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	<title>&quot;Uhrwerke&quot; Tag - Uhrinstinkt Magazin</title>
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		<title>Tag Heuer Uhrwerke</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Mar 2019 10:48:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technik & Uhrenwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Calibre]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>« Calibre-Manufaktur im Portrait » Die heute als TAG Heuer firmierende Uhrenmanufaktur mit Sitz in La Chaux-de-Fonds gehört zu den international renommiertesten Uhrenherstellern der Schweiz. Im Laufe ihrer Geschichte hat sie sich viele Verdienste um die Entwicklung leistungsfähiger Uhrwerke und innovativer technischer Lösungen erworben, die die Präzision von Uhren verbesserten und ihren Funktionsumfang erweiterten. Wir &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>« Calibre-Manufaktur im Portrait »</h2>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die heute als <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/tag-heuer/">TAG Heuer</a> firmierende Uhrenmanufaktur mit Sitz in La Chaux-de-Fonds gehört zu den international renommiertesten Uhrenherstellern der Schweiz. Im Laufe ihrer Geschichte hat sie sich viele Verdienste um die Entwicklung leistungsfähiger Uhrwerke und innovativer technischer Lösungen erworben, die die Präzision von Uhren verbesserten und ihren Funktionsumfang erweiterten. Wir haben einen Blick hinter die Kulissen der Calibre-Manufaktur geworfen.</strong></p>
<h2>Qualität und Innovation – Basis einer erfolgreichen Expansion</h2>
<p style="text-align: justify;">Als Edouard Heuer 1860 in Saint-Imier sein eigenes Uhrenunternehmen gründete, legte er damit den Grundstein für eine inzwischen schon mehr als anderthalb Jahrhunderte währende Erfolgsgeschichte, wenngleich es in diesem Zeitraum auch ernsthafte Bewährungsproben zu bestehen galt.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/i5rERLC3CpM" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Für den schnellen Markterfolg und das dynamische Wachstum des Unternehmens waren vor allem zwei Faktoren ausschlaggebend: die hohe Qualität von Heuers Uhren und die zahlreichen Innovationen, mit denen der Hersteller nicht nur Uhrengeschichte schrieb, sondern sich auch immer wieder erfolgreich gegenüber anderen Wettbewerbern durchsetzen konnte. Einen Schwerpunkt bildete dabei immer wieder das Thema Zeitmessung. So konnte sich Heuers Firma im Jahr 1882 das erste Patent für einen Stoppuhrenmechanismus sichern und brachte 1916 den ersten Hundertstelsekunden-Chronographen auf den Markt.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/iVZ30tLGEBM" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">34 Jahre später sorgte die Marke Heuer mit dem ersten Chronographen, der über eine Weltgezeitenanzeige sowie ein Zifferblatt für Regatten verfügte, erneut für Furore. Die Präsentation des weltweit dritten Chronographenwerkes mit automatischem Aufzug im März 1969 und der erste Quarzchronograph mit analoger Anzeige im Jahr 1983 waren weitere wichtige Meilensteine in Heuers Unternehmensgeschichte.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/B1QXh7hBA5w" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Und mit dem ersten mechanischen Uhrwerk mit Riemenantrieb, Keramiklagern und linearer Schwungmasse sowie dem ersten mechanischen Armband-Chronographen mit Hundertstelsekunden-Genauigkeit in den Jahren 2004 beziehungsweise 2005 bewiesen Heuers Nachfolger, dass sie gewillt sind, auch im 21. Jahrhundert eine führende Rolle bei der Entwicklung der Uhrentechnik zu übernehmen.</p>
<h2><a href="https://www.uhrinstinkt.de/tag-heuer-monaco-automatik-chronograph-caw2114.ft6021.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-15960 size-full" title="Tag Heuer Monaco Automatik Chronograph in der Version CAW2114.FT6021" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/04/Tag-Heuer-Monaco-Automatik-Chronograph-CAW2114-FT6021.jpg" alt="Tag Heuer Monaco Automatik Chronograph CAW2114-FT6021" width="285" height="380" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/04/Tag-Heuer-Monaco-Automatik-Chronograph-CAW2114-FT6021.jpg 285w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/04/Tag-Heuer-Monaco-Automatik-Chronograph-CAW2114-FT6021-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 285px) 100vw, 285px" /></a>Die Calibre-Manufaktur in La Chaux-de-Fonds</h2>
<p style="text-align: justify;">Um sich über so viele Jahrzehnte in der Spitzengruppe der innovativen Qualitätsuhrenhersteller behaupten zu können, bedarf es einer kontinuierlichen Forschungs- und Entwicklungsarbeit sowie immer wieder optimierter Produktionsprozesse – und natürlich eines eingespielten, engagierten Teams von hoch spezialisierten Uhrmachern und Ingenieuren.</p>
<p style="text-align: justify;">In Heuers Manufaktur wurde daher schon früh Wert daraufgelegt, dass Ingenieure, Designer, Mathematiker und Uhrmacher unter einem Dach arbeiten und selbst die als grundlegend und selbstverständlich geltenden Prinzipien der Uhrmacherei – sei dies nun die Gangregulierung, die Energieübertragung oder irgendein anderer wesentlicher Aspekt – immer wieder neu durchdenken und verbessern können. Nach diesem bewährten Prinzip arbeitet die Calibre-Manufaktur bis heute.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/PYpXh0h04pk" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2>Anspruchsvolle Belastungstests – Voraussetzung für hohe Widerstandsfähigkeit</h2>
<p style="text-align: justify;">Je komplexer und aufwendiger die Technik einer Uhr ist, desto wichtiger ist es, sie gegen störende Einflüsse wie Magnetismus, Stöße, Vibrationen, Wasserdruck oder andere mechanische Beanspruchungen abzuschirmen. Dazu kann die Materialauswahl ebenso beitragen wie Bauart der Uhrwerke oder andere technische Details. In jedem Fall müssen die Uhren sowohl in der Entwicklungsphase als auch während der serienmäßigen Produktion immer wieder anspruchsvollen Belastungstests unterzogen werden. Für seine Qualitätstests hat TAG Heuer sogar ein Patent des Eidgenössischen Instituts für Geistiges Eigentum erhalten.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Im Zuge der Tests muss jede Uhr 16.000 Stöße, einen freien Fall sowie 100.000 Bewegungen, die intensiven Sport simulieren, überstehen.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Dazu kommen Bestrahlungen, Drehungen, Wendungen, Erschütterungen und Druck. Insbesondere die Taucheruhren, aber auch andere sportliche Uhren Chronographen, müssen sich zudem 200 bis 500 Meter unter Wasser, bei 93-prozentiger Luftfeuchtigkeit und unter zweiwöchigem Einfluss von Schweiß bewähren, damit sie später den Erwartungen ihrer Träger gerecht werden und weder im Regen noch beim Duschen, Schwimmen oder Tauchen Schaden nehmen. Nicht nur die Uhrwerke und Gehäuse, sondern auch die verschiedenen Armbänder aus Leder, Edelstahl und anderen Materialien müssen entsprechenden Tests unterzogen werden.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/hEvna1fle88" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2>Hochwertige Uhrwerke und Gehäuse erfordern hohen Zeitaufwand trotz modernster Technik</h2>
<p style="text-align: justify;">Heute kommt in Heuers Designbüros und Werkstätten modernste Technik zum Einsatz. So ist beispielsweise das Büro für computerunterstützte Konstruktion (CAD) für die äußere Gestaltung der Uhren verantwortlich und prüft diese in verschiedenen Varianten. Dabei wird beispielsweise mittels 3-D-Druckern beurteilt, was für ein Volumen notwendig ist, damit eine Uhr den aktuellen Modetrends und Geschmacksvorlieben entspricht. Ungeachtet der eingesetzten Technik ist der Aufwand für die Entwicklung luxuriöser Armbanduhren immer noch relativ hoch. So dauert die Fertigung eines vollständigen Produktmodells eine ganze Woche, und für die Entwicklung eines kompletten Design-Prototypen sind sogar zwölf bis 18 Monate erforderlich.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Insgesamt werden in Heuers Labors und Werkstätten rund 300 Projekte pro Jahr realisiert.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Dabei gehen High-Tech-Automatisierung und traditionelles Uhrmacherhandwerk Hand in Hand. In den Bewusstsein, dass die Qualifikation und das Können der Uhrmacher ein zentraler Erfolgsfaktor für eine Uhren-Manufaktur sind, hat man sich bei Heuer sogar entschlossen, eine eigene Uhrmacherschule ins Leben zu rufen.</p>
