Junge Frau vor Blüten - Damen Chronographen in Silber
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Damen Chronographen in Silber sind erster Trend 2021

Nachdem die Uhrentrends 2020 von beständigen Designs und eleganten Dresswatches geprägt waren, setzt sich die klassische Orientierung im neuen Jahr fort und lässt silberne Damen Chronographen als ersten Schwerpunkt erkennen. Die femininen Instrumente repräsentieren Zeitlosigkeit statt episodenhafter Attraktivität und drücken die steigende Begehrtheit langlebiger Luxusgüter in einer rasanten, digitalen Welt aus. Von exklusiv bis erschwinglich: Wir zeigen Ihnen fünf der schönsten Damen Chronographen in Silber.

Nebenprodukt war gestern: Damen Chronographen im Fokus

Seien es die ausgeflippten Schöpfungen prominenter Modedesigner, skurrile Challenges im Internet oder kulinarische Entwicklungen: Trends sind Phänomene, die sich oftmals nicht mit rationalem Verstand erklären lassen. Sie kommen und gehen, werden heute geliebt und morgen wieder vergessen. Nicht so Damen Chronographen in Silber: Sie sind keine zufällige Erscheinung des Jahres 2021, sondern symbolisieren einen kontinuierlichen Wandel der Uhrenbranche zu höherer Ernsthaftigkeit im weiblichen Segment. Wurden die femininen Zeitanzeiger früher noch lieblos und pflichtmäßig neben die dominanten Herrenkollektionen gelegt, sind sie heute längst zu eigenen Größen geworden. Dieser Aufstieg bedeutet auch, von den klischeehaften pinken Zifferblättern Abschied zu nehmen, zeitlose Farbvarianten einzuführen und den maskulinen Modellen aus funktionaler Sicht das Wasser reichen zu können. Ein Ziel, das keine Komplikation besser ausdrücken könnte als der Chronograph.

Damen Chronographen in Silber
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Zenith Chronomaster El Primero

Besonders prestigeträchtig ist der Zeitstopper, wenn er von Zenith stammt. Der Erfinder des weltweit ersten automatischen Chronographenwerks, dem El Primero von 1969, gilt bis heute als Vorreiter dieses Fachgebiets und führt mit der 38 Millimeter kompakten Chronomaster El Primero einen wunderschönen Damen Chronographen in Silber. Kompromisse kennt das 100 Meter wasserdichte Luxusmodell nicht: Sein Kaliber 400 schlägt mit derselben Hochfrequenz von 5 Hertz wie die großen Verwandten, was satte zehn Zeigerschläge pro Sekunde garantiert und zusammen mit dem markanten Zifferblattdesign den vollen Charakter einer El Primero ausmacht.

Zenith Chronomaster El Primero

Unverkennbar sind die drei verschiedenfarbigen, sich überlappenden Totalisatoren: Der blaue 30-Minuten-Zähler bei drei Uhr, die dunkelgraue 12-Stunden-Skala im unteren Zentrum und die hellgraue kleine Sekunde neben der Neun bilden den funktionalen Kern der Zenith Chronomaster El Primero, ergänzt um eine Datumsanzeige und traditionelle Tachymeterskala. Wer den starken Wiedererkennungswert der Damen Chronographen selbst erleben möchte, muss einen Herstellerpreis von 13.700 Euro einplanen.

Omega Speedmaster 38 Co-Axial Chronograph 38mm

Ein vergleichbar hohes Renommee genießen Omegas Chronographen, die als Begleiter der Apollo Mondmissionen Geschichte schrieben. Zugegeben, eine echte „Moonwatch“ ist die Omega Speedmaster 38 Co-Axial Chronograph 38mm nicht, aber dafür eine gelungene und extrem beliebte Komprimierung des Originals auf feminine Dimensionen. Wer fokussierte und kleine Damen Chronographen ohne glitzernden Brillantbesatz präferiert, greift zur Ref. 324.32.38.50.02.001: Inszeniert von einer dunklen Aluminiumlünette mit Tachymeterskala, gewährleistet das hellsilberne Zifferblatt dank schwarzer Kontraste eine ausgezeichnete Lesbarkeit.

Omega Speedmaster 38 Co-Axial Chronograph 38mm

Die Positionierung der Zähler ist identisch zur Zenith, während das Datumsfenster aus symmetrischen Gründen bei sechs Uhr thront. Am Handgelenk sitzen die stählernen, bis 10 bar wasserdichten Damen Chronographen mit einer kräftigen Präsenz, welche durch den massiven Gehäuseboden mit markentypischem Seepferdchen-Medaillon noch verstärkt wird. Darunter arbeitet das automatische 3330 mit 52 Stunden Gangreserve und Chronometer-Zertifikat. Preispunkt: 4.700 Euro.

