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	<title>&quot;Präzision&quot; Tag - Uhrinstinkt Magazin</title>
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		<title>Hochfrequente und niederfrequente Uhren</title>
		<link>https://www.uhrinstinkt.de/magazin/hochfrequente-und-niederfrequente-uhren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2020 11:37:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technik & Uhrenwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Frequenz-Angabe in Hertz]]></category>
		<category><![CDATA[Frequenzen und Halbschwingungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gangabweichung]]></category>
		<category><![CDATA[Gangreserve]]></category>
		<category><![CDATA[Hochfrequente und niederfrequente Uhren]]></category>
		<category><![CDATA[mechanisches Uhrwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Präzision]]></category>
		<category><![CDATA[Schlagzahl]]></category>
		<category><![CDATA[Zenith El Primero Chronograph]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>« Wir erklären den Unterschied » Die Frequenz zählt zu den wichtigsten Eigenschaften eines mechanischen Uhrwerks und beeinflusst nicht nur Präzision und Gangreserve, sondern auch den Verschleiß und die Robustheit des Zeitanzeigers. Aber was genau unterscheidet hoch- von niederfrequenten Kalibern? Wir erklären das Konzept der Schlagzahl, ob hohe Frequenzen wirklich immer eine bessere Genauigkeit bedeuten &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>« Wir erklären den Unterschied »</h2>
<p style="text-align: justify;"><b><span data-contrast="auto">Die Frequenz zählt zu den wichtigsten Eigenschaften eines mechanischen Uhrwerks und beeinflusst nicht nur Präzision und Gangreserve, sondern auch den Verschleiß und die Robustheit des Zeitanzeigers. Aber was genau unterscheidet hoch- von niederfrequenten Kalibern? Wir erklären das Konzept der Schlagzahl, ob hohe Frequenzen wirklich immer eine bessere Genauigkeit bedeuten und warum niederfrequente Uhren manchmal von Vorteil sein können. </span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<h2><span data-contrast="auto">Frequenzen und Halbschwingungen: Der Zusammenhang</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></h2>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Durchstöbert man die Produktbeschreibungen von Handaufzugs- oder Automatikuhren, so trifft man jedes Mal auf die Angabe der Halbschwingungen pro Stunde. Was erfahrenen Sammlern geläufiger als der Reifendruck beim Auto ist, stellt neue Uhrenbegeisterte häufig vor die Frage nach der genauen Bedeutung. Das Prinzip der Halbschwingungen ist leicht erklärt: Sie geben an, wie oft sich die Unruh pro Stunde hin- und herbewegt. Weil jede Vor- und Zurückbewegung der Unruh mit jeweils einem Tick des Sekundenzeigers einhergeht, steht damit automatisch die Anzahl der Schläge pro Sekunde fest. Ein Beispiel: Ist die Rede von 28.800 Halbschwingungen pro Stunde, so vollzieht der Sekundenzeiger 28.800 Ticks pro Stunde </span><span data-contrast="auto">–</span><span data-contrast="auto"> was exakt 8 Schlägen (=28.800/3.600) pro Sekunde entspricht. Je höher die Schlagzahl, desto flüssiger scheint die Bewegung des Zeigers. </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><a href="https://www.uhrinstinkt.de/tag-heuer-aquaracer-300m-calibre-5-automatik-43mm-way201a.ft6142.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-22948" title="Tag Heuer Aquaracer 300m Calibre 5 Automatik 43mm" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/07/WAY201A-FT6142-1.jpg" alt="Tag Heuer Aquaracer 300m Calibre 5 Automatik 43mm - Hochfrequente und niederfrequente Uhren" width="395" height="385" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/07/WAY201A-FT6142-1.jpg 660w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/07/WAY201A-FT6142-1-300x292.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 395px) 100vw, 395px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Die Frequenz-Angabe in Hertz (Hz) ist lediglich eine andere Darstellungsform und lässt sich direkt aus den Halbschwingungen des Uhrwerks ableiten. Aber Achtung: Weil Hertz-Zahlen immer die Menge der ganzen Schwingungen pro Sekunde wiedergeben, sind sie per Definition exakt halb so groß wie die Menge der Halbschwingungen. 8 Schläge pro Sekunde entsprechen also 4 Hz. Weitere gängige Angaben sind 2,5 Hz, 3 Hz und 5 Hz, was 18.000, 21.600 und 36.000 Halbschwingungen pro Stunde entspricht. Intuitiv würde man vermuten, dass die Präzision des Kalibers mit seiner Schlagzahl steigt &#8211; schließlich ticken Quarzuhren mit unglaublichen Frequenzen von über 30.000 Hz und sind bekanntermaßen deutlich genauer als mechanische Zeitanzeiger. </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/hEvna1fle88" width="716" height="403" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2><span data-contrast="auto">Steigt die Präzision mit der Schlagzahl</span><span data-contrast="auto"> wirklich</span><span data-contrast="auto">?</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></h2>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Schauen wir auf prominente Beispiele für hochfrequente Uhren wie etwa </span><a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhr-kaufen/zenith/chronomaster/"><span data-contrast="none">Zeniths</span><span data-contrast="none"> El </span><span data-contrast="none">Primero</span></a><span data-contrast="auto">&#8211; oder </span><span data-contrast="auto">Seikos</span><span data-contrast="auto"> Hi-Beat-Modelle mit 5 Hz, scheint sich die Intuition zu bestätigen: Was schneller schlägt, ist auch präziser. Der wahre Zusammenhang ist jedoch komplexer und dreht sich um die Konstanz der Schlagzahl, also die Frage, wie gleichmäßig das Uhrwerk seine Schläge vollzieht. Selbst die schnellste Unruh ist nutzlos, wenn ihre Hertz-Zahl über die Zeit hinweg nicht konstant eingehalten werden kann. Stationäre Pendeluhren hingegen, wie sie früher in wissenschaftlichen Laboren eingesetzt wurden, verfügten über außerordentlich niedrige Frequenzen von 0,5 Hz und waren präziser als jede moderne Armbanduhr. Am Handgelenk jedoch ist die Unruh ständig Bewegungen ausgesetzt, was den Zeit</span><span data-contrast="auto">anzeiger</span><span data-contrast="auto"> bei jedem Stoß ein wenig aus dem Takt bringt. </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p>   <a href="https://www.uhrinstinkt.de/zenith-chronomaster-el-primero-03.2040.400-69.c494.