<h2>Die ersten Exemplare einer neuen Uhr: die Prototypen</h2>
<p style="text-align: justify;">Ein besonders faszinierender Tätigkeitsbereich in der Calibre-Manufaktur ist der Prototypenbau. Hier erblicken Uhrwerke und Gehäuse zum ersten Mal das Licht der Welt, und nur wenige von ihnen werden es bis in die Serienproduktion schaffen. Das Faszinierende an den Prototypen ist, dass sie jeweils nur ein einziges Mal existieren. Innerhalb der Uhrenfertigung bilden Kunsthandwerker und Designer von Prototypen eine Einheit, die in den gesamten Prozess der Uhrenentstehung eingebunden ist.</p>
<h2><a href="https://www.uhrinstinkt.de/tag-heuer-monaco-calibre-11-automatik-chronograph-gulf-special-edition-caw211r.fc6401.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-15953 size-full" title="Tag Heuer Monaco Calibre 11 Automatik Chronograph Gulf Special Edition in der Version CAW211R.FC6401" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/04/Tag-Heuer-Monaco-Calibre-11-Automatik-Chronograph-Gulf-Special-Edition-in-der-Version-CAW211R-FC6401.jpg" alt="Tag Heuer Monaco Calibre 11 Automatik Chronograph Gulf Special Edition in der Version CAW211R-FC6401" width="234" height="390" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/04/Tag-Heuer-Monaco-Calibre-11-Automatik-Chronograph-Gulf-Special-Edition-in-der-Version-CAW211R-FC6401.jpg 234w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/04/Tag-Heuer-Monaco-Calibre-11-Automatik-Chronograph-Gulf-Special-Edition-in-der-Version-CAW211R-FC6401-180x300.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 234px) 100vw, 234px" /></a>Beispiel für die Innovationskraft der Calibre-Manufaktur: die Monaco V4</h2>
<p style="text-align: justify;">Ein Beispiel für die Innovationskraft der Calibre-Manufaktur von TAG Heuer ist das Modell Monaco V4, das als erste Uhr der Welt mit einem Riemenantrieb ausgestattet ist. Die <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/tag-heuer/monaco/">Monaco</a> zählt zu den legendären Heuer-Modellen aus der großen Ära des Motorsports um 1970. Sie war der erste Armbandchronograph mit quadratischem Gehäuse und brach auch mit dem metallicblauen Zifferblatt, den auffälligen, roten Zeigern sowie der linksseitig montierten Krone althergebrachte Konventionen der Uhrmacherei. Spätestens mit dem Film &#8220;Le Mans&#8221; von 1971, in dem Steve McQueen mit einer Monaco am Handgelenk zu sehen war, erlangte sie Kultstatus und wurde zur Ikone.</p>
<p style="text-align: justify;">Etwas mehr als 30 Jahre danach, im Jahr 2004, gelang ihrem Hersteller nach fünfjähriger Entwicklungsarbeit mit der Vorstellung der Monaco V4 auf der Baselworld ein weiterer spektakulärer Coup. Die Bezeichnung V4 spielt auf die V-förmige Werkplatte an, auf der vier Federhäuser auf Kugellagern montiert sind. Ihre Gestaltung erinnert an die Zylinder eines Formel-1-Motors, und anstelle eines herkömmlichen Antriebs wurde in diesem Modell ein innovativer Riemenantrieb eingesetzt, den es in dieser Form bis dahin nicht gegeben hatte.</p>
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		<title>Nomos Alpha und DUW Uhrwerke</title>
		<link>https://www.uhrinstinkt.de/magazin/nomos-alpha-duw-uhrwerke/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jul 2018 11:13:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuheiten & Szene]]></category>
		<category><![CDATA[Alpha]]></category>
		<category><![CDATA[DUW]]></category>
		<category><![CDATA[Nomos Glashütte]]></category>
		<category><![CDATA[Uhrwerke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>« Neue und immer flachere Manufakturkaliber aus Sachsen » Möglichste kleine und flache Uhrwerke zu bauen, ist der Ehrgeiz vieler ambitionierter Uhrenmanufakturen. Denn Werke mit vergleichsweise geringen Dimensionen gelten nicht nur als Ausweis besonderen Könnens, sondern erlauben auch die Fertigung besonders eleganter, flacher Armbanduhren. Nomos Glashütte hat gleich mehrere besonders flache Uhrwerke im Sortiment. Wir &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/nomos-alpha-duw-uhrwerke/">Nomos Alpha und DUW Uhrwerke</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.uhrinstinkt.de/magazin">Uhrinstinkt Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>« Neue und immer flachere Manufakturkaliber aus Sachsen »</h2>
<p style="text-align: justify;"><strong>Möglichste kleine und flache Uhrwerke zu bauen, ist der Ehrgeiz vieler ambitionierter Uhrenmanufakturen. Denn Werke mit vergleichsweise geringen Dimensionen gelten nicht nur als Ausweis besonderen Könnens, sondern erlauben auch die Fertigung besonders eleganter, flacher Armbanduhren. <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/nomos-glashuette/">Nomos Glashütte</a> hat gleich mehrere besonders flache Uhrwerke im Sortiment. Wir stellen sie unseren Leserinnen und Lesern an dieser Stelle vor.</strong></p>
<h2>Groß, größer, am Größten? Bei Uhrwerken ist es genau umgekehrt&#8230;</h2>
<p style="text-align: justify;">In vielen Bereichen scheint Größe Trumpf zu sein, wenn es zum Beispiel um ein höheres Haus, ein größeres Auto, ein längeres Boot oder einen größeren Flatscreen geht. Selbst bei Armbanduhren zeichnete sich in den letzten Jahren ein Trend zu immer größeren Gehäusen ab. Genau umgekehrt ist es jedoch bei mechanischen Uhrwerken. Hier ist dasjenige Modell am prestigeträchtigsten, das bei etwa gleichen Funktionen und Leistungsparametern möglichst wenig Raum einnimmt.</p>
<p style="text-align: justify;">So stehen Uhrenmanufakturen zwei Wege offen, wenn sie ihre besondere uhrmacherische Kompetenz unter Beweis stellen wollen. Zum einen können sie ihre Uhrwerke durch technisch anspruchsvolle Komplikationen aufwerten. Zum anderen können sie möglichst kleine Uhrwerke bauen, die ihren größeren Geschwistern in puncto Leistung ebenbürtig oder gar überlegen sind. Der Königsweg ist natürlich kompliziertere und gleichzeitig kleinere Werke zu fertigen. Eine Manufaktur, die derzeit gleich mehrere besonders flache Kaliber in ihrem Sortiment führt, ist Nomos Glashütte.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/Mx9JiMDDW1c?rel=0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Besonders gering fällt die Höhe bei den Handaufzugswerken aus, von denen die Glashütter Manufaktur derzeit gleich sechs verschiedene im Angebot hat. Es gibt sie mit Tonneau-Form oder rund, ohne Komplikationen oder mit Datums- beziehungsweise Gangreserveanzeige. Jedes dieser Werke ist übrigens ein Unikat, dem seine individuelle Werksnummer eingraviert wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Feinreguliert in sechs Lagen und mit einem Streifen- oder Wölkchenschliff versehen, erreichen sie alle die notwendige Präzision, um als Chronometer zertifiziert zu werden. Sie alle machen es möglich, den erfolgreichen Glashütter Automatik-Modellen wie der <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/nomos-glashuette/orion/">Orion neomatik</a> oder der <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/nomos-glashuette/ludwig/">Ludwig neomatik</a> jeweils besonders flache Schwestermodelle mit Handaufzug an die Seite zu stellen.</p>
<h2>Der Auftakt heißt Alpha</h2>
