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Hublot Sang Bleu

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In Zusammenarbeit mit dem Schweizer Startätowierer Maxime Plescia-Büchi lanciert Hublot im Jahr 2016 die erste Sang Bleu, eine exotische und skulpturale Ausführung der Big Bang. 2019 folgt die mächtigere Hublot Sang Bleu II, die das beispiellose geometrische Design mit 45 Millimetern Gehäusedurchmesser vereint. Seitdem hat die exklusive Familie stetigen Zuwachs bekommen und bedient ein weites Spektrum von Titan über Massivgold bis hin zu pechschwarzer Keramik.

Designer, Tätowierer, Uhrenfreak: Maxime Plescia-Büchi

Die Erfolgsgeschichte Plescia-Büchis beginnt mit seinem Designstudium an der Lausanner Kunstschule ECAL, wo er dem damaligen Direktor Pierre Keller durch sein besonderes Talent auffällt und eine Stelle als Lehrer angeboten bekommt. Plescia-Büchi lehnt ab, gründet 2003 mit zwei ehemaligen Kommilitonen ein Grafikdesignstudio und zieht anschließend nach London. Dort kreiert er die eigene Zeitschrift Sang Bleu, in welcher er seine Begeisterungen für die Mode und das Tätowieren unterbringt.

Vor allem die Körperkunst hat es dem Grafikdesigner angetan: Über 90 Prozent seiner Haut sind mit Kunstwerken versehen. Zwischenzeitlich kehrt er in die Schweiz zurück, wo er sich zum Tätowierer ausbilden lässt und anschließend nach London zurückkehrt, um das mittlerweile hochrenommierte Tätowierstudio Sang Bleu zu gründen. 2010 dann die große Überraschung: Pierre Keller, ein Freund Jean-Claude Bivers, meldet sich zurück und bietet Maxime Plescia-Büchi eine Kooperation mit Hublot an, die der uhrenbegeisterte Designer ohne zu zögern annimmt.

Von der Skulptur zur Armbanduhr

Offiziell beginnt die Zusammenarbeit zwischen Hublot und Sang Bleu auf der Londoner Fashion Week 2015. Dort stellt Plescia-Büchi eine aufwendige Skulptur aus Glas und Metall vor, die an die Quadratur des Kreises erinnert und einen Vorgeschmack auf den ersten gemeinsamen Zeitanzeiger gibt. Letzterer erscheint 2016, trägt den Namen Big Bang Sang Bleu I und distanziert sich fundamental von den bisherigen Modellen der Kollektion: Während das Gehäuse dank abgeschrägter Kanten und einer sechseckigen Lünette eine Mischung aus Plastizität und Extrovertiertheit ist, setzt das Zifferblatt auf ein revolutionäres Ebenen-Konzept.

Hublot Big Bang One Click Sang Bleu King Gold Pink Diamonds 39 mm

Dieses enthält jeweils ein drehbares Plateau für Stunde, Minute und Sekunde, sodass zu jeder Tageszeit eine andere geometrische Komposition entsteht. Eher nebensächlich zeigen die Ebenen mithilfe kleiner integrierter Pfeile die Uhrzeit an. Nur 200 Exemplare des 45 Millimeter großen Titanboliden erblicken die Welt, sodass kunstbegeisterte Interessenten bereits kurz nach der Präsentation vor leeren Regalen stehen. Doch das ästhetische Erbe der ersten Hublot Sang Bleu lebt weiter, wie die zwei aktuellen Kollektionen in Zusammenarbeit mit der Londoner Kreativagentur beweisen.

Die Kompakten: Big Bang One Click 39mm

Wer die architektonischen Formen Plescia-Büchis ohne Überdimensionen genießen möchte, ist mit den Sang-Bleu-Editionen der Big Bang One Click 39mm gut aufgehoben. Als Unisexreihe konzipiert, zeichnet sich die Linie durch ihren Schnelltausch-Mechanismus der Armbänder („One Click“) aus und ist grundsätzlich mit Diamanten besetzt. Die Frage ist, ob man es bei der funkelnden Dekoration der Lünette belassen möchte oder eine prunkvolle Pavé-Ausführung mit vollständigem Gehäusebesatz präferiert. Wir mögen es dezenter und finden die Bleu Steel Variante (Ref. 465.SS.7179.VR.1204.MXM19) besonders gelungen:

