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	<title>&quot;Uhrenglas&quot; Tag - Uhrinstinkt Magazin</title>
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		<title>Uhr polieren und Kratzer entfernen: Unsere Dos &#038; Don&#8217;ts</title>
		<link>https://www.uhrinstinkt.de/magazin/uhr-polieren-und-kratzer-entfernen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jan 2022 10:03:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technik & Uhrenwissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Egal, wie gut man sie beschützt: Regelmäßig getragene Uhren entwickeln mit der Zeit Gebrauchsspuren, die das perfekte Bild am Handgelenk eintrüben. Aber was können Sie unternehmen, um den Zeitanzeiger zurück in seinen optischen Neuzustand zu versetzen? Wir geben Tipps zur Politur von Gehäuse und Uhrenglas, erklären die schlimmsten Fehler und beantworten die Frage, in welchen &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/uhr-polieren-und-kratzer-entfernen/">Uhr polieren und Kratzer entfernen: Unsere Dos &#038; Don&#8217;ts</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.uhrinstinkt.de/magazin">Uhrinstinkt Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Egal, wie gut man sie beschützt: Regelmäßig getragene Uhren entwickeln mit der Zeit Gebrauchsspuren, die das perfekte Bild am Handgelenk eintrüben. Aber was können Sie unternehmen, um den Zeitanzeiger zurück in seinen optischen Neuzustand zu versetzen? Wir geben Tipps zur Politur von Gehäuse und Uhrenglas, erklären die schlimmsten Fehler und beantworten die Frage, in welchen Fällen eine Politur überhaupt sinnvoll ist.</strong></p>
<h2>Polieren bedeutet, Material abzutragen</h2>
<p style="text-align: justify;">Bevor man zur eigenständigen Politur greift oder die wertvolle Uhr zum Profi bringt, muss man sich des Funktionsprinzips dieser Maßnahme bewusst sein: Um Kratzer aus dem Edelstahl, der Goldlegierung oder einem anderen Material zu polieren, wird die oberste Schicht dieses Werkstoffs abgetragen.</p>
<figure id="attachment_30095" aria-describedby="caption-attachment-30095" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30095 size-full" title="Um Kratzer aus dem Material zu polieren, wird die oberste Schicht des Werkstoffs abgetragen" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/02/Polieren-bedeutet-Material-abzutragen.jpg" alt="Polieren bedeutet, Material abzutragen" width="800" height="533" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/02/Polieren-bedeutet-Material-abzutragen.jpg 800w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/02/Polieren-bedeutet-Material-abzutragen-300x200.jpg 300w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/02/Polieren-bedeutet-Material-abzutragen-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-30095" class="wp-caption-text">© sek_gt – stock.adobe.com</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Welche Dicke des Materials entfernt werden muss, hängt von der Tiefe der Kratzer ab: Während leichte Oberflächenkratzer lediglich die Abtragung einer hauchdünnen Schicht verlangen, ist der Materialverlust beim Herauspolieren schwerwiegender Kratzer beträchtlich. Mutet man die Prozedur seiner Uhr öfters zu, resultiert eine regelrechte Verformung des Gehäuses, weil Kanten abgerundet werden und der Charakter des edlen Stücks verschwindet.</p>
<p><a href="https://www.uhrinstinkt.de/rolex-gmt-master-ii-stickers-nos-full-set-116718ln.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-30069 size-full" title="Rolex GMT-Master II in 18 Karat Gelbgold im Full-Set, ungetragen, alle original Rolex Aufkleber vorhanden" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/02/Rolex-GMT-Master-II-in-18-Karat-Gelbgold-im-Full-Set-ungetragen-alle-original-Rolex-Aufkleber-vorhanden.jpg" alt="Rolex GMT-Master II in 18 Karat Gelbgold im Full-Set, ungetragen, alle original Rolex Aufkleber vorhanden" width="264" height="440" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/02/Rolex-GMT-Master-II-in-18-Karat-Gelbgold-im-Full-Set-ungetragen-alle-original-Rolex-Aufkleber-vorhanden.jpg 264w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/02/Rolex-GMT-Master-II-in-18-Karat-Gelbgold-im-Full-Set-ungetragen-alle-original-Rolex-Aufkleber-vorhanden-180x300.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 264px) 100vw, 264px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Wer zum Beispiel eine <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhr-kaufen/rolex/">Rolex</a> polieren möchte, muss im Falle der berühmten, geriffelten Datejust-Lünette auf die Erhaltung der scharfen Kanten achten, weil der funkelnde, präzise Glanz andernfalls für immer verloren geht.</p>
<div class="box note  "><div class="box-inner-block"><i class="fa tie-shortcode-boxicon"></i>
			Wir empfehlen, keine routinierten Polituren zum Vergnügen durchzuführen und vor jedem Eingriff abzuwägen, ob die Vorteile der Maßnahme gegenüber ihren langfristigen Nachteilen überwiegen.