<p style="text-align: justify;">Das Manufakturkaliber Nomos Alpha war das erste in dieser Reihe und erhielt wegen seiner hohen Präzision, Robustheit und Zuverlässigkeit hohe Anerkennung von Fachleuten. Das Handaufzugswerk mit 17 Rubinen wird unter anderem bis heute in den Modellen <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/nomos-glashuette/club/">Club</a>, Ludwig, Orion, <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/nomos-glashuette/tangente/">Tangente</a> und <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/nomos-glashuette/tetra/">Tetra</a> verbaut und arbeitet zudem in allen Uhren des Hauses mit einem Gehäusedurchmesser von 33 Millimetern.</p>
<p><center><a href="https://www.uhrinstinkt.de/nomos-glashuette-club-automat-datum-atlantik-776.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-12517 size-full" title="NOMOS Glashütte Club Automat Datum Atlantik" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/08/nomos-glashuette-club-automat-datum-atlantik-776.jpg" alt="nomos-glashuette-club-automat-datum-atlantik-776" width="238" height="380" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/08/nomos-glashuette-club-automat-datum-atlantik-776.jpg 238w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/08/nomos-glashuette-club-automat-datum-atlantik-776-188x300.jpg 188w" sizes="auto, (max-width: 238px) 100vw, 238px" /></a> <a href="https://www.uhrinstinkt.de/nomos-glashuette-tetra-neomatik-39-silvercut-423.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-12518 size-full" title="NOMOS Glashütte Tetra neomatik 39 silvercut" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/08/nomos-glashuette-tetra-neomatik-39-silvercut-423.jpg" alt="nomos-glashuette-tetra-neomatik-39-silvercut-423" width="244" height="380" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/08/nomos-glashuette-tetra-neomatik-39-silvercut-423.jpg 244w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/08/nomos-glashuette-tetra-neomatik-39-silvercut-423-193x300.jpg 193w" sizes="auto, (max-width: 244px) 100vw, 244px" /></a></center></p>
<p style="text-align: justify;">Ein Blick auf die betreffenden Modelle zeigt, dass es sich durchweg um Zwei-Zeiger-Uhren mit kleiner Sekunde bei der Sechs handelt. Die Werkhöhe beträgt lediglich 2,6 Millimeter, der Durchmesser 10 ½ Linien oder 23,3 Millimeter. Die Gangreserve beträgt in etwa 43 Stunden. Sekundenstopp, Glashütter Gesperr, Glashütter Dreiviertelplatine und temperaturgebläute Schrauben sind weitere Merkmale. Dazu kommen rhodinierte Werkoberflächen mit einem Glashütter Streifenschliff sowie NOMOS-Perlage und ein Sperr- und Kronrad, das mit einem Glashütter Sonnenschliff versehen ist.</p>
<h2>DUW 4101, 4301 und 4401: Uhrwerke mit Swing – eine Glashütter Spezialität</h2>
<p style="text-align: justify;">Eine unter Uhrenkennern zu besonderem Ruhm gelangte Innovation ist das Swing-System von Nomos. Mit der erstmaligen Präsentation dieser Baugruppe, die an der blauen Spirale zu erkennen ist, hatten die Uhrmacher aus Glashütte 2014 einen spektakulären Coup gelandet und das entsprechende Monopol der Schweizer gebrochen. In der Fachpresse war dies sogar als ein Ereignis gefeiert worden, das mit der Mondlandung vergleichbar sei. Ein Kaliber, in dem das Swing-System zum Einsatz kommt, ist das DUW 4101, welches darüber hinaus noch mit dem patentierten Datumsmechanismus der Marke ausgestattet ist und beispielsweise in den Modellen Orion 38 Datum und <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/nomos-glashuette/metro/">Metro 38 Datum</a> tickt.</p>
<p><center><a href="https://www.uhrinstinkt.de/nomos-glashuette-metro-38-datum-1102.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-12498 size-full" title="NOMOS Glashütte Metro 38 Datum" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/08/nomos-glashuette-metro-38-datum-1102.jpg" alt="nomos-glashuette-metro-38-datum-1102" width="380" height="380" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/08/nomos-glashuette-metro-38-datum-1102.jpg 380w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/08/nomos-glashuette-metro-38-datum-1102-150x150.jpg 150w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/08/nomos-glashuette-metro-38-datum-1102-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 380px) 100vw, 380px" /></a> <a href="https://www.uhrinstinkt.de/nomos-glashuette-orion-38-datum-weiss-381.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-12499 size-full" title="NOMOS Glashütte Orion 38 Datum weiß" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/08/nomos-glashuette-orion-38-datum-weiss-381.jpg" alt="nomos-glashuette-orion-38-datum-weiss-381" width="213" height="380" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/08/nomos-glashuette-orion-38-datum-weiss-381.jpg 213w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/08/nomos-glashuette-orion-38-datum-weiss-381-168x300.jpg 168w" sizes="auto, (max-width: 213px) 100vw, 213px" /></a></center></p>
<p style="text-align: justify;">Im Vergleich zum Alpha Uhrwerk ist das DUW 4101 nur 0,2 Millimeter höher; der Durchmesser liegt hier bei 14 ¼ Linien oder 32,1 Millimetern. Dazu kommen eine Gangreserve von etwa 42 Stunden und eine ähnlich liebevolle Finissage wie beim Nomos Alpha. Wer sich stets rechtzeitig daran erinnern lassen möchte, seine Uhr wieder aufzuziehen, sollte zu einem Modell mit dem Kaliber DUW 4301 greifen. Dieses verfügt neben dem Swing noch über eine ebenfalls selbst entwickelte und patentierte Gangreserveanzeige. Das mit 2,8 Millimetern Höhe ebenfalls extrem Flache und gleichzeitig besonders leistungsstarke DUW 4301 arbeitet zum Beispiel in den Modellen Tetra Kleene und in Tangente Gangreserve.</p>
<p><center><a href="https://www.uhrinstinkt.de/nomos-glashuette-tangente-gangreserve-172.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-12505 size-full" title="NOMOS Glashütte Tangente Gangreserve" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/08/nomos-glashuette-tangente-gangreserve-172.jpg" alt="nomos-glashuette-tangente-gangreserve-172" width="285" height="380" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/08/nomos-glashuette-tangente-gangreserve-172.jpg 285w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/08/nomos-glashuette-tangente-gangreserve-172-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 285px) 100vw, 285px" /></a> <a href="https://www.uhrinstinkt.de/nomos-glashuette-tetra-kleene-492.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-12506 size-full" title="NOMOS Glashütte Tetra Kleene" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/08/nomos-glashuette-tetra-kleene-492.jpg" alt="nomos-glashuette-tetra-kleene-492" width="285" height="380" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/08/nomos-glashuette-tetra-kleene-492.jpg 285w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/08/nomos-glashuette-tetra-kleene-492-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 285px) 100vw, 285px" /></a></center></p>
<p style="text-align: justify;">Noch deutlicher wird das handwerkliche Können der Uhrmacher aus Glashütte jedoch, wenn man einen Blick auf das Werk mit der Bezeichnung DUW 4401 wirft, mit dem die Glashütter Manufaktur 2014 die Swing-Ära eingeleitet hatte. 4401 Uhrwerke der Manufaktur vereinen in sich mit Datums- und Gangreserveanzeige gleich zwei patentierte Nomos-Komplikationen und überschreiten dennoch nicht die Höhe von 2,8 Millimetern. Wer sich eine Uhr mit dem faszinierenden Uhrwerk ums Handgelenk legen möchte, findet sowohl in der Kollektion Metro als auch bei der Tangente jeweils ein passendes Modell.</p>
<h2>DUW 1001 und 2002: die Luxusklasse der superflachen Nomos-Kaliber</h2>
<p style="text-align: justify;">Wem beim Stichwort Haute Horlogerie reflexartig nur die Schweiz in den Sinn kommt, der hat ganz offensichtlich einige Jahre der jüngsten Uhrengeschichte verschlafen. Denn unter den Produkten der Glashütter Feinuhrmacherei finden sich gleich mehrere Werke und Uhren, die sich mit den besten Schweizer Produkten dieser Klasse in jeder Hinsicht messen können und sogar herausragen.</p>
