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Die MunichTime 2016 – so war Münchens Uhrenmesse

Vom 28. bis zum 30. Oktober 2016 war es wieder soweit: Für drei Tage wurde München einmal mehr zum Ziel zahlreicher Uhrenliebhaber und Fachexperten. Auf der MunichTime, Deutschlands führender Fachmesse für feine Uhren, nutzten insgesamt mehr als 12.000 Besucher die Gelegenheit, sich auf mehr als 1.420 Quadratmetern Ausstellungsfläche aus erster Hand über neueste Entwicklungen auf dem Uhrenmarkt zu informieren und die neuesten Modelle zahlreicher Hersteller einmal ganz aus der Nähe zu betrachten.

Stilvolles Ambiente und zahlreiche renommierte Aussteller im Bayerischen Hof

Der Ort der Veranstaltung war den edlen Exponaten angemessen: Wie schon in den vorangegangenen Jahren, fand die Messe auch diesmal wieder im Hotel Bayerischer Hof statt, dass zu den ersten Adressen der Bayerischen Landeshauptstadt zählt und der MunichTime einen repräsentativen Rahmen bietet. Zu den diesjährigen Ausstellern zählten so klangvolle Namen wie Bell & Ross, Girard-Perregaux, Nomos Glashütte, Mühle Glashütte, Oris, U-Boat und andere mehr. Insgesamt waren über 60 erlesene Uhrenmarken auf der Messe präsent. Besonders freuen dürfte es die Veranstalter ebenso wie die Besucher, dass die MunichTime offenbar aufseiten der Hersteller immer größere Akzeptanz gewinnt.

In den Anfangsjahren der 2008 zum ersten Mal veranstalteten Uhrenmesse hatten viele renommierte Hersteller sich noch darauf beschränkt, Modelle zu zeigen, die zum überwiegenden Teil bereits einige Monate zuvor auf dem Genfer Uhrensalon SIHH oder auf der Baselworld zu sehen gewesen waren. Inzwischen gehen jedoch immer mehr Hersteller dazu über, auch die MunichTime für die erstmalige öffentliche Präsentation innovativer technischer Lösungen und neuer Uhrenmodelle zu nutzen.

Attraktives Rahmenprogramm und vielfältige Informationsmöglichkeiten

Ein weiterer Grund für das rege Publikumsinteresse an dieser Uhrenmesse dürfte darin liegen, dass die Veranstalter und Aussteller jedes Jahr vielfältige Gelegenheiten bieten, sich im Rahmen von Veranstaltungen am Rande der Messe oder von Fachseminaren neues Uhrenwissen anzueignen und bereits vorhandene Kenntnisse zu vertiefen. Auch an den Ständen der einzelnen Uhrenmarken stehen jeweils Experten bereit, die Interessierten auf Wunsch auch komplizierte technische Lösungen in verständlicher Weise erläutern.

Zudem lassen sich Uhrmacher bei ihrer faszinierenden Arbeit gern von den Besuchern über die Schulter sehen. Neben Uhrenherstellern präsentierten sich auf der MunichTime 2016 unter anderem auch die Bayerische Meisterschule für das Uhrmacherhandwerk, der Uhrenbeweger-Produzent Chronovision, die Deutsche Gesellschaft für Chronometrie, der Armbandhersteller Hirsch sowie die Watch Academy, die Uhrmacherseminare anbietet.

oris-divers-sixty-five-01-733-7707-4065-07-5-20-26fcUhrenwahl mit edlem Hauptgewinn

Einen besonderen Höhepunkt der MunichTime 2016 bildete die Taucheruhrenwahl, an der sich insgesamt etwa 2.300 Liebhaber mechanischer Uhren beteiligt hatten.

Dabei gab es in diesem Jahr als Hauptgewinn die Möglichkeit, den exklusiven VIP-Eröffnungsabend der Uhrenmesse live mitzuerleben; zudem erhielt der Gewinner als weiteren Teil seines Hauptgewinns eine Oris Divers Sixty-Five überreicht.

Die Teilnehmer der Uhrenwahl hatten in insgesamt fünf verschiedenen Kategorien die besten Taucheruhren des Jahres gewählt.

Neue Automatik-Serie von Nomos – martitimer Chronograph von Mühle

Neben zahlreichen Schweizer Herstellern war auch die deutsche Uhrmacherstadt Glashütte mit prominenten Ausstellern vertreten. So präsentierte Nomos Glashütte dem Messepublikum seine neue Serie „neomatik“. Diese Uhren zeichnen sich durch eine besonders schlanke und zeitlose Form und eine geringe Bauhöhe aus. Letztere verdanken sie dem nur 3,2 Millimeter hohen Automatikwerk DUW 3001.

Dieses ist bereits das zehnte hauseigene Kaliber von Nomos. Mühle Glashütte zeigte auf der Münchener Uhrenmesse unterdessen den neuen Promare Chronographen sowie die Modelle Robert Mühle Zeigerdatum und die 29er Zeigerdatum.

u-boat-u-42-gmt-50-limited-edition-titan-automatikMaritimer Blickfang aus Italien und moderne Neuinterpretationen von Fliegeruhren

Liebhaber maritimer, mechanischer Uhren konnten in München auch bei U-Boat fündig werden. Die noch relativ junge italienische Kultmarke stellte auf der Messe neben der U-42 GMT Titan Automatik auch ihre Modelle Chimera Skeleton Tungsten und Classico 45 Tungsten vor.

Alle drei Stahlmodelle zeichnen sich durch das robuste und markante Design aus, das die Fans dieser Marke besonders schätzen.

Ebenfalls recht robust wirken die Modelle von Bell & Ross, die sich als moderne Neuinterpretationen des Themas Fliegeruhr verstehen und erkennen lassen, dass die Marke neben der Kompetenz von Designern auch von Anfang an auf das Knowhow von Experten für die Herstellung von Bordinstrumenten für die Luftfahrt gesetzt hat. Die Resultate dieser Kooperation ergeben zusammen mit höchster Schweizer Uhrmacherkunst Produkte wie die Modelle BR01 Instrument de Marine, Vintage BR 126 Aeronavale oder BR-X1 Hyperstellar, die Sammler und Uhrenliebhaber in München aus nächster Nähe bewundern konnten.

La Esmeralda Tourbillon 2016: eines der Messehighlights des Jahres

Zu den besonders spektakulären Highlights der Münchener Uhrenmesse dürfte zweifellos die La Esmeralda Tourbillon 2016 aus dem Hause Girard-Perregaux gezählt haben. Die Automatikuhr mit einer Gangreserve von 60 Stunden ist mit einem Tourbillon und einer darauf positionierten kleinen Sekunde ausgestattet. In der 18-Karat-Roségold-Version, die für 195.000 Euro erhältlich ist, zählt sie allerdings nicht nur technisch, sondern auch preislich zur Spitzengruppe. Der Besitzer darf sich dafür aber über eine wirklich außergewöhnliche Uhr und ein absolutes Meisterstück der Haute Horlogerie freuen.

Darüber hinaus zeigte die renommierte Schweizer Manufaktur mit einer 225-jährigen Tradition in München auch die schlichtere Laureato 2016, eine auf 225 Exemplare limitiert Auflage einer Dreizeiger-Edelstahluhr mit Automatikaufzug und Datumsanzeige, sowie die 1966 Vollkalender, die ihren Träger nicht nur über Uhrzeit, Datum und Wochentag, sondern auch über den laufenden Monat und die aktuelle Mondphase informiert.

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