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Longines Conquest Classic

« Klassische Dresswatches einer klassischen Marke »

Erfahrung, Tradition und Leidenschaft – fast jede Schweizer Uhrenmarke betont ihre langjährige Historie in aller Deutlichkeit. Aber nur wenigen Herstellern ist die Erhaltung ihrer Markenwerte bis heute so erfolgreich gelungen wie Longines: Seit 1832 steht die geflügelte Sanduhr für pure Zeitlosigkeit und klassische Designs bei Damen und Herren. Ein Paradebeispiel dieses Charakters liefern die femininen Editionen der Conquest Classic Kollektion, die eine elegante Ausstrahlung mit einem sportlichen Touch vereinen.

Modern seit über 180 Jahren

Wahre Schönheit vergeht nicht. Was architektonische Meisterwerke wie die Spitze des New Yorker Chrysler Buildings oder automobile Ikonen wie der Mercedes 300 SL seit Jahrzehnten beweisen, weiß man in Saint-Imier seit fast zwei Jahrhunderten. Hier, inmitten des Berner Juras, gründete Auguste Agassiz 1832 eine beschauliche Uhrmacherwerkstatt und spezialisierte sich auf Taschenuhren mit Spindelhemmung. Über die Jahre schuf der Bruder des berühmten Eiszeitforschers Louis Agassiz ein gedeihendes Unternehmen mit internationaler Reputation: Von Paris bis Philadelphia räumten die präzisen Zeitanzeiger auf mehreren Weltausstellungen begehrte Preise ab.

Was alle Auftritte des Herstellers einte, waren die eleganten Designs der Zeitanzeiger. Keine Experimente, sondern Traditionsbewusstsein und klassische Funktionalität dominierten das Geschehen. Zwei Konstanten, die trotz aller technischer Revolutionen auch im 20. Jahrhundert bestehen blieben. Egal ob die Fliegerchronographen aus der Ära Charles Lindberghs, die erste Flagship-Kollektion aus 1957 oder die kantigen Damenuhren der DolceVita-Reihe ab 1997 – sie alle tragen den Geist der zeitlosen Schönheit bis heute in sich. Alterserscheinungen? Selbst bei 80 Jahre alten, oder besser gesagt, jungen Editionen aus Saint-Imier Fehlanzeige.

Damenuhren aus Überzeugung

Wo die ästhetische Harmonie so fest in der DNA sitzt, liegen attraktive Damenuhren natürlich nicht fern. In der Tat zählt Longines heute zu den wenigen großen Herstellern, die den femininen Modellen eine ähnliche Aufmerksamkeit schenken wie den Herrenuhren. Mit Erfolg: Die Kollektionen Présence, Lyre und Flagship genießen seit Jahren einen kontinuierlich hohen Absatz. Ein Großteil dieses Erfolges ist sicherlich der moderaten Preispolitik der Swatch-Tochter zuzuschreiben – wer ein luxuriöses Tragegefühl im durchschnittlichen Rahmen von 1.000 bis 2.000 Euro sucht, hat bei der geflügelten Sanduhr die größte Auswahl.

Bei der Longines Conquest Classic geht es laut Hersteller sogar schon günstiger los: Ab 790 Euro findet die Königin der Klassiker eine neue Besitzerin. Zur Wahl stehen zwei Größen: Während 29,5 Millimeter bewusst auf zärtliche Handgelenke zugeschnitten sind, punkten 34 Millimeter mit einer stärkeren Präsenz.

Longines Conquest Classic in der Version L2-285-0-57-6 mit schwarzem Ziffernblatt und Diamantbesatz

Abgesehen von ihrem Durchmesser sind beide Varianten der Classic nahezu identisch und erfüllen qualitativ alle Pflichten eines gehobenen Zeitanzeigers: Hochwertiger Edelstahl, kratzfestes und entspiegeltes Saphirglas sowie ein solides Metallband zählen zur Grundausstattung jeder Referenz. Entsprechend angenehm fällt die Ergonomie aus – alles wirkt flüssig, keine scharfen Kanten trüben die solide Haptik.

Die Auswahl braucht Zeit

Gleichzeitig beweist die Classic, dass optische Simplizität und praktische Funktionalität kein Widerspruch sein müssen. So verfügen alle Modelle über eine Datumsanzeige bei drei Uhr und liefern – wie für Quarzwerke typisch – eine fast perfekte Ganggenauigkeit. Die Ablesbarkeit des Zifferblatts ist zwar generell gut, variiert jedoch stark mit der jeweiligen Farbgebung: Während schwarz oder dunkelblau für einen starken Kontrast zu den Zeigern und Indizes sorgt, kann ein zweiter Blick bei den hellen Varianten der Conquest Classic manchmal nicht schaden.

Stichwort Varianten: Hier schlägt die große Stunde der Classic, denn die Modellvielfalt der Damenuhren ist beeindruckend. Das betrifft vor allem die Zifferblätter, die sowohl in klassischen Tönen als auch in exotischen Perlmutt-Ausführungen erscheinen. Wer es dezent mag, wählt weißes Perlmutt. Wer es etwas geheimnisvoller und spannender mag, wählt die schwarze Variante. In jedem Fall gewinnt die Conquest Kollektion durch das schimmernde Material ein spürbares Plus an optischer Exklusivität. Gleiches gilt für die silbernen Zifferblätter in Sonnenstrahl-Optik, wobei dieser Effekt im Gegensatz zu Perlmutt für eine moderne Note sorgt.

Optional: Funkelnder Luxus mit Brillanten

Hinzu kommt, dass selbst die Zeiger und Indizes der Longines Conquest Classic in verschiedenen Farben erhältlich sind – Gold und Silber, um genau zu sein. Es verwundert kaum, dass man angesichts der Vielzahl verfügbarer Editionen schnell den Überblick verlieren kann.

Wir empfehlen daher jeder Classic-Interessentin, sich Zeit für die Betrachtung der gesamten Kollektion zu nehmen und nicht impulsiv den aktuellen Favoriten zu kaufen.

Bei dieser Gelegenheit ist auch die Entscheidung über optionale Brillanten zu treffen, wobei die Conquest grundsätzlich zwei Möglichkeiten eröffnet: Ausschließlich 11 Diamanten im Zifferblatt oder ein zusätzlicher Besatz der Lünette. Letztere Option bedeutet, dass 34 Steine bei der kleinen und 36 Brillanten bei der großen Classic inbegriffen sind. Eine prächtige Dekoration, deren Preis-Leistungsverhältnis jedoch im fairen Rahmen liegt: 2.070 Euro für die aufwendigste Edition mit 0,601 Karat sind keine Überteuerung.

Übrigens: Der Name „Conquest“ kommt im Produktportfolio der Schweizer Marke nicht nur einmal vor. So ist die Conquest Classic deutlich von der „reinen“ Conquest abzugrenzen, einer noch umfangreicheren Herrenkollektion aus der Sport-Serie. Mit weiteren Komplikationen wie etwa einem Chronographen oder einer GMT-Funktion erhältlich, greift sie die eleganten Prinzipien der Classic auf und vereint sie mit einer höheren Funktionalität als bei den Damenuhren.

Longines HydroConquest Automatic 41mm in der Version L3-783-4-56-6

Und schließlich gibt es noch die HydroConquest, eine Serie beliebter Taucheruhren aus Saint-Imier. Nein, leicht macht es uns Longines mit seiner Namenspolitik definitiv nicht. Ein unwichtiges Detail, denn für das Wesentliche stehen alle Kollektionen der Marke: Klassische Eleganz und zeitlose Designs seit 1832.

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