<p><center><a href="https://www.uhrinstinkt.de/nomos-glashuette-ludwig-33-243.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-12522 size-full" title="NOMOS Glashütte Ludwig 33" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/08/nomos-glashuette-ludwig-33-243.jpg" alt="nomos-glashuette-ludwig-33-243" width="285" height="380" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/08/nomos-glashuette-ludwig-33-243.jpg 285w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/08/nomos-glashuette-ludwig-33-243-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 285px) 100vw, 285px" /></a> <a href="https://www.uhrinstinkt.de/nomos-glashuette-ludwig-38-235.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-12523 size-full" title="NOMOS Glashütte Ludwig 38" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/08/nomos-glashuette-ludwig-38-235.jpg" alt="nomos-glashuette-ludwig-38-235" width="285" height="380" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/08/nomos-glashuette-ludwig-38-235.jpg 285w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/08/nomos-glashuette-ludwig-38-235-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 285px) 100vw, 285px" /></a></center></p>
<p style="text-align: justify;">Dazu zählt zum einen das Handaufzugswerk mit der Bezeichnung DUW 1001, das exklusiv der Goldmodell Lambda vorbehalten ist. Das DUW 1001 besitzt 29 Steine, sechs von ihnen in verschraubten und polierten Goldchatons, ein Doppelfederhaus, eine 297-Grad-Gangreserveanzeige und eine beeindruckende Gangdauer von ganzen 84 Stunden. Um die Uhr vor dem Stehenbleiben zu bewahren, muss sie also lediglich zweimal wöchentlich aufgezogen werden.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/F35RUUUDpVE?rel=0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Eine elegante Schwanenhalsfeinregulierung, ein handgravierter Unruhkloben, der faszinierende Nomos-Sonnenstrahlenschliff und von Hand anglierte Kanten erfreuen hier das Auge des anspruchsvollen und kundigen Uhrenliebhabers. Bei alledem sind 1001 Uhrwerke mit einer Höhe von 3,6 Millimetern immer noch bemerkenswert flach. Nicht minder beeindruckend ist das ebenfalls von Hand aufzuziehende Kaliber DUW 2002, das nicht nur Eigenschaften wie die Höhe mit dem 1001er gemeinsam hat, sondern wegen seiner Tonneau-Form besonders hohe Anforderungen an die Kompetenz der Konstrukteure und Uhrmacher stellte.</p>
<p><center><a href="https://www.uhrinstinkt.de/nomos-glashuette-ludwig-neomatik-282.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-12513 size-full" title="NOMOS Glashütte Ludwig neomatik" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/08/nomos-glashuette-ludwig-neomatik-282.jpg" alt="nomos-glashuette-ludwig-neomatik-282" width="209" height="380" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/08/nomos-glashuette-ludwig-neomatik-282.jpg 209w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/08/nomos-glashuette-ludwig-neomatik-282-165x300.jpg 165w" sizes="auto, (max-width: 209px) 100vw, 209px" /></a> <a href="https://www.uhrinstinkt.de/nomos-glashuette-orion-neomatik-392.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-12514 size-full" title="NOMOS Glashütte Orion neomatik" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/08/nomos-glashuette-orion-neomatik-392.jpg" alt="nomos-glashuette-orion-neomatik-392" width="209" height="380" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/08/nomos-glashuette-orion-neomatik-392.jpg 209w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/08/nomos-glashuette-orion-neomatik-392-165x300.jpg 165w" sizes="auto, (max-width: 209px) 100vw, 209px" /></a></center></p>
<p style="text-align: justify;">Sein Doppelfederhaus verhilft dem DUW 2002 zu einem Nomos-internen Rekord, denn die Gangdauer beträgt hier sogar dreieinhalb Tage. Spätestens bei solch einer langen Gangreserve wird das Aufziehen von Hand, das manche Uhrenliebhaber als Nachteil empfinden und das sie lieber zu Automatikuhren wie der Orion neomatik oder der Ludwig neomatik greifen lässt, zur absoluten Nebensache. Das gilt umso mehr, als die flache, elegante Bauform der Handaufzugsmodelle deren Besitzer für die kleine zusätzliche Mühe mehr als gerecht entschädigt.</p>
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		<title>Mechanische Uhrwerke mit springender Sekunde</title>
		<link>https://www.uhrinstinkt.de/magazin/mechanische-uhrwerke-mit-springender-sekunde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Feb 2018 12:04:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technik & Uhrenwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Mechanische Uhren]]></category>
		<category><![CDATA[springende Sekunde]]></category>
		<category><![CDATA[Uhrwerke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>« Gibt es sowas? » Bei mechanischen Uhren zieht der Sekundenzeiger gleichmäßig seine Kreise, bei Quarzuhren hingegen springt er im Sekundentakt immer weiter. Diese Meinung ist selbst unter Uhrenkennern weit verbreitet. Doch stimmt dies wirklich in jedem Fall? In diesem Beitrag sind wir der Frage für unsere Leser nachgegangen. Der erste Blick kann täuschen&#8230; Wer &#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>« Gibt es sowas? »</h2>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bei mechanischen Uhren zieht der Sekundenzeiger gleichmäßig seine Kreise, bei Quarzuhren hingegen springt er im Sekundentakt immer weiter. Diese Meinung ist selbst unter Uhrenkennern weit verbreitet. Doch stimmt dies wirklich in jedem Fall? In diesem Beitrag sind wir der Frage für unsere Leser nachgegangen.</strong></p>
<h2>Der erste Blick kann täuschen&#8230;</h2>
<p style="text-align: justify;">Wer sich bei einem geschäftlichen Meeting, in der Cafeteria oder in irgendeiner anderen alltäglichen Situation schnell und unauffällig einen Eindruck davon verschaffen möchte, was für eine Uhr sein Gegenüber am Arm trägt, richtet er seinen Blick meist auf den Sekundenzeiger. Bewegt sich dieser ruckartig von eine Sekunde zur nächsten, so wird daraus meist geschlossen, dass die Uhr eher im unteren Preissegment angesiedelt sei und von einem Quarzwerk angetrieben werde.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/6pyi_vK3gBE?rel=0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Gleichmäßiges Kreisen des Zeigers hingegen gilt als Indiz für ein mechanisches Uhrwerk beispielsweise einer Herrenuhr mit Handaufzug oder einer Automatikuhr und damit für eine höhere Preiskategorie. Dies trifft so allerdings nicht in jedem Falle zu. Zum einen sind zwar mechanische Uhrwerke und die damit ausgestatteten Uhren meist teurer als vergleichbare Uhren mit Quarzwerken, doch dies bedeutet im Umkehrschluss nicht, dass jede Quarzuhr billig wäre. Vielmehr sind Uhren mit Quarzantrieb bis in die höchsten Sphären des Luxussegments hinein anzutreffen, insbesondere bei Damenuhren. So kann beispielsweise eine <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/omega/constellation/">Omega Constellation</a> aus der Linie Luxury Edition Quarz durchaus einen hohen fünfstelligen Euro-Betrag kosten. Zum anderen muss eine schrittweise Bewegung des Zeigers nicht zwingend bedeuten, dass dieser von einem Quarzwerk bewegt wird.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/keOnUXgMvP0?rel=0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2>Was ist eine &#8220;tote Sekunde&#8221;?</h2>
