Nomos Ahoi

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Uhren von Nomos Glashütte verbanden Kenner bislang vor allem mit eigenständigem, sachlich-modernem Design und einem hohen handwerklichen Anspruch, aber weniger mit Themen wie Tauchen und Wassersport. Mit der Kollektion Nomos Ahoi stehen den zahlreichen Anhängern der Marke nun jedoch auch Uhren zur Verfügung, die beim Schwimmen, Surfen, Segeln und Tauchen problemlos am Handgelenk bleiben können und dabei in jeder Lebenslage gut aussehen. Wir werfen einen Blick auf die Modelle dieser Kollektion und ihre Besonderheiten.

Keine Taucheruhren im klassischen Sinne – aber robust und vielseitig

„Ahoi“ ist nicht nur ein maritimer Gruß, sondern zugleich der Name einer bemerkenswerten, noch relativ jungen Uhrenkollektion von Nomos Glashütte. Auf der einen Seite handelt es sich bei den Ahoi-Modellen um Uhren, die es in puncto Wasserdichtigkeit mit den meisten Taucheruhren aufnehmen können. Bis zu einem Wasserdruck von 20 Bar oder 200 Metern brauchen sich ihre Besitzer keine Sorgen um das Innenleben und die Funktionsfähigkeit ihrer Uhr zu machen. Auf der anderen Seite unterscheidet sich die Modelllinie Nomos Glashütte Ahoi jedoch durch ihr Aussehen und ihren Funktionsumfang durchaus deutlich von klassischen Taucheruhren.

NOMOS Glashuette Ahoi Atlantik blau NOMOS Glashuette Ahoi weiss

Als solche sind sie offensichtlich auch nicht konzipiert worden, denn sie verfügen weder über die charakteristische Drehlünette noch über breite Leuchtzeiger und -indizes, ein Heliumventil oder andere Merkmale, die sonst auf den ersten Blick die Taucheruhr erkennen lassen. Wie also lassen sich diese Uhren einordnen – oder muss für sie womöglich erst eine eigene Kategorie geschaffen werden?

Auf die Feinheiten kommt es an

Um einer Antwort auf diese Frage näherzukommen, empfiehlt sich ein Blick auf die Details. Die Zifferblätter der Nomos Glashütte Ahoi erinnern an jene der Klassiker-Linie Nomos Tangomat. Die Ahoi ist jedoch nicht nur wesentlich jünger, sondern weist auch einige deutlich sichtbare Unterschiede auf. Sie präsentiert sich fröhlich, jung, modern und sportlich, bleibt dabei jedoch stets schlicht und unaufdringlich. Neben den beiden zentralen Zeigern für Stunden und Minuten gibt es eine kleine Sekunde bei der Sechs sowie bei einigen Modellen noch ein kleines Fenster für das Tagesdatum direkt darunter. Das Zifferblatt ist wahlweise in Weiß, beinahe schwarzem Atlantikblau sowie neuerdings auch in Signalrot und Signalblau erhältlich. Der kleine Sekundenzeiger sorgt mit seiner neon-orangenen Farbe für einen dezenten Farbakzent.

NOMOS Glashuette Ahoi neomatik signalblau NOMOS Glashuette Ahoi neomatik signalrot

Die Nomos Ahoi besitzt eine schräg angefaste Lünette und ein elegant gewölbtes Saphirglas. Ein Saphirglasboden gewährt einen Einblick in das Innere und dürfte vor allem Liebhaber mechanischer Uhren ansprechen. Der Boden ist mit sechs Schrauben am Gehäuse befestigt und garantiert gemeinsam mit der ebenfalls verschraubten und mit einem seitlichen Schutz versehenen Krone die beachtliche Wasserdichtigkeit auf Taucheruhrenniveau. Getragen werden die Taucheruhren – je nach Version – wahlweise an einem wasserfesten hellgrauen oder blauschwarzen Textilband mit Flügelschließe. Letztere wurde eigens für die Bänder der Ahoi entworfen.

Zwei Gehäusegrößen und zwei verschiedene Automatikwerke verfügbar

Ahoi Taucheruhren sind in zwei verschiedenen Gehäusegrößen erhältlich. Die größeren Versionen haben einen Gehäusedurchmesser von 40,3 Millimetern und dürften damit vor allem männliche Träger ansprechen. Die kleineren Modelle messen lediglich 36,3 Millimeter und können somit sehr gut von Damen, aber auch von Herren mit einem vergleichsweise schlanken Handgelenk getragen werden. Je nach Gehäusegröße werden unterschiedliche Werke verbaut. Bei den kleineren Modellen handelt sich um das neue hauseigene Manufakturkaliber DUW 3001 mit temperaturgebläuter Unruhspirale und automatischem Aufzug, das in sechs Lagen reguliert ist.

NOMOS Glashuette Ahoi Durchmesser 40,00 mm

Trotz Aufzugsautomatik weist dieses Werk mit einem Durchmesser von 12 ¾ Linien beziehungsweise 28,8 Millimetern und einer Höhe von 3,2 Millimetern bemerkenswert geringe Abmessungen auf, die eine entsprechend flache Bauweise der gesamten Uhr erlauben. Die Gangreserve beträgt rund 42 Stunden. In den 40,3-Millimeter-Gehäusen arbeitet dagegen das Kaliber Epsilon, ebenfalls eine Eigenentwicklung von Nomos Glashütte. Dieses ist mit 13 ¾ Linien oder 31 Millimetern Durchmesser und 4,3 Millimetern Höhe ebenfalls noch vergleichsweise moderat dimensioniert und verfügt über eine Gangreserve von rund 43 Stunden.

Taucheruhren mit etwas Understatement, diskrete Eleganz und modernes Design

All diese Details zusammenbetrachtet, ergeben das Bild einer Uhr, die nicht nur Sportuhr und nicht nur Dresswatch ist, aber das Beste aus beiden Welten miteinander vereint. Ihr schlichtes, aber frisches Design lässt sie elegant und modern wirken, bleibt dabei aber selbst in der Signalfarben-Version noch unaufdringlich. Dass die verschiedenen Versionen der Nomos Glashütte Ahoi durchweg sehr flach und zudem mit einer angefasten Lünette und einem sanft gewölbten Uhrglas versehen sind, sieht nicht nur gut aus, sondern lässt auch Hemden- und Jackettärmel problemlos darüber hinweggleiten, während großvolumigere Sport- oder Taucheruhren mit dem gezahntem Rand ihrer Drehlünette in dieser Hinsicht häufig etwas hinderlich ist.

NOMOS Glashuette Ahoi neomatik Atlantik blau NOMOS Glashuette Ahoi neomatik silber

Dass die Nomos Ahoi es mit Taucheruhren in puncto Wasserdichtigkeit jederzeit aufnehmen könnte, unterstreicht ihr Understatement-Potenzial. Sie ist die perfekte Uhr für Businessfrauen und -männer, die Wert auf Qualität und Eleganz legen, aber gleichzeitig einen sportlich-aktiven Lebensstil pflegen. Ihnen gibt sie das beruhigende Gefühl, nicht nur eine moderne, ansprechende und technisch anspruchsvolle Manufaktur-Armbanduhr aus Glashütte zu tragen, sondern zugleich einen Zeitanzeiger, der eine Dusche, einen Saunagang oder ein paar Schwimmrunden im Hotelpool problemlos mitmacht. Auch beim Surfen und anderen maritimen Vergnügungen müssen Sie sich nicht von Ihrer Uhr trennen.

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