Eleganter junger Mann - Dresswatch bis 1000 Euro
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Dresswatch bis 1000 Euro

« Sicherer Auftritt auf jedem Parkett »

Die heutige Uhrenwelt ist bewegter als je zuvor: Trends kommen, Trends gehen und Geschmäcker ändern sich im Wandel der Zeit. Zu den wenigen Konstanten zählt die Schönheit einer eleganten Dresswatch, die vor 100 Jahren genauso begeistern konnte wie im Jahr 2021. Aber kosten hochwertige Exemplare nicht ein halbes Vermögen? Wir möchten das Gegenteil beweisen und zeigen sieben Anregungen, mit denen Sie die beste Dresswatch bis 1000 Euro für Ihren Geschmack finden.

Bruno Söhnle Atrium

Glashütter Uhrmacherkunst ist weltweit für High-End-Dresswatches im fünf- bis sechsstelligen Preisbereich bekannt. Wer in das Universum der sächsischen Meisterwerke eintauchen möchte, ohne den Gegenwert eines Einfamilienhauses zu opfern, ist bei der jungen Marke Bruno Söhnle und ihrer Atrium Kollektion an der richtigen Adresse. Für 375 Euro (Ref. 17-13055-241) bekommt der Gentleman ein perfekt proportioniertes 38,3-Millimeter-Edelstahlgehäuse mit schmalen Bandanstößen, kratzfestem Saphirglas und in dieser Klasse respektablen 50 Metern Wasserdichtigkeit. Neben echter „Made in Germany“-Qualität aus Glashütte überzeugt uns das traditionelle Design dieser Dresswatch bis 1000 Euro: Ihre kleine Sekunde und das ortstypische, von der Dresdner Semperoper inspirierte Panoramadatum sind mittig positioniert, um einen symmetrischen Look zu gewährleisten. Den Antrieb liefert Quarz; wer eine automatische Bruno Söhnle sucht, findet im Bereich zwischen 800 und 1000 Euro ebenfalls ein attraktives Sortiment.

Bruno Söhnle Atrium - Dresswatch bis 1000 Euro

Hamilton American Classic Intra-Matic Auto

Gleiches gilt für Hamilton, dessen American Classic Intra-Matic Auto für 825 Euro (Ref. H38755751) im Katalog steht. Zwei Merkmale machen die schweizerische Dresswatch mit US-Erbe besonders: Erstens die markante Wölbung von Zifferblatt und Saphirglas, welche dem 42 Millimeter großen Klassiker eine plastische Wirkung beschert, zweitens der gebürstete Sonnenschliff in silberner Ausführung. Hauchdünne schwarze Zeiger, schmale Indizes und der Verzicht auf eine Sekunde unterstreichen die Simplizität der Intra-Matic, aber ohne Datumsfenster kann die elegante Diva nicht leben. Zum Glück ist letzteres im unteren Zentrum angesiedelt und stört den wunderschönen, fließenden Look der Dresswatch bis 1000 Euro nicht.

Hamilton American Classic Intra-Matic Auto - Dresswatch bis 1000 Euro

Technisch greift sie auf das bewährte Arbeitstier ETA 2892-2 zurück, das rund 42 Stunden Gangreserve bei 28.800 Halbschwingungen pro Stunde bereitstellt. Übrigens muss es kein silbernes Zifferblatt sein – die Kollektion umfasst über 20 Referenzen mit schwarzen, blauen, beigen und braunen Alternativen.

Junghans Form A

Dass dreidimensionale Effekte einen wichtigen Beitrag zur Attraktivität moderner Dresswatches leisten, beweist auch die Junghans Form A (Ref. 27/4730.00). Das beginnt beim 9,5 Millimeter flachen Edelstahlgehäuse, das sich zum Boden hin verjüngt und dem Schramberger Zeitanzeiger einen exzellenten Tragekomfort beschert. Fortgesetzt wird die plastische Ästhetik im Zifferblatt, welches einerseits konkav gewölbt und andererseits mit einer quadratisch geprägten Minuterie versehen ist. Durchsicht gewährt der 39,3 Millimeter schlanke Klassiker auf beiden Seiten, wobei die Frontseite mit Saphir- und der Gehäuseboden mit geheimnisvoll verdunkeltem Mineralglas bestückt ist. Unter letzterem tickt das Automatikwerk (deshalb das „A“ im Namen) J800.2, das auf dem ETA 2824-2 basiert und 38 Stunden Ausdauer besitzt. Wer die versilberte Schwarzwälder Dresswatch persönlich kennenlernen möchte, muss 840 Euro einkalkulieren.

