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Tag Heuer Smartwatches

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Seit der Präsentation der dritten Connected-Generation im Jahr 2020 hat Tag Heuer seine exklusiven Smartwatches kontinuierlich erweitert. Während die Connected Golf Edition weiterhin das einzige Sondermodell bleibt, wird die reguläre Produktpalette um neue Varianten mit blauer Keramikkünette und Edelstahlgehäuse sowie sandgestrahltem Titan erweitert. Wir werfen einen näheren Blick auf die digitalen Newcomer.

Radikales Umdenken bei der dritten Generation

Tag Heuer Smartwatches existieren nicht erst seit gestern: 2015 in erster Generation lanciert, wurden sie anfangs kritisch beäugt und haben seitdem eine steile Entwicklung durchgemacht. Sowohl die Negativschlagzeilen der ersten Generation, welcher aufgrund mangelnder inländischer Produktion das Swiss-Made-Label verwehrt wurde, als auch das plumpe Bausatzprinzip des 2017 vorgestellten Nachfolgers („Connected Modular“) gehören der Vergangenheit an. Seit die dritte Auflage 2020 das Ruder übernommen hat, sind die Tag Heuer Smartwatches zu grundsoliden Schweizer Uhren mit sportlichem Erscheinungsbild und zeitgemäßem Funktionsumfang geworden.

Diesen Eindruck unterstützt vor allem das Gehäuse. Spürbar flacher als seine Vorgänger, besitzt es bei allen Modellen 45 Millimeter Durchmesser und erhöht seine Attraktivität mit abgeschrägten Bandanstößen. Geblieben ist das OLED-Display, dessen Auflösung in der dritten Generation von bisher 400 x 400 auf 454 x 454 Pixel erhöht wurde. Noch wichtiger sind die funktionalen Fortschritte: Seit die Tag Heuer Smartwatches auf dem Android-basierten Betriebssystem Wear OS laufen, zählen typische Features wie Googles Sprachassistent zum Standardumfang und stehen einem breiten Angebot fitnessorientierter Aufgaben gegenüber.

Blaue Lünette: Sportlicher Look für den Chronographen

Letztere sind zwar in allen Varianten identisch, passen aber besonders gut zu den neuen Referenzen mit blauer Keramiklünette und Edelstahlgehäuse.

Tag Heuer Connected in der Version SBG8A11-BT6220

Wahlweise am blauen Kautschuk- (Ref. SBG8A11.BT6220) oder massivem Metallband mit H-förmigen Gliedern (Ref. SBG8A11.BA0646) erhältlich, bringt sie erfrischende Abwechslung in die Modellfamilie und könnte nirgendwo trefflicher wirken als am Handgelenk des passionierten Läufers.

Tag Heuer Connected in der Version SBG8A11-BA0646

Auch anderen Sportlern erweist der Pulssensor in Kombination mit der vorinstallierten Google Fit App einen nützlichen Dienst: Herzfrequenz, Schritte und tägliche Kalorienziele können ebenso überwacht werden wie Routen mit der GPS-Konnektivität.

Tag Heuer Connected in der Version SBG8A10-BA0646

Was die Smartwatches mit blauer Lünette außergewöhnlich macht, ist die Eleganz ihres Edelstahlgehäuses. Teils hochglanzpoliert und teils satiniert, liefert es ein aufregendes Wechselspiel variierender Oberflächen und vermittelt aus jedem Blickwinkel eine extreme Wertigkeit. Dieselbe Optik kann zwar auch mit schwarzer Lünette (Ref. SBG8A10.BA0646) bestellt werden, gewinnt in Verbindung mit dem dunklen Blauton aber an zusätzlicher Spannung.

Wie alle Lünetten der Kollektion, ist der Minutenring feststehend. Preislich liegen die Tag Heuer Smartwatches bei 1.900 Euro am Metall- und 1.700 Euro am Kautschukband.

