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Omega Ausstellung „Her Time“

« Damenuhren im Wandel der Zeit »

Eine beeindruckende Ausstellung zur Geschichte der Damenuhren von Omega war kürzlich in St. Petersburg zu sehen. Ein besonderes Highlight zu diesem Anlass war der Auftritt eines weltbekannten Hollywood-Stars mit einem ganz besonderen Verhältnis zu Vintage-Uhren. Wir haben für die Leserinnen und Leser unseres Magazins das Wichtigste über diese außergewöhnliche Uhrenausstellung in diesem Beitrag zusammengefasst.

Eine faszinierende Ausstellung in einer Stadt mit einem ganz eigenen Zauber

Mit St. Petersburg hatten sich Omegas Eventmanager für einen wirklich besonderen Ausstellungsort entschieden, denn diese Stadt hat schon viele Besucher tief beeindruckt. Vor allem in der Zeit der „Weißen Nächte“, in denen die Sonne kaum untergeht, ist hier eine ganz besondere Atmosphäre spürbar. Das liegt nicht zuletzt daran, dass sich hier noch viel von dem alten Glanz der ehemaligen Hauptstadt des russischen Zarenreiches erhalten hat – oder dank liebevoller Restaurierungen wieder zu sehen ist. Gegründet wurde die Stadt im Jahr 1703 durch Zar Peter den Großen. An ihn erinnert bis heute ein berühmtes Reiterstandbild, das zu den bekanntesten Wahrzeichen St. Petersburgs gehört.

Der eherne Reiter
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Den Standort für die Neugründung hatte er bewusst gewählt, denn die Lage an der Mündung der Newa in die Newa-Bucht war strategisch besonders vorteilhaft für eine Hafenstadt, die dem russischen Zarenreich nicht nur als Handelsplatz, sondern vor allem auch als militärischer Stützpunkt zur Sicherung seines Zuganges zur Ostsee dienen sollte. Darüber hinaus war die Stadt mehr als zwei Jahrhunderte lang Hauptstadt des Landes und Residenzstadt des russischen Zarenhofes. Als politische Hauptstadt fungiert inzwischen zwar wieder Moskau, doch gilt die Metropole an der Newa, die mittlerweile die viertgrößte Stadt Europas ist, weiterhin als kulturelles Zentrum Russlands. Hier befinden sich unter anderem das Russische Museum, das die russische Kunst von frühen orthodoxen Ikonen bis hin zu den Werken von Wassili Kandinsky und anderen russischen Künstlern der Moderne dokumentiert, sowie das für seine hochkarätigen Opern- und Ballettaufführungen bekannte Mariinski-Theater.

Mariinski-Theater in Sankt Petersburg
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Die Einheimischen nennen die Stadt übrigens meist nur kurz mit dem Spitznamen Piter, was sich von der ursprünglichen Namensform Sankt-Piterburch ableitet, die der niederländischen Sprache nachempfunden war und somit auch an die Zeit erinnert, in der der spätere Zar Peter der Große inkognito in den Niederlanden weilte, um sich dort persönlich im Bereich des Schiffsbaus ausbilden zu lassen.

St. Petersburg – nur mit Venedig vergleichbar

1918 in Petrograd umbenannt, trug die Stadt ab 1924 die Bezeichnung Leningrad, bis man ihr 1991 ihren ursprünglichen Namen wiedergab. Neben seiner historischen und kulturellen Bedeutung ist St. Petersburg nach wie vor eines der wichtigsten Wirtschaftszentren des Landes und zugleich Standort des wichtigsten russischen Ostseehafens. Was die Ausstellungsmacher gerade an diesem Ort so fasziniert hat, dass sie ihn als Station für die Omega-Ausstellung „Her Time“ wählten, wird spätestens dann nachvollziehbar, wenn man sich den schier unglaublichen Reichtum an prachtvollen historischen Bauten vergegenwärtigt, die es hier nach wie vor gibt. So finden sich allein in der historischen Innenstadt, die seit 1991 zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt, rund 2.300 Paläste, Schlösser und andere Prunkbauten.

Lakhta Center in Sankt Petersburg
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Einen ähnlichen Reichtum prachtvoller historischer Bauten besitzt weltweit allein noch Venedig, das mit seinem russischen Pendant zudem die Lage am Wasser und eine große Zahl von Kanälen gemeinsam hat. Dass das Bild der Zarenmetropole nicht nur durch die beeindruckende Historie, sondern nicht minder durch prominente Bauten unserer Zeit bestimmt wird, zeigt auf eindrucksvolle Weise das Lakhta Center, das mit einer Höhe von 462 Metern das höchste Gebäude innerhalb von Europa ist.

Der Marmorpalast vom Marsfeld – faszinierende Kulisse für Omegas Uhrenausstellung „Her Time“

So beeindruckend wie die gesamte historische Innenstadt ist auch das Gebäude, das als Ausstellungsort für die Ausstellung zur Geschichte der Damenuhren ausgewählt worden war. Der Marmorpalast wurde in den Jahren 1768 bis 1785 erbaut und dient heute als Museum. Den Auftrag zu seinem Bau hatte seinerzeit Zarin Katharina II. gegeben. Das von Antonio Rinaldi errichtete Palais war für Grigori Orlow, einen ihrer berühmtesten Liebhaber bestimmt, der allerdings noch vor der Fertigstellung verstarb. Seinen Namen verdankt das Gebäude der reichlichen Verwendung von Marmor, der sowohl – zusammen mit Granit – an der frühklassizistischen Fassade als auch in den Innenräumen großzügig und in verschiedenen Sorten zum Einsatz kam. Das Treppenhaus und der „Große Saal“ entsprechen heute noch der ursprünglichen Inneneinrichtung, während die meisten übrigen Räume in der Zeit von 1844 bis 1851 durch Karl Brjullow neu dekoriert wurden und heute neugotische Stilformen zeigen.

Marmorpalast in Sankt Petersburg
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In der Zeit der Sowjetunion befanden sich im Marmorpalais zuerst das Lenin-Museum und später ein Teil der Sammlungen des Russischen Museums. Gegenwärtig wird hier eine Dauerausstellung mit moderner Kunst gezeigt, die maßgeblich auf einer Schenkung des deutschen Schokoladenfabrikanten Peter Ludwig und seiner Frau aus dem Jahr 1995 basiert und sowohl russische und als auch westliche Nachkriegskunst umfasst. Im edlen Ambiente des Marmorpalastes präsentierte nun auch Omega seine Uhrenausstellung mit dem Titel „Her Time“, die einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der Damenuhren dieser Marke von den ersten Anfängen bis in die Gegenwart vermittelt.

„Her Time“: Umfassende Präsentation von Omegas Damenuhren im Wandel der Zeiten

Die im Rahmen der Omega Ausstellung „Her Time“ gezeigten Modelle dokumentieren, wie sich der Stil von Omegas Damenuhren im Laufe der Jahrzehnte gewandelt hat. Zu den ältesten Exponaten gehören die frühen Lépine-Modelle, die als Anhänger an einer Kette getragen wurden.

Lépine-Uhren sind heute selten geworden, finden sich aber nach wie vor in den Sortimenten einiger Luxusuhrenhersteller.

Sie sind nach Jean Antoine Lépine benannt, einem französischen Uhrmacher, der von 1720 bis 1814 lebte und eine spezielle Bauform für die Werke und Gehäuse von Taschenuhren entwickelt hatte. Er ordnete Sekundenanzeige, Aufzugswelle und Krone in einer Linie an, verzichtete auf den Pfeiler und die obere Werkplatte und nutzte Kloben und Brücken, um die Räder zu befestigen. Statt der üblichen Schnecke mit einer Kette kam ein Federhaus zum Einsatz. Durch diese Besonderheiten erreichte er im Vergleich zu den bis dahin üblichen Bauformen eine deutlich flachere Gehäusebauweise.

Lépine-Uhren wurden daher oft als Frackuhren von Herren getragen – und eben auch als elegante Uhren-Anhänger für Damen. Des Weiteren zeigte die Ausstellung eine Auswahl der legendären Ladymatic-Modelle, die heute Kultstatus haben und zu regelrechten Markenikonen im Damensegment geworden sind.

Omega De Ville Ladymatic in der Version 425-60-34-20-55-002 Omega De Ville Ladymatic in der Version 425-68-34-20-51-002

Zahlreiche kostbare Schmuckuhren mit Brillantbesatz und anderen edlen Details gehören ebenso zum Bestand der Schau wie die neuesten Produkte der aktuellen Modellpalette. Abgerundet wird das Ganze durch eine Zusammenstellung von klassischer Omega-Werbung und Vintage-Kunstwerken, die jeweils charakteristische Lifestyle- und Damenmodetrends aus unterschiedlichen Epochen illustrieren.

Nicole Kidman: prominente Uhrenliebhaberin als Ehrengast zur Eröffnung von „Her Time“

Zur Cocktailparty anlässlich der Eröffnung der St. Petersburger Uhrenausstellung „Her Time“ reiste mit Nicole Kidman ein prominenter Ehrengast mit einem ganz persönlichen Bezug zum Thema an. Denn Nicole Kidman ist nicht nur eine der bekanntesten und international erfolgreichsten Hollywood-Schauspielerinnen, sondern zugleich als Liebhaberin edler Uhren bekannt.

Die Oscar-Preisträgerin engagiert sich als Markenbotschafterin für die Marke und wurde schon des Öfteren mit einer Vintage-Uhr am Handgelenk auf dem roten Teppich gesehen. Nach Stationen in Paris und New York war St. Petersburg für Nicole Kidman bereits die dritte Weltstadt, in der sie der Omega-Ausstellung „Her Time“ einen Hauch von Hollywood-Glamour verlieh.