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Longines Conquest Quarz

« Maximale Präzision mit der VHP Kollektion »

Seit ihrer Eroberung des Massenmarkts zu Beginn der 1970er-Jahre stehen Quarzuhren für hohe Präzisionswerte bei günstigen Preisen. In den letzten Jahren jedoch hat die Weiterentwicklung der elektronischen Zeitanzeiger zur Entstehung eines neuen Premiumsegments geführt, das auf Hightech statt Billigware setzt. Zu den großen Vorreitern dieser Klasse zählt Longines, dessen Conquest Quarz VHP Modelle gerade einmal fünf Sekunden Gangabweichung pro Jahr erlauben.

Very High Precision – hier ist der Name Programm

Die Ursprünge der modernen VHP Quarz reichen bis ins Jahr 1984 zurück: Zu einer Zeit, als mechanische Uhren schon praktisch für tot erklärt waren und viele Schweizer Hersteller am Rande der Insolvenz standen, entwickelte Longines zusammen mit dem heutigen Swatch-Forschungslabor Asulab die nächste Generation des Quarzwerks.

Noch präziser, noch verlässlicher als die bisherigen Modelle aus Asien und Europa sollten die neuen Kaliber sein. Und in der Tat, die Resultate konnten sich sehen lassen: Lediglich zehn Sekunden Gangabweichung pro Jahr, kombiniert mit einem ewigen Kalender und einer Batterielaufzeit von zehn Jahren markierten einen beträchtlichen Fortschritt.

Das Geheimnis hinter der revolutionären Genauigkeit lag in der Einführung temperaturkompensierter Oszillatoren, kurz TCXO.

Diese kompakten Bauteile verringern den Einfluss schwankender Temperaturen auf das Quarzwerk, wodurch es gleichmäßiger und berechenbarer läuft als in herkömmlichen Modellen. Bis heute stellt diese Idee das Fundament präziser Quarzwerke dar. Den Erfolg der ersten Longines Quarz Editionen konnte sie aber nicht beflügeln: Als Nischenprodukt abgestempelt, wurden die VHP Reihen in den 1990ern eingestellt.

Conquest Quarz: Die Vielfalt beeindruckt

Heute ist die zukunftsweisende Technik in neuer Stärke zurück und präsentiert sich als Teil der umfangreichen Longines Conquest Kollektion. Hier hat die Manufaktur noch einmal nachgebessert: Nicht mehr zehn, sondern lediglich fünf Sekunden weichen die Editionen jährlich von der korrekten Zeit ab. Respekt. Auch an Auswahl mangelt es der modernen VHP nicht: So addiert sich die Anzahl der Damen- und Herrenuhren inklusive der GMT-Modelle auf rund 40 Stück.

Longines Conquest Classic Quartz 41mm in der Version L3-759-4-76-5

Innerhalb dieser Schar erfreut sich die Longines Conquest Quarz 41mm einer besonderen Beliebtheit. Sie unterteilt sich in zwei Familien: Die Standardmodelle einerseits, die GMT-Editionen andererseits. Der Einstieg in die 41 Millimeter große Quarz-Welt beginnt laut Hersteller bei 870 Euro, die dem Käufer neben einer sportlichen Designsprache auch eine Datumsanzeige auf drei Uhr einbringen. Das Spektrum der Zifferblätter ist vielfältig, es reicht von klassischen Varianten wie schimmerndem Schwarz bis hin zur markanten Carbon-Optik.

Longines Conquest Quartz Chronograph 41mm in der Version L3-700-4-79-6

Lünetten in Kontrastfarbe kosten allerdings extra, ebenso wie die optionale PVD-Beschichtung des Gehäuses. Wer sich für die zweite Zeitzone entscheidet, findet sie ab 1.140 Euro in Form eines zusätzlichen, rot markierten Stundenzeigers wieder. Bei allen Conquest Quarz Modellen sticht die problemlose Ablesbarkeit ebenso positiv ins Auge wie der angenehme Tragekomfort.

Vom 44-Millimeter-Boliden bis zur zärtlichen Damenuhr

Kräftige Handgelenke kommen mit den Chronographen der VHP Quarz auf ihre Kosten. In Dimensionen von 43 bis 44 Millimetern angesiedelt, teilen sie sich ihren modernen Stil und ihre breite Auswahl mit den kleineren Varianten. So richten sich die Edelstahlgehäuse mit weißem Zifferblatt eher an klassische Geschmäcker, während die dunklen PVD-Quarzuhren einen dominanten Touch besitzen und an das Cockpit eines reinrassigen Rennwagens erinnern.

Longines Conquest VHP in der Version L3-727-2-76-6 aus Edelstahl mit PVD-Beschichtung

Ein praktisches Detail bildet die farbliche Differenzierung der Totalisatoren, sodass die Zeitmessungen ebenso leicht abzulesen sind wie der Rest des Meisterstücks. Am ganz anderen Ende der Größenordnung geht die Longines Conquest Damenuhr Quarz auf Kundensuche. Gerichtet an die moderne Lady mit einer gewissen Vorliebe für sportliche Details, verfügen die 36 Millimeter großen Schmuckstücke über einen optionalen Diamantbesatz im Zifferblatt. Wer es noch anspruchsvoller mag, kann die funkelnden Edelsteine auf die Lünette der Longines Quarz VHP erweitern.

Longines Conquest Mondphase Quartz 34mm in der Version L3-381-4-97-6

Noch erfolgreicher allerdings heben sich die Editionen mit schwarzem Perlmutt-Zifferblatt von der Masse ab – die perfekte Umsetzung einer leicht mysteriösen Note. Wie bei der maskulinen Longines Conquest Quarz 41mm, erstreckt sich die Vielzahl der Armbänder von Edelstahl bis hin zu einer Reihe robuster Kautschukvarianten.

Die Mitbewerber schlafen nicht

Insgesamt zählt die Longines Conquest Quarz damit zu den empfehlenswertesten Adressen für Fans der elektronischen Zeitanzeige: Nicht nur die langjährige Erfahrung der 1832 gegründeten Marke auf diesem Gebiet, sondern auch die Individualität der Kollektion sprechen für das Gesamtpaket aus dem Schweizer Saint-Imier. Zudem stimmt das Preis-Leistungsverhältnis: So hält sich der Aufpreis der VHP gegenüber regulären Conquest Quarzuhren in Grenzen, während die fortschrittlichere Technik für einige Sekunden Vorsprung in Sachen Präzision sorgt.

Ausruhen kann sich Longines in diesem Segment dennoch nicht, wie die Leistungen konkurrierender Marken beweisen. Vor allem Seikos 9F Kaliber, verbaut in den teuren Grand Seiko Modellen, sowie die Citizen Kollektionen gelten als Pioniere auf dem Gebiet der „Very High Precision“.

Breitling Colt Lady 33 in der Version A77388111B1A1

Verschärfend kommt neben den Japanern auch Breitling hinzu: Zwar bewegt sich die Luxusmarke in höheren Preisregionen als Longines, bietet als einer der wenigen Wettbewerber aber ein vergleichbar hochwertiges Damensortiment im Quarzbereich. Somit ist selbst die Longines Conquest Damenuhr Quarz nicht allein.

Letztendlich dürfte der gesunde Wettbewerb vor allem dem Käufer zugutekommen: Bessere Technologien, faire Preise und kreative Neuerungen werden die Welt der elektronischen Zeitanzeige auch zukünftig zu einer spannenden Alternative zur Mechanischen machen.

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