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Tetra Sinfonie

« Wenn die unsterbliche Geliebte eine Uhr ist… oder Nomos´ Ode an die Freude »

Eckig, eigensinnig und ausdrucksstark: Seit über 25 Jahren sticht die Nomos Glashütte Tetra aus der Masse hervor und begeistert Anhänger des kantigen Uhrendesigns. Jetzt wird der beliebte Klassiker um die neue Sinfonie Serie erweitert, die das Leben und die Meisterleistungen Ludwig van Beethovens zelebriert. Ihre dezente Farbgebung steht im Kontrast zu anderen Tetra Modellen und sorgt für elegante Abwechslung am Handgelenk.  

Quadratischer Klassiker seit 1992 

Die Geburtsstunde der eckigen Tetra Kollektion ist eng mit der Anfangsphase des Glashütter Unternehmens verknüpft. 1990 gegründet, präsentiert Nomos zwei Jahre später sein erstes Produktportfolio: Während die runden Editionen Nomos TangenteLudwig und Orion auf eine breite Fangemeinde setzen, ist die quadratische Tetra von Beginn an der exotische Außenseiter. Sie bringt der jungen Marke nicht die höchsten Verkaufszahlen, dafür aber umso mehr Wiedererkennungswert. Als kantiges Schwestermodell der Tangente positioniert, verzichtet sie auf deren kleine Serifen im Zifferblatt und sorgt damit für einen noch moderneren Auftritt. Heute ist die charakterstarke Modellreihe größer als je zuvor: Sowohl die automatischen neomatik-Editionen als auch Handaufzüge bringen Abwechslung in die Preisklasse zwischen 1.500 und 3.000 Euro.  

Vier Tetras zu Ehren Beethovens 

Bei der neuen Sinfonie Reihe ragt nicht nur die Gehäuseform, sondern auch die Farbwahl aus der Masse hervor: Nicht etwa schwarz oder weiß, sondern olivgrün und türkis prägen die Zifferblätter der sächsischen Zeitanzeiger. Sie alle sind dem Lebenswerk Ludwig van Beethovens (1770 – 1827) gewidmet, wobei sich die Hälfte der vier Modelle auf die berühmte Neunte Sinfonie des deutschen Komponisten bezieht. Allen voran die olivgrüne „Ode an die Freude“: Benannt nach der berühmten Vertonung des Schiller-Gedichts „An die Freude“, die später zur Europahymne werden sollte, sorgt sie mit goldenen Zeigern für eine gediegene Erscheinung. Ein weiteres Modell: die kupferfarbene Götterfunken, nimmt Bezug auf die ersten Zeilen der „Ode an die Freude“ und vollbringt ebenfalls den Spagat zwischen exotischer Farbgebung und dezenter Harmonie. 

     NOMOS Glashütte Tetra Ode an die Freude      NOMOS Glashütte Tetra Götterfunken

Anders sieht es bei der Fidelio aus: Nicht goldene, sondern rhodinierte Zeiger und ein starker Kontrast zwischen dunkelblauem Zifferblatt und weißen Ziffern prägen jene Variante, die Beethovens einzige Oper in den Vordergrund stellt. 1814 im Wiener Kärntnertortheater uraufgeführt, handelt „Fidelio“ von der kompromisslosen Treue der Ehefrau Leonore zu ihrem gefangenen Gatten Florestan. Auch in Beethovens Privatleben spielte unerschütterliche Liebe eine Rolle, wie sein berühmter und bis heute rätselhafter Brief an die „Unsterbliche Geliebte“ von 1812 beweist. Diesem Schriftstück ist die vierte Version der neuen Sinfonie Reihe gewidmet: Die „Unsterbliche Geliebte“ erscheint mit türkisfarbenem Zifferblatt und schafft exklusive Kontraste dank goldener Zeiger.  

      NOMOS Glashütte Tetra unsterbliche Geliebte         NOMOS Glashütte Tetra Fidelio

Beeindruckend: Nur 6,3 mm Gehäusehöhe 

Aus technischer Sicht existieren keine Unterschiede zwischen den vier Sinfonie Editionen. Ihren Antrieb stellt das bewährte, handgefertigte Kaliber Alpha bereit: Auf einer Höhe von lediglich 2,6 Millimetern ermöglicht es gute Präzisionswerte, 43 Stunden Gangreserve und dank des Verzichts auf einen Rotor eine ultraflache Bauweise  6,3 Millimeter Gehäusehöhe sind selbst unter Handaufzugsuhren eine Ansage. Die Qualitätsstandards der kantigen Hülle bewegen sich auf gewohnt hohem Niveau: Saphirglas, Stahlboden und die schmalen Bandanstöße vereinen Stabilität mit luxuriöser Haptik. Ein überzeugendes Gesamtpaket, abgerundet durch ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis: So schlagen alle Beethoven-Editionen mit einem Herstellerpreis von 1.660 Euro zu Buche. Darin enthalten ist ein hellgraues Veloursband aus Kalbsleder, das jeder Farbgebung eine harmonische und zurückhaltende Ergänzung bietet.  

Erweiterung einer spannenden Modellfamilie 

Im Zifferblatt der Nomos Glashütte dominiert Simplizität: Geradlinige Zeiger, moderne Ziffern und eine kleine Sekunde bei sechs Uhr garantieren eine zeitlose Wirkung. Diesen Aufbau finden wir eins zu eins in der Berliner Mischung wieder, einer besonders farbenfrohen Serie innerhalb der Tetra Familie. Ihre Mitglieder sind an die Sprache und berühmte Merkmale der deutschen Hauptstadt angelehnt: So erinnert die dunkelblaue Nachtijall an die Singvögel des Grunewalds, während die schimmernde Goldelse von der Dame Victoria auf der Siegessäule inspiriert ist. Hervorstechend ist die „Kleene“, deren mintgrünes Zifferblatt um eine goldene Gangreserveanzeige erweitert wurde. Eine Funktion, die auch bei der „Pflaume“ aus der klassischen Handaufzugs-Serie vorzufinden ist.  

NOMOS Glashütte Tetra Kleene     NOMOS Glashütte Tetra Pflaume

Die Sinfonie Modelle sind genau zwischen diesen beiden Welten positioniert: Exotischer als die herkömmlichen Handaufzugs-Modelle und dezenter als die kräftige Nachtijall oder Kleene aus der Berliner Mischung, richten sie sich an traditionsbewusste Liebhaber mit einer gewissen Vorliebe fürs Außergewöhnliche. Wer eine Götterfunken oder Unsterbliche Geliebte trägt, hebt sich zwar von der Masse ab, schreit aber nicht nach Aufmerksamkeit. Eine Stärke, die durch moderate Ausmaße in Höhe von 29,5 x 29,5 Millimetern unterstrichen wird.  

NOMOS Glashütte Tetra neomatik 39 nachtblauDie Vielfalt reicht noch weiter 

Wer es größer mag, greift zu einer der neomatik-Editionen: 33 x 33 Millimeter groß, fällt sie ebenfalls durch ihre flache Bauweise (7,3 Millimeter Gehäusehöhe) ins Auge und setzt auf betont klassische Farben  neben Weiß und Silber steht auch Dunkelblau zur Wahl. Ganz anders präsentiert sich die Petit Four Serie, deren sanfte Zifferblätter an die Gestaltung der neuen Sinfonie Reihe erinnert. Egal, auf welches Meisterstück die Wahl am Ende fällt: Von der violetten Pflaume bis zur Unsterblichen Geliebten stellt die kantige Kollektion ihre hohe Anziehungskraft auch nach über 25 Jahren Verkaufszeit souverän unter Beweis. Wir sind gespannt, welche Erweiterungen des Glashütter Quadrates uns zukünftig noch erwarten werden. 

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