Grand Seiko Spring Drive

Grand Seiko Spring Drive

« Super Sportler in zahlreichen Editionen »

Grand Seikos Spring Drive Technologie zählt zu den spektakulärsten Errungenschaften der modernen Uhrengeschichte. Das System, welches von keinem anderen Hersteller weltweit genutzt wird, kombiniert einen mechanischen Aufzug mit einer elektrischen Quarzeinheit und lässt den Sekundenzeiger kontinuierlich übers Zifferblatt gleiten. Wir erklären die geniale Funktionsweise der japanischen Technik und zeigen, wie sie in der Sport Kollektion auf kraftvolle Designs, praktische Komplikationen und High-End-Qualitätsstandards trifft.

Wie funktioniert Spring Drive?

Grundlage der Technologie bildet eine klassische Aufzugsfeder, die je nach Modell von einem Handaufzug oder einem automatischen System mit Rotor befeuert wird. Wie in jeder gewöhnlichen Mechanik-Uhr gibt die Feder ihre Kraft an ein Rädersystem weiter.

Letzteres bewirkt, dass rund 80 Prozent der Bauteile eines Grand Seiko Spring Drive Uhrwerks mit einer normalen Automatik- beziehungsweise Handaufzugsuhr übereinstimmen.

Der Unterschied liegt in einer Reguliereinheit namens Tri-Synchro, das zur Erzeugung einer präzisen Zeitanzeige (die Gangabweichung beträgt im Schnitt nur eine Sekunde täglich) drei Energieformen nutzt: mechanische, magnetische und elektrische Kraft.

Grand Seiko Sport Kollektion Spring Drive GMT in der Version SBGE257

Das Ganze funktioniert so: Am Ende des mechanischen Rädersystems sitzt ein Rotor, der mit einem Wicklungsblock zusammenwirkt und – wie ein Dynamo – Strom erzeugt. Baut der Wicklungsblock jetzt einen elektromagnetischen Impuls auf, reguliert letzterer die Geschwindigkeit eines Gleitrades, das sich exakt achtmal pro Sekunde dreht (28.800 Halbschwingungen pro Stunde) und durch seine Bewegung elektrische Energie erzeugt. Diese Kraft nutzt Spring Drive, um einen Quarzoszillator mit der üblichen Hochfrequenz von 32.768 Hertz anzutreiben.

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Das Geniale: Ein integrierter Schaltkreis vergleicht die Drehgeschwindigkeit des Gleitrades mit dem Takt des Quarzoszillators und nutzt eine Magnetbremse, falls das Gleitrad zu schnell läuft. Diese Regulation des Gleitrads überträgt Spring Drive auf ein Räderwerk und erzeugt damit die exakte Bewegung der Zeiger.

Die Vorteile der Technologie

Den größten Vorzug der Technologie markiert die Tatsache, dass eine spürbar gesteigerte Präzision im Vergleich zu rein mechanischen Uhren mit einer endlosen Ausdauer vereint wird, also kein Batteriewechsel erforderlich ist. Zudem werden Reibung und Verschleiß, seit Jahrhunderten zwei der größten Herausforderungen für mechanische Uhrenbauer, drastisch reduziert und resultieren in einer hohen Langlebigkeit der Komponenten.

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Ein Grand Seiko Spring Drive Kaliber verfügt je nach Komplexität über 200 bis 300 Einzelteile, die allesamt per Handarbeit montiert werden. Keinen wirklichen Vorteil, aber eine schöne Abwechslung und romantische Wirkung stellen die kontinuierlich, ohne Ticks durchlaufenden Sekundenzeiger von Spring Drive Modellen dar, die als einzige Uhren weltweit das pausenlose Vergehen der Zeit optisch erfahrbar machen.

Grand Seiko Spring Drive in der Sport Kollektion

Wer die konkurrenzlose Technik von Grand Seiko persönlich erleben möchte, findet sie in sämtlichen Kollektionen der Luxusmarke wieder. Wir möchten bewusst die Sport Kollektion hervorheben, weil die kraftvollen Boliden hierzulande eine extreme Popularität innerhalb des Markenportfolios genießen.

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Robust, praktisch und exzellent lesbar – jedes Mitglied der Sport Serie besitzt trotz seiner aristokratischen Perfektion eine kompromisslose Alltagstauglichkeit. Der Kunde wählt zwischen drei Optionen: Während herkömmliche Quarzmodelle (9F Kaliber) den günstigsten Einstieg markieren, zeigen sich die Automatik-Editionen (9S Kaliber) traditionsbewusst und die Spring Drive Uhren (9R Kaliber) extrem innovativ.

