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Omega präsentiert die neue Seamaster Professional Diver 300 m

« Relaunch nach 25 Jahren »

Zu den interessantesten von Omega auf der Baselworld 2018 präsentierten Neuheiten gehörte nach Einschätzung vieler Messebesucher die neue Seamaster Professional Diver 300 m. Anlässlich des 25-jährigen Bestehens dieser Modelllinie hat ihr der Hersteller nicht nur ein umfassendes Facelift spendiert, sondern zugleich auch die Technik im Inneren grundlegend modernisiert. Wir haben uns die Neuauflage der beliebten Uhr, die sogar schon am Arm eines durchsetzungsstarken britischen Geheimagenten namens Bond zu sehen war, einmal näher angesehen.

Seit einem Vierteljahrhundert eine feste Größe am Taucheruhrenmarkt

So mancher Fan der Professional Diver 300 m aus Omegas Kollektion Seamaster mag sich bei der Lektüre der Nachrichten von der diesjährigen Baselworld verwundert die Augen gerieben haben: Sollten wirklich schon 25 Jahre vergangen sein, seit die beliebte Taucheruhr erstmals auf den Markt kam?

Doch tatsächlich: Das längst zum Klassiker avancierte Modell ist schon ein Vierteljahrhundert lang fester Bestandteil von Omegas Produktpalette. Mit ihrem markanten Erscheinungsbild und ihrer Robustheit, die problemlos den Anforderungen professioneller Taucher ebenso wie ambitionierter Tauchsportler gerecht wird, hat sie im Laufe dieser Zeit zahlreiche treue Fans gewonnen. Anlässlich des runden Jubiläums ist die gesamte Modelllinie nun einer umfangreichen Überarbeitung unterzogen worden.

Im Zuge dessen sind zwar bestimmte Charakteristika des Designs und damit auch der hohe Wiedererkennungswert der Seamaster Professional Diver 300 m erhalten geblieben, doch davon abgesehen, wurde die Kollektion sowohl innerlich als auch äußerlich weitgehend neu gestaltet und technisch modernisiert. Modernste Mechanik und innovative Materialien spielen dabei eine zentrale Rolle.

14 verschiedene Modelle bieten reichlich Auswahl bei Funktionen und Materialien

Bemerkenswert ist zunächst einmal, dass die Neuauflage der beliebten Taucheruhrenkollektion potenziellen Käufern im Hinblick auf den Funktionsumfang und die verwendeten Materialien reichlich Auswahl bietet. Insgesamt 14 serienmäßige Modelle der neuen Professional Diver 300 m waren in den Vitrinen von Omegas Messestand auf der Baselworld zu bewundern. Bei sechs der neuen Modelle handelt es sich um reine Edelstahl-Versionen. Bei den übrigen acht Uhren wurden Edelstahl und Gold miteinander kombiniert.

Omega Seamaster 300 M Chronometer blau 21230362003001

Neben den klassischen Metallarmbändern in Edelstahl oder Bicolor-Optik sind zu den verschiedenen Modellen jeweils auch wasserbeständige und angenehm zu tragende Kautschukbänder lieferbar. Entsprechend dem ursprünglichen Einsatzzweck als Taucheruhr sind die Bänder mit patentierten Faltschließen inklusive Sicherheitsbügel, Drücker und Tauchverlängerung ausgestattet.

Omega-Baselworld-2018
Bildquelle: Baselworld

Gehäuse wird größer, bleibt aber alltagstauglich

Im Unterschied zur Vorgängerversion ist der Gehäusedurchmesser bei der Neuauflage um einen Millimeter auf nunmehr 42 gewachsen. Das kommt der Ablesbarkeit zugute, bleibt jedoch immer noch im Rahmen dessen, was mit einer Verwendung der Uhr im Alltag vereinbar ist. Der Alltagstauglichkeit kommt übrigens auch die charakteristische wellenförmige Ausgestaltung der drehbaren Lünette zugute.

Sie schont den Hemdsärmel deutlich mehr als die kleinteilig gezahnten Lünetteränder vieler anderer Taucheruhrenmodelle. Damit dürfte die neue Omega Professional Diver 300 m – ebenso wie die erste Generation – auch weiterhin häufiger in Kombination mit mehr oder weniger formellen Business-Outfits zu sehen sein, wenngleich sie sich aufgrund ihres betont sportlichen Erscheinungsbildes nach wie vor nicht als klassische Dresswatch zur Abendgarderobe empfiehlt.

Höhere Präzision und Robustheit dank innovativer Technik

Für den Antrieb der neuen Seamaster Professional Diver 300 m sorgt das als Master Chronometer klassifizierte Kaliber 8800. Dieses verleiht den neuen Uhren nicht nur eine gegenüber den Vorgängermodellen nochmals verbesserte Ganggenauigkeit, sondern auch eine besonders hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber störenden Einflüssen von Magnetfeldern. Dass die Wasserdichtigkeit bis zu einem Druck von 30 Bar beziehungsweise 300 Metern unverändert gewährleistet ist, versteht sich angesichts der explizit darauf hinweisenden Modellbezeichnung von selbst.

