Breitling Outerknown

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In Zusammenarbeit mit Kelly Slaters Surfwear-Marke Outerknown lanciert Breitling eine farbenfrohe Variante seiner berühmten Superocean. Auffallend durch sein grünes Zifferblatt, steht der Diver im Sinne des Meeresschutzes und wird von einem umweltfreundlichen Armband aus recycelten Nylonabfällen begleitet. Letzteres erscheint im Rahmen einer neuen Armbandkollektion, die aus 18 Modellen besteht und Nachhaltigkeit in den Vordergrund stellt.

Breitling und Outerknown: Authentische Partnerschaft

Die Verbindung der Schweizer Luxusmarke zum Surfsport ist keine Neuigkeit. Bereits Anfang 2018 verkündete der frisch renovierte Hersteller unter Georges Kern den Aufbau eines sogenannten Surf-Squads, welches wie die anderen Squads (u.a. Triathlon, Cinema und Explorer) aus Koryphäen seiner Fachrichtung besteht und die dynamischen Markenwerte verkörpern soll.

Zu den Botschaftern zählt neben den australischen Surf-Ikonen Stephanie Gilmore und Sally Fitzgibbons auch der US-amerikanische Surfer Kelly Slater, der mit elf Weltmeistertiteln der Association of Surfing Professionals (ASP) als bester Surfer aller Zeiten gilt. 2015 gründet er Outerknown, eine stark auf Nachhaltigkeit fokussierte Bekleidungsfirma, welche im Sommer 2018 ebenfalls ihre Kooperation mit Breitling bekanntgibt. Aus dieser Partnerschaft heraus wird ein Jahr später die Superocean Outerknown geboren, eine farblich differenzierte Edition der populären Taucheruhr.

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Die Mischung beider Marken wirkt authentisch, weil sie jeweils einen sportlichen Charakter verkörpern und seit Jahren mit der gemeinnützigen Umweltschutzgruppe Ocean Conservancy zusammenarbeiten.

Gehäuse und Ästhetik der Breitling Outerknown

Sportlichkeit ist beim Blick auf den massiven Diver mit der Referenz A17367A11L1W1 ein gutes Stichwort: Satte 44 Millimeter groß, übernimmt er den Durchmesser der Superocean Automatic 44 und positioniert sich damit im oberen Mittelfeld seiner Kollektion. Überboten werden die Dimensionen der Breitling Outerknown nur von den 46-Millimeter-Versionen und der Superocean 48, während die Superocean 36 und 28 zwei kompaktere Alternativen darstellen – letztere als Damenmodell. Ihrer stolzen Präsenz stellt die Outerknown eine markentypisch hohe Gehäusequalität gegenüber:

Nicht nur ästhetische Details wie die satinierten Oberflächen des Edelstahls, sondern auch die durchdachte, einseitig drehbare Lünette mit Sperrklinke (die eine Planung von Tauchgängen ermöglicht) zeugen von einem runden Gesamtbild.

Ein häufig kritisiertes, aber bei der Breitling Superocean sehr stimmiges Merkmal ist der auffällige Kronenschutz, der zum bulligen Auftritt der Taucheruhr beiträgt. Ihre Wasserdichtigkeit beläuft sich dank verschraubter Krone mit zwei Dichtungen auf 1.000 Meter – selbst innerhalb des Diver-Universums ein Spitzenwert. Noch stärker als die Gehäusedetails fällt die dunkelgrüne Farbgebung der Outerknown ins Auge. Zusammen mit der leuchtend gelben Spitze des Sekundenzeigers bildet sie das stärkste Unterscheidungsmerkmal zur gewöhnlichen Superocean, wirkt jedoch keineswegs aggressiv. Ganz im Gegenteil: Statt nach Aufmerksamkeit zu schreien, hüllt sich der Diver in vornehme Eleganz und wirkt extrem harmonisch.