Der Klassiker: GMT-Komplikation in der Sport

Keine Komplikation prägt die Grand Seiko Sport Kollektion stärker als der zusätzliche Stundenzeiger. Die Japaner beherrschen es, ihre kosmopolitischen Spring Drive Editionen mit einer extremen optischen Klarheit zu versehen, die der Präzision des japanischen Handwerks gerecht wird. Eines unserer Lieblingsmodelle ist die Ref. SBGE255, deren tiefblaue Eleganz im Zifferblatt und der Keramiklünette mit 24-Stunden-Anzeige wiederzufinden ist. Typisch Grand Seiko, folgt die Farbgestaltung der 40,5 Millimeter großen und 200 Meter wasserdichten Taucheruhr einer Inspiration aus der Natur: Hortensien-Blütenblättern, die im Sommer auf dem Wasser schwimmen und die erholsame Flucht aus dem Alltag prägen.

Grand Seiko Sport Kollektion Spring Drive GMT in der Version SBGE255

Die SBGE255 steht repräsentativ für jene Perfektion, die auch in anderen Grand Seiko Spring Drive Modellen wie der limitierten SBGA403 mit exotischem Löwen-Mähnenmuster im Zifferblatt wiederzufinden ist. Das betrifft neben der atemberaubenden Oberflächenverarbeitung und Detailliebe auch die durchdachte Konstruktion: Eine versetzte Krone zur Vermeidung des Eindrückens in den Handrücken, eine dezente Gangreserveanzeige auf neun Uhr (72 Stunden Power nach vollem Aufzug) und ein eleganter Höhenring prägen die Optik. Große Klasse!

Komplexität zum Staunen: Die Sport Chronographen

Wie wichtig den japanischen Ingenieuren ihre zweite Zeitzone ist, demonstriert die Fortsetzung der Komplikation bis in die Chronograph Editionen. Ein Musterbeispiel für die fernöstliche Kunst des Zeitstoppens ist die SBGC203: Mit satten 43,5 Millimetern Durchmesser am Handgelenk sitzend, vereint sie Spring Drive mit dem vertrauten Gesamtbild eines robusten Chronographen. Praktisch sind neben 100 Metern Wasserdichtigkeit vor allem die griffigen Knöpfe und der schöne Kontrast im Zifferblatt zwischen schwarzem Hintergrund und perfekt polierten Indizes. Ein Trikompax-Layout und eine Gangreserveanzeige füllen das Zentrum des Zifferblatts.

Grand Seiko Sport Kollektion Spring Drive GMT in der Version SBGJ237

Wie luxuriös die mechanisch-elektronische Technologie in der Sport Kollektion verpackt sein kann, zeigt die massivgoldene, auf 100 Stück limitierte SBGC238. Ihre scharfe Gehäuseform ist den Rüstungen der legendären Samurai-Krieger nachempfunden, während die blaue Farbe von Lünette, Zifferblatt und Kroko-Band an den Indigo-Farbstoff („Katsu-iro“) erinnert, den die Samurai zur Färbung ihrer Kleidung benutzten. Die auffällige Form des Chronograph Modells soll übrigens an einen Löwen im Sprung erinnern – eine schöne Vorstellung, für die uns allerdings ein wenig die Phantasie fehlt.

„Simple“ Dreizeigermodelle zum Abtauchen

Will man Spring Drive puristisch und ohne Zusatzfunktionen erleben, empfehlen wir einen Blick auf die SBGA231: Ausgezeichnet durch ein 44 Millimeter großes Titangehäuse, legt sie Diver-Manieren vom Feinsten an den Tag.

Ordentliche 200 Meter Wasserdichtigkeit treffen auf eine saubere Ästhetik mit schwarzer Titankarbid-Lünette, einem großzügigen Einsatz der hauseigenen Leuchtmasse LumiBrite und der obligatorischen Gangreserveanzeige.

Wie von anderen Modellen gewohnt, besitzt das Grand Seiko Spring Drive Kaliber 9R65 satte 72 Stunden Ausdauer und setzt sich aus einer beachtlichen Anzahl handmontierter Bauteile zusammen – 276, um exakt zu sein. Eine GMT-Funktion ist zwar nicht inkludiert, aber dennoch bräuchte man eine blühende Phantasie, um die SBGA231 als simple Uhr zu bezeichnen. Übrigens: Die SBGA229 bringt sämtliche Eigenschaften der 231 ans Handgelenk, besitzt allerdings das schwerere und von vielen Trägern bevorzugte Edelstahlgehäuse.

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Egal, aus welchem Werkstoff eine Grand Seiko besteht: Die Gehäusequalität und Haptik der japanischen Luxusuhren selbst zu erleben, wird von vielen Uhren-Enthusiasten als prägende Erfahrung beschrieben. Wir empfehlen jedem Liebhaber, über den deutsch-schweizerischen Tellerrand hinauszuschauen und eine persönliche Bekanntschaft mit Grand Seiko Uhren und der Spring Drive Technologie zu machen.

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