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-22942" title="Zenith Chronomaster El Primero" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/07/Zenith-Chronomaster-El-Primero.jpg" alt="Zenith Chronomaster El Primero - Hochfrequente und niederfrequente Uhren" width="286" height="471" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/07/Zenith-Chronomaster-El-Primero.jpg 659w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/07/Zenith-Chronomaster-El-Primero-182x300.jpg 182w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/07/Zenith-Chronomaster-El-Primero-623x1024.jpg 623w" sizes="auto, (max-width: 286px) 100vw, 286px" /></a>    <a href="https://www.uhrinstinkt.de/zenith-chronomaster-el-primero-chronomaster-2-95.3002.3600-69.c818.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-22944" title="Zenith Chronomaster El Primero Chronomaster 2" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/07/Zenith-Chronomaster-El-Primero-Chronomaster-2.jpg" alt="Zenith Chronomaster El Primero Chronomaster 2 - Hochfrequente und niederfrequente Uhren" width="279" height="467" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/07/Zenith-Chronomaster-El-Primero-Chronomaster-2.jpg 614w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/07/Zenith-Chronomaster-El-Primero-Chronomaster-2-179x300.jpg 179w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/07/Zenith-Chronomaster-El-Primero-Chronomaster-2-612x1024.jpg 612w" sizes="auto, (max-width: 279px) 100vw, 279px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Erst diese Logik erklärt, warum hochfrequente Uhren in der Regel genauer sind: Sie können all die kleinen Bewegungen und Stöße des Alltags schneller kompensieren als niederfrequente Uhren, geraten also für einen geringeren Zeitraum aus dem Takt und legen damit in der Summe eine kleinere Gangabweichung an den Tag. So weit, so gut. Aber wenn hochfrequente Uhren scheinbar überlegen sind, warum gibt es dann überhaupt noch Kaliber mit bewusst niedrigerer Schlagzahl?</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/0LkuHed8KtQ" width="716" height="403" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2><span data-contrast="auto">Mehr Gangreserve, weniger Wartung: Niederfrequente Uhren im Vorteil</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></h2>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Weil Präzision längst nicht das einzige Kriterium eines guten Uhrwerks ist. Sehr wichtig ist zum Beispiel die Gangreserve: Niemand möchte einen Zeitanzeiger, dem nach einer Nacht oder wenigen Stunden die Kraft ausgeht. Würde man die Schlagzahl immer weiter erhöhen, wäre aber genau das die Konsequenz. Viele Schläge verbrauchen viel Energie, weshalb hochfrequente Uhren entweder mit speziellen Maßnahmen wie etwa größeren Federhäusern aufgerüstet werden müssen oder schlichtweg eine geringere Ausdauer in Kauf genommen wird. </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Hinzu </span><span data-contrast="auto">kommt</span><span data-contrast="auto"> ein schnellerer Verschleiß und höherer Wartungsaufwand bei schnell schwingenden Kalibern. Während die häufigen Interaktionen zwischen Anker und Hemmungsrad für eine beschleunigte Abnutzung der Komponenten sorgen, kommen Schmieröle häufig nicht mit der hohen Geschwindigkeit zurecht und werden buchstäblich weggeschleudert. Spezielle Schmiermittel, aber auch gesonderte Materialien beim Uhrwerk sind zur Behebung dieser Probleme erforderlich. Gleichzeitig verfügen hochfrequente Unruhen im Unterschied zu niederfrequenten Varianten über einen kleineren Durchmesser, was die manuelle Regulierung seitens des Uhrmachers erschwert. </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/YBAlFigvKfw" width="716" height="403" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2><span data-contrast="auto">Wie können Chronographen Hundertstelsekunden messen?</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></h2>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Daran wird deutlich, dass die höhere Präzision hochfrequenter Kaliber keineswegs geschenkt ist, sondern mühsam erkauft werden muss. Eine noch höhere Bedeutung als bei klassischen Zeitanzeigern hat die Frequenz bei Chronographen, weil die Schlagzahl hier als natürliche Begrenzung des </span><span data-contrast="auto">Zeitstoppers</span><span data-contrast="auto"> fungiert. Ohne Expertenwissen wird deutlich, dass eine Uhr mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde (4 Hz) maximal auf Achtelsekunden genau messen kann, weil ihr Sekundenzeiger 8 Ticks pro Sekunde vollzieht. Ein </span><span data-contrast="auto">Zenith</span><span data-contrast="auto"> El </span><span data-contrast="auto">Primero</span><span data-contrast="auto"> Chronograph mit 36.000 Halbschwingungen pro Stunde (5 Hz) kann Intervalle folglich auf Zehntelsekunden genau anhalten. Aber wie ist es möglich, dass Modelle wie die </span><a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhr-kaufen/zenith/defy/"><span data-contrast="none">Zenith</span><span data-contrast="none"> </span><span data-contrast="none">Defy</span><span data-contrast="none"> 21</span></a><span data-contrast="auto"> bis auf Hundertstelsekunden genau messen können?</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><a href="https://www.uhrinstinkt.de/zenith-defy-el-primero-21-10.9000.9004-96.r921.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-22954" title="Zenith Defy El Primero 21" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/07/Zenith-Defy-El-Primero-21-1.jpg" alt="Zenith Defy El Primero 21" width="282" height="468" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/07/Zenith-Defy-El-Primero-21-1.jpg 350w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/07/Zenith-Defy-El-Primero-21-1-181x300.jpg 181w" sizes="auto, (max-width: 282px) 100vw, 282px" /></a>      <a href="https://www.uhrinstinkt.de/zenith-defy-el-primero-21-18.9000.9004-71.r585.