Hublot Big Bang One Click Sang Bleu Steel Blue Diamonds 39 mm

Graviertes Edelstahlgehäuse und blaues Zifferblatt ergeben eine zeitlose Kombination, welche die futuristische Zeigergestaltung kontrastreich zum Ausdruck bringt. Auf 200 Exemplare limitiert, wird sie der typischen Sang-Bleu-Seltenheit gerecht und dürfte mit 100 Metern Wasserdichtigkeit zu den robustesten Kunstwerken der Welt gehören. Den Antrieb liefert das automatische HUB1710 mit 50 Stunden Gangreserve und 4 Hertz. Preispunkt: 16.500 Euro. Zusätzliche Exklusivität bieten neben den Pavé-Editionen auch 18-karätige Varianten aus King Gold, welche jeweils auf 100 Stück begrenzt sind.

Opulente Chronographen: Hublot Sang Bleu II

Die Flaggschiffe aus den Federn der Londoner Kreativagentur heißen seit 2019 Hublot Sang Bleu II. Als Teil der Big Bang Unico Kollektion verfügen sie über eine Chronographenfunktion, welche in Kombination mit dem außerirdischen Zifferblattdesign eine explosive Wirkung besitzt. Aber eins nach dem anderen.

Der offensichtlichste Unterschied zur Big Bang One Click besteht im Durchmesser, welcher statt 39 satte 45 Millimeter beträgt.

Hinzu kommt eine gesteigerte Komplexität der geometrischen Gehäusegestaltung: Mehr Kanten und schärfere Formen erhöhen die futuristisch-architektonische Ausstrahlung von Plescia-Büchis Design. Mit Titan und King Gold stehen zwei Gehäusematerialien zur Wahl, welche entweder ohne Brillantbesatz oder mit voller Pavé-Dekoration erscheinen. Hinzu kommt die komplett schwarze „All Black“ aus Keramik (Details unten).

Den Antrieb liefert das hauseigene Handaufzugswerk HUB1240 UNICO mit Säulenrad, Flyback-Funktion und 72 Stunden Gangreserve. Im Zifferblatt der exotischen Big Bang Unico musste man das Verlangen nach absoluter Designorientierung ein wenig zügeln, um eine halbwegs vernünftige Lesbarkeit sicherzustellen. So erscheint die Chronographensekunde als gewöhnlicher Zeiger, während Stunde, Minute und Totalisatoren von den typischen rotierenden Ebenen gezeichnet sind.

Hublot Big Bang Unico Sang Bleu II Titanium White 45 mm

Zu den beliebtesten Varianten zählt die Sang Bleu II Titanium White (Ref. 418.NX.2001.RX.MXM20), deren weiße Zifferblattgestaltung zusammen mit dem hellen Gehäuse den Eindruck erzeugt, man würde einen riesigen geschliffenen Edelstein am Handgelenk tragen. Wer sich eines der 200 Exemplare sichern möchte, muss 24.800 Euro einplanen – deutlich weniger als bei den opulenten Pavé-Editionen. Letztere sind im Gegensatz zu allen „regulären“ Modellen nicht limitiert, bedürfen im Normalfall aber einer Sonderbestellung.

Extremster Ausdruck der Sang Bleu: Die All Black

Inspiriert von Maxime Plescia-Büchis Leidenschaft fürs Tätowieren, lancierte Hublot 2020 die Sang Bleu II All Black (Ref. 418.CX.1114.RX.MXM20).

Die pechschwarze Keramikuhr folgt dem gleichnamigen Tattoo-Trend, bei dem reinschwarze Motive und Konturen in der Haut verewigt werden.

Ein Handwerk, das Tätowierern eine besondere Präzision abverlangt und zu den Markenzeichen des Schweizer Grafikdesigners zählt. Dass es dabei um Minimalismus geht, liegt beim Blick auf den monochromen Zeitstopper nicht fern: Aus Keramik und Titan gefertigt, macht er bis auf die (unentbehrliche) weiße Datumsscheibe keine sichtbaren Ausnahmen von der tiefdunklen Verpflichtung.

Nicht nur das Gehäuse, sondern auch alle Diamantformen, Dreiecke und Hexagone des Zifferblatts kennen ausschließlich die mysteriöse Finsternis. Damit ist die Sang Bleu All Black für uns die ultimative Schöpfung aus Plescia-Büchis Händen – exotischer, kompromissloser und authentischer geht es kaum. 200 Stück werden gebaut und können jeweils für 26.900 Euro erworben werden.

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