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Tissot Tour de France

« Von Radsport-Kronen und Sondermodellen »

Anlässlich der Tour de France 2019 hat Tissot seine Fans mit neuen Sondermodellen überrascht, die wir unseren Leserinnen und Lesern in diesem Beitrag vorstellen. Zugleich werfen wir einen Blick auf das Engagement des Herstellers als offizieller Zeitnehmer der Tour und auf die Historie des wohl bedeutendsten Straßenradrennens der Welt.

Drittgrößtes Sport-Event der Welt

„Die Tour“, wie sie oft nur kurz genannt wird, ist das weltweit bekannteste und für die teilnehmenden Fahrer wohl auch prestigeträchtigste Straßenradrennen. Ein Sieg in diesem Wettbewerb gilt als die Krönung einer Karriere im Radsport schlechthin. Abgesehen von den durch die beiden Weltkriege bedingten Unterbrechungen findet das legendäre Sportereignis seit 1903 jedes Jahr im Juli statt. Die Strecke führt dabei stets durch verschiedene Regionen Frankreichs sowie des nahen Auslands. So passierten die Teilnehmer der Rundfahrt bereits Belgien, Deutschland, Großbritannien, Irland, Luxemburg, Monaco, die Niederlande, die Schweiz und Spanien, wobei einige Länder bereits mehrfach durchfahren wurden oder als Startort dienten.

Tissot PRC200 Tour de France in der Version T055-417-17-057-01 Tissot T-Race Tour de France in der Version T092-417-17-111-00

Die 2019er Tour startete am 6. Juli 2019 in Brüssel. Schon mehrfach orientierte sich die Auswahl der Auslandsetappen an aktuellen Ereignissen oder Jubiläen. Beispiele dafür sind etwa der Abschluss des Élysée-Vertrages mit Deutschland, der Beitritt Großbritanniens zur Europäischen Gemeinschaft, die 750-Jahr-Feier Berlins und die Eröffnung des Eurotunnels. 1992 führte die Strecke mit Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg, den Niederlanden und Spanien zum ersten Mal durch sieben verschiedene Länder, um auf diese Weise den im Februar jenes Jahres unterzeichneten Vertrag von Maastricht zu würdigen. Ideen, das legendäre Rennen sogar einmal in New York oder im kanadischen Québec starten zu lassen, werden zwar schon seit längerer Zeit diskutiert, sind bislang aber wegen des damit verbundenen enormen Aufwandes noch nie realisiert worden.

Tissot T-Race Touch Tour de France in der Version T081-420-97-057-07

Ursprünglich war die Rundfahrt von der französischen Sportzeitschrift L’Auto initiiert und später durch deren Nachfolgerin L’Equipe weitergeführt worden. Seit 1992 wird sie von der Amaury Sport Organisation (ASO) veranstaltet. Von vielen Sportfans wird die Tour de France als drittwichtigstes sportliches Event der Welt nach den Olympischen Spielen und den Fußball-Weltmeisterschaften angesehen. Zudem ist sie das größte in jährlichem Turnus veranstaltete Sportereignis und gilt als anspruchsvollste der großen Landesrundfahrten.

Tissot Tour de France Uhr – Ausdruck der Begeisterung für den Radsport

Die 1853 in Le Locle von Charles Félicien Tissot und dessen Sohn Charles-Emile gegründete Uhrmacherwerkstatt, die zunächst Taschenuhren aus Bauteilen anderer Hersteller fertigte, entwickelte sich schnell zu einer erfolgreichen Schweizer Uhrenmarke. Heute steht sie vor allem für erschwingliche Luxusuhren in klassischem oder sportlichem Design.

