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Die schönsten Dresswatches zu Silvester 2019

Politische Umbrüche, digitale Meilensteine und gesellschaftlicher Fortschritt: Mit den 2010er-Jahren nähert sich ein bewegendes Jahrzehnt in großen Schritten seinem Ende. Grund genug, zu Silvester 2019 auf die alte Dekade anzustoßen und den Start in die Zwanziger gebührend zu feiern. Damit der große Abend in Stil und Eleganz ausklingen kann, präsentieren wir Ihnen die schönsten Dresswatches für Sie und Ihn – seien Sie gespannt!

Harmonie und Noblesse: Der perfekte Einstieg

Schönheit statt Robustheit, Gold statt Keramik: Seit jeher symbolisieren Dresswatches die edle Seite der Horologie. Noch vor allen Taucher- oder Fliegermodellen aus den Taschenuhren des frühen 20. Jahrhunderts entstanden, bilden sie zu feinen Anlässen die Krönung des schicken Damen- oder Herrenoutfits. Damit steht fest, dass die kultivierten Zeitanzeiger wie geschaffen sind für den warmen Kerzenschein und die funkelnden Lichter des Neujahrsfests.

Frederique Constant Maxime Manufacture Slim Line in der Version FC-710V4S4 aus rosegoldplattiertem Edelstahl

An Individualität mangelt es den vornehmen Modellen dabei nicht: Wer sich noch vor Silvester eines zulegen möchte, sieht sich in allen Preisklassen einer gewaltigen Auswahl gegenüber. Wo also sollte man die Suche beginnen? Ein guter Anfang wäre das Produktportfolio Frederique Constants: Im Jahr 1988 nahe Genf gegründet und damit zu den jüngsten Schweizer Marken zählend, schafft der Hersteller einen hochwertigen und preislich attraktiven Einstieg in die Welt der maskulinen Dresswatches. Ein Paradebeispiel dafür ist die Maxime Manufacture Slim Line: Sowohl ihr rundes Gehäuse als auch das aufgeräumte Zifferblatt mit kleinem Zeigerdatum entsprechen nahezu dem Idealbild nobler Herrenuhren.

Frederique Constant Maxime Manufacture Slim Line Moonphase in der Version FC-705V4S4 in vergoldetem Edelstahl

Auf Wunsch mit einer Mondphase inmitten des Zeigerdatums erhältlich, überrascht sie durch ein handgefertigtes Manufakturwerk und detailreiche Verzierungen – angesichts des Preises von leicht über 2.000 Euro längst keine Selbstverständlichkeit.

Wenn das Handgelenk zur Attraktion wird

Aber nicht nur schicke Herren-, sondern auch stilvolle Damenuhren sorgen beim mitternächtlichen Anstoßen für einen nachhaltigen Eindruck.

Longines Presence Lady Automatic 25,5mm in der Version L4-321-2-11-7 aus Edelstahl mit PVD-Beschichtung

Wenn es um die perfekte Ergänzung zur edlen Halskette oder dem Lieblingsring geht, ist die Traditionsmarke Longines aus Saint-Imier ein wahrer Spezialist: So vereint die Présence Kollektion den klassischen Charme römischer Ziffern mit goldfarbenen Akzenten und feingliedrigen Metallbändern.

Aber auch die Reihen La Grande Classique und Lyre sollten beim Jahreswechsel zur feierlichen Atmosphäre beitragen. Was diese Kollektionen eint, ist ihre zarte Erscheinung, wertige Haptik und ein vorbildliches Preis-Leistungsverhältnis – zwischen 1.000 und 2.000 Euro erhält man hier Schweizer Uhrmacherkunst ohne Kompromisse.

Eine noch luxuriösere Dekoration des weiblichen Handgelenks ermöglicht die frisch aktualisierte Constellation Manhattan Kollektion von Omega nicht nur zu Silvester.

Wie der berühmte Weihnachtsbaum am New Yorker Rockefeller Center, setzen die ausdrucksstarken Dresswatches bei fast allen Details auf üppigen Luxus – mal ganz abgesehen von jenen High-End-Editionen, die vor 18-karätigem Gold und funkelnden Diamanten nur so strotzen.

Omega Constellation Manhattan Co-Axial Master Chronometer 29 mm in der Version 131-55-29-20-55-001

Was die Manhattan von anderen Damenuhren unterscheidet, ist ihre kraftvolle, durch die vier „Krappen“ an der Lünette unterstrichene Ausstrahlung. Aber auch das sogenannte „Mono-Rang-Armband“ mit seinen breiten Gliedern separiert die Familie von der Masse der femininen Zeitanzeiger.