Chopard Mille Miglia Classic Chronograph

Einen sportlicheren Schwerpunkt setzt Chopard mit den Mille Miglia Damen Chronographen in Silber (Ref. 168588-3001). Benannt nach dem legendären 1000-Meilen-Straßenrennen Italiens, orientieren sich die 39 Millimeter großen Zeitstopper an den Formen klassischer Oldtimer und bereiten nicht nur Autofreaks große Emotionen am Handgelenk.

Die hochglänzende Politur des Edelstahlgehäuses sorgt zusammen mit den geradlinigen Hörnern für einen traditionellen Look, der sich im Zifferblatt fortsetzt. Dort erwarten uns arabische Ziffern, die in Kombination mit schwarzen Akzenten eine mühelose Lesbarkeit garantieren und teilweise vom Trikompax-Layout der Hilfszifferblätter bedeckt werden. Kräftige Leuchtzeiger betonen den selbstbewussten Auftritt des Chronographen. Zu Ehren der Mille Miglia, welche seit 1977 als Oldtimerrallye ohne Fokus auf maximale Geschwindigkeit ausgetragen wird, begrüßen die Besitzerin rote Logos im Zifferblatt sowie auf dem Gehäuseboden, welcher Einblicke in das sorgfältig verzierte Automatikwerk der Chopard Mille Miglia Classic Chronograph gewährt. 4.930 Euro werden laut Hersteller für das Genfer Vergnügen fällig.

Chopard Mille Miglia Classic Chronograph

Union Glashütte Seris Chronograph

Dass hochwertige Damen Chronographen in Silber auch deutlich günstiger sein können, beweist die Union Glashütte Seris Chronograph (Ref. D004.227.11.031.01). Im Gegensatz zu den bisher vorgestellten Modellen verfügt ihr Zifferblatt nicht über drei, sondern zwei Totalisatoren und vermittelt einen aufgeräumten, minimalistischen Eindruck. Uns gefallen neben dem Sonnenschliff der Hilfszifferblätter (30-Minuten-Skala bei drei, kleine Sekunde bei neun Uhr) das zentrale Datum bei der Sechs, die sanften goldfarbenen Kontraste und die angenehme Haptik des 38 Millimeter schlanken Edelstahlgehäuses. Wer kleine Damen Chronographen bevorzugt, trifft mit der Seris eine exzellente Wahl. Zu ihren markanten Details zählen der schwarze Zierstein auf der Krone und der transparente Glasboden, durch den das Valjoux-basierte Automatikwerk U 7753 seine volle Schönheit präsentiert. Vom Basiswerk hebt sich der in Glashütte montierte Antrieb durch den eigenständigen Union-Rotor, gebläute Schrauben und eine sorgfältige Perlage ab. Um Besitzer des wasserdichten Chronographen (100 Meter) zu werden, müssen 2.370 Euro nach Sachsen überwiesen werden.

Union Glashütte Seris Chronograph

Tissot T-Classic PR 100 Sport Chic Chronograph

Wer keine luxuriösen Verzierungen oder mechanischen Uhrwerke braucht, sondern schlichtweg einen hochwertigen Schweizer Damen Chronographen zu erschwinglichen Konditionen sucht, könnte kaum eine bessere Wahl treffen als die Tissot T-Classic PR 100 Sport Chic Chronograph (Ref. T101.917.22.031.00). Wie die Seris, verfügt das solide Modell über ein Edelstahlgehäuse mit 38 Millimetern Durchmesser und kann bis zu 100 Meter abtauchen. Für die Kraftzufuhr ist das Quarzwerk ETA G15.212 mit Batterie-Endanzeige und einer erwartungsgemäß hohen Präzision verantwortlich, die Intervalle auf Zehntelsekunden genau messen kann – Zeniths Chronomaster lässt grüßen.

Tissot T-Classic PR 100 Sport Chic Chronograph

Das Ablesen erfolgt im Zifferblatt, welches die goldfarbenen Akzente des Gehäuses übernimmt und seiner Trägerin neben der Zeitanzeige ein Datum sowie drei Totalisatoren für Zehntelsekunde, kleine Sekunde und 30-Minuten-Anzeige bereitstellt. Eine übersichtliche Struktur, die ihre Wertigkeit mit einer hohen Detailliebe unterstreicht. Für 490 Euro vollzieht die Tissot einen erfolgreichen Spagat zwischen Funktionalität und optischer Attraktivität am Handgelenk.

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