<p style="text-align: justify;">Uhrmacher unterscheiden je nach Bewegung des Sekundenzeigers die springende Sekunde und die schleichende Sekunde. Im ersteren Fall wird auch der französische Begriff Seconde morte verwendet, was so viel wie &#8220;tote Sekunde&#8221; bedeutet. Der Sekundenzeiger springt jeweils im Sekundentakt weiter, verharrt aber zwischendurch jeweils unbeweglich in der erreichten Stellung. Bei einer schleichenden Sekunde, im Französischen als Seconde trotteuse bezeichnet, scheint sich der Sekundenzeiger dagegen jeweils kontinuierlich weiterzubewegen. Die Geschwindigkeit ist dabei so eingestellt, dass der Zeiger jeweils nach einer Sekunde eine weitere Sekundenmarkierung passiert. Mechanische Uhren und die springende Sekunde miteinander zu kombinieren, mag aus heutiger Sicht – angesichts der gleichen Lösung bei Quarzuhren – nicht besonders reizvoll erscheinen.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Einige Uhrmacher früherer Generationen sahen darin jedoch einen Herausforderung, der sie sich mit großer Hingabe widmeten.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Zu den Pionieren auf diesem Spezialgebiet der Uhrmacherei gehörte Jean-Moise Pouzait (1743-1793), der 1777 im Alter von 23 Jahren einen Mechanismus für den Antrieb des Sekundenzeigers erfand, der vom Gehwerk der Uhr unabhängig war und sich separat anhalten ließ. Konkret löste er das Problem so, dass ein zweites Laufwerk mit in der Werkmitte befindlichem Sekundenrad mit einem dünnen Hebelarm am Laufwerksende in das Trieb des Ankerrades greift. Erst nach Ablauf einer ganzen Sekunde wird diese &#8220;Peitsche&#8221; wieder für einen Umlauf freigegeben, woraufhin der große Sekundenzeiger seinen nächsten Sekundensprung vollführt.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/26SCEOf6Otc?rel=0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Der mit einem zweiten Laufwerk verbundene Aufwand war allerdings relativ hoch. Dies veranlasste die Uhrmacher verschiedener Manufakturen, Hilfsantriebe zu konstruieren, welche von dem eigentlichen Uhrwerk kontinuierlich nachgespannt werden. Ein Beispiel dafür ist der Glashütter Uhrmacher und Manufakturgründer Adolf Lange, der Mitte der 1860er Jahre einen entsprechenden Mechanismus für eine seconde morte entwickelte, der jedoch nur in wenigen Werken Verwendung fand.</p>
<h2>Neuere Entwicklungen zum Thema mechanische Uhrwerke und springende Sekunde</h2>
<p style="text-align: justify;">Dass Quarzuhren mit mechanisch-analoger Anzeige ebenfalls eine springende Sekunde zeigen, ist übrigens auf die verwendeten elektrischen Antriebssysteme wie den Lavet-Schrittmotor zurückzuführen. Angesichts der Tatsache, dass die schrittweise Bewegung des Sekundenzeigers heute allgemein als typisches Merkmal von Quarzuhren angesehen wird, dürfte das Interesse an einer Handaufzugs- oder Automatikuhr mit springender Sekunde gegenwärtig wohl eher gering sein. Für viele Mechanik-Fans steht nun einmal der Glaubenssatz fest: Mechanische Uhren müssen Sekundenzeiger haben, die sich gleichmäßig und nicht ruckartig vorwärtsbewegen. Dennoch gibt es auch in der Gegenwart einige Ausnahmen von dieser scheinbar so unumstößlichen Regel.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/HUAfqj-IUv4?rel=0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">So präsentierte die Uhrenmanufaktur Jaeger-LeCoultre 2015 auf der Uhrenmesse Watches &amp; Wonders in Hongkong eine Uhr mit dem Modellnamen Geophysic True Second, bei der der Sekundenzeiger jeweils nach einer Sekunde einen Schritt weiterspringt. Und seit 2005 hat die springende Sekunde auch in der Kollektion von Habring² einen festen Platz, wo inzwischen schon mehrere Modelle mit dieser Funktion angeboten werden. Mag sein, dass es sich in den Augen vieler Uhrenliebhaber um eine reine mechanische Spielerei handelt und dass der praktische Nutzen, den die springende Sekunde und ein mechanisches beziehungsweise automatisches Uhrwerk bieten, sich nicht erschließt. Doch als interessantes Nischenprodukt haben diese Uhren durchaus ihre Berechtigung und zweifellos auch einen ganz eigenen Charme: Sie sind die perfekten Accessoires für alle diejenigen, die Wert auf Understatement legen und nicht jedem unbedingt auf den ersten Blick zeigen wollen, dass in ihrer Uhr ein automatisches Uhrwerk und kein Quarz-Kaliber arbeitet.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">In jedem Fall bietet eine solche Uhr jedoch interessanten Gesprächsstoff unter Uhrenfreunden.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Ob und wie viele andere Hersteller sich ebenfalls dazu entschließen werden, mechanische Uhren mit einer springenden Sekunde auszustatten, bleibt allerdings abzuwarten. Nach einem anhaltenden, breiten Trend sieht es aktuell jedenfalls nicht aus, zumal es keine zwingenden praktischen Gründe für diese Lösung gibt.</p>
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		<title>ETA: drei Buchstaben, viele Kaliber</title>
		<link>https://www.uhrinstinkt.de/magazin/eta-drei-buchstaben-viele-kaliber/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Nov 2016 07:34:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technik & Uhrenwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Automatik-Chronographen]]></category>
		<category><![CDATA[Automatikuhren]]></category>
		<category><![CDATA[Certina]]></category>
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		<category><![CDATA[Chanel J12]]></category>
		<category><![CDATA[Chronographen]]></category>
		<category><![CDATA[Damenuhren]]></category>
		<category><![CDATA[ETA]]></category>
		<category><![CDATA[Fliegeruhren]]></category>
		<category><![CDATA[Fortis]]></category>
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		<category><![CDATA[Herrenuhren]]></category>
		<category><![CDATA[Keramik]]></category>
		<category><![CDATA[Quarzuhren]]></category>
		<category><![CDATA[Spacematic]]></category>
		<category><![CDATA[Tissot]]></category>
		<category><![CDATA[Uhrwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Valjoux 7750]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>« Uhrwerke für Chanel, Fortis und mehr » Die drei Buchstaben E, T, und A haben für Uhrenliebhaber eine ganz besondere Bedeutung: Schließlich stehen sie für eines der bedeutendsten Unternehmen auf dem Uhrenmarkt weltweit. Die von der ETA SA Manufacture Horlogère Suisse hergestellten Werke arbeiten nicht nur in den eigenen Uhren des Unternehmens, sondern auch &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/eta-drei-buchstaben-viele-kaliber/">ETA: drei Buchstaben, viele Kaliber</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.uhrinstinkt.de/magazin">Uhrinstinkt Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>« Uhrwerke für Chanel, Fortis und mehr »</h2>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die drei Buchstaben E, T, und A haben für Uhrenliebhaber eine ganz besondere Bedeutung: Schließlich stehen sie für eines der bedeutendsten Unternehmen auf dem Uhrenmarkt weltweit. Die von der ETA SA Manufacture Horlogère Suisse hergestellten Werke arbeiten nicht nur in den eigenen Uhren des Unternehmens, sondern auch in denen zahlreicher anderer renommierter Hersteller.</strong></p>
<h2>Beste Schweizer Qualität seit 1793</h2>
<p style="text-align: justify;">Das inzwischen zur Swatch Group gehörende Unternehmen blickt bereits auf eine mehr als 200-jährige Geschichte zurück und ist in Grenchen im Schweizer Kanton Solothurn ansässig. In dieser Stadt hat das Uhrmacherhandwerk eine lange Tradition. Hier haben unter anderem auch die Uhrenhersteller Breitling, Certina, Eterna, Titoni und Fortis ihren Firmensitz.</p>
<figure id="attachment_3364" aria-describedby="caption-attachment-3364" style="width: 315px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3364 size-full" title="Hauptgebäude der ETA in Grenchen" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/12/Hauptgebäude-der-ETA-in-Grenchen.jpg" alt="@wikipedia – Daniel Willmann / Gestumblindi" width="315" height="420" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/12/Hauptgebäude-der-ETA-in-Grenchen.jpg 315w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/12/Hauptgebäude-der-ETA-in-Grenchen-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 315px) 100vw, 315px" /><figcaption id="caption-attachment-3364" class="wp-caption-text">@wikipedia – Daniel Willmann / Gestumblindi</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">In ihrer heutigen Form ist die ETA aus Zusammenschlüssen mehrerer Unternehmen hervorgegangen. Ihre „Keimzelle“ war die Uhrenfabrik Benguerel &amp; Humbert, die im Jahr 1793 von vier Uhrmachermeistern in Fontainemelon gegründet worden war.</p>