Junghans Form A - Dresswatch bis 1000 Euro

NOMOS Glashütte Ludwig 33 Duo Emailleweiss

Konkurrenz bekommt die Junghans aus Sachsen, wo NOMOS Glashütte mit der Ludwig 33 Duo Emailleweiss (Ref. 242) ins Rennen steigt. Die 33 Millimeter kleine Dresswatch bis 1000 Euro bringt Damen wie Herren nicht nur größen-, sondern auch ausstattungstechnisch absoluten Minimalismus ans Handgelenk. Zwei Zeiger, römische Ziffern und eine Eisenbahnminuterie auf dem glänzend emailleweißen Grund genügen, um eine bildschöne Uhr zu kreieren. Komplikationen oder ein Sekundenzeiger? Fehlanzeige. Das Highlight der Ludwig arbeitet im Innern des ultraflachen 6,5-Millimeter-Gehäuses: Ein Manufakturwerk Alpha.2 mit Handaufzug und 43 Stunden Gangreserve. Im Standardmodell für 1.060 Euro trifft es auf einen Stahlboden, kann gegen einen humanen Aufpreis von 220 Euro aber mittels eines Saphirglasbodens sichtbar gemacht werden (Ref. 249). Streng genommen ist die Ludwig damit keine Dresswatch bis 1000 Euro, was wir dem Glashütter Winzling allerdings gerne verzeihen – wo gibt in dieser Preisklasse schon ein hauseigenes Kaliber?

NOMOS Glashütte Ludwig 33 Duo Emailleweiss

Oris Classic Date

Es sollte verboten werden, eine Dresswatch bis 1000 Euro zu kaufen, ohne vorher einen Blick auf die Oris Classic Date (Ref. 01 733 7594 4034-07 5 20 11) zu werfen. Mit ihrem schlichten Design und entspannten Rundungen entspricht die 42 Millimeter große Edelstahluhr dem Idealbild des eleganten Schweizer Begleiters. Das hier gezeigte Modell mit schwarzem Zifferblatt (950 Euro) bietet den Vorteil einer erstklassigen Lesbarkeit, doch die Auswahl alternativer Farbgebungen ist riesig – insgesamt stehen über 40 Referenzen zur Wahl. Noch überzeugender als die Vielfalt ist das Preis-Leistungs-Verhältnis: Sellita-Automatikwerk mit Sichtboden? Enthalten. Feine Details wie applizierte Indizes, Leuchtzeiger und abwechslungsreiche Oberflächen? Selbstverständlich. Hinzu kommen höhere Qualitätsstandards im Vergleich zu vielen Einstiegsmarken, weil Oris vornehmlich auf Regionen jenseits der 1000 Euro fokussiert ist.

Oris Classic Date

Sinn 556

Gleiches gilt für die Frankfurter Uhrenschmiede Sinn, die ihr normalerweise zwischen 1500 und 3000 Euro angesiedeltes Produktportfolio mit der 556 auch für dreistellige Budgets zugänglich macht. Das Rezept ist simpel: Man nehme die markentypische Wasserdichtigkeit von 200 Metern, kombiniere sie mit einem satinierten 38,5-Millimeter-Edelstahlgehäuse und verzichte auf kostspielige Komplikationen. Das Ergebnis ist ein simples, ausgezeichnet ablesbares Instrument, das als Fliegeruhr und Dresswatch gleichermaßen durchgeht.

Für den Antrieb sorgt ein robustes Sellita SW200-1, dessen Mechanik inklusive Aufzugsrotor mit demselben Saphirglas bedeckt ist wie das Zifferblatt. Wer die eleganten Qualitäten einer Dresswatch bis 1000 Euro mit kompromisslosen Outdoor-Fähigkeiten verbinden möchte, liegt bei der Sinn 556 goldrichtig und wählt zwischen mehreren Varianten. Unsere Favoritin ist die 556 I RS am Lederband für 990 Euro.

   Sinn 556 I RS   Sinn 556 I B

Tissot Gentleman Automatic

Ein Artikel über erschwingliche Dresswatches ohne Tissot? Undenkbar. Innerhalb ihres riesigen Produktangebots hält die Schweizer Marke viele ansehnliche Optionen bereit, unter denen die 40 Millimeter große Tissot Gentleman Automatic (Ref. T127.407.11.051.00) für uns ganz oben steht. Das liegt an ihrem beeindruckenden Gesamtpaket: 100 Meter Wasserdichtigkeit, Siliziumspirale und 80 Stunden Gangreserve kreieren einen robusten, technisch modernen Allrounder, während sportliche Gesichtszüge eine Attraktivität in sämtlichen Altersklassen garantieren.

Tissot Gentleman Automatic

Häufig diskutiert wird eine gewisse Ähnlichkeit zur Rolex Datejust, was für die Tissot Gentleman Automatic sicherlich als Kompliment zu verstehen ist. Ihr gelingt es, das jahrzehntelange Erfolgsrezept des Genfer Vorbilds in eine Preisklasse zu transportieren, die für Einsteiger und junge Menschen extrem greifbar ist. 820 Euro werden laut Hersteller für das zeitlose Multitalent fällig.

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