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-22956" title="Zenith Defy El Primero 21" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/07/Zenith-Defy-El-Primero-21-2.jpg" alt="Zenith Defy El Primero 21" width="286" height="466" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/07/Zenith-Defy-El-Primero-21-2.jpg 350w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/07/Zenith-Defy-El-Primero-21-2-184x300.jpg 184w" sizes="auto, (max-width: 286px) 100vw, 286px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Die Antwort liegt auf der Hand: Mit einer Schlagzahl von 50 Hz. Um rasante Frequenzen wie diese ohne einen erheblichen Verlust an Gangreserve realisieren zu können, greift die Schweizer Marke &#8211; wie auch </span><a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhr-kaufen/tag-heuer/"><span data-contrast="none">TAG Heuer</span></a><span data-contrast="auto"> </span><span data-contrast="auto">–</span><span data-contrast="auto"> zu einer intelligenten Konstruktion mit zwei separaten Uhrwerken. Dabei ist ein gewöhnliches 5-Hz-Kaliber für die Zeitanzeige verantwortlich, während das Zeitstoppen von einem 50-Hz-Kaliber übernommen wird. Zwar läuft dieses Werk bei vollem Aufzug nur knapp eine Stunde, doch seine Leistung von hundert (!) Schlägen pro Sekunde ist beeindruckend. Und sie demonstriert einen weiteren, nur schwer messbaren Vorzug hochfrequenter Kaliber: Ihre Faszination. &#8220;Höher, schneller, weiter&#8221; </span><span data-contrast="auto">–</span><span data-contrast="auto"> was die Olympischen Spiele antreibt, repräsentieren Schnellschwinger in der Uhrenwelt. </span><span data-contrast="auto">Da können niederfrequente Uhren nur schwer mithalten.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><a href="https://www.uhrinstinkt.de/tag-heuer-aquaracer-300m-calibre-45-automatik-chronograph-43mm-cay211y.ba0926.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-22962" title="Tag Heuer Aquaracer 300M Calibre 45 Automatik Chronograph 43mm" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/07/Tag-Heuer-Aquaracer-300M-Calibre-45-Automatik-Chronograph-43mm-1.jpg" alt="Tag Heuer Aquaracer 300M Calibre 45 Automatik Chronograph 43mm" width="319" height="425" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/07/Tag-Heuer-Aquaracer-300M-Calibre-45-Automatik-Chronograph-43mm-1.jpg 480w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/07/Tag-Heuer-Aquaracer-300M-Calibre-45-Automatik-Chronograph-43mm-1-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 319px) 100vw, 319px" /></a></p>
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		<title>Qualité Fleurier</title>
		<link>https://www.uhrinstinkt.de/magazin/qualite-fleurier/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Apr 2019 07:34:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technik & Uhrenwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Chopard]]></category>
		<category><![CDATA[Chopard L.U.C.]]></category>
		<category><![CDATA[Chronofiable]]></category>
		<category><![CDATA[COSC]]></category>
		<category><![CDATA[FQF]]></category>
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		<category><![CDATA[Qualité Fleurier]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>« Chronofiable-Test für bewiesene Präzision » Fünf Kriterien bedeuten höchste Anforderungen: Das Qualitätssiegel der Schweizer Qualité-Fleurier-Stiftung zählt zu den exklusivsten Auszeichnungen, die ein Zeitanzeiger erhalten kann. Im Fokus des Testverfahrens steht die Uhr als Gesamtwerk, das nicht nur in puncto Präzision, sondern auch mit seinem Design, seiner Hochwertigkeit und seiner Robustheit überzeugen muss. Verpflichtend: Die &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>« Chronofiable-Test für bewiesene Präzision »</h2>
<p style="text-align: justify;"><strong>Fünf Kriterien bedeuten höchste Anforderungen: Das Qualitätssiegel der Schweizer Qualité-Fleurier-Stiftung zählt zu den exklusivsten Auszeichnungen, die ein Zeitanzeiger erhalten kann. Im Fokus des Testverfahrens steht die Uhr als Gesamtwerk, das nicht nur in puncto Präzision, sondern auch mit seinem Design, seiner Hochwertigkeit und seiner Robustheit überzeugen muss. </strong></p>
<h2>Verpflichtend: Die Schweizer Herkunft</h2>
<p style="text-align: justify;">Ein großer Teil der registrierten Uhren scheitert bereits am ersten Kriterium des Qualité-Fleurier-Siegels, das die hundertprozentige Schweizer Herkunft aller Komponenten voraussetzt. Zwar dürfen die verwendeten Materialien auch aus anderen Ländern stammen, jedoch muss die Verarbeitung und Verzierung in der Schweiz erfolgen. Selbst die Entwicklung und Konstruktion des Modells, also die gesamte geistige Leistung, muss dort stattfinden. Als besonders streng erweisen sich diese Anforderungen in Bezug auf das Gehäuse, das Zifferblatt und das Werk, während Armband und Schließe von der Regelung ausgenommen sind. Zur Sicherstellung dieser Regelung müssen der Prüfkommission umfassende Informationen zu den Herstellungsbedingungen und Lieferanten der einzelnen Komponenten gegeben werden.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/JVdm4doGqMA" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Aber ist es nicht ungerecht, dass selbst die perfekte Uhr deutschen Ursprungs keine Chance auf das Zertifikat hat? Um die strenge Kontrolle der Schweizer Herkunft zu verstehen, müssen wir die Geschichte und Heimat des Qualité-Fleurier-Siegels betrachten. Nach der kleinen Stadt Fleurier im Val de Travers nahe Neuchâtel benannt, wurde die Stiftung im Jahre 2001 von den vier Herstellern <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/chopard/">Chopard</a>, Parmigiani Fleurier, Bovet Fleurier Vaucher Manufacture Fleurier gegründet. Auch die entsprechende Kommune und Regionalregierung sind an dem Projekt beteiligt. Es ist also nicht nur die Sicherstellung höchster Qualitätsstandards, sondern auch der Stolz auf die jahrhundertealte, heimische Uhrenindustrie, die das Siegel auszeichnet – es ist in gewisser Weise unzertrennlich mit seiner Herkunft verbunden.</p>
<h2>COSC- und Chronofiable-Zertifikate werden vorausgesetzt</h2>
<p style="text-align: justify;">Während das Kriterium des Schweizer Ursprungs zweifelsohne einen hohen symbolischen Wert besitzt, beziehen sich die nächsten zwei Anforderungen auf die harten Fakten: Wie präzise und stabil ist der Zeitanzeiger? In puncto Präzision vertraut die Qualité-Fleurier-Stiftung auf die berühmte COSC-Zertifizierung, die von der offiziellen Schweizer Kontrollstelle für Chronometer vergeben wird. 15 Tage lang wird der Prototyp dort in verschiedensten Positionen und bei schwankenden Temperaturen auf seine Genauigkeit hin überprüft. Die Toleranzen sind niedrig: So wird das COSC-Qualitätssiegel nur Uhren verliehen, deren mittlere tägliche Gangabweichung zwischen -4 und +6 Sekunden liegt.</p>