<p style="text-align: justify;">Heute sind mehr als 8.000 Mitarbeiter an 20 verschiedenen Produktionsstandorten für die Marke mit den drei Buchstaben tätig und stellen Uhrwerke und Uhren her, die weltweit wegen ihrer Präzision und Zuverlässigkeit geschätzt werden. Zur Auswahl stehen dabei drei Serien mechanischer Uhrwerke (Mecaline, Mecaline Specialities und Mecaline Chronographes) sowie fünf Serien mit Quarzuhrwerken (Thermoline, Flatline, Normflatline, Trendline und Fashionline).</p>
<h2><a href="https://www.uhrinstinkt.de/fortis-spacematic-counterrotation-623.10.52-m.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-3380 size-full" title="Fortis Spacematic Counterrotation (623.10.52 M) | Kaliber: 2836-2" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/12/Fortis-Spacematic-Counterrotation-623-10-52-M-Kaliber-2836-2.jpg" alt="fortis-spacematic-counterrotation-623-10-52-m-kaliber-2836-2" width="248" height="330" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/12/Fortis-Spacematic-Counterrotation-623-10-52-M-Kaliber-2836-2.jpg 248w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/12/Fortis-Spacematic-Counterrotation-623-10-52-M-Kaliber-2836-2-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 248px) 100vw, 248px" /></a>Nur wenige Hersteller produzieren komplett eigene Uhrwerke</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Herstellung von Uhrwerken ist nicht nur technisch aufwendig, sondern stellt auch eine nicht zu unterschätzende ökonomische Herausforderung dar. Das liegt vor allem daran, dass bestimmte Teile, wie zum Beispiel Spiralfedern, erst dann kosteneffizient hergestellt werden können, wenn sie in großen Stückzahlen gefertigt werden. Deshalb verzichten viele Hersteller – wie zum Beispiel <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/chanel/">Chanel</a></span> oder auch Fortis – auf die Entwicklung eigener Werke und setzen stattdessen Rohwerke ein, die von entsprechenden Spezialisten angeboten werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://www.uhrinstinkt.de/chanel-j12-chronograph-h1009.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-3390 size-full" title="Chanel J12 Chronograph (H1009) | Kaliber: ETA2894-2" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/12/Chanel-J12-Chronograph-H1009-Kaliber-ETA2894-2.jpg" alt="chanel-j12-chronograph-h1009-kaliber-eta2894-2" width="259" height="345" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/12/Chanel-J12-Chronograph-H1009-Kaliber-ETA2894-2.jpg 259w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/12/Chanel-J12-Chronograph-H1009-Kaliber-ETA2894-2-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 259px) 100vw, 259px" /></a>Heute könnte nur eine relativ kleine Zahl von Uhrenmanufakturen ohne Rohwerke oder Teile von ETA produzieren. Dazu zählen beispielsweise A. Lange &amp; Söhne, Girard-Perregaux, Jaeger-LeCoultre, Nomos Glashütte, Omega, Rolex und Zenith. Doch selbst diese Hersteller greifen teilweise aus den genannten Gründen zumindest partiell auf Produkte von ETA zurück. Dabei beziehen einige Abnehmer komplette Uhrwerke, die sie unmittelbar in eigenen Uhren verbauen können. Andere Unternehmen hingegen erwerben Bausätze, die sie anschließend selbst noch bearbeiten, verfeinern und in einigen Fällen auch um zusätzliche Funktionen ergänzen. So verfahren beispielsweise die Firma Nautische Instrumente Mühle in Glashütte und die DEPA Uhrwerke.</p>
<h2>Bekannte Serien und Kaliber von ETA</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Mechanik-Serie Mecaline umfasst elf verschiedene Uhrwerke, darunter auch zwei Taschenuhrkaliber mit Handaufzug. <a href="https://www.uhrinstinkt.de/hamilton-khaki-field-auto-h70455733.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-3375 size-full" title="Hamilton Khaki Field Auto (H70455733) | Swiss Made Automatikwerk | Kaliber: 2824-2" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/12/Hamilton-Khaki-Field-H70455733-Auto-Swiss-Made-Automatikwerk-Kaliber-2824-2.jpg" alt="hamilton-khaki-field-h70455733-auto-swiss-made-automatikwerk-kaliber-2824-2" width="400" height="300" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/12/Hamilton-Khaki-Field-H70455733-Auto-Swiss-Made-Automatikwerk-Kaliber-2824-2.jpg 400w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/12/Hamilton-Khaki-Field-H70455733-Auto-Swiss-Made-Automatikwerk-Kaliber-2824-2-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a>Es handelt sich durchweg um einfache Werke ohne Komplikationen. Die Frequenz der Werke für Armbanduhren liegt in dieser Serie bei 28.800 A/h. Das bekannteste Mecaline-Werk dürfte das Kaliber 2824-2 sein, das wegen seiner Robustheit und Zuverlässigkeit auch den Beinamen &#8220;Panzer&#8221; erhalten hat. Dieses Automatikwerk ist eines der verbreitetsten weltweit und wurde bereits millionenfach hergestellt.</p>
<p style="text-align: justify;">Angeboten werden vier Qualitätsstufen: Standard, Elaboré, Top und Chronomètre. Weitere wichtige Kaliber der Serie sind das 2671, ein Automatik-Uhrwerk mit Zentralsekunde, Datumskorrektur und Sekundenstoppvorrichtung, das 2836-2, das zusätzlich auch noch über eine Anzeige des Tages verfügt, sowie das 2834-2. Letzteres ist ein Automatikwerk, bei dem das Datum bei der Drei positioniert ist und die Anzeige des Tages außen bei der Zwölf erfolgt.</p>
<h2>Valjoux 7750: Erfolgsmodell seit über 40 Jahren</h2>
<p style="text-align: justify;">Zur Serie Mecaline Chronographes gehören insgesamt sieben mechanische Chronographen-Werke, darunter vier Valjoux-Modelle. Das bekannteste von ihnen ist das bereits 1973 auf den Markt gebrachte und seither nahezu unverändert produzierte Valjoux 7750. <a href="https://www.uhrinstinkt.de/fortis-b-42-flieger-chronograph-656.10.11-m.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-3400 size-full" title="Fortis B-42 Flieger Chronograph (656.10.11 M) | Kaliber: 7750" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/12/Fortis-B-42-Flieger-Chronograph-656-10-11-M-Kaliber-7750.jpg" alt="fortis-b-42-flieger-chronograph-656-10-11-m-kaliber-7750" width="268" height="350" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/12/Fortis-B-42-Flieger-Chronograph-656-10-11-M-Kaliber-7750.jpg 268w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/12/Fortis-B-42-Flieger-Chronograph-656-10-11-M-Kaliber-7750-230x300.jpg 230w" sizes="auto, (max-width: 268px) 100vw, 268px" /></a>Das vermutlich beliebteste Chronographen-Automatikwerk, das jemals hergestellt wurde, ist unter anderem in so bekannten Uhrenmodellen wie dem Breitling Navitimer, der Omega Speedmaster, der Carrera von TAG Heuer, dem Aquatimer Chronograph von IWC oder dem Meister Chronograph von Junghans zu finden. Es verfügt über einen 60-Sekunden-, einen 30-Minuten- und einen 12-Stunden-Zähler, zwei Drücker, eine kleine Sekunde sowie eine Datums- und Wochentagsanzeige. Das Schwestermodell Valjoux 7751 ist ähnlich aufgebaut, zeigt das Datum aber mittels Zeiger, Tag und Monat dagegen in Zifferblattfenstern an; außerdem verfügt dieses Werk über eine Mondphasenanzeige.</p>
<h2><a href="https://www.uhrinstinkt.de/certina-automatik-ds-podium-square-chronograph-c001.514.11.057.00.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-3408 size-full" title="Certina Automatik DS Podium Square Chronograph (C001.514.11.057.00) | Kaliber: 7750" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/12/Certina-Automatik-DS-Podium-Square-Chronograph-C001-514-11-057-00-Kaliber-7750.jpg" alt="certina-automatik-ds-podium-square-chronograph-c001-514-11-057-00-kaliber-7750" width="241" height="375" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/12/Certina-Automatik-DS-Podium-Square-Chronograph-C001-514-11-057-00-Kaliber-7750.jpg 241w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/12/Certina-Automatik-DS-Podium-Square-Chronograph-C001-514-11-057-00-Kaliber-7750-193x300.jpg 193w" sizes="auto, (max-width: 241px) 100vw, 241px" /></a>Wenn es etwas komplizierter sein darf: Mecaline Specialities</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Specialities-Serie umfasst insgesamt 14 verschiedene Uhrwerke, die jeweils mit besonderen Komplikationen ausgestattet sind. So gibt es beispielsweise Werke mit einer zusätzlichen 24-Stunden-Anzeige beziehungsweise mit Anzeige einer zweiten Zeitzone oder solche, die den Träger der Uhr auf dem Zifferblatt über die Gangreserve informieren. Besonders erwähnenswert sind dabei die drei Valgranges-Kaliber, die auf dem erfolgreichen Chronographenkaliber Valjoux 7750 basieren und seit 2004 angeboten werden. Der Name spielt übrigens auf Granges an, den französischen Namen von Grenchen, dem Sitz des Herstellers.</p>