Ultraleicht und höchst robust: sandgestrahltes Titan

Wer auf feine Polituren verzichten kann und stattdessen eine Smartwatch mit möglichst niedrigem Gewicht bevorzugt, sollte die neue Referenz SBG8A81.BT6222 aus Titan ins Auge fassen. Am schwarzen Kautschukband mit korrespondierender Titanfaltschließe befestigt, erweckt sie zunächst den Eindruck, Lünette und Gehäuse wären aus demselben Material gefertigt. Eine Täuschung, denn wie bei den blauen Varianten besteht der unbewegliche Ring aus kratzfester Keramik, welche hier eine spezielle mikrogestrahlte Veredelung bekommen hat.

Version SBG8A81-BT6222

An der übrigen Robustheit der Tag Heuer Smartwatches ändert sich nichts: Saphirglas und 50 Meter Wasserdichtigkeit bescheren der grauen Connected eine anständige, jedoch nicht überragende Widerstandsfähigkeit gegenüber äußeren Einflüssen. Kostenpunkt: 2.050 Euro.

18 Löcher auf der Lünette: Die Golf Edition

Ebenfalls aus mattem Titan besteht die derzeit einzige Sonderauflage der Smartwatches aus Saint-Imier. Die Farbgebung der Golf Edition (Ref. SBG8A82.EB0206) ist dunkler als beim zuvor präsentierten Modell, was die weißen und grünen Markierungen der Lünette kontrastreich zum Ausdruck bringt.

Tag Heuer Connected Golf Edition

Im Gegensatz zu allen anderen Tag Heuer Smartwatches beherbergt diese keine Minutenskala, sondern 18 gravierte und lackierte Teilstriche zur Erfassung der Leistung an jedem Loch. Die grünen Akzente setzen sich auf den Chronographendrückern fort und dienen als Absteppung des weißen Lederbands, dessen Golf-Muster eine originelle Bereicherung des Designs darstellt. Ebenso kreativ zeigt sich der Lieferumfang, der neben einem zweiten Armband (schwarzes Kautschuk) drei Golfbälle mit Branding, vier Tees und eine Pitchgabel enthält.

Von größerer Relevanz ist die begleitende Golf-App, die dreidimensionale Karten von über 40.000 Golfplätzen weltweit bereitstellt und mehrere nützliche Features inkludiert: Die Messung der Schlagweite, aktuelle Schlägerempfehlungen sowie die Anzeige der Entfernung zum Green sowie zu den Hindernissen. Gleichzeitig ermöglicht die Speicherung der persönlichen Ergebnisse eine exakte Analyse des Spiels und hilft beim Aufdecken von Stärken sowie Schwachstellen.

Übrigens: Die App kann nicht nur auf der Golf Edition, sondern auf allen Tag Heuer Smartwatches der dritten Generation installiert werden. Wer das volle Paket inklusive sportlichem Lieferumfang wünscht, muss 2.400 Euro einplanen.

Zahlreiche Zifferblätter bei jeder Edition

Insgesamt bringen die neuen Editionen der Tag Heuer Connected frischen Wind in die smarte Modellfamilie und dürften ihre Verkaufserfolge weiter erhöhen. Während blaue Keramiklünetten für einen modernen Touch stehen und mattes Titan eine fokussierte Sportlichkeit hervorruft, bringen die Golf-Smartwatches neue Spannung auf beinahe alle Parcours der Welt.

Wer sich für eine bestimmte Referenz entscheidet, trifft im Gegensatz zu traditionellen Zeitanzeigern aber nie eine endgültige Entscheidung: Zahlreiche digitale (und erstaunlich realistische) Zifferblätter im Stile mechanischer Uhren der Manufaktur machen es möglich, jeden Tag ein neues Uhrengefühl am Handgelenk zu bekommen. Das Spektrum reicht von der klassischen Anzeige einer Autavia bis zum skelettierten Look der Carrera Heuer 02. Die Möglichkeiten, eine perfekte Kombination aus Gehäuse und Zifferblatt zu finden, sind also beinahe unbegrenzt.

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