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Baselworld Tipps 2017

« Tipps für einen Besuch der weltweit größten Luxusuhrenmesse »

Vom 23. bis zum 30. März 2017 ist es wieder soweit: Dann wird Basel einmal mehr zum Ziel von Vertretern der Uhrenbranche, Händlern und Uhrenkennern aus aller Welt, die sich auf der Baselworld aus erster Hand über neueste Trends und Produkte der Haute Horlogerie informieren möchten. Wer einen Besuch dieser bedeutenden internationalen Messe der Uhren- und Schmuckindustrie plant, findet hier einige Tipps rund um den Messebesuch sowie zu einigen Highlights, die dort zu sehen sein werden.

Uhrenmesse mit 100-jähriger Tradition: ein kurzer Blick zurück

2017 kann die renommierte Uhrenmesse bereits ihr 100-jähriges Jubiläum feiern, obwohl sie erst seit 2003 als Baselworld firmiert. Immerhin reichen die Ursprünge der Branchenschau bis 1917 zurück. Am 14. April jenes Jahres war zum ersten Mal die Schweizer Mustermesse Basel (MUBA) eröffnet worden, die als Mutter der Baselworld gilt. Die Palette der Exponate war damals noch breiter gefächert, und so wurden dem Publikum der Messe Basel nicht nur Uhren, sondern auch Lebensmittel, Metallwaren und Textilien präsentiert.

Zu den Uhrenherstellern, die von Anfang an dabei waren, gehörten Longines, Revue Thommen, Tissot und Ulysse Nardin. Wenig später schloss sich auch Zenith an, und in den folgenden Jahren und Jahrzehnten folgten immer mehr Unternehmen der Branche, – zunächst allerdings nur aus der Schweiz. 1931 wurde aus der MUBA die ‚Schweizer Uhrenmesse‘ ausgegliedert und erhielt auf der Messe einen eigenen Pavillon.

Nach einem 1963 erfolgten weiteren Umzug in einen neu errichteten Pavillon öffnete sich die Messe 1972 erstmals auch für Hersteller aus dem Ausland. Die ersten nicht aus der Schweiz stammenden Unternehmen, die ihre Uhren auf der Messe präsentierten, stammten aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien. Ein Jahr später folgte die Umbenennung in Europäische Uhren- und Schmuckmesse (EUSM), eine Bezeichnung, die 1983 durch BASEL 83 abgelöst und in der Folge jeweils durch die entsprechende Jahreszahl angepasst wurde.

Nachdem sich ab 1986 auch außereuropäische Aussteller an der Messe beteiligen konnten, war es nur eine Frage der Zeit, bis sich der nunmehr globale Fokus der Messe auch in deren Namen widerspiegelte.

Wer präsentiert sich wo?

Seit 2013 steht der Baselworld ein von dem renommierten Baseler Architekturbüro Herzog & de Meuron errichteter Neubau zur Verfügung. Die verfügbare Ausstellungsfläche beläuft sich auf mehr als 140.000 Quadratmeter, die auch notwendig sind, um einem Ansturm von rund 1.500 Ausstellern und 140.000 bis 150.000 Besuchern, darunter mehr als 4.000 Fachjournalisten standhalten zu können. Angesichts der riesigen Zahl von Messeständen und des weitläufigen Messeareals ist es ratsam, sich vor dem Messebesuch anhand der Hallenpläne einen Überblick zu verschaffen, wo sich welche Aussteller präsentieren. Die Pläne stehen auf der Website der Baselworld zum Download bereit und können auch auf dem Smartphone oder auf dem Tablet gespeichert werden.

Einer der Hauptanlaufpunkte für die meisten Messebesucher ist Halle 1, wo sich die großen Namen der internationalen Uhrenindustrie – natürlich mit starker Schweizer Dominanz – präsentieren. Zu den größten Messeständen auf der Baseler Uhrenmesse zählen 2017 diejenigen von Patek Philippe und Rolex mit jeweils drei Etagen und rund 1.500 beziehungsweise 1.230 Quadratmetern. Rolex Uhren bewundern Sie dabei sogar im eigenen Restaurant des Messestandes.

Wer kleinere, unabhängige Uhrenhersteller aus den unterschiedlichsten Ländern und ihre Produkte sehen möchte, sollte sich Halle 2 auf seine Messeagenda setzen. Der faszinierenden Welt der Perlen und Edelsteine ist Halle 3 vorbehalten, und Halle 4 beherbergt vor allem kleinere nationale Pavillons.