<h2>Unterschiedliche Qualitätsstufen im Angebot</h2>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://www.uhrinstinkt.de/chanel-j12-white-ceramic-h2013.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-3433 size-full" title="Chanel J12 White Ceramic (H2013) | Kaliber: ETA2892-A2" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/12/Chanel-J12-White-Ceramic-H2013-Kaliber-ETA2892-A2.jpg" alt="chanel-j12-white-ceramic-h2013-kaliber-eta2892-a2" width="274" height="365" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/12/Chanel-J12-White-Ceramic-H2013-Kaliber-ETA2892-A2.jpg 274w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/12/Chanel-J12-White-Ceramic-H2013-Kaliber-ETA2892-A2-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 274px) 100vw, 274px" /></a>Angeboten werden die einzelnen Kaliber jeweils in den vier verschiedenen Qualitätsstufen Standard, Elaboré, Top und Chronomètre. So ist es durchaus möglich, dass in einer relativ preisgünstigen Uhr das gleiche Kaliber verbaut wird wie in einem hochpreisigen Modell der Luxusklasse, in dem dann allerdings eine entsprechend höhere Qualitätsstufe zum Einsatz kommt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die einzelnen Qualitätsstufen unterscheiden sich in mehreren Punkten. An erster Stelle ist dabei die Ganggenauigkeit zu nennen. Weitere Unterschiede betreffen die Zahl der Regulierungen beziehungsweise der verwendeten Rubine sowie die Materialien von Unruh und Spiralfeder.</p>
<p style="text-align: justify;">Die höchste Qualitätsstufe ist dabei so ausgelegt, dass die mit einem solchen Kaliber ausgestatteten Uhren als Chronometer zertifiziert werden können.</p>
<h2><a href="https://www.uhrinstinkt.de/tissot-t-sport-prs-516-t044.417.21.051.00.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-3424 size-full" title="Tissot T-Sport PRS 516 (T044.417.21.051.00) | Kaliber: ETA G10.211" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/12/Tissot-T-Sport-PRS-516-T044-417-21-051-00-Kaliber-ETA-G10-211.jpg" alt="tissot-t-sport-prs-516-t044-417-21-051-00-kaliber-eta-g10-211" width="216" height="360" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/12/Tissot-T-Sport-PRS-516-T044-417-21-051-00-Kaliber-ETA-G10-211.jpg 216w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/12/Tissot-T-Sport-PRS-516-T044-417-21-051-00-Kaliber-ETA-G10-211-180x300.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 216px) 100vw, 216px" /></a>Werke für Quarzuhren</h2>
<p style="text-align: justify;">Auch für Uhren mit Quarzwerk werden von zahlreichen Uhrenmarken ETA-Kaliber verwendet. So gibt es beispielsweise zahlreiche Modelle von bekannten Schweizer Herstellern wie <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/tissot/">Tissot</a></span> oder <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/certina/">Certina</a></span>, in denen ein Quarzwerk der Grenchener für die präzise Zeitanzeige sorgt.</p>
<p style="text-align: justify;">Infolge der Quarzkrise hatte ETA bereits in den 1970er Jahren damit begonnen, die eigenen Beschäftigten mit entsprechenden internen Ausbildungsprogrammen auf die Fabrikation von Quarzwerken umzuschulen und diese in großem Stil anderen Herstellern anzubieten. Zu einem besonderen Erfolg wurden dabei die Swatch-Uhren, die bis heute ihren Kultstatus nicht verloren haben und von denen jede ein Quarzwerk aus dem Hause ETA enthält.</p>
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		<title>Uhrwerk der Superlative</title>
		<link>https://www.uhrinstinkt.de/magazin/uhrwerk-der-superlative/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Aug 2016 13:35:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte & Persönlichkeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>« Wie Uhrwerke immer kleiner wurden » Seit jeher haben es führende Uhrmachermeister als Herausforderung begriffen, leistungsfähigere und mit neuen Funktionen ausgestattete Uhrwerke zu entwickeln. Parallel dazu gab – und gibt – es auch immer wieder Versuche, die Abmessungen von Kalibern auf ein Minimum zu beschränken. Im Jahr 1929 gelang es beispielsweise, ein mechanisches Uhrwerk &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>« Wie Uhrwerke immer kleiner wurden »</h2>
<p style="text-align: justify;"><strong>Seit jeher haben es führende Uhrmachermeister als Herausforderung begriffen, leistungsfähigere und mit neuen Funktionen ausgestattete Uhrwerke zu entwickeln. Parallel dazu gab – und gibt – es auch immer wieder Versuche, die Abmessungen von Kalibern auf ein Minimum zu beschränken. Im Jahr 1929 gelang es beispielsweise, ein mechanisches Uhrwerk zu fertigen, das kaum ein Gramm wiegt und nur 14 Millimeter lang, 4,8 Millimeter breit und 3,4 Millimeter hoch ist. Doch wozu wird ein Kaliber benötigt, das auf den ersten Blick wie eine kaum funktionsfähige Miniatur wirkt und einen enormen Herstellungsaufwand erfordert?</strong></p>
<h2>Erste mechanische Uhrwerke: Größe ist kein Thema</h2>
<p style="text-align: justify;">Bei den ersten mechanischen Uhrwerken, die in Europa etwa um das Jahr 1300 herum entstanden, spielte die Größe nur eine untergeordnete Rolle. Im Vordergrund standen das zuverlässige Funktionieren und eine möglichst hohe Genauigkeit der Zeitanzeige, und in dieser Hinsicht war ein mechanisches Uhrwerk den bereits seit dem Altertum bekannten Sonnen-, Wasser- und Sanduhren deutlich überlegen. Erstmals urkundlich erwähnt wurde eine Räderuhr übrigens im Jahr 1335, wobei dieses Exemplar sich in der Kapelle des Palastes der Familie Visconti in Mailand befand.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/vgwk2IQYErw?rel=0&amp;controls=0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Neun Jahre später wurde die Schlaguhr erfunden, und im Jahr 1370 installierte man mit dem Pariser Tour de l&#8217;Horloge, einem Eckturm am Palais de la Cité, zum ersten Mal eine für die Öffentlichkeit sichtbare Schlaguhr. Binnen weniger Jahrzehnte trat die Turmuhr ihren Siegeszug durch Europa an und war bald an immer mehr Kirchtürmen und öffentlichen Gebäuden zu sehen.</p>
<h2>Nachfrage nach kleineren Uhren wächst</h2>
<p style="text-align: justify;">Waren die ersten Uhren meist von Büchsenmachern oder Schlossern hergestellt worden, so entwickelte sich daraus schnell ein neuer Berufszweig, und um die Mitte des 15. Jahrhunderts sind bereits erste Uhrmacherzünfte dokumentiert. Doch je mehr das Vorhandensein von zuverlässig funktionierenden mechanischen Uhren im öffentlichen Raum zur Selbstverständlichkeit wurde, desto stärker trat auch das Bedürfnis in den Vordergrund, eine Uhr nicht nur am Kirchturm oder zu Hause, sondern auch unterwegs in jeder Situation zur Verfügung zu haben. Dabei spielte die Größe des Uhrwerks natürlich eine entscheidende Rolle, denn je kleiner es war, desto bequemer ließ sich die Uhr in einem tragbaren Gehäuse unterbringen.</p>
<figure id="attachment_2255" aria-describedby="caption-attachment-2255" style="width: 266px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2255 size-full" title="Peter Henlein (Nürnberger Denkmal)" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/09/Peter-Henlein-Nürnberger-Denkmal.jpg" alt="Peter Henlein Nürnberger Denkmal" width="266" height="355" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/09/Peter-Henlein-Nürnberger-Denkmal.jpg 266w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/09/Peter-Henlein-Nürnberger-Denkmal-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 266px) 100vw, 266px" /><figcaption id="caption-attachment-2255" class="wp-caption-text">@wikipedia – Vitold Muratov</figcaption></figure>
