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Omega Seamaster 1948 Limited Editions

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Wo immer derzeit über aktuelle Trends im Luxusuhrensegment gesprochen wird, fallen früher oder später Schlagworte wie Retro, Vintage oder Heritage. Denn die Vorliebe für das Design der „guten alten Zeiten“ – lange vor dem Aufkommen der Quarzuhren – ist bei vielen Uhrenliebhabern nach wie vor sehr stark ausgeprägt. Mit den Omega Seamaster 1948 Limited Editions stellte die Bieler Manufaktur auf der Baselworld 2018 zwei neue Modelle vor, die genau im Heritage-Trend liegen und durch ihre Optik ebenso beeindrucken wie durch ihre technischen Parameter. Wir haben für unsere Leser einen Blick auf die beiden neuen Sondermodelle geworfen.

Die limitierten Omega Seamaster Vintage Modelle: „echte“ Heritage-Uhren statt bloßer Retro-Optik

Zahlreichen Uhren auf dem Markt erinnern lediglich durch ihr modisches Retrodesign an frühere Zeiten, sind in Wahrheit aber reine zeitgenössische Neuschöpfungen ohne wirklichen Bezug zu historischen Vorläufermodellen. Im Unterschied dazu handelt es sich bei den beiden neuen Omega Seamaster Vintage Modellen um „echte“ Heritage-Modelle, denn bei ihrer Gestaltung standen historische Modelle desselben Herstellers Pate. Diese waren in den Jahren von 1940 bis 1945 in großen Stückzahlen für das britische Verteidigungsministerium produziert worden.

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Die britischen Militärs wussten die hohe Qualität von Omegas Uhren zu schätzen und orderten während des Zweiten Weltkrieges insgesamt mehr als 110.000 Stück davon. Ein großer Teil davon wurde der Royal Air Force zur Verfügung gestellt, den Rest erhielten Truppen und Dienststellen anderer Waffengattungen. Der gute Ruf dieser Uhren bei britischen Piloten und das starke Interesse des Verteidigungsministeriums daran basierten zum einen auf ihrer Wasserdichtigkeit und Robustheit, zum anderen auf ihrer hohen Zuverlässigkeit im Kampf.

Robustheit und Zuverlässigkeit – auch im Zivilleben gefragt

Nachdem Ende des zweiten Weltkrieges und mit dem im Zuge des Wiederaufbaus einsetzenden wirtschaftlichen Aufschwung in Europa nahmen auch die Kaufkraft potenzieller Uhrenkäufer und deren Qualitätsansprüche wieder zu. Angesichts der Entwicklungen auf dem Uhrensektor während des Krieges wuchs dabei auch das Interesse ziviler Nutzer an Uhren mit Eigenschaften, die sich im militärischen Einsatz bewährt hatten. Dazu zählten Wasserdichtigkeit, mechanische Robustheit und die Unempfindlichkeit gegenüber den störenden Einflüssen von Magnetfeldern. Vor diesem Hintergrund lancierte Omega im Jahr 1948 seine neue Modelllinie Seamaster.

Heute handelt es sich bei den Modellen dieser Linie überwiegend um Taucheruhren beziehungsweise um Uhren mit einer Wasserdichtigkeit bis zu mindestens 150 Metern, die in der Regel recht sportlich wirken.

Die Seamaster 1948 sah dagegen äußerlich kaum anders aus als andere klassische Herrenuhren jener Zeit und unterschied sich von diesen nur durch die innovative Verwendung von O-Ring-Dichtungen, die eine noch höhere Wasserdichtigkeit als bei den während der Kriegsjahre an das britische Militär gelieferten Modellen ermöglichten. Die neuen Modelle trafen am Markt auf sehr positive Resonanz und wurden in der Folge mehrfach weiterentwickelt. Heute reicht die Modellpalette der Seamaster-Linie von extrem belastbaren Taucheruhren für den professionellen Einsatz wie der Seamaster Ploprof 1200M bis zu den sportlich-eleganten Chonometern der Aqua Terra , die absolut Dresswatch-tauglich sind und dank ihrer erhöhten Wasserdichtigkeit auch bei sportlichen Outdoor-Aktivitäten oder beim Schwimmen keinen Schaden nehmen.

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Bildquelle: Baselworld

Seit der Baselworld 2018 umfasst die Kollektion nun außerdem noch die beiden limitierten Sonderauflagen, die von ihrem Design her unverkennbar an die ersten, von Omega 1948 lancierten Modelle der Linie anknüpfen.

Eine Idee – zwei Modellversionen

Von den beiden 2018 zum 70. „Geburtstag“ der Kollektion aufgelegten Sondermodellen stellt Omega nur 1948 Exemplare her. Die Zahl spielt auf das „Geburtsjahr“ der Kollektion an und gilt für die Version mit der kleinen Sekunde ebenso wie für die Ausführung mit zentralem Sekundenzeiger. Im Unterschied zum äußeren Design der „Seamaster 1948“, das jener Omega von 1948 stark ähnelt, kommt im Inneren modernste Technik zum Einsatz. Für den Antrieb sorgt – je nach Modellversion – eines der beiden Master Chronometer Kaliber 8804 und 8806, die sich vor Aufnahme der Serienfertigung in anspruchsvollen Tests bewähren mussten. Beide Uhren besitzen ein Gehäuse aus Edelstahl mit einer polierten Lünette, einer ebenfalls polierten Krone sowie einem im Stil der Entstehungszeit der Seamaster 1948 charakteristisch gewölbten Zifferblatt. Unterschiede gibt es dagegen bei der Gestaltung der Zifferblätter und der Zeiger, die aus diamantpoliertem 18-karätigem Weißgold gefertigt sind.

Bei der modernen Ausführung 1948 Small Seconds wurden der Stunden- und der Minutenzeiger im Blattstil gestaltet und – wie der Name des Modells bereits andeutet – mit einer kleinen Sekunde bei der Sechs kombiniert. Die Ausführung mit Zentralsekunde dagegen besitzt einen Stunden- und einen Minutenzeiger im Dauphine-Stil und einen Sekundenzeiger, der ebenso wie der Minutenzeiger, an die Wölbung des Zifferblattes angepasst ist. Der Stunden- und der Minutenzeiger sind zudem mit weißer Superluminova beschichtet und somit im Dunklen ebenfalls ablesbar.

Liebevoll gestaltete Details bei den Nachfolgern der Omega von 1948

Beide Sondermodelle unterscheiden sich nicht nur durch die Gestaltung des Zifferblattes, sondern auch durch die Farbe ihrer Armbänder. Die Seamaster 1948 mit kleiner Sekunde wird an einem Armband aus braunem Leder getragen, das der Hersteller mit einer polierten-gebürsteten Edelstahlschließe kombiniert hat. Im Unterschied dazu wird die Ausführung mit Zentralsekunde mit einem blaugrauen Lederband geliefert. Als Reminiszenz an die als Vorbild dienende Omega von 1948 ist auf den Schließen jeweils ein historisches Markenlogo zu sehen.

Die Gehäuseböden der Sonderedition sind mit Omegas patentiertem Naiad-Lock-System ausgestattet und tragen neben dem Namen der Kollektion, die individuelle Nummer des Exemplars und dem Schriftzug Naiad Lock noch zusätzliche Gravuren auf dem aus Saphirglas bestehenden Sichtfenster.

Neben dem Logo des 70. Jubiläums sind dort ein von Hand mit Laser graviertes Chris-Craft-Boot sowie ein Gloster-Meteor-Flugzeug zu sehen. Bei Letzterem handelt es sich um eines der ersten Düsenjets, die bei der Royal Air Force eingesetzt worden waren. Beide Limited Editions werden in einer besonderen Sammlerbox aus braunem Leder geliefert. Diese enthält daneben noch ein zusätzliches NATO-Armband im originalen Admiralty-Grau sowie ein Lederarmband und ein Bandwechselwerkzeug.

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