Um Ablesbarkeit und Kratzfestigkeit der Lünette zu optimieren und ein Höchstmaß an Farbechtheit – auch unter Einfluss von Meerwasser oder starker Sonneneinstrahlung – zu erzielen, kommen dafür nun hochwertige Keramik und Ceragold beziehungsweise weiße Emaille zum Einsatz.

Die Zifferblätter sind ebenfalls aus polierter Keramik gefertigt und werden – wie bereits bisher – in den Farbvarianten Schwarz und Blau angeboten; zudem findet eine PVD-Chrombeschichtung mit einem matten Grauton Verwendung.

Wellendekor, Skeleton-Zeiger und Heliumventil: das maritime „Gesicht“

Mit dem Wellenmuster auf dem Zifferblatt bleibt ein charakteristisches Merkmal der Seamaster Professional Diver 300 m, das das Design dieser Kollektion schon in der Vergangenheit maßgeblich bestimmte, auch für die Zukunft erhalten. Neu ist daran jedoch, dass das Wellenmuster nun als Lasergravur auf die Keramikfläche aufgebracht wird. Die für die Seamaster Diver 300 m typischen Skeleton-Zeiger wurden ebenfalls beibehalten, aber leicht modifiziert. Auf den ersten Blick fällt auf, dass die bisher parallel verlaufenden seitlichen Längsstreben des Stundenzeigers nun ebenfalls keilförmig angeordnet sind, wie dies beim Minutenzeiger bereits in der ersten Modellgeneration der Fall gewesen war. Zudem sind sie sowohl beim Stunden- als auch beim Minutenzeiger etwas breiter ausgeführt, sodass sich darauf mehr Superluminova unterbringen lässt und die Zeiger bei Dunkelheit insgesamt stärker leuchten.

Omega Seamaster 300 M Chronometer blau Omega Seamaster 300 M Chronometer schwarz

Je nach Modellversion und Farbschema werden gebläute, rhodinierte oder gelbgoldene Zeiger verbaut. Das Fenster für die Anzeige des Tagesdatums, das sich zuvor bei der Drei befunden hatte, wurde im Zuge der Überarbeitung zur Sechs verlegt. Modifiziert wurde auch die Form des Heliumauslassventils. Dieses ist weiterhin bei der Zehn zu finden, jetzt allerdings konisch geformt.

Limitierte Sonderversion in Titan-Tantal

Die modernisierte Kollektion der Omega Seamaster Professional Diver 300 m umfasst neben den Edelstahl- und Edelstahl-Gold-Versionen noch eine limitierte Sonderausgabe, von der lediglich 2.500 Exemplare hergestellt werden. Die Drei-Zeiger-Uhr besitzt im Unterschied zum Rest der Kollektion kein Datumsfenster. Viel auffälliger ist jedoch ihre besondere optische Wirkung, die sie der exklusiven Materialkombination von Titan und Tantal mit roségoldenen Details verdankt.

Mann im blauen Jackett mit Armbanduhr
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Schon vor 25 Jahren hatte es eine aus Tantal gefertigte Version der Omega Professional Diver 300 m gegeben. Für die neue Sonderedition wurde das seltene und äußerst beständige Material mit dem interessanten blaugrauen Farbton zusammen mit dem ebenfalls sehr beständigen Titan eingesetzt: Während die Basis der Lünette und die mittleren Glieder des Armbandes aus Tantal bestehen, sind das Gehäuse mit seiner gebürsteten Oberfläche und die übrigen Teile des Armbandes aus Titan. Lünette, Zeiger, Indizes und Krone heben sich durch ihren roségoldenen Ton ebenso davon ab wie die farbgleichen Akzente auf dem Armband.

Die neue Omega Professional Diver 300 m: gerüstet fürs nächste Vierteljahrhundert

Mit der Überarbeitung ihrer beliebten Taucheruhrenkollektion haben die Uhrmacher, Designer und Ingenieure von Omega die Seamaster Professional Diver 300 m fit gemacht für das nächste Vierteljahrhundert. Denn zum einen ist es ihnen gelungen, einen etablierten Klassiker so zu modernisieren, dass die Modelle für jüngere Taucher, Surfer und Sportuhren-Fans wieder ebenso ansprechend wirken wie einst die erste Modellgeneration zur Zeit ihrer Markteinführung im Jahr 1993.

Und zum anderen haben sie das besondere, eigenständige Design der Omega Professional Diver 300 m ungeachtet aller Modernisierungen so weit beibehalten, dass sich die Uhr auch künftig auf den ersten Blick identifizieren und von anderen verbreiteten Taucheruhrenmodellen sicher unterscheiden lässt.

Damit bleibt die Omega Professional Diver 300 m nach der Überarbeitung, was sie bereits in den 25 Jahren davor immer war: eine äußerst leistungsfähige, robuste und sportliche Uhr, die ihrem Träger ungeachtet vieler Ähnlichkeiten innerhalb des Taucheruhrensegments ein hohes Maß an Individualität sichert.