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<p style="text-align: justify;">Die Haltbarkeit hingegen wird mittels des in La-Chaux-de-Fonds durchgeführten Chronofiable-Tests überprüft. Er simuliert die Alterung des Zeitanzeigers in einem Gerät, das den Titel &#8220;Folterkammer für Uhren&#8221; redlich verdient hat: Schläge, Stöße, drehende Beschleunigungen, drastische Temperaturwechsel und Feuchtigkeit werden dem Gehäuse über drei Wochen hinweg gnadenlos zugefügt. Hersteller, deren Modelle den Chronofiable-Test bestanden haben, besitzen somit einen sehr aussagekräftigen Beweis für die Qualität Ihrer Uhren. Erst, wenn ein Prototyp sowohl das COSC- als auch das Chronofiable-Zertifikat erhalten hat, kann es der Qualité-Fleurier-Kommission zur weiteren Überprüfung vorgelegt werden.</p>
<h2>Der Fleuritest: Garant für hundertprozentige Präzision</h2>
<p style="text-align: justify;">Ein wichtiger Teil dieser sogenannte Fleuritest, der die Ganggenauigkeit der Uhr ein weiteres Mal überprüft. Während das COSC-Verfahren die Zuverlässigkeit der Prototypen und einzelnen Kaliber sicherstellt, tritt beim Fleuritest der endgültig montierte Zeitanzeiger an – ebenso, wie er später einmal getragen wird.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Dementsprechend konzentriert sich das Verfahren auf die Simulation des alltäglichen Einsatzes: Die Bedienung eines Computers, das Greifen von Gegenständen und die Bewegung des Arms beim Laufen sind nur Beispiele für die Vielzahl der berücksichtigten Szenarien.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Möglich wird dies durch eine spezielle Maschine, die über mehrere videoüberwachte Boxen für die getesteten Uhren verfügt. Auf diese Weise kann ermittelt werden, ob die Abweichung im Rahmen der erlaubten fünf Sekunden täglich liegt.</p>
<h2>Das Auge entscheidet mit: Ein Qualitätssiegel der Extraklasse</h2>
<p style="text-align: justify;">Jetzt wo die Präzision und Robustheit im grünen Bereich liegen, sollte der Test doch eigentlich abgeschlossen sein, oder? Während die meisten Qualitätssiegel für Uhren an dieser Stelle schon vergeben worden wären, geht die Qualité-Fleurier-Stiftung noch einen Schritt weiter und setzt sich mit der Schönheit und Detailliebe der Meisterstücke auseinander. Eine Aufgabe, der keine Maschine der Welt gewachsen ist. Dazu ziehen die Spezialisten der Prüfkommission eine umfangreiche Liste sogenannter &#8220;ästhetischer Kriterien&#8221; heran, die zur Vergabe des Siegels erfüllt sein müssen. Zu diesen zählen unter anderem die Dekoration von Platine und Brücken sowie polierte Schrauben und anglierte Kanten.</p>
<p><center><a href="https://www.uhrinstinkt.de/chopard-l.u.c-qualite-fleurier-161896-5003.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16787 size-full" title="Chopard L.U.C Qualité Fleurier in der Version 161896-5003" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/05/Chopard-LUC-Qualite-Fleurier-in-der-Version-161896-5003.jpg" alt="Chopard LUC Qualite Fleurier in der Version 161896-5003" width="244" height="440" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/05/Chopard-LUC-Qualite-Fleurier-in-der-Version-161896-5003.jpg 244w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/05/Chopard-LUC-Qualite-Fleurier-in-der-Version-161896-5003-166x300.jpg 166w" sizes="auto, (max-width: 244px) 100vw, 244px" /></a> <a href="https://www.uhrinstinkt.de/chopard-l.u.c-xps-esprit-de-fleurier-131968-1002.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-16788 size-full" title="Chopard L.U.C XPS Esprit De Fleurier in der Version 131968-1002" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/05/Chopard-LUC-XPS-Esprit-De-Fleurier-in-der-Version-131968-1002.jpg" alt="Chopard LUC XPS Esprit De Fleurier in der Version 131968-1002" width="248" height="450" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/05/Chopard-LUC-XPS-Esprit-De-Fleurier-in-der-Version-131968-1002.jpg 248w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/05/Chopard-LUC-XPS-Esprit-De-Fleurier-in-der-Version-131968-1002-165x300.jpg 165w" sizes="auto, (max-width: 248px) 100vw, 248px" /></a></center></p>
<p style="text-align: justify;">Gerade diese Feinheiten sind es, die ein echtes Kunstwerk der Uhrmacherei von massenproduzierten Exemplaren unterscheiden. Nach dem erfolgreichen Bestehen aller technischen wie ästhetischen Kriterien erhält die Uhr schließlich das Qualité-Fleurier-Zertifikat mit der Aufschrift &#8220;FQF La Haute Horlogerie certifiée&#8221;. Es wird dem Kunden zusammen mit dem Zeitanzeiger geliefert und enthält neben Hersteller- und Modellbezeichnung auch die individuelle Gehäuse- wie Werknummer der Uhr. Eine gelungene Umsetzung findet sich in der <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/chopard/l.u.c-collection/l.u.c-qualite-fleurier/">Chopard Qualité Fleurier</a> der <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/chopard/l.u.c-collection/">LUC Collection</a>.</p>
<h2>Umfangreich und aussagekräftig</h2>
<p style="text-align: justify;">Das Qualitätssiegel der Qualité-Fleurier-Stiftung besitzt sein hohes Ansehen mit gutem Grund: Es zieht von der Schönheit bis zur Ganggenauigkeit alle Eigenschaften eines luxuriösen Meisterstücks in Betracht und besitzt dadurch eine höhere Aussagekraft als die meisten anderen Auszeichnungen der Branche. Durch die Strenge seiner Anforderungen trägt es dazu bei, die hohe Kunst des Schweizer Uhrenbaus zu fördern und eine reiche Tradition am Leben zu erhalten. Denn wer in dieser Kunst die unscheinbaren Feinheiten übersieht, ist zum Scheitern verurteilt.</p>
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		<title>Tag Heuer Carrera Chronograph Tourbillon Chronometer Tête De Vipère</title>