Breitling Superocean Heritage II Chronograph 44 Outerknown

Das liegt vor allem an der übereinstimmenden Kolorierung von Zifferblatt und Lünette, wobei letztere über eine satinierte Count-Up-Minutenskala in Edelstahl verfügt und damit einen zusätzlichen Beitrag zum geschmeidigen Appeal leistet. Es wirkt, als würden Gehäuse und Lünette zu einer Komponente verschmelzen – nicht zuletzt auch wegen des silbernen Innenstücks des Drehrings.

Keine Überraschungen bei Zifferblatt und Automatikwerk

Eine Gestaltung, die sich im Zifferblatt der Breitling Outerknown fortsetzt: So verfügen Zeiger und Indizes ebenfalls über den silbernen Touch, begleitet von reichlich Super-LumiNova und überdimensionalen arabischen Ziffern auf 6, 9 und 12 Uhr.

Die Lesbarkeit unter dem konvexen, beidseitig entspiegelten Saphirglas ist erwartungsgemäß ausgezeichnet, was auch für das Datumsfenster bei drei Uhr gilt. Letzteres mag zwar praktisch sein, reduziert die Attraktivität der Outerknown unserer Ansicht nach aber ein wenig. Schöner wäre es, die kleine Komplikation zugunsten eines symmetrischen Looks mit vier arabischen Ziffern zu opfern. Im Gegensatz dazu zählt die gelbe Sekundenspitze zu unseren Lieblingsdetails des Modells, weil sie genau die richtige Portion Lebendigkeit in das ansonsten eher gemäßigte Design bringt.

Breitling Superocean Automatic 44 Outerknown

Pro Sekunde schlägt der Zeiger acht Mal, was auf die 28.800 Halbschwingungen des automatischen Kalibers Breitling 17 zurückzuführen ist. Eine vertraute Energiequelle auf Basis des ETA 2824-2, die weniger mit ihren 38 Stunden Gangreserve als mit ihrer langfristigen Zuverlässigkeit und Chronometer-Zertifizierung punktet.

ECONYL(R): Innovatives Armbandmaterial im Fokus

Die Breitling Outerknown gehört zu den wenigen Zeitanzeigern, bei denen das Armband mehr Haupt- als Nebensache ist. Grund dafür ist die Fertigung aus ECONYL®-Garn, einem neuen NATO-Material aus recycelten Nylonabfällen. Alte Fischernetze an der neuen Luxusuhr? Ein ökologisches Statement, das vor allem Symbolkraft besitzt und die Zukunftsorientierung der Unternehmen Georges Kerns und Kelly Slaters ausdrücken soll. Was nicht heißt, dass die Umweltfreundlichkeit nur Fassade ist: Zusammen mit der Outerknown präsentierte das Firmenbündnis eine gänzlich neue, aus 18 Bändern bestehende Kollektion an NATO-Bändern.

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Wer die Superocean Outerknown bestellt, erhält sie passenderweise an der grünen Variante mit Streifen und Futter in Schwarz. Daneben existieren mit Gelb, Grau, Rot, Hell- und Dunkelblau noch fünf weitere Farben, die in vier verschiedenen Breiten von 18 bis 24 Millimetern erhältlich sind und laut Hersteller mit jeder Breitling kombiniert werden können. Somit profitieren nicht nur zukünftige Käufer, sondern auch bestehende Besitzer von der neuen Bändervielfalt und erhalten neue Möglichkeiten zur Gestaltung ihres Meisterstücks  ökologische Nachhaltigkeit inklusive.

Sucht man hingegen eine neue Edition aus Grenchen mit dem gewissen Etwas an Außergewöhnlichkeit, lohnt sich eine nähere Betrachtung der Breitling Outerknown: Der Taucheruhr gelingt es, eine extreme Robustheit mit eleganten Zügen und einer interessanten Farbgebung zu kombinieren. Ihre unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 4.000 Euro.

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