Im Laufe der Jahre hat die Marke eine enge Beziehung zum Sport entwickelt und engagiert sich auf vielfältige Weise als Sponsor und offizieller Zeitnehmer. Die Aktivitäten von Tissot im Radsport sind dafür ein besonders prominentes Beispiel. Hier unterstützt Tissot mit der Tour de France das Top-Event dieser Disziplin und hat seine Kollektion vor diesem Hintergrund bereits mehrfach um entsprechendes Sondermodelle erweitert. Die beiden jüngsten Modelle der Familie Tissot Tour de France, die anlässlich der 2019er Rundfahrt lanciert wurden, sind die Tissot Chrono-XL-Tour-de-France-2019 sowie die Tissot T-Race Cycling-Tour-de-France-2019.

Tissot Uhren anlässlich der Tour de France finden sich außerdem in den Kollektionen PRC 200, T-Race, T-Sport, T-Touch Expert und weiteren.

Gelb: schon seit 100 Jahren Symbol für höchste Leistungsfähigkeit im Radsport

Bei großen Straßenradrennen mit mehreren Etappen ist es üblich, die Platzierung einzelner Fahrer in der Wertung während des Rennens durch Trikots in bestimmten Farben oder Designs anzuzeigen. Die Bedeutung der Farben unterscheidet sich dabei von Rennen zu Rennen und variierte zum Teil auch im Laufe der Zeit. Eine Farbe ist bei der Frankreichrundfahrt jedoch seit nunmehr 100 Jahren unverändert beibehalten worden: das gelbe Trikot, das jeweils der in der Gesamtwertung führende Fahrer trägt. Für die Wahl dieser Farbe werden unterschiedliche Gründe angeführt.

Tissot T-Sport Chrono XL Classic Tour de France Edition in der Version T116-617-16-057-01

Zum einen heißt es, Henri Desgrange, Chefredakteur von L’Auto und bis zu seinem Tod im Jahr 1940 Rundfahrt-Direktor, habe sich für Gelb entschieden, damit der insgesamt führende Fahrer von den Zuschauern besser zu erkennen sei. Außerdem habe er Gelb gewählt, weil die von ihm geleitete Zeitung auf gelbem Papier gedruckt wurde. Zum anderen wird kolportiert, es habe sich auf die Schnelle kein anderer Trikotstoff beschaffen lassen, sodass man das gerade verfügbare Gelb genommen habe.

Fakt ist jedenfalls, dass auf dem Titelbild der Zeitschrift „La Vie au Grand Air“ am 18. Juli 1919 zum ersten Mal ein Bild des Gesamtführenden im Gelben Trikot zu sehen war. Der auf diese Weise Geehrte war an diesem Tag Eugène Christophe. Zum Gedenken an Henri Desgrange als Begründer und langjährigen Direktor der Rundfahrt ist das Gelbe Trikot übrigens bis heute mit den Initialen „HD“ versehen. Verliehen wird es jeweils im Rahmen der Ehrung des Etappensiegers an den Gesamtführenden.

Tissot T-Sport Chrono XL Quarz in der Version T116-617-37-057-00

Bei dieser Gelegenheit werden neben dem Gelben Trikot für die geringste Gesamtzeit auch weitere Trikots für besondere Leistungen vergeben, zum Beispiel das Grüne Trikot für die Führung in der Sprintwertung, das gepunktete Trikot für den Sieger der Bergwertung und das Weiße Trikot für den bestplatzierten Fahrer unter 25 Jahren. Anlässlich des 100. Geburtstages des Gelben Trikots hat Tissot diese Farbe auch bei den diesjährigen Tour-de-France-Sondermodellen besonders umfangreich eingesetzt.

Die Chrono-XL-Tour-de-France Edition 2019 im Detail

Auf dem Zifferblatt der Chrono-XL-Tour-de-France Edition 2019 erscheinen zwei der drei in Tricompax-Anordnung positionierten Hilfszifferblätter in leuchtendem Gelb und bilden auf diese Weise einen starken Kontrast zum schwarzen Hauptzifferblatt. Der sportliche Quarzchronograph wird mit zwei verschiedenen Lederbändern geliefert. Neben einer Version in klassischem Schwarz gibt es eine weitere Ausführung, die mit kleinen Darstellungen Gelber Trikots verziert ist.

