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Die erste Luxusuhr

« Tolle Modelle für den Einstieg »

Der Start in die Welt der Luxusuhren ist eine spannende Phase, aus der sich häufig eine lebenslange Leidenschaft entwickelt. Zu Beginn ist aber nicht nur der Wissensdurst, sondern auch das Verlangen nach dem ersten eigenen Meisterstück groß. Muss man dafür ein ganzes Vermögen opfern? Wir sind vom Gegenteil überzeugt und präsentieren Ihnen sieben Modelle, die einen tollen Einstieg zum attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis ermöglichen.

Tissot Gentleman Powermatic 80 Silicium

Geht es um die perfekte Balance zwischen Eleganz, Robustheit und mechanischer Leistungsstärke, macht der Tissot Gentleman so schnell niemand etwas vor. Das Schweizer Multitalent orientiert sich an der Ausgewogenheit einer Rolex Datejust, kostet aber nur einen Bruchteil von dieser und glänzt mit einem universell tragbaren Gehäusedurchmesser von 40 Millimetern. Bis zu 100 Meter wasserdicht und mit kratzfestem Saphirglas bedeckt, gefällt uns die zeitlose Edelstahlhülle vor allem durch ihr Spiel aus polierten und satinierten Oberflächen.

Tissot T-Classic Ballade Powermatic 80 Silicium

Auch mechanisch hat die Gentleman als erste Luxusuhr viel zu bieten: Als wären seine mächtigen 80 Stunden Gangreserve nicht genug, wartet das automatische Powermatic 80 mit einer hochmodernen Siliziumspirale auf. Bis vor wenigen Jahren nur in der Oberklasse verfügbar, beschert sie dem Uhrwerk eine erhöhte Langlebigkeit, Präzision und Widerstandsfähigkeit gegenüber klassischen Kalibern.

Tissot Gentleman Automatic

Verschiedene Zifferblattfarben stehen zur Wahl, aber unser Favorit ist die dunkelblaue Referenz T127.407.11.041.00 für 820 Euro.

Certina DS-1 Big Date 60th Anniversary

Wer seine erste Luxusuhr mit exotischen Details verbinden möchte, wird die Big Date 60th Anniversary der Kollektion Certina DS-1 lieben: Ebenfalls aus der Swatch Group stammend, feiert sie das 60. Jubiläum des markentypischen DS-Systems („Doppelte Sicherheit“, hohe Robustheit durch spezielle Dichtungen) mit einer Fülle außergewöhnlicher Features.

Zu diesen gehört neben dem dunkelgrünen, gewölbten Zifferblatt mit Dégradé-Effekt auch das Großdatum bei sechs Uhr. Normalerweise in teuren Luxusmodellen wie etwa von Glashütte Original vorzufinden, sorgt es dank zweier separater Drehscheiben für eine gute Lesbarkeit und einen interessanten Spezialeffekt am Handgelenk. Das 41 Millimeter große Edelstahlgehäuse der DS-1 ist bis zu 100 Meter wassergeschützt, wird an einem markanten Milanaiseband ausgeliefert und verfügt über eine Jubiläumsgravur auf seinem Massivboden.

Darunter schlägt fast dasselbe Powermatic-Kaliber wie in der Gentleman – 80 Stunden Kraftreserve inklusive. Als erste Luxusuhr bleibt Certinas Special Edition (Ref. C029.426.11.091.60) unter der magischen 1000-Euro-Grenze und kostet laut Hersteller 895 Euro.

Hamilton Jazzmaster Viewmatic Skeleton Gent Auto

Für viele Enthusiasten ist die Anziehungskraft der Luxusuhr untrennbar mit mechanischer Begeisterung verbunden. Was spricht also dagegen, das Herzstück des Zeitanzeigers am Handgelenk sichtbar zu machen? Hamilton weiß die Antwort und schafft es mit der Viewmatic Skeleton Gent Auto in unsere Topliste. Als drittes Swatch-Mitglied im Bunde läuft auch sie nach vollem Aufzug 80 Stunden weiter, zeigt ihre mechanischen Talente allerdings durch ein transparentes Zifferblatt.

Hamilton Jazzmaster Viewmatic Skeleton Gent Auto erste-luxusuhr

Wo Hemmung, Federhaus und weitere Komponenten auf einen wunderschönen Schwarz-Silber Kontrast sowie elegante Dauphine-Zeiger treffen, wird die erste Luxusuhr zu einem packenden Erlebnis und sorgt für neugierige Blicke im Alltag. Die charakterstärkste Ausstrahlung besitzt die 40 Millimeter große Edelstahluhr am Massivband (Ref. H42555151) und kostet 1.145 Euro.

