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Neue Farben: Frischzellenkur für die Longines HydroConquest

Die Taucheruhrenlinie HydroConquest ist zwar erst seit rund elf Jahren auf dem Markt, gehört inzwischen aber längst zu den bekanntesten Kollektionen von Longines. Anlässlich der Baselworld 2018 präsentierte der traditionsreiche Uhrenhersteller aus Saint-Imier die beliebte Taucheruhr in neuem Gewand. Wir haben uns die Gestaltung der neuen Modelle für die Leser unseres Magazins im Detail angesehen.

Klassisches Taucheruhrendesign und wachsende Modellvielfalt

Die Kollektion HydroConquest gilt unter Uhrenliebhabern schon länger als eine Art Geheimtipp, und dafür gibt es mehrere Gründe. Von Anfang an überzeugte sie durch ein bemerkenswertes Preis-Leistungs-Verhältnis. Eine Luxusuhr von dieser Qualität und mit vergleichbaren Leistungsparametern kostet bei etlichen anderen Herstellern im Luxussegment deutlich mehr, doch die Käufer eines Longines-Modells müssen dabei keinerlei Kompromisse in puncto Material- und Verarbeitungsqualität oder Zuverlässigkeit eingehen. Ein dritter Grund für die große Beliebtheit der HydroConquest ist neben der hohen Qualität und dem attraktiven Preis die klassische und doch zugleich sehr eigenständige Gestaltung der Taucheruhr.

Obgleich die Uhr erst 2007 als Teil der Kollektion Longines Sport lanciert wurde, die damit mit der Admiral, der Conquest und der Grande Vitesse vier verschiedene Modelllinien umfasste, wirkt das Design der Taucheruhren deutlich „älter“. Das war in diesem Fall alles andere als ein Nachteil, denn einerseits knüpften die Designer von Longines damit offensichtlich ganz bewusst an die Taucheruhren der 1950er und 1960er Jahre – jener großen Ära des Vorstoßes in immer größere Meerestiefen – an. Andererseits gelang es ihnen, mit ihren Entwürfen in einem stark von Ähnlichkeiten und Nachahmer-Modellen geprägten Marktsegment eine auf den ersten Blick erkennbare gestalterische Eigenständigkeit zu wahren und den Uhren damit einen hohen Wiedererkennungswert zu verleihen.

Darüber hinaus kamen bei der HydroConquest in den vergangenen Jahren auch all jene auf ihre Kosten, die sich Alternativen zu dem ursprünglichen Designs mit Schwarz oder Blau als Zifferblatt- und Lünettenfarbe wünschten. So gibt es inzwischen neben der Longines HydroConquest in Schwarz beziehungsweise Blau auch ein Modell in Rot – zumindest, was die Lünette betrifft – aber auch einige Versionen mit weißem Zifferblatt und Lünetten in Schwarz, Blau oder Rot.

Die Gestaltung der neuen 2018er HydroConquest: frischer, größer, übersichtlicher

Die neuen, auf der Baselworld 2018 erstmalig einem größeren Publikum präsentierten Modelle der HydroConquest unterscheiden sich schon auf den ersten Blick von ihren Vorgängern, weisen aber gleichwohl einige charakteristische Merkmale auf, die die Zugehörigkeit beider Modellgenerationen zur selben Kollektion unterstreichen. Letzteres gilt vor allem für die Typographie der Ziffern auf dem Zifferblatt, für die Gestaltung der Zeiger – insbesondere des „Snowflake-Zeigers“ für die Stunden – und für die Form von Krone und Kronenschutz. Der größte Unterschied zu den Vorgängermodellen ist, dass die neuen Modelle frischer, größer und übersichtlicher wirken. Dieser Eindruck ist nicht nur der Tatsache zu verdanken, dass die Drei-Zeiger-Version der neuen Longines HydroConquest nicht nur in einer 41-Millimeter-Ausführung, sondern auch mit einem Gehäusedurchmesser von 43 Millimetern lieferbar ist.

