sortiment findet sich mit der GMT-Master übrigens eine zweite Uhr, deren Ursprünge im Bereich der Luftfahrt liegen. Auf den ersten Blick an Taucheruhren wie die Submariner erinnernd, fallen bei ihnen bei näherem Hinsehen der vierte Zeiger und die 24-Stunden-Skala auf der Lünette auf. Diese Ausstattung sollte Piloten auf Langstreckenflügen erlauben, von ihrer Armbanduhr nicht nur die jeweilige Lokalzeit, sondern auch die Zeit am Heimatort auf einen Blick abzulesen.

Heute stehen Piloten dafür elektronische Bordinstrumente zur Verfügung, doch Vielreisende nutzen die GMT-Funktion nach wie vor gern. Bei einigen Versionen ist die Lünette farblich in ein Tag- und ein Nachtsegment unterteilt, und die betreffenden Modelle sind wegen der Farbkombinationen Schwarz-Rot oder Blau-Rot weithin unter den Spitznamen „Coke“ beziehungsweise „Pepsi“ bekannt.

Bicompax-Fliegerchronograph im „Fifties-Style“: die Meister Pilot von Junghans

Die Meister Pilot von Junghans ist eine Uhr, deren Design sich eng an ein traditionsreiches historisches Vorbild anlehnt. Dabei handelt es sich um jene Fliegerchronographen, die die Piloten der neu gegründeten Bundeswehr im Jahr 1955 als Dienstuhr erhalten hatten. Die Firma Junghans hatte damals den Zuschlag erhalten und einen Fliegerchronographen mit einer zwölfeckigen Lünette entwickelt.

Junghans Meister Pilot 027379400 Junghans Meister Pilot 027379500

Die beiden Hilfszifferblätter sind in Bicompax-Anordnung bei der Drei und bei der Neun positioniert. Das Gehäuse ist mit einem Durchmesser von 43 Millimetern großzügig dimensioniert, was der Ablesbarkeit zugutekommt. Für den Antrieb sorgt ein Automatikwerk vom Kaliber J880.4, das über eine Gangreserve von bis zu 38 Stunden verfügt. Das Modell ist wahlweise mit schwarzem, anthrazitfarbenem oder braunem Zifferblatt und jeweils farblich passendem Lederarmband erhältlich.

Fliegeruhr mit nachgewiesener Weltraumtauglichkeit: Omega Speedmaster Professional

Falls der Flug einmal etwas höher hinausgehen soll, empfiehlt sich eine Fliegeruhr, die bereits mehrfach ihre Weltraumtauglichkeit unter Beweis gestellt hat. Die heute als „Moonwatch“ international bekannte Version der Omega Speedmaster Professional hat dies bereits mehrfach getan und konnte sich in entsprechenden Ausschreibungen der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA nach anspruchsvollen Tests gleich zweimal im Abstand von mehreren Jahren gegen ihre Wettbewerber durchsetzen.

Omega Speedmaster Professional Moonwatch 31130423001005 Omega Speedmaster Professional Moonwatch 31130423001006

Das Modell gehört heute zu den absoluten Klassikern unter den Herrenchronographen und ist eine der Markenikonen von Omega schlechthin. Die beiden Totalisatoren in Bicompax-Anordnung, das Datum bei der Sechs und die charakteristische Tachymeterskala auf der Lünette sind die Merkmale, die ihr einen hohen Wiedererkennungswert verleihen.

Fliegeruhren von Chopard und TAG Heuer: L.U.C. GMT One von Chopard und Link Calibre 7 GMT von TAG Heuer

Auch bei jenen Luxusuhrenmarken, die keine expliziten Fliegeruhren in ihrem Sortiment führen, finden sich in der Regel zumindest einige Modelle, die mit ähnlichen Design- und Funktionsmerkmalen aufwarten können. Wer bei internationalen Langstreckenflügen nicht auf eine GMT-Funktion verzichten möchte, kann sich bei TAG Heuer beispielsweise für die Link Calibre 7 GMT entscheiden. Wem es dagegen eher auf die Chronographenfunktion und ein kontrastreiches Zifferblatt ankommt, könnte stattdessen zu einer Carrera Calibre 16 desselben Herstellers greifen.

Tag Heuer Carrera Calibre 16 Automatik Chronograph 41mm CV201ALBA0723 Tag Heuer Link Calibre 7 GMT WAT201BBA0951

Die Uhren- und Schmuckmanufaktur Chopard hatte lange Zeit gar keine Fliegeruhr im Programm, lancierte aber dann im Jahr 2016 gleich zwei Modelle für Langstreckenpiloten und Vielflieger. Zum einen handelt es sich dabei um die L.U.C. GMT One, die über eine 24-Stunden-Skala und einen vierten Zeiger verfügt und über zwei Kronen gesteuert wird.

Chopard LUC GMT One 1619435001 Chopard LUC Time Traveler One 1619425001

Mit ihren farblichen Akzenten erinnert sie an das Konzept der GMT-Master, doch im Unterschied zu dieser liegt die 24-Stunden-Skala hier nicht auf der Lünette, sondern innen am Rand des Zifferblattes und wird mittels einer der beiden Kronen gedreht. Wer stets den Überblick über alle 24 Zeitzonen haben möchte, findet in dem Schwestermodell L.U.C Time Traveler One die passende Lösung, die zudem auch über Markierungen für Sommer- und Winterzeit verfügt.

Breitling – der Altmeister im Fliegeruhren-Segment

Last, but not least, zählt die Navitimer 01 von Breitling in den Augen zahlreicher Uhrenliebhaber nach wie vor zu den schönsten Fliegeruhren aller Zeiten. Von dieser Uhr gibt es mittlerweile eine ganze Reihe von Versionen, die mit ewigem Kalender, zweiter Zeitzone oder einer Weltzeitfunktion ausgestattet sind. Allen gemeinsam ist jedoch die charakteristische Lünette mit der Rechenschieberfunktion, die bereits bei den ersten Navitimer-Modellen vorhanden gewesen war.

Breitling Navitimer 01 18kt Rosegold Krokodilleder RB012012BA49743PR20BA1 Breitling Navitimer 01 Edelstahl Krokodilleder AB012012BB02743PA20BA1

Breitling hatte das Modell 1952 lanciert und von Anfang an als einen Chronographen für Piloten und Flugnavigatoren positioniert. Schnell erlangte es internationale Bekanntheit und ist bis heute unverzichtbarer Bestandteil von Breitlings Modellpalette.

Die Rechenschieberfunktion lässt sich übrigens auch am Boden hervorragend nutzen. Denn neben Geschwindigkeits-, Kurs- und Treibstoffverbrauchsberechnungen lassen sich damit auch Währungsumrechnungen und zahlreiche andere Dreisatzrechnungen leicht und schnell erledigen.