NOMOS Glashütte Club Campus 38

Reisen wir von den Schweizer Bergen ins sächsische Glashütte, so wird das Einstiegssegment primär von einem Hersteller dominiert: NOMOS. Wer das zeitlose, vom Bauhaus inspirierte Design der jungen Marke mit einem attraktiven Preis verbinden möchte, sollte die Club Campus 38 ins Auge fassen.

Längst nicht nur für Studenten kreiert, verbindet sie ein flaches 38,5-Millimeter-Edelstahlgehäuse mit einer verspielten Mischung aus arabischen und römischen Ziffern.

Als erste Uhr macht die NOMOS Glashütte nicht nur wegen ihrer kreativen Ästhetik, sondern auch dank ihres Antriebs eine tolle Figur: Verbaut ist das Handaufzugskaliber Alpha, das 43 Stunden Gangreserve bereitstellt und zu den wenigen Manufakturwerken seiner Preisklasse gehört.

NOMOS Glashuette Club 38 Campus erste-luxusuhr

Wer sich in den orangefarbenen Sekundenzeiger, die vornehme Erscheinung und die 100 Meter Wasserdichtigkeit der Dresswatch (Ref. 735) verliebt hat, erhält sie als erste Luxusuhr für 1.200 Euro. Bezahlt man 200 Euro mehr, wird der standardmäßige Edelstahl- durch einen transparenten Saphirglasboden ersetzt (Ref. 737).

Sinn 556 I M

Die erste Uhr soll vor allem stabil, hervorragend ablesbar und auf das Wesentliche reduziert sein? Dann lohnt sich eine nähere Befassung mit der Frankfurter Traditionsmarke Sinn und ihrem Klassiker 556. Verschiedene Zifferblattfarben des 38,5 Millimeter schlanken Edelstahlmodells stehen zur Wahl, aber unsere Aufmerksamkeit gehört der mokkabraunen Variante mit Sonnenschliff (556 I M).

Ihr gelingt es, die Sachlichkeit des reinen Dreizeigermodells mit einem Hauch Ausgefallenheit zu verbinden.

Ansonsten hebt sich die Sinn als erste Luxusuhr vor allem durch substanzielle Werte hervor: 200 Meter Wasserdichtigkeit, entspiegeltes Saphirglas auf Vorder- und Rückseite sowie das verlässliche Automatikwerk SW200-1 mit Magnetfeldschutz machen den Hessen zu einem widerstandsfähigen und präzisen Begleiter. Am Massivband schlägt er mit 1.290 Euro zu Buche.

Junghans Max Bill Automatic Bauhaus

Ähnlich wie die NOMOS Glashütte Club Campus, zeichnet sich die Junghans Max Bill Automatic Bauhaus durch puren Minimalismus und harmonische Linien aus. In seiner Umsetzung des Bauhausstils ist der 38 Millimeter große Zeitanzeiger aus Schramberg jedoch konsequenter: Hauchdünne Zeiger und Indizes treffen auf die typische Wölbung der Max Bill, erhalten durch rote Akzente aber einen zusätzlichen Reiz.

Junghans Max Bill Automatic Bauhaus erste-luxusuhr

Ihr Highlight offenbart die erste Luxusuhr jedoch auf der Rückseite, wo sie im Gegensatz zu ihren Schwestermodellen über ein spezielles Sichtfenster in Form der Glasfassade des Bauhaus-Gebäudes verfügt. Darunter arbeitet das bewährte Automatikwerk J800.1 mit 38 Stunden Gangreserve. Laut Hersteller kostet die Max Bill Automatic Bauhaus (Ref. 27/4009.02) am Lederband 1.175 Euro.

Longines Conquest Heritage

Wenn die erste Uhr eine originelle Vintage-Inspiration anstelle von modernen Linien besitzen soll, empfehlen wir die Longines Conquest Heritage als erste Luxusuhr. Angelehnt an die dekorativen Longines-Designs der 30er-Jahre, übt sich der Klassiker mit 35 Millimetern Durchmesser in nobler Zurückhaltung und scheut keine Mühen, um den Uhrenbau des mittleren 20. Jahrhunderts so authentisch wie möglich zu imitieren. Davon zeugen Hesalit– statt Saphirglas, das silberne Sonnenstrahl-Zifferblatt, das historische Markenlogo und die applizierten goldfarbenen Indizes.

Longines Conquest Heritage

Eine erste Luxusuhr von gestern ist die Conquest Heritage trotzdem nicht, wie ihre zeitgemäßen Qualitätsstandards und das automatische Kaliber L633 unter Beweis stellen. Preislich schlägt der formschöne Spagat zwischen Alt und Neu (Ref. L1.611.4.75.2) mit 1.080 Euro zu Buche – traditionelles Lederband inklusive.

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