Die Breite der Manhattan-Auswahl spiegelt sich in den Preisen der Modellfamilie wider: Zwischen 2.000 und 40.000 Euro ist von Quarz bis Automatik, von Edelstahl bis Roségold nahezu alles möglich.

Genf oder Glashütte? Eine Frage des Geschmacks

Kehren wir zur Oberklasse der maskulinen Dresswatches zurück, so fällt der Name Rolex schon beinahe automatisch. Aber dieses Mal steht nicht die erfolgsverwöhnte Datejust im Rampenlicht, sondern ein deutlich seltenerer und gerade deshalb so spannender Name: Cellini.

Benannt nach dem italienischen Renaissance-Künstler Benvenuto Cellini, verspricht die Kollektion klassische Uhrmacherkunst in Reinform. Aber wird sie ihrem stolzen Einstiegspreis von rund 12.000 Euro auch gerecht?

Rolex Cellini Time in der Version 50505-2

Während sich über die Preispolitik der Cellini sicherlich streiten lässt, steht ihre unangefochtene Eleganz innerhalb der Rolex-Familie außer Frage. Als Moonphase-, simple Time- oder Date-Variante mit Zeigerdatum erhältlich, sollte sie zu Silvester 2019 in jedem Fall eine gute Figur machen.

Heftige Konkurrenz bekommen die Genfer Herrenuhren aus Sachsen: Von dort aus schickt die Manufaktur ihre Glashütte Original Pano Collection ins Rennen, die im Gegensatz zur Rolex einen durchaus unkonventionellen Ansatz in der Liga der Dresswatches repräsentiert. Charakterisiert durch ihr dezentrales Zifferblatt, umfasst die Reihe neben invers montierten Uhrwerken und dem namensgebenden Panoramadatum auch High-End-Komplikationen wie etwa Tourbillons.

Glashuette Original PanoMaticLunar in der Version 1-90-02-42-32-50

Gleichzeitig warten die Pano Modelle mechanisch wie optisch mit einer solch beeindruckenden Vollendung auf, dass die Schweizer Luxusmarken ziemlich ins Schwitzen geraten dürften. Wer mit dem typischen Bild kultivierter Zeitanzeiger brechen möchte, kann die handgefertigten Editionen ab circa 7.000 Euro sein Eigen nennen – wobei reichlich Luft nach oben besteht.

Die Silvester-Dresswatch ohne Grenzen: Blancpain Villeret

Aber wie wäre es, den herrschaftlichen Auftritt einer Cellini mit der Aufregung und technischen Kreativität der sächsischen Pano zu vereinen? Die Antwort darauf liefert eine Manufaktur, die seit ihrer Gründung 1735 nichts anderes sein will als der Maßstab der Zeitmessung, das Nonplusultra der Horologie. Mit Erfolg: Bis heute kommen nur wenige Marken an die Qualitäts- und Leistungsstandards Blancpains heran. Grund genug, einen näheren Blick auf die wohl bekannteste Kollektion aus dem Schweizer Le Brassus zu werfen – die Blancpain Villeret.

Was diese Reihe so besonders macht, ist eine seltene Kombination aus Exklusivität und Vielfalt: Mit Minutenrepetitionen, Tourbillons und Karussellen einige der aufwendigsten Komplikationen der Branche umfassend, konfrontiert sie sowohl Damen als auch Herren mit der Qual der Wahl – immerhin stehen mehr als 20 Unterkollektionen bereit. Ein wenig ähnelt die Villeret einem Baukasten, der sämtliche Errungenschaften der Horologie bereithält: Mondphasen, GMT-Editionen, inverse Bauweisen und extraflache Varianten sind nur einige Beispiele dieser Mannigfaltigkeit.

Blancpain Villeret Quantieme Perpetuel 8 Jours in der Version 6659 3631 55B

Wer Silvester 2019 mit einem dieser Blancpain-Modelle verzaubern möchte, sollte also genügend Zeit für die Auswahl mitbringen – und das nötige Kleingeld. Denn während der Einstieg bei ungefähr 6.000 Euro möglich ist, schlagen die Topmodelle auch gerne mal mit mehreren hunderttausend Euro zu Buche. Dafür hat man dann allerdings eine der elegantesten Dresswatches am Handgelenk und legt nicht nur zu Silvester einen beeindruckenden Auftritt auf Parkett.

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