Öffnungszeiten, Anreise und Übernachtungsmöglichkeiten

Die Baselworld 2017 beginnt am 23. und endet am 30. März. Mit Ausnahme des letzten Messetages, an dem die Ausstellung schon um 16 Uhr schließt, steht sie den Besuchern täglich von 9 Uhr bis 18 Uhr offen. Um die messebedingten Engpässe bei den Übernachtungsmöglichkeiten abzumildern, stehen nicht nur Hotels an Land, sondern auch einige Hotelschiffe zur Verfügung, wobei Buchungen dort nur für die gesamte Messedauer möglich sind. Wer nur einen kürzeren Aufenthalt plant, muss daher auf andere Hotels oder Pensionen in Basel oder in der Umgebung ausweichen. Angesichts der grenznahen Lage ist es für Messebesucher aus Deutschland durchaus eine Überlegung wert, sich auf der deutschen Seite der Grenze ein Messequartier zu suchen und dann von dort aus zur Baselworld zu fahren.

Basel Schweiz
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Von den meisten europäischen Metropolen aus ist Basel gut mit dem Flugzeug zu erreichen. Vom EuroAirport dort sind es mit dem Auto nur etwa zehn Minuten bis zum Messegelände. Alternativ ist auch eine Anreise über den Flughafen Zürich möglich, von wo die Fahrzeit etwa eine Stunde beträgt. Neben Taxen stehen während der Baselword auch Shuttle-Busse zur Verfügung, die regelmäßig zwischen den beiden Flughäfen und dem Messegelände verkehren. Per Bahn ist die Messestadt dank ihrer guten Anbindung an das schweizerische und europäische Hochgeschwindigkeitsnetz ebenfalls bequem erreichbar. Vom Badischen Bahnhof sind es nur etwa fünf Minuten zu Fuß bis zur Messe, vom Bahnhof Basel SBB/SNCF brauchen Besucher dafür etwa acht Minuten mit der Tram. Wer mit der Bahn zur Baselworld kommen will, sollte sich bei der Ticketbuchung explizit nach den Sonderkonditionen erkundigen, die die SBB und die Deutsche Bahn den Besuchern der Uhrenmesse gewähren.

Für die schnelle Orientierung vor Ort und als Unterstützung bei der Detailplanung des Messebesuchs bietet die Messe Basel übrigens auch eine Baselworld-App an, die nicht nur über die Standorte der Marken und Aussteller, deren Veranstaltungen sowie tägliche News und Pressemitteilungen informiert, sondern auch touristische Informationen rund um Basel bereithält.

Was Uhrenliebhaber auf der Baselworld 2017 erwartet: ausgewählte Highlights

Die vierstellige Zahl von Ausstellern und die schier unübersehbare Fülle der Exponate machen es praktisch unmöglich, auch nur einen halbwegs vollständigen Überblick über die Highlights zu geben, die die Besucher der Uhrenmesse in Basel 2017 erwarten. Eine kleine Auswahl sei hier dennoch gegeben. So werden Fans der Breitling Fliegeruhren vor allem den neuesten Zuwachs für das „Geschwader“ der Avenger Hurricane-Modelle bewundern können – einen ultraleichten und zugleich ultrarobusten Chronographen der Superlative, dessen Hochleistungsmanufakturwerk vom Kaliber Breitling 01 in einem Gehäuse aus dem neuen Material Breitlight arbeitet. Die Breitling Colt erhält ebenfalls ein neues Modell mit einem Gehäuse aus diesem spektakulären Hightech-Werkstoff, verbunden mit einem markanten, schwarzen Look.

Mühle Glashütte wird mit der neuen Teutonio Sport I aufwarten, die neben einem sportlich-frischen Design eine Chronographenfunktion und eine Tachymeterskala bietet. Ein Highlight am Stand von Longines wird die anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der Flagship-Kollektion aufgelegte Flagship Heritage 60th Anniversary, eine elegante Herrenuhr mit kleiner Sekunde, sein. TAG Heuer wird die Aufmerksamkeit des Messepublikums vor allem mit der Tag Heuer Connected Modular 45, der zweiten Version der „smartesten Luxusuhr der Welt“ zu fesseln wissen. Sie kommt als eine Art modulares Baukastensystem, bei dem der Besitzer jeweils zwischen Smartwatch und Mechanikuhr wechseln kann.

Ronda, bekannt als Schweizer Hersteller von Quarzwerken, will der Öffentlichkeit erstmals eigene mechanische Kaliber vorstellen und Rado hat mit der neuen Rado HyperChrome Match Point eine vom Tennissport inspirierte Limited Edition angekündigt.

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