		<link>https://www.uhrinstinkt.de/magazin/tag-heuer-carrera-chronograph-tourbillon-chronometer-tete-de-vipere/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Apr 2019 06:51:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>« Französisches Gütesiegel für maximale Präzision » Ein Zertifikat der Offiziellen Schweizer Chronometerprüfstelle (COSC) gilt im Segment für Luxusuhren als Ausweis besonderer Qualität. Doch darüber hinaus gibt es noch einige weitere Gütesiegel für die Ganggenauigkeit von Uhren &#8211; wie beispielsweise das französische &#8220;Tête De Vipère&#8221;. In diesem Beitrag haben wir einige interessante Fakten dazu zusammengetragen &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>« Französisches Gütesiegel für maximale Präzision »</h2>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ein Zertifikat der Offiziellen Schweizer Chronometerprüfstelle (COSC) gilt im Segment für Luxusuhren als Ausweis besonderer Qualität. Doch darüber hinaus gibt es noch einige weitere Gütesiegel für die Ganggenauigkeit von Uhren &#8211; wie beispielsweise das französische &#8220;Tête De Vipère&#8221;. In diesem Beitrag haben wir einige interessante Fakten dazu zusammengetragen und vergleichen dieses mit anderen Zertifikaten.</strong></p>
<h2>Gütesiegel für Präzision: auf die Prüfung kommt es an</h2>
<p style="text-align: justify;">Während Quarzuhren von vornherein eine sehr hohe Ganggenauigkeit aufweisen, kann diese bei mechanischen Uhren beträchtlich variieren. Da die Präzision einer Uhr ihr wohl mit Abstand wichtigstes Qualitätsmerkmal ist, kam schon früh das Bedürfnis auf, Uhren einer gründlichen Prüfung durch Dritte zu unterziehen und sich das Ergebnis durch ein entsprechendes Qualitätssiegel bestätigen zu lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das heute international bekannteste Beispiel dafür dürften die Chronometer-Zertifikate der Contrôle officiel suisse des chronomètres (COSC) sein. Diese besteht heute in Form eines Vereins, welcher von den fünf Schweizer &#8220;Uhrenkantonen&#8221; Bern, Genf, Neuenburg, Solothurn sowie Waadt gemeinsam mit dem Schweizerischen Uhrenindustrieverband getragen wird, und ging historisch aus der Vereinigung von mehreren privaten und halbstaatlichen Laboratorien hervor.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/qG0eUAEKS8A" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Während Laien Chronographen und Chronometer gelegentlich durchaus miteinander verwechseln, ist Uhrenkennern der Unterschied wohl bewusst. Ein Chronograph ist eine Uhr mit Stoppfunktion, mit der sich bestimmte Zeiten messen lassen, während die Bezeichnung Chronometer solchen Uhren vorbehalten ist, die besondere Anforderungen in puncto Ganggenauigkeit erfüllen. Nicht jeder Chronograph ist also ein Chronometer, und ebenso wenig ist jedes Chronometer ein Chronograph, obwohl es natürlich Chronographen gibt, die als Chronometer zertifiziert sind.</p>
<h2>Was ein Vipernkopf mit der Ganggenauigkeit von Uhren zu tun hat</h2>
<p style="text-align: justify;">Das Chronometerzertifikat der COSC ist zwar international sehr bekannt, aber bei Weitem nicht das einzige seiner Art. Das dürfte Uhrenliebhabern einmal mehr bewusst geworden sein, als <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/tag-heuer/">TAG Heuer</a> kürzlich sein limitiertes Sondermodell <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/tag-heuer/carrera/automatik-chronograph/">TAG Heuer Carrera Chronograph</a> Tourbillon Chronometer der Öffentlichkeit vorstellte.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://www.uhrinstinkt.de/tag-heuer-carrera-calibre-heuer-01-automatik-chronograph-43-mm-car201v.ba0766.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-16515 size-full alignright" title="Tag Heuer Carrera Calibre HEUER 01 Automatik Chronograph 43 mm in der Version CAR201V.BA0766" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/05/Tag-Heuer-Carrera-Calibre-HEUER-01-Automatik-Chronograph-43-mm-in-der-Version-CAR201V-BA0766.jpg" alt="Tag Heuer Carrera Calibre HEUER 01 Automatik Chronograph 43 mm in der Version CAR201V-BA0766" width="237" height="410" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/05/Tag-Heuer-Carrera-Calibre-HEUER-01-Automatik-Chronograph-43-mm-in-der-Version-CAR201V-BA0766.jpg 237w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/05/Tag-Heuer-Carrera-Calibre-HEUER-01-Automatik-Chronograph-43-mm-in-der-Version-CAR201V-BA0766-173x300.jpg 173w" sizes="auto, (max-width: 237px) 100vw, 237px" /></a>Diese gegen Jahresende 2018 lancierte Uhr ist dem 55-Jährigen Bestehen von <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/tag-heuer/carrera/">TAG Heuers Modelllinie Carrera</a> gewidmet und wird lediglich in einer limitierten Sonderauflage von 155 Exemplaren gefertigt.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Carrera Chronograph Tourbillon Chronometer präsentiert sich in einem modernen Design mit einem skelettierten Zifferblatt, unter dem sich zwei der wohl prestigeträchtigsten Komplikationen verbergen, die die klassische Uhrmacherkunst im Laufe der Jahrhunderte hervorgebracht hat. Das eine ist ein vollständig im Hause Heuer entwickelter und hergestellter Manufakturchronograph, das andere ist ein Tourbillon. Untergebracht ist die faszinierende Mechanik in einem Gehäuse aus dunkelblauer Keramik mit einer in die Lünette eingravierten Tachymeterskala.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer die Carrera Chronograph Tourbillon Chronometer umwendet und einen Blick durch den Sichtboden aus Saphirglas wirft, kann dort eine auf den ersten Blick recht ungewöhnliche Entdeckung machen. Auf die Brücke aufgedruckt, ist die Darstellung eines Schlangenkopfes erkennbar, unter dem sich der Schriftzug &#8220;Vipére&#8221; &#8211; das französische Wort für Viper &#8211; befindet. Hierbei handelt es sich um das französische Qualitätssiegel &#8220;Tête de Vipère&#8221;, welches vom Observatoire de Besançon mit Genehmigung durch das Internationale Büro für Maß und Gewicht erteilt wird.</p>
<h2>Wo liegt der Unterschied zwischen Tête de Vipère und COSC-Zertifikat?</h2>