Das Kürzel XL in der Modellbezeichnung dieser Tour de France Uhr spielt auf das Gehäuse an, das mit einem Durchmesser von 45 Millimetern recht großzügig dimensioniert ist. Auf dem Gehäuseboden ist das Logo der Tour eingraviert. Mit einer Wasserdichtigkeit von 100 Metern übersteht der Chronograph eine anspruchsvolle Etappe im Regenwetter ebenso wie eine Dusche im Hotel, ein erfrischendes Bad oder andere sportliche Outdoor-Aktivitäten.

Die neue Sonderausgabe der Tissot T-Race Cycling

Der T-Race Cycling Chronograph in der Tour-de-France-Sonderausgabe ist ebenfalls in den offiziellen Farben Schwarz und Gelb gehalten. Zudem wurden bestimmte Details von Rennrädern in das Design eingearbeitet. Während die Bandanstöße und Zeiger die Gabel abbilden, zitieren die Chronographen-Drücker Bremshebel. Die auf einem Silikonring sitzende Tachometer-Lünette steht für das Rad.

Tissot T-Race Cycling in der Version T111-417-37-441-07

Die offizielle Uhr der Tour de France würdigt die Partnerschaft der Tour mit Tissot und darüber hinaus auch einen vom Fahrradfahren geprägten Lebensstil im Allgemeinen. Ihr aerodynamisches, ergonomisches Design bewährt sich beim Radfahren dank dem hohen Tragekomfort ebenso wie aufgrund der hervorragenden Ablesbarkeit. Die drei Totalisatoren auf schwarzem Untergrund erinnern an den Asphalt unter den Reifen der Rundfahrt-Teilnehmer, während der leuchtend gelbe Sekundenzeiger das Verstreichen der Zeit visualisiert und zusammen mit der Tachometerskala auf der Lünette für Geschwindigkeitsmessungen genutzt werden kann. Mit 44,5 Millimetern Durchmesser ist das Gehäuse aus 316L-Edelstahl nur unwesentlich kleiner als bei der Chrono XL.

Tissot T-Race Cycling in der Version T111-417-37-441-06

Auch dieses Modell trägt das Logo der Rundfahrt als Gravur auf dem Gehäuseboden und ist bis zu 10 Bar wasserdicht. Die beiden Tour-Farben Gelb und Schwarz kehren auch auf dem Silikonarmband wieder, welches das Design der Tissot T-Race Cycling-Tour-de-France harmonisch abrundet.

Mehr Farben, mehr Funktionen: Alternativen und Varianten für Radsport-Fans

Radsport-Fans, die lieber eine andere Farbkombination an ihrem Handgelenk tragen möchten, finden in Tissots Kollektion T-Race Cycling Chronograph noch eine Reihe anderer Varianten zur Auswahl. So wird das Modell statt mit gelben Farbakzenten beispielsweise auch in Kombination mit Rot, Orange, Hellblau oder Dunkelblau angeboten.

Tissot T-Touch Expert Solar Tour de France 2019 Special Edition in der Version T091-420-47-057-04

Wer dagegen bei seinen sportlichen Aktivitäten Wert auf einen größeren Funktionsumfang legt, findet in der Tissot T-Touch Expert Solar 2019 Special Edition eine Tour de France Uhr, die diesbezüglich keine Wünsche offenlassen dürfte.

Tissot T-Touch Expert Solar Tour de France 2019 Special Edition in der Version T091-420-47-207-04

Neben einer Version mit schwarzem Gehäuse gibt es auch eine Alternative mit roségoldfarbener PVD-Beschichtung. Beide Ausführungen tragen – ebenso wie die beiden schwarz-gelben Sondermodelle – das Logo der Tour de France auf ihrem Gehäuseboden.

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