			</div></div>
<p style="text-align: justify;">Es ist nicht schlimm, alle paar Jahre die lästigen Oberflächenkratzer aus der <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhr-kaufen/tag-heuer/">Tag Heuer</a>, <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhr-kaufen/breitling/">Breitling</a> oder <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhr-kaufen/omega/">Omega</a> zu polieren. Aber man muss bedenken, dass die Uhr jedes Mal um ein kleines Stück leichter wird.</p>
<h2>Uhrengehäuse polieren: Leichte Kratzer selbst entfernen</h2>
<p style="text-align: justify;">Sind die Kratzer oberflächlich, ist unserer Meinung nach keine teure Expertenbehandlung erforderlich. Ein bewährtes Mittel zur eigenständigen Politur sind beispielsweise Cape Cod Poliertücher, die in Zweierpacks für rund zehn Euro erhältlich sind und praktischerweise bereits mit der Politur getränkt sind.</p>
<div class="box info  "><div class="box-inner-block"><i class="fa tie-shortcode-boxicon"></i>
			Bevor die simple Anwendung beginnt, sollten Einweghandschuhe angezogen und ein etwaiges Lederarmband von der Uhr entfernt werden. Dann nimmt man das Tuch und bearbeitet die Oberfläche mit leichtem Druck sowie kreisenden Bewegungen.
			</div></div>
<p style="text-align: justify;">Bis die ersten Resultate zu sehen sind, können vor allem beim harten Edelstahl mehrere Minuten vergehen – hier sind Geduld und Ausdauer gefragt. Ein großer Vorteil der öligen Politur liegt in ihrer geschmeidigen Anwendung – man spürt während des Polierens keinen Widerstand und kein raues Gefühl.</p>
<p><a href="https://www.uhrinstinkt.de/hublot-big-bang-ceramic-blue-diamonds-41mm-341.cm.7170.lr.1204.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-30078" title="Hublot Big Bang Ceramic Blue Diamonds in der Version 341.CM.7170.LR.1204" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/02/Hublot-Big-Bang-Ceramic-Blue-Diamonds-in-der-Version-341-CM-7170-LR-1204.jpg" alt="Hublot Big Bang Ceramic Blue Diamonds in der Version 341-CM-7170-LR-1204" width="270" height="406" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/02/Hublot-Big-Bang-Ceramic-Blue-Diamonds-in-der-Version-341-CM-7170-LR-1204.jpg 299w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/02/Hublot-Big-Bang-Ceramic-Blue-Diamonds-in-der-Version-341-CM-7170-LR-1204-199x300.jpg 199w" sizes="auto, (max-width: 270px) 100vw, 270px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Weil die Anwendung von Cape Cod, abgesehen von einigen Grundregeln des Uhrenpolierens (siehe unten), keine Fachkenntnisse erfordert und keine teuren Maschinen angeschafft werden müssen, ist diese Methode unser absoluter Favorit für die Beseitigung leichter Oberflächenkratzer.</p>
<h2>Starke Kratzer: Maschinelle Behandlung vom Experten</h2>
<p style="text-align: justify;">Egal, ob man eine Tag Heuer, Rolex oder <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhr-kaufen/hublot/">Hublot</a> polieren möchte: Gehen die Kratzer tief ins Material, helfen Poliertücher nicht. In diesem Fall raten wir dazu, einen erfahrenen Experten aufzusuchen und eine maschinelle Aufbereitung durchführen zu lassen. Zu hoch ist das Risiko für Laien, der wertvollen Luxusuhr Schäden zuzufügen. Wer sich die Arbeit dennoch selbst zutraut, muss zunächst mit einem Vorschliff beginnen, indem die verkratzte Oberfläche mit Schmirgelpapier verschiedener Körnungen abgeschliffen wird. Man beginnt mit der gröbsten und endet mit der feinsten Körnung.</p>
<figure id="attachment_30074" aria-describedby="caption-attachment-30074" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30074 size-full" title="Poliermaschine für Armbanduhren" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/02/Poliermaschine-fuer-Armbanduhren.jpg" alt="Poliermaschine fuer Armbanduhren" width="800" height="532" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/02/Poliermaschine-fuer-Armbanduhren.jpg 800w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/02/Poliermaschine-fuer-Armbanduhren-300x200.jpg 300w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/02/Poliermaschine-fuer-Armbanduhren-768x511.jpg 768w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/02/Poliermaschine-fuer-Armbanduhren-310x205.jpg 310w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-30074" class="wp-caption-text">© vectorass – stock.adobe.com</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Anschließend kann das Poliermittel auf die Schwabbelscheibe der Poliermaschine aufgetragen und vorsichtig mit der Politur begonnen werden. Im Gegensatz zu Cape Cod kann man hier vieles falsch machen, vom Druck über den Winkel bis hin zum Poliermittel und der Geschwindigkeit. Deshalb raten wir vor allem bei wertvollen Uhren zur Investition in einen kompetenten Fachmann.</p>
<h2>Achtung! Diese Fehler sind zu vermeiden</h2>
<p style="text-align: justify;">Will man ein Uhrengehäuse polieren, das aus abwechselnd glatten und satinierten Segmenten besteht, ist besonderes Feingefühl gefragt. Man sollte in keinem Fall über die satinierten Flächen reiben oder sie maschinell behandeln, weil diese sonst mitpoliert werden und ihr absichtliches, mattes Finish verlieren. Das gilt für Cape Cod und jede andere Methode. Nutzt man eine maschinelle Politur, sind die mattierten Flächen sorgfältig abzukleben