<p style="text-align: justify;">Vergleicht man das Zertifikat der COSC und die Tête de Vipère, dann werden mehrere Unterschiede deutlich. Zum einen wird in den Labors des Observatoire de Besançon jeweils die gesamte Uhr einer Prüfung unterzogen, während von der COSC jeweils nur die Uhrwerke an sich geprüft werden. Zum anderen kann die &#8220;Tête de Vipère&#8221; als das wesentlich exklusivere Qualitätssiegel betrachtet werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://www.uhrinstinkt.de/tag-heuer-carrera-calibre-heuer-02-t-tete-de-vipere-automatik-chronograph-45mm-car5a93.fc6442.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-16493 size-full" title="Tag Heuer Carrera Calibre HEUER 02 T Tête de Vipère Automatik Chronograph 45 mm in der Version CAR5A93.FC6442" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/05/tag-heuer-carrera-calibre-heuer-02-t-tete-de-vipere-automatik-chronograph-45mm.jpg" alt="tag-heuer-carrera-calibre-heuer-02-t-tete-de-vipere-automatik-chronograph-45mm" width="247" height="410" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/05/tag-heuer-carrera-calibre-heuer-02-t-tete-de-vipere-automatik-chronograph-45mm.jpg 247w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/05/tag-heuer-carrera-calibre-heuer-02-t-tete-de-vipere-automatik-chronograph-45mm-181x300.jpg 181w" sizes="auto, (max-width: 247px) 100vw, 247px" /></a>Während die COSC alljährlich große Stückzahlen von Uhrwerken prüft, haben seit 2006 lediglich 500 Armbanduhren &#8211; darunter die Carrera Chronograph Tourbillon Chronometer von TAG Heuer &#8211; das Gütesiegel der Sternwarte von Besançon erhalten. Der Vipernkopf in der Punze des Observatoire de Besançon ist übrigens schon seit dem Jahr 1897 nachweisbar.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Observatorium selbst ist noch einige Jahre älter und war bereits am 11. März 1878 in Betrieb genommen worden. Heute gehört es dem Centre national de la recherche scientifique (CNRS), einer nationalen Organisation für die Grundlagenforschung, die dem französischen Forschungsministerium unterstellt und in gewisser Weise der Max-Planck-Gesellschaft in Deutschland vergleichbar, aber mit 32.000 Beschäftigten deutlich größer ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Dass selbst langjährige Uhrenliebhaber das auffällige Siegel mit der Tête de Vipère bisher nur selten zu Gesicht bekommen haben dürften, liegt also nicht etwa daran, dass es erst in jüngster Zeit eingeführt worden wäre, sondern ist vielmehr ein Beleg für dessen besondere Exklusivität.</p>
<h2>Master Chronometer und Superlative Chronometer &#8211; weitere Präzisions- und Qualitätssiegel für Luxusuhren</h2>
<p style="text-align: justify;">In dem Bestreben, sich von der mittlerweile recht großen Zahl der Uhren mit COSC-Zertifikat abzuheben, haben einige Uhrenhersteller zusätzliche Normen entwickelt. Zwei bekannte Beispiele dafür sind die Superlative Chronometer von <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/rolex/">Rolex</a> und die Master Chronometer von <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/omega/">Omega</a>.</p>
<p><a href="https://www.uhrinstinkt.de/rolex-day-date-40-228235-4.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-16507 size-full" title="Rolex Day-Date 40 | Oyster Perpetual | Superlative Chronometer | Roségold | Präsident-Band" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/05/rolex-daydate-40-18ct-rose-gold-superlative-chronometer.jpg" alt="rolex-daydate-40-18ct-rose-gold-superlative-chronometer" width="600" height="600" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/05/rolex-daydate-40-18ct-rose-gold-superlative-chronometer.jpg 600w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/05/rolex-daydate-40-18ct-rose-gold-superlative-chronometer-150x150.jpg 150w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/05/rolex-daydate-40-18ct-rose-gold-superlative-chronometer-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Das grüne Siegel mit dem Kronen-Logo, mit dem Rolex seine Uhren &#8211; abgesehen vom entsprechenden Schriftzug auf dem Zifferblatt &#8211; als Superlative Chronometer ausweist, versteht sich als eine Ergänzung zum Chronometerzertifikat der COSC. Neben der Testung des Uhrwerks durch die COSC umfasst es eine Prüfung der chronometrischen Präzision in unternehmenseigenen Labors von Rolex nach dem Einschalen der Werke sowie eine Prüfung der Wasserdichtigkeit und eine fünfjährige Garantie. Demgegenüber weist die von Omega verwendete Bezeichnung Master Chronometer auf eine Zertifizierung durch das Eidgenössische Institut für Metrologie METAS hin.</p>
<h2>Doppelt hält besser: Zertifizierung durch COSC und METAS</h2>
<p style="text-align: justify;">Im Rahmen dieses Verfahrens werden die Uhren doppelt zertifiziert. Zunächst werden die Uhrwerke bei der COSC zur Prüfung nach deren Kriterien eingereicht. Haben sie die Anforderungen für das Chronometerzertifikat der COSC ohne Beanstandungen erfüllt, werden sie durch das METAS acht weiteren strengen Tests unterzogen, bevor sie nach erfolgreichem Abschluss der Testreihe vom &#8220;normalen&#8221; Chronometer zum Master &#8220;befördert&#8221; werden können. Dabei ist das METAS bestrebt, den späteren Käufern der Uhren ein Höchstmaß an Transparenz zu bieten.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://www.uhrinstinkt.de/omega-constellation-globemaster-co-axial-master-chronometer-annual-calendar-41-mm-130.53.41.22.03.001.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-16557 size-full" title="Omega Constellation Globemaster Co-Axial Master Chronometer Annual Calendar 41 mm in der Version 130.53.41.22.03.001" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/05/omega-constellation-globemaster-co-axial-master-chronometer-annual-calendar-41-mm.jpg" alt="omega-constellation-globemaster-co-axial-master-chronometer-annual-calendar-41-mm" width="286" height="385" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/05/omega-constellation-globemaster-co-axial-master-chronometer-annual-calendar-41-mm.jpg 286w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/05/omega-constellation-globemaster-co-axial-master-chronometer-annual-calendar-41-mm-223x300.jpg 223w" sizes="auto, (max-width: 286px) 100vw, 286px" /></a>Jeder Käufer eines Master Chronometers hat die Möglichkeit, sich anhand der Nummer des Zertifikats online über die Ergebnisse zu informieren, die seine Uhr in den acht METAS-Tests erzielt hat. Getestet werden unter anderem die Unempfindlichkeit des Uhrwerkes gegenüber Magnetfeldern von alltäglichen Gegenständen und Geräten wie etwa Mobiltelefonen, Magnetschließen von Handtaschen, Induktionskochfeldern, Laptops oder Automatiktüren, die Funktionstüchtigkeit der kompletten Uhr in einem Magnetfeld, die chronometrische Leistung magnetisiert und entmagnetisiert sowie die chronometrische Präzision im Alltag bei unterschiedlichen Temperaturen und in verschiedenen Positionen.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch die Genauigkeit der Uhr bei voller und teilweiser Gangreserve, das Funktionieren der Gangreserve an sich sowie die Einhaltung der angegebenen Wasserdichtigkeit werden sorgfältig überprüft.</p>
