Tag Heuer Alec Monopoly

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Die Kollektion Formula 1 von TAG Heuer gilt als „ungezwungene Sportuhr“ der Luxusklasse. Damit empfiehlt sie sich geradezu für die Auflage von Sondereditionen, die nicht unbedingt den gängigen Konventionen entsprechen. Ein Beispiel dafür ist die von Alec Monopoly gestaltete Sonderversion des erfolgreichen Sportuhrenmodells. In diesem Beitrag stellen wir unseren Lesern dieses Sondermodell vor und berichten über eine außergewöhnliche Kooperation.

Formula 1: Robuste Sportuhren für höchste Ansprüche

Die Formel 1 gilt als Königsklasse des Autorennsports und stellt höchste Anforderungen an die verwendete Technik sowie an das Können der Fahrer, Konstrukteure und Mechaniker. Sie ist die ranghöchste aller Rennserien, die von der Fédération Internationale de l’Automobile (FIA) im Rahmen des sogenannten Formelsports veranstaltet werden, und genießt ein entsprechend hohes Prestige. Die Idee, eine Sportuhrenkollektion nach der Formel 1 zu benennen, geht auf die traditionell engen Verbindungen der Heuerschen Uhrenfabrik zum Motorsport zurück. Sie hatte bereits historische Vorbilder in den 1960er Jahren, als das Unternehmen beispielsweise Uhrenkollektionen mit Namen wie Carrera oder Monaco lancierte, die an die legendäre Carrera Panamericana oder die Grand-Prix-Rennen in Monaco erinnern und bis heute zum Sortiment der Marke gehören.

Tag Heuer Formula 1 Calibre 6 Automatik 43mm in der Version WAZ2014-BA0842 Tag Heuer Formula 1 Calibre 16 Automatik Chronograph 44mm in der Version CAZ2015-BA0876

Die Formel-1-Kollektion umfasste Mitte der 1980er Jahre – dem damaligen Zeitgeschmack entsprechend – vor allem Quarzuhren. Doch inzwischen gibt es auch zahlreiche Modelle mit mechanischem Uhrwerk und automatischem Aufzug. Doch ganz gleich, welche Technik im Inneren dieser Uhren verbaut wurde, in jedem Fall handelt es sich um robuste und präzise Sportuhren, mit denen ihre Träger nicht nur an der Rennstrecke eine gute Figur machen. Sie werden nicht nur von (motor-)sportaffinen Uhrenliebhabern, sondern auch von Rennprofis gerne getragen und müssen ihre Belastbarkeit auch unter extremen Bedingungen auf echten Rennstrecken unter Beweis stellen, bevor sie auf den Markt kommen.

Der wohl erste Uhrenhersteller mit eigenem Kunstprovokateur

Um besondere Uhrenmodelle oder Kollektionen jenseits des Mainstreams zu kreieren oder ihren Produkten ein besonders, individuelles Design zu geben, kooperieren Uhrenhersteller gelegentlich mit Künstlern, die sich sonst eher mit anderen Dingen als mit dem Entwerfen von Uhren befassen. Eine solche Kooperation ist TAG Heuer mit Alec Monopoly eingegangen, einem ursprünglich aus New York stammenden Graffitikünstler. Dieser war im November 2016 von der Schweizer Uhrenmarke als TAG Heuer Art Provocateur engagiert worden. Das Unternehmen verband damit das Ziel, den international bekannten Streetart-Star auf allen Ebenen künstlerischer Kreation einzubinden – angefangen von der Produktgestaltung über die Kommunikation und das Marketing bis hin zu verschiedenen Events.

Alec Monopoly inszeniert auch sich selbst als eine Art Kunstfigur und legt größten Wert darauf, anonym zu bleiben. Zu diesem Zweck trägt er stets einen Hut und verbirgt sein Gesicht hinter einem Halstuch. Zwei charakteristische Merkmale übrigens, die auch den von ihm erdachten Monopoly Man – seine wohl bekannteste Schöpfung – auszeichnen. Zum Kreis derjenigen, die bereits von Alec Monopoly geschaffene Kunstwerke gekauft haben, zählen zahlreiche Stars aus der Musik- und Filmbranche, darunter Iggy Azaela, Adrien Brody, Miley Cyrus, Snoop Dogg, Robert De Niro, Seth Rogen und Robin Thicke.

Der kleine Banker mit dem großen Zylinder

Der Monopoly Man ist ein kleiner Banker, der stets einen schwarzen Zylinder trägt und von seinem Schöpfer in den unterschiedlichsten Situationen und Szenarien dargestellt wird. Es heißt übrigens, die Inspiration zu dieser Figur habe Alec Monopoly durch die Geschehnisse um den früheren amerikanischen Wertpapierhändler und Investmentberater Bernhard „Bernie“ Madoff bekommen, der Ende 2008 verhaftet und im Juni des folgenden Jahres wegen Anlagebetruges zu einer 150-jährigen Haftstrafe verurteilt worden war.