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Mindestens ebenso sehr trägt die behutsam modifizierte Gestaltung von Zifferblatt und Lünette zu diesem optischen Eindruck bei. Die Lünette wurde optisch „entschlackt“ und wirkt nun moderner und nüchterner. Die reduzierte Minuterie lässt das Zifferblatt weitläufiger und größer erscheinen als zuvor. In typischer Manier der Serie wechseln sich zwar weiterhin kleine Minutenstriche und kräftige Leuchtpunkte bei den Stundenindizes ab, doch wurde bei der Auffrischung der Modellreihe auf den sich innen daran anschließenden „Strahlenkranz“ verzichtet. Wo sich früher ein „Sonnenstrahl“ an den anderen zu reihen schien und dieser Eindruck noch durch die Gestaltung der Lünette verstärkt wurde, herrscht nun mehr Klarheit und Sachlichkeit.

Unverändert robust und leistungsstark – im Wasser wie an Land

Ungeachtet der modifizierten Optik bleibt die Longines HydroConquest auch künftig, was sie bereits in der ersten Modellgeneration war: eine robuste, zuverlässige und zugleich elegante Taucheruhr, mit der Träger auch an Land stets eine gute Figur machen. Die neuen Modelle verfügen ebenso über 300 Metern Wasserdichtigkeit und übertreffen damit die Mindestnorm für Taucheruhren deutlich. Sie eignen sich für professionelle Taucher und ambitionierte Tauchsportler ebenso wie für Segler, Surfer und Freunde anderer Wassersportarten.

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Gehäuse und Armband sind in bewährter Weise aus Edelstahl gefertigt. Alternativ stehen Kautschukbänder zur Verfügung, die farblich auf die Zifferblätter und Lünetten abgestimmt sind. Dabei können potenzielle Käufer zwischen den bereits von den früheren Modellen bekannten Farbtönen Schwarz und Blau sowie einem neu in die Modellpalette aufgenommenen Grau wählen. Die großzügige Beschichtung von Stundenindizes und Zeigern mit Leuchtmasse gewährleistet, dass die Uhrzeit im Dunklen ebenso gut abgelesen werden kann wie bei Tages- oder Innenraumlicht, und mit einseitig drehbarer Lünette, verschraubtem Boden, verschraubter Krone und Tauchverlängerung in der Sicherheitsfaltschließe weist die neue HydroConquest weitere charakteristische Merkmale einer Taucheruhr auf.

Erste HydroConquest mit Keramiklünette

Ob sich der Käufer für die Longines HydroConquest in Blau oder in Grau entscheidet, beziehungsweise das klassisch schwarze Modell wählt bleibt ihm überlassen. In jedem Fall erhält er eine moderne, sportliche Uhr, die über die neue Gestaltung hinaus noch mit einer Materialinnovation aufwarten kann. Einem aktuellen Markttrend folgend, fertigt Longines die Lünetten der Taucheruhrenlinie nun mit einer extrem widerstandsfähigen und kratzfesten Einlage aus Keramik im Farbton des Zifferblatts. Die mechanischen Uhrwerke vom Kaliber L888.2 (ETA A31.L01) sind mit einem automatischen Aufzug ausgestattet und verfügen über eine Gangreserve von 64 Stunden. Bei der Drei findet sich – wie gewohnt – das Fensterchen für die Anzeige des Tagesdatums. Das kratzfeste Saphirglas wurde der besseren Ablesbarkeit halber mit einer mehrfachen Antireflexbeschichtung versehen.

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Insgesamt ist die vom Hersteller verordnete „Frischzellenkur“ der Uhr gut bekommen, denn die neuen Modelle halten die Balance zwischen der Beibehaltung von Bewährtem und einer Gestaltung, die dem Modell vor allem bei jüngeren Käuferzielgruppen ein noch stärkeres Interesse bescheren dürfte als bisher. Longines-Fans erwarten nun mit Spannung die nächsten Ergänzungen der erneuerten Kollektion, beispielsweise durch Chronographenmodelle oder Damenuhren.