<p style="text-align: justify;">Die erste Uhr, deren Zifferblatt Omega mit dem prestigeträchtigen Schriftzug &#8220;Master Chronometer&#8221; versehen konnte, war übrigens die <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/omega/constellation/globemaster/">Omega Globemaster</a>.</p>
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		<title>Präzision moderner Uhren</title>
		<link>https://www.uhrinstinkt.de/magazin/praezision/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Apr 2016 06:26:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technik & Uhrenwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Automatikuhren]]></category>
		<category><![CDATA[Omega]]></category>
		<category><![CDATA[Präzision]]></category>
		<category><![CDATA[Rolex]]></category>
		<category><![CDATA[Ulysse Nardin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>« Auf die Tausendstel genau – die Präzision moderner Uhren » Sie hat diese ganz besondere Anziehungskraft. Einen immensen Stellenwert für Uhrenliebhaber und -sammler. Sie bedeutet Prestige. Sie stellt die Bewältigung der unüberwindbar anmutenden Herausforderung dar, allein mit mechanischen Mitteln einen Zeitanzeiger zu kreieren, der durch ein Höchstmaß an Präzision und Minimum an Aufwand für &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>« Auf die Tausendstel genau – die Präzision moderner Uhren »</h2>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sie hat diese ganz besondere Anziehungskraft. Einen immensen Stellenwert für Uhrenliebhaber und -sammler. Sie bedeutet Prestige. Sie stellt die Bewältigung der unüberwindbar anmutenden Herausforderung dar, allein mit mechanischen Mitteln einen Zeitanzeiger zu kreieren, der durch ein Höchstmaß an Präzision und Minimum an Aufwand für den Träger brilliert. Die Rede ist von der Automatikuhr, einer der herausragenden technischen Errungenschaften der Menschheit. Nur wer hinter die Kulissen blickt, in die Tiefe dieses gigantischen Meisterwerks, kann tatsächlich verstehen, was den Reiz, eine Automatikuhr zu tragen, ausmacht. </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Lernen Sie mit uns das Innere einer Automatikuhr und ihre ausgeklügelten Mechanismen der präzisen Zeitanzeige kennen.</strong></p>
<h2>Der Wunsch nach Präzision – ein Bedürfnis von (Aero-)Nautik und Sport</h2>
<p style="text-align: justify;">Von der Fließdauer des Wassers über die Sonnenuhr bis hin zum modernen Chronometer: Die Geschichte der Zeitmessung hat im Zuge ihrer jahrtausendlangen Entwicklung zahlreiche Hürden überwunden und Technologien verfeinert, um zu dem zu gelangen, was heutzutage unentbehrlich ist &#8211; ein Höchstmaß an Präzision. Den ersten diesbezüglichen Durchbruch schaffte der Niederländer Christiaan Huygens (1629 &#8211; 1695) mit der Konstruktion einer Pendeluhr, die eine relativ genaue Stunden-, Minuten- und Sekundenanzeige aufwies. Bis zum Zeitpunkt, da höchst präzise Chronometer tatsächlich in Serienproduktion gefertigt und einfach am Handgelenk getragen werden konnten, vergingen jedoch noch einige Jahrhunderte. Als erste funktionsfähige Automatikarmbanduhr ging die &#8220;Harwood Automatic&#8221;, die der englische Erfinder und Uhrmacher John Harwood (1893 &#8211; 1965) im Jahr 1923 baute, in die Geschichtsbücher ein. Ab 1926 wurde der Zeitmesser in Zusammenarbeit mit den Schweizer Unternehmen Fortis und Blancpain in Serie hergestellt. Der totale Durchbruch gelang schließlich Rolex mit der im Jahr 1931 veröffentlichten Oyster Perpetual.</p>
<p><center><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-243 size-full" title="Rolex Lady Oyster Perpetual 26 - Damenuhr aus Stahl - rot" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/04/Rolex-Lady-Oyster-Perpetual-26.jpg" alt="Rolex Lady Oyster Perpetual 26" width="90" height="150" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-237 size-full" title="Rolex Oyster Perpetual 31 - Damenuhr aus Stahl - schwarz" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/04/Rolex-Oyster-Perpetual-31.jpg" alt="Rolex Oyster Perpetual 31" width="90" height="150" />     <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-240 size-full" title="Rolex Oyster Perpetual 34 - Herrenuhr aus Stahl - champagner" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/04/Rolex-Oyster-Perpetual-34.jpg" alt="Rolex Oyster Perpetual 34" width="113" height="150" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-231 size-full" title="Rolex Oyster Perpetual 36 - Herrenuhr aus Stahl - blau" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/04/Rolex-Oyster-Perpetual-36.jpg" alt="Rolex Oyster Perpetual 36" width="113" height="150" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-234 size-full" title="Rolex Oyster Perpetual 39 - Herren-/Damenuhr aus Stahl - grau" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/04/Rolex-Oyster-Perpetual-39.jpg" alt="Rolex Oyster Perpetual 39" width="113" height="150" /></center></p>
<p style="text-align: justify;">Eine wichtige Rolle spielte die Ausarbeitung ganggenauer Zeitmesser vor allem für die Nautik, später auch die Aeronautik und den Sport. Beispielsweise sollten im letztgenannten Bereich exakte Messungen faire Wettkämpfe ermöglichen, bei denen die Leistungen der Athleten präzise aufgenommen werden konnten. Heute bilden Chronometer die Prunkstücke moderner Präzisionsuhren. Zeitmesser dürfen nur dann die Bezeichnung Chronometer tragen, wenn ihr Uhrwerk die Kriterien zuständiger Prüfstellen (Observatorien) erfüllt. Auf dem langen Weg hin zu Uhren, die nicht nur durch ihren optischen Reiz, sondern in erster Linie durch Präzision glänzen, lieferten renommierte Marken wie <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/ulysse-nardin/">Ulysse Nardin</a></span>, Rolex und <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/omega/">Omega</a></span> wichtige Impulse.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/81fZB21CBxs?rel=0&amp;controls=0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2>Das Automatikwerk – ein Sammelsurium perfekt ineinandergreifender Komponenten</h2>
