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Hublot Classic Fusion Orlinski Ceramic

« Signalrote Skulptur fürs Handgelenk »

Rot ist eine auffällige, symbolträchtige Farbe, und eine rote Uhr darf sich von Anfang an großer Aufmerksamkeit sicher sein. Das gilt ganz besonders für die neue Hublot Classic Fusion Orlinski Ceramic, die wir unseren Leserinnen und Lesern in diesem Beitrag vorstellen.

Die neue Classic Fusion: ein würdiger Neuzugang im Hublot-Universum

Zugegeben, wer auf der Suche nach einer möglichst dezenten, unauffälligen Luxusuhr ist, würde wohl kaum zuerst in Hublots Kollektion danach suchen.

Schließlich ist die 1980 gegründete Uhrenmarke seit jeher für das oft avantgardistische, mindestens jedoch auffällige Design ihrer Produkte bekannt.

Doch mit den Classic Fusion Orlinski-Chronographen hat die seit 2008 zum französischen Luxusgüterkonzern LVMH gehörende Uhrenmarke Modelle lanciert, die selbst in der an Eyecatchern wahrlich nicht armen eigenen Kollektion noch für Aufsehen sorgen.

Ein neuer Höhepunkt stellt hier die neue Orlinski Ceramic in Rot dar, die sich als zugleich mutigste wie am meisten selbstbewusste Neuinterpretation der seit vielen Jahren etablierten und erfolgreichen Hublot Classic Fusion Kollektion versteht.

Patentierte Keramik in sattem, leuchtendem Rot

Ihr auffälliges Erscheinungsbild verdankt die Hublot Classic Fusion Orlinski Ceramic in erster Linie ihrem Material und dessen Farbton. Es handelt sich um einen von der Manufaktur selbst entwickelten, patentierten keramischen Werkstoff, der hier in einem satten, leuchtenden Signalrot erstrahlt.

Wie kaum ein anderer Farbton wird Rot mit starken Emotionen und Leidenschaften assoziiert.

Es ist die Farbe des Blutes und steht für Liebe und Leben ebenso wie für Wut und andere intensive Leidenschaften. Zudem ist Rot Sinnbild für Energie, Wildheit und Lebendigkeit. Es signalisiert innige Zuneigung ebenso wie Verbote oder Warnungen.

Mitunter widersprüchlich, jedoch immer leidenschaftlich und intensiv – so lassen sich die von Rot ausgedrückten Emotionen auf den Punkt bringen. Und genau das entspricht auch dem, was Hublots Orlinski Chronograph bei seinen Trägern und Betrachtern auslösen dürfte. Seine besonders intensive optische Wirkung verdankt dessen roter Farbton der Tatsache, dass es sich nicht um eine oberflächliche Lackierung oder Beschichtung handelt, sondern um durch und durch rot gefärbtes Material.

Die von Hublots Ingenieuren selbst entwickelte Keramik ist dabei ein weiterer Beleg für die Innovationsfreudigkeit im Hinblick auf die verwendeten Materialien, mit der die Manufaktur im Laufe ihrer Geschichte schon mehrfach auf sich aufmerksam machte.

Weiße oder schwarze Keramik hatte man in der Vergangenheit schon bei anderen Uhrenmodellen eingesetzt, einen so leuchtenden Farbton wie das für die Orlinski-Uhr gewählte Rot hatte es in der Kollektion der „Bullaugen-Marke“ bislang allerdings noch nicht gegeben.

Aufwendiger Entwicklungsprozess und exzellente Materialeigenschaften

Wie viel Mühe sich der Hersteller mit der Entwicklung seiner eigenen Keramik gemacht hat, zeigt allein schon die Tatsache, dass zwischen dem Formulieren der ersten Idee und dem Beginn der industriellen Fertigung ein Zeitraum von vier Jahren lag. In dieser Zeit galt es, einige Herausforderungen zu bewältigen und Herstellungsverfahren sowie Verarbeitungsprozesse zu optimieren, damit die Rohstoffe in einem wohlabgestimmten Mix aus Hitze und Druck in der beabsichtigten Art und Weise versintern.

Dabei sollen einerseits die gewünschten physikalischen Eigenschaften – insbesondere eine hohe Härte – erreicht werden und andererseits die beigemischten Farbpigmente nicht verbrennen, sodass ein reiner, satt leuchtender Farbton erhalten bleibt.