2008 hatte sich der heutige TAG Heuer Art Provocateur entschieden, New York zu verlassen und nach Kalifornien zu gehen, wo seine Karriere einen deutlichen Schub erlebte. In seinen Werken aus dieser Zeit spiegeln sich auch damalige Ereignisse wie die Subprime-Krise, deren Auswirkungen auf die Wall Street und auf die übrigen Finanzmärkte rund um den Globus sowie der Madoff-Skandal wider. Obwohl die amerikanische und internationale Finanzwelt damals einige ihrer dunkelsten Tage erlebte, sind Alec Monopolys Werke frei von Düsternis. Vielmehr beeindrucken sie durch ihre Farbenpracht und ihren hintergründigen Humor.

Avantgardistische Kunst für eine innovative Marke

Es war TAG-Heuer-CEO Jean-Claude Biver persönlich, der Alec Monopoly motivierte, seine Kreativität als TAG Heuer Art Provocateur nicht nur für die Uhrenmarke selbst einzusetzen. Vielmehr räumte er dem Künstler ebenso in anderen Bereichen großzügige Gestaltungsspielräume ein.

Ein Beispiel dafür ist die von Alec Monopoly getaggte TAG-Heuer-Boutique mitten im Design District von Miami, die ihren Teil zur besonderen künstlerischen Atmosphäre während der weltbekannten Contemporary Art Week beitrug. Biver sagte in diesem Zusammenhang, das Vorangehen und das Einzigartig- und Anderssein seien seit vierzig Jahren seine Philosophie.

Mit Alec Monopoly als Art Provocateur wolle er nicht nur die Verbindung zwischen der von ihm geführten Marke und der Generation der Jahrtausendwende festigen, sondern zugleich den Weg für neue Ausdrucksformen in sämtlichen Bereichen des Unternehmens ebnen.

Eine Formula 1 mit individuellem Gesicht

Exakt 200 Uhrenliebhabern bietet der Hersteller die Möglichkeit, ein von dem TAG Heuer Art Provocateur geschaffenes Kunstwerk am Handgelenk zu tragen. Das auf ebendiese Stückzahl limitierte Sondermodell der Formula 1 hebt sich durch sein individuelles Gesicht auf den ersten Blick von der Masse ab. Dabei ist „Gesicht“ hier durchaus wörtlich zu nehmen. Denn auf dem Zifferblatt ist der Monopoly Man zu sehen, natürlich mit schwarzem Zylinder und rotem Halstuch vor Mund und Nase.

Das Gehäuse der Uhr ist aus gebürstetem Edelstahl gefertigt und hat – ebenso wie das der Sonderedition zugrunde liegende Modell – einen Durchmesser von 41 Millimetern. Getragen wird die Uhr an einem schwarzen Kautschukband mit Edelstahl-Dornschließe. Für den Antrieb sorgt ein TAG-Heuer-Quarzwerk, das zu den präzisesten und zuverlässigsten Uhrwerken aus Schweizer Produktion gehört. Seine Gangabweichung liegt nur bei wenigen Sekunden pro Monat. Die Drei-Zeiger-Uhr mit Zentralsekunde besitzt ein angliertes Datumsfenster bei der Drei. Ihre rhodinierten, polierten und facettierten Zeiger für die Stunden und Minuten sind mit weißer Superluminova beschichtet. Als robuste Sportuhren sind die Sondermodelle bis zu einem Druck von 20 Bar beziehungsweise 200 Metern wasserdicht. So können sie ihren Träger problemlos beim Schwimmen, Surfen oder Tauchen begleiten.

Darauf, dass diese besondere Uhr unter maßgeblicher Mitwirkung von Alex Monopoly in seiner Eigenschaft als TAG Heuer Art Provocateur entstanden ist, weist eine Gravur des Alec-Logos auf dem verschraubten Edelstahlboden hin.

Weltpremiere in Mexico

Erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde die originelle Kreation im Oktober 2017 in Mexico aus Anlass des Salon International Alta Relojeria (SIAR). Der TAG Heuer Art Provocateur sagte mit Blick auf seine Sonderedition, er habe sich schon immer für Uhren begeistert und sich sehr auf die Zusammenarbeit gefreut. Nun sei er froh, ein nach seinem eigenen Bild gestaltetes Modell präsentieren zu dürfen, das seine Kreativität widerspiegele. Allen Kunst- und Uhrenfans, die diesmal leer ausgegangen sind, bleibt zumindest die Hoffnung, dass sich Alec Monopoly als TAG Heuer Art Provocateur künftig auch noch bei der Gestaltung anderer Modelle einbringen kann.

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