<p style="text-align: justify;">Zwar unterscheiden sich die einzelnen Komponenten eines Automatikwerks je nach Hersteller. Heutzutage basieren jedoch fast alle Varianten auf demselben Grundprinzip: Mithilfe kinetischer Energie (Bewegungsenergie, die der Träger beispielsweise durch seine Armbewegung auslöst) wird Schwungmasse durch den in der Regel kugelgelagerten Rotor auf die Zugfeder übertragen, die sich daraufhin aufspannt. Die Rutschkupplung oder auch Bridge verhindert ein Überdrehen der Feder beim Aufzug. Die nunmehr aufgespannte beziehungsweise spiralisierte Feder, die aus einem feinen Draht besteht und sich im sogenannten &#8220;Federhaus&#8221; aufhält, will wieder in ihre ursprüngliche &#8211; ungespannte beziehungsweise entspiralisierte &#8211; Form zurückkehren. Durch dieses physikalische Gesetz wird die eigentliche Antriebskraft generiert.</p>
<h2>Energie wird zu Zeit</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Feder will sich also wieder entspiralisieren. Dadurch entsteht Energie, die an das Räderwerk weitergeleitet wird. Letzteres setzt sich aus dem Minuten-, dem Zwischen- und dem Sekundenrad zusammen. Stellen Sie sich einfach kleine nacheinander geschaltete Zahnrädchen vor, um einen optischen Eindruck des Räderwerks zu gewinnen. Das größere Minutenrad ist direkt an das Federhaus gekoppelt und absorbiert die Antriebskraft der Feder als erstes. Für eine komplette Umdrehung benötigt es exakt 60 Minuten. Durch das &#8220;Minutenrohr&#8221; ist das Minutenrad mit dem Minutenzeiger auf dem Zifferblatt verbunden. Hinter dem Minuten- wartet dann das Zwischenrad, das wiederum an das Sekundenrad angeschlossen ist. Das Sekundenrad braucht ungefähr 60 Sekunden für eine Umdrehung. Ungefähr deshalb, da sich eine geringfügige Abweichung trotz überragender Technik (noch) nicht vermeiden lässt. Der Sekundenzeiger erhält die Informationen vom Sekundenrad und bewegt sich auf dem Zifferblatt entsprechend weiter. Dank des gleichmäßigen Laufs der Räder im Automatikuhrwerk springen die Zeiger nicht von einem Feld zum nächsten, wie dies bei der Quarzuhr der Fall ist. Stattdessen gleiten sie ununterbrochen über das Zifferblatt.</p>
<h2>Schweizer Ankerhemmung</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Antriebskraft ist inzwischen also beim Sekundenrad angekommen. Dieses greift nun mit dem Ankerrad zusammen. Das Ankerrad ist ebenfalls ein Zahnrad und bildet den ersten Teil der sogenannten Hemmung, die zusätzlich aus dem Anker und der an ihn gekoppelten Unruh besteht. Aufgabe der Hemmung ist es, die Antriebskraft zu bündeln beziehungsweise zu &#8220;hemmen&#8221;, um einem schnellen Freisetzen der aus dem Federhaus tretenden Energie vorzubeugen.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Laufe der Geschichte der Uhrmacherkunst wurden über 250 verschiedene Hemmungssysteme kreiert – in den meisten modernen Armbanduhren findet sich allerdings die Schweizer Ankerhemmung. Dabei fungiert der Anker als eine Art hin und her schwingendes Pendel, das sich in das oben erwähnte Ankerrad einhakt und dieses damit in regelmäßigen Abständen stoppt. Übrigens entsteht das berühmte Tick-Tack-Geräusch einer Uhr durch das Anstoßen der Ankerradzähne an die Plattensteine der Ankerarme. Letztere sind unterschiedlich lang, deshalb ertönt ein &#8220;Tick Tack&#8221; statt eines gleichmäßigen &#8220;Tick Tick&#8221;.</p>
<h2>Die Unruh</h2>
<p style="text-align: justify;">Kommen wir nun zum eigentlichen Taktgeber im Hintergrund der fleißigen Zahnräder: Die Unruh ist das Herz einer jeden mechanischen (Automatik-)Uhr. Sie hat die Optik eines Rotorblatts, das inmitten eines runden Metallrahmens hin und her schwingt. Aus diesem Grund wird der Teil rund um die Unruh als Schwungsystem bezeichnet.</p>
<p style="text-align: justify;">Ankerrad und Anker wurden also eben durch das Sekundenrad in Bewegung gesetzt. Daraufhin erhält auch die Unruh – durch die mit dem Anker verbundene Unruhwelle – die Information, dass sie sich bewegen soll. Sie initiiert ihre erste Halbschwingung. Sobald sie diese beendet hat, greift ihr Hebestein wieder in den Anker und sorgt so dafür, dass dieser seine Bewegung fortsetzt. Damit eine Armbanduhr mit Automatikwerk ganggenau läuft, ist die Anzahl der Halbschwingungen der Unruh fest vorgeschrieben: Bei modernen Zeitmessern schwingt sie zumeist 21.600 oder 28.800 Mal pro Stunde.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Unruh befindet sich also am Ende eines komplexen Räderwerks und bildet das letzte Glied in der beweglichen Kette des Uhrwerks. Die Unruh ist zugleich Taktgeber für alle vorgeschalteten Elemente. Dank ihrer herausragenden Funktionalität laufen alle anderen Räder im Takt, sodass die Zeiger die Zeit mit einer sagenhaften Präzision wiedergeben können.</p>
<h2>So spielen alle Faktoren zusammen</h2>
<p style="text-align: justify;">Kinetische Energie sorgt dafür, dass sich die Feder im Federhaus aufspannt. Dieselbe Feder begibt sich als Folge physikalischer Gesetze wieder in ihre Ursprungsform zurück und leitet ihre Bewegung an das nachgeschaltete Räderwerk weiter, das mit den Zeigern auf dem Zifferblatt verbunden ist. Am Ende des Räderwerks verleiht die Hemmung dem gesamten Ablauf den notwendigen Takt. Durch die Halbschwingungen der Unruh greift der Anker in das Ankerrad und stoppt dieses in regelmäßigen Zeitabständen. Folglich werden auch die vorgeschalteten Räder gehemmt und zu schnelle &#8220;Entladungen&#8221; der aufgespannten Feder verhindert. Eine Regulierung, die die Zeiger auf dem Zifferblatt letztendlich zeitgenau laufen lässt.</p>
<p style="text-align: justify;">Durch sagenhafte Präzision zeichnen sich zweifelsohne auch Quarzuhren aus. Deren gangbestimmende Komponente ist der Schrittmotor (Quarzoszillator), der interessanterweise am Anfang der Kette, also vor den mit den Uhrenzeigern verbundenen Zahnrädern, steht.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Lauf der Zeit in purer Präzision &#8211; komprimiert auf die Größe einer Münze: Dieses Faszinosum ist sicherlich einer der Hauptgründe, weshalb viele Menschen Uhren eine immense Leidenschaft entgegenbringen. Umso mehr, wenn diese Uhren traditionellen Reiz mit moderner Technologie verbinden. Die Automatikuhr als weiterentwickeltes Meisterwerk des klassischen Mechanikzeitmessers, bei dem die Hersteller ein wahres technisches Wunder vollbringen, vereint die beiden Merkmale zu einem in jeder Hinsicht beeindruckenden Accessoire, das doch so viel mehr ist als das&#8230;</p>
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