Das ist in diesem Fall offenbar besonders gut gelungen, denn das Gehäusematerial der Hublot Classic Fusion Orlinski Ceramic überzeugt nicht nur durch seine ästhetischen Qualitäten, sondern ist zugleich deutlich härter als die von Hublot bei früheren Modellen verwendete Keramik. Die geheime Formel für das neue Keramikmaterial aus dem hauseigenen Metallurgie- und Werkstofflabor hat sich der Hersteller durch mehrere Patente schützen lassen.

Reminiszenz an die Skulpturen Richard Orlinskis

Neben dem markanten roten Farbton fällt sofort auch die Facettierung des Gehäuses dieser außergewöhnlichen Classic Fusion auf. Die Kombination dieser beiden Merkmale versteht sich als Reminiszenz an Richard Orlinskis erste Skulptur mit dem Titel „Crocodile Born Wild“, die der Künstler 2004 schuf und der er seither noch eine Reihe ähnlicher Skulpturen von Tieren oder Fabelwesen folgen ließ. Der 1966 in Paris geborene Bildhauer gehört bereits seit 2011 zu den Top Ten derjenigen Künstler, die mit ihren Werken weltweit die höchsten Preise erzielen.

2017 begann Richard Orlinski eine Kooperation mit Hublot. Ein weiteres Resultat ist der leuchtend rote Orlinski Chronograph, der 2018 lanciert wurde und Liebhabern edler Luxusuhren nun die Möglichkeit bietet, sich eine signalrote Mini-Skulptur des erfolgreichen Künstlers ans Handgelenk zu binden. Alternativ ist auch eine blaue Version erhältlich.

Hublot Classic Fusion Aerofusion Automatic Chronograph Orlinski Titanium Alternative Pave 45mm in der Version 525-NX-0170-RX-1804-ORL18 Hublot Classic Fusion Aerofusion Automatic Chronograph Orlinski Titanium Pave 45mm in der Version 525-NX-0170-RX-1704-ORL18

Frühere Zusammenarbeiten sind etwa die Hublot Classic Fusion Aerofusion Automatic Chronograph Orlinski Titanium Pavé 45mm oder alternativ die Hublot Classic Fusion Aerofusion Automatic Chronograph Orlinski Titanium Alternative Pavé 45mm.

Technische Details der Orlinski Uhr im Überblick

Wie bei einer so exklusiven Uhr kaum überraschend, wird der von Richard Orlinski designte Chronograph nur in einer limitierten Auflage hergestellt. Lediglich 200 Exemplare werden davon gefertigt, sodass die Käufer der Orlinski-Uhr sich um die Exklusivität ihres neuen Kleinods keine Sorgen zu machen brauchen. Die Gehäusedimensionen liegen – wie bei Hublot üblich – oberhalb des Durchschnitts.

Der Gehäusedurchmesser beläuft sich auf stattliche 45 Millimeter, sodass die Hublot Classic Fusion Orlinski Ceramic selbst dann kaum zu übersehen wäre, wenn sie in einem unauffälligeren Farbton daherkäme.

Der rote Farbton, den Richard Orlinski bereits bei zahlreichen seiner Skulpturen verwendet hat, zieht sich als Grundthema durch den gesamten Entwurf dieser Uhr. Nicht nur das Gehäuse aus polierter Keramik, sondern auch das aus Kautschuk bestehende Armband sowie die Zeiger und Indizes weisen denselben roten Farbton auf.

Im Unterschied zu den polierten Oberflächenfacetten des Gehäuses wurden die Appliken auf dem Zifferblatt sowie die Zeiger jedoch matt lackiert. Das skelettierte Zifferblatt und der Gehäuseboden mit einem Einsatz aus Saphirglas lassen Blicke auf das Chronographenwerk vom Kaliber HUB1155 zu, welches mit einem automatischen Aufzug versehen ist. Dessen Gangreserve reicht für bis zu 42 Stunden.

Auf der Bodenseite ist jeweils der Schriftzug „LIMITED EDITION“ zusammen mit der Nummer des betreffenden Exemplars eingraviert. Ein Datumsfenster bei der Sechs komplettiert den Funktionsumfang. Die Krone, die Chronographendrücker und die Faltschließe des Armbandes bestehen jeweils aus schwarz beschichtetem Edelstahl.

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