<h2>Renaissance: das Uhrwerk wird kleiner</h2>
<p style="text-align: justify;">Ein früher Trend zu einer deutlichen Verkleinerung von Uhrwerken setzte bereits zur Zeit der Renaissance ein. Damals wurden Uhren zunehmend mit Gehäusen versehen, die entsprechend dem jeweiligen Zeitgeschmack nahezu beliebig gestaltet werden konnten, und neue Erfindungen, Werkzeuge und Materialien ermöglichten die Herstellung wesentlich kleinerer Teile für das Uhrwerk. Hervorzuheben sind dabei vor allem die Verwendung von Messing, das die Fertigung deutlich kleinerer Zahnräder ermöglichte, und die Übernahme der bereits aus Türschlössern bekannten Feder als Energiespeicher im Uhrwerk. So wurden Uhren unabhängig von ihrem Aufstellort, und dank der 1504 erstmals von dem Nürnberger Peter Henlein vorgenommenen Kombination des Federantriebs mit einer Unrast ließen sie sich schließlich auf Taschengröße verkleinern.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/3k6WOHn5UVM?rel=0&amp;controls=0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2>Von der Taschen- zur Armbanduhr</h2>
<p style="text-align: justify;">Die heute im Segment der Kleinuhren mit Abstand dominierende Armbanduhr ist rund drei Jahrhunderte jünger. Das weltweit erste Exemplar einer Armbanduhr wurde 1810 bis 1812 von Abraham Louis Breguet hergestellt, und schon der relativ lange Zeitraum von zwei Jahren, der damals zwischen der Bestellung und der Auslieferung der Uhr lag, gibt einen Hinweis auf die technischen Herausforderungen, die dabei zu bewältigen waren.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/H7dm8BxUke0?rel=0&amp;controls=0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Auch andere bis heute führende Uhrenmanufakturen, wie beispielsweise Patek Philippe, brachten im Laufe des 19. Jahrhunderts Armbanduhren auf den Markt. Bemerkenswert ist dabei, dass die ersten Armbanduhren vor allem für Damen bestimmt und eher als Schmuckstücke mit der Zusatzfunktion einer Zeitanzeige zu verstehen waren. Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts, im Zusammenhang mit der Nutzung im Militär und in der Fliegerei, wurden auch Herrenuhren zunehmend als Armbanduhren ausgeführt. Dabei waren allerdings in erster Linie Eigenschaften wie Robustheit und gute Ablesbarkeit auch unter schwierigen Sichtbedingungen gefragt und weniger eine möglichst geringe Größe.</p>
<p style="text-align: justify;">So verwundert es nicht, dass auch das kleinste mechanische Uhrwerk für eine Damen- und nicht für eine Herrenarmbanduhr entwickelt wurde.</p>
<h2>Ein Juwel der Uhrengeschichte: das kleinste mechanische Uhrwerk der Welt</h2>
<p style="text-align: justify;">Gelungen ist dieser Meilenstein der Manufaktur Jaeger-LeCoultre, die 1929 zum ersten Mal ihr Kaliber 101 präsentierte, nachdem sie die Öffentlichkeit 1903 bereits mit dem bis dahin flachsten jemals hergestellten Uhrwerk überrascht hatte. Das legendäre Mini-Kaliber 101 ist bis heute auf dem Markt. Es gilt als besonders anspruchsvolle Schöpfung der Haute Horlogerie und ist als weltweit kleinstes Handaufzugswerk nach wie vor unübertroffen. Nur wenige Uhrmachermeister besitzen die nötigen Fertigkeiten, um aus den insgesamt 98 Einzelteilen im Laufe von einer Woche ein Uhrwerk mit so geringen Abmessungen herzustellen. Das wirkt sich auch auf die produzierten Stückzahlen aus.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/ahdP3uPqAOU?rel=0&amp;controls=0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Wer das Kaliber 101 am Handgelenk trägt, darf sich sicher sein, eine besonders exklusive Uhr zu tragen, denn Jahr für Jahr werden nur 50 Exemplare davon gefertigt. Viele Armbanduhren mit diesem Kaliber sind zugleich auch aufwendige Juwelierarbeiten und mit Diamanten oder anderen Edelsteinen geschmückt. Ein Beispiel dafür aus jüngerer Zeit ist etwa die Jaeger-LeCoultre Joaillerie 101 Etrier, deren Gehäuse verschieden geschliffene Diamanten zieren.</p>
<h2><a href="https://www.uhrinstinkt.de/maurice-lacroix-eliros-date-el1087-pvp01-110-1.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-2245 size-full" title="Maurice Lacroix Eliros Date in Edelstahl mit PVD-Beschichtung | 38 mm" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/09/Maurice-Lacroix-Eliros-Date-Version-EL1087-PVP01-110-1-in-Edelstahl-mit-PVD-Beschichtung.jpg" alt="Maurice Lacroix Eliros Date Version EL1087-PVP01-110-1 in Edelstahl mit PVD-Beschichtung" width="163" height="295" /></a>Ist der Wettstreit um das kleinste Kaliber beendet?</h2>
<p style="text-align: justify;">Inzwischen ist das Kaliber 101 von Jaeger-LeCoultre schon mehr als 80 Jahre alt, ohne dass sich ein noch kleinerer Nachfolger gefunden hätte. Das ist allerdings auch nachvollziehbar, denn eine immer weitere Verkleinerung von Uhrwerken wäre kaum sinnvoll.</p>
<p style="text-align: justify;">Dem enormen technischen Aufwand bei der Herstellung stünde kein nennenswerter praktischer oder ästhetischer Nutzen mehr gegenüber. Allein schon aus Gründen der guten Ablesbarkeit ist es wenig hilfreich, Armbanduhren immer weiter zu verkleinern. Es ist zwar nicht auszuschließen, dass irgendwann einmal ein noch kleineres mechanisches Uhrwerk auf den Markt kommen wird, doch ein besonders dringendes Anliegen dürfte dies wohl für keinen Uhrenhersteller sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Schließlich dürfte den enormen Entwicklungs- und Herstellungskosten einer solchen Uhr nur ein relativ begrenztes Absatzpotenzial gegenüberstehen. Die Position des Kalibers 101 in der Welt der mechanischen Armbanduhren scheint also nicht akut gefährdet.</p>
<h2>Flache Herrenuhren sind gefragt</h2>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://www.uhrinstinkt.de/nomos-glashuette-tangente-38-165.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-2234 size-medium" title="NOMOS Glashütte Tangente 38 in der Version 165 mit Stahlboden | 37,50 mm" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/09/NOMOS-Glashütte-Tangente-38-Version-165-mit-Stahlboden-140x300.jpg" alt="NOMOS Glashütte Tangente 38 Version 165 mit Stahlboden" width="140" height="300" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/09/NOMOS-Glashütte-Tangente-38-Version-165-mit-Stahlboden-140x300.jpg 140w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/09/NOMOS-Glashütte-Tangente-38-Version-165-mit-Stahlboden.jpg 280w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" /></a>Durchaus gefragt sind dagegen Armbanduhren, die ein besonders flaches Gehäuse aufweisen. Vor allem bei Herrenuhren haben sich mit Modellen wie beispielsweise der <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/maurice-lacroix/eliros/date/">Eliros Date</a></span> von Maurice Lacroix oder der <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/nomos-glashuette/tangente/">Tangente</a></span> von Nomos Glashütte in den letzten Jahren einige etablieren können. Auch andere Manufakturen im Luxusuhrensegment stellen immer wieder das eine oder andere besonders flache Modell vor.</p>
<p style="text-align: justify;">Viele Männer schätzen es zwar, wenn ihre Uhr markante Abmessungen hat, doch als Dresswatch sind flache Exemplare oft von Vorteil. Sie tragen weniger auf und lassen die Ärmel von Hemd und Jackett leichter über sich hinweggleiten. Beim Durchmesser einer flachen Herrenuhr gibt es allerdings kaum Unterschiede zu &#8220;dickeren&#8221; Exemplaren, denn auf eine gewisse maskuline Wirkung und vor allem auf eine gute Ablesbarkeit möchte schließlich niemand verzichten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/uhrwerk-der-superlative/">Uhrwerk der Superlative</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.uhrinstinkt.de/magazin">Uhrinstinkt Magazin</a>.</p>
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