Nomos Tetra Pflaume

« Besonderes Zifferblatt für außergewöhnliche Eleganz »

Quadratisch, flach und seit ihrer Erscheinung eine Klasse für sich: Wer auf markante Formen und einen hohen Wiedererkennungswert steht, ist bei der Nomos Tetra an der richtigen Adresse. Pünktlich zur Herbstsaison 2019 präsentiert die Glashütter Marke ihren Klassiker in einer violetten Farbvariante, die der lang ersehnten Erntezeit alle Ehre macht. Aber nicht nur optisch distanziert sich die Pflaume gekonnt vom Massengeschmack.

Exoten können elegant sein

In einer Uhrenwelt, die von runden Formen und klassischen Farben dominiert wird, zählen die mutigen Ausreißer zu den wichtigsten Mitgliedern. Denn gerade Spannung, Abwechslung und Individualität sind es, die die traditionelle Horologie in Zeiten fortschreitender Digitalisierung am Leben halten. Mit der Nomos Tetra Pflaume setzt der junge Hersteller originelle Akzente, ohne dabei die Gesetze der zeitlosen Eleganz zu verletzen. Auch wenn die Pflaume als Obst wenig exotisch ist. Ihre Farbe sticht im Spektrum konventioneller Zifferblatt-Tönung heraus. Damit bildet der Zeitanzeiger einen fließenden Übergang zwischen vertrauter Ästhetik und exotischer Ausstrahlung.

Am deutlichsten tritt dieser Charakter durch die violette Zifferblattfarbe ans Licht. Inspiriert von der Atmosphäre herbstlicher Pflaumen, will der Farbton weder grell noch langweilig sein. Irgendwie interessant eben. Aufgrund der kühlen, minimalistischen Gestaltung des Zifferblatts kann er seine Wirkung zudem optimal entfalten: Keine durchgedrehten Experimente oder aufwendigen Komplikationen, sondern eine symmetrische Anordnung moderner Ziffern und Indizes zeichnet das Bild der Nomos Tetra Pflaume.

Innovativer Antrieb mit Swing-System

Genau wie die schmalen Stunden- und Minutenzeiger, sind alle Beschriftungen des sächsischen Meisterstücks in strahlendem Silber gehalten. Das wirkt nicht nur harmonisch, sondern begründet auch die gute Ablesbarkeit des Zifferblatts. Ergänzt wird die Anordnung durch eine kleine Sekunde bei sechs Uhr sowie eine patentierte Gangreserve in der oberen Hälfte. Ihre Besonderheit: Statt die verbleibende Ausdauer über eine gewöhnliche Anzeige zu präsentieren, zeigt sie die Notwendigkeit des Aufziehens durch die Zunahme eines roten Balkens an.

NOMOS Glashuette Tetra Pflaume in der Version 499 mit Stahlboden

Richtig gelesen, die Pflaume verfügt über einen klassischen Handaufzug. Was eingefleischten Anhängern des Automatikwerks ein Dorn im Auge sein dürfte, macht die erstaunlich geringe Kaliberhöhe von 2,8 Millimetern und damit auch die Gehäusehöhe von 6,4 Millimetern erst möglich. Kein Wunder also, dass der Zeitanzeiger wie von selbst unter jeden Ärmel schlüpft. Aber auch die technischen Daten der handgefertigten Mechanik sind solide: 43 Stunden Gangreserve treffen auf das eigens entwickelte Swing-System, eine langjährig in Kooperation mit der Technischen Universität Dresden entwickelte Reguliereinheit.

Als eine der wenigen Manufakturen fertigt Nomos das komplizierte Assortiment selbst, was dem Hersteller eine fast vollständige Unabhängigkeit gegenüber Lieferanten einräumt und für einen hohen Anteil traditioneller Handarbeit in der Produktion sorgt.

Souverän in der Mittelklasse: Überzeugende Qualitätsstandards

Die Verlässlichkeit ihres Antriebs vereint die Nomos Tetra Pflaume mit exzellenter Haptik des Gehäuses. Nicht nur die makellose Verarbeitung der Ecken, Bandanstöße und Kronen, sondern auch die Materialqualität des Edelstahls wird der Preisklasse von rund 2.000 Euro mehr als gerecht.

Gleichzeitig richtet sich die Edition gegen den Trend der stetigen Vergrößerung von Zeitanzeigern und wartet mit einer moderaten Seitenlänge von 29,5 Millimetern auf – perfekt für schlanke bis mittelbreite Handgelenke. Letztere werden sich auch am weichen Velourslederband erfreuen, dessen grauer Farbton in derselben Gediegenheit wie das Violett des Zifferblatts erscheint. Eine gelungene Abstimmung.

Wem die Zifferblattfarbe der Pflaume allerdings so gar nicht zusagt, der sollte einen Blick auf die übrige Tetra Kollektion von Nomos Glashütte werfen.

Sie unterteilt sich in zwei Gruppen: Während die neomatik Modelle über das Automatikwerk DUW 3001 verfügen und eine vergrößerte Seitenlänge von 33 Millimetern aufweisen, stehen die manuellen Versionen in den kleineren Maßen von 27,5 beziehungsweise 29,5 Millimetern bereit. Auch stilistisch unterscheiden sich die Automatik- und Handaufzugsuhren: Während erstere ausschließlich in klassischen Farben wie nachtblau oder silber verfügbar sind, punkten die kompakten Varianten mit bunter Vielfalt.

Kreativ und individuell: Die Pflaume ist nicht allein

Wie wäre es zum Beispiel mit der Grenadine, inspiriert vom Rot reifer Granatäpfel? Oder der azurblauen Edition mit grünen Zeigern, eine Hommage an den lässigen Lebensstil der Côte d’Azur? Ihren eigensinnigen Charakter behält die Tetra in jedem Falle bei.

Ihr nächstes Mitglied innerhalb der Nomos Familie bildet übrigens die populäre Tangente Kollektion, einer der Bestseller aus Glashütte. Betrachtet man das Zifferblatt der Reihe, ist die Ähnlichkeit zwischen beiden Modellen offensichtlich. Einen Unterschied gibt es jedoch: Weil in den quadratischen Uhren auf die kleinen Serifen der Ziffern verzichtet wurde, wirkt sie noch moderner als ihr rundes Schwestermodell.

Der Vergleich zeigt, dass ein Blick über den Tellerrand bei der 1990 gegründeten Marke lohnend ist. Denn obwohl die Manufaktur sicherlich nicht zu den großen Playern der Branche zählt, ist die reine Anzahl ihrer Kollektionen beachtlich: Ganze 13 Reihen umfasst die Produktpalette des kleinen aber feinen, sehr exklusiven und vor allem unabhängigen Herstellers aktuell.

Dazu zählen neben den Klassikern Tangente, Metro und Ludwig auch ausgefallene Serien wie etwa die Lambda mit riesiger Gangreserveanzeige und exklusiven Weiß- wie Roségold-Gehäusen. Am anderen Ende des Preisbereichs laden die Modelle der Campus Serie für rund 1.100 Euro zum Einstieg in die sächsischen Qualitätsstandards ein. Wem moderne Designs und Zeitlosigkeit am Handgelenk wichtig sind, der sollte das Glashütter Spektrum beim nächsten Uhrenkauf unbedingt in Betracht ziehen. Ein Spektrum, in dem die Nomos Tetra Pflaume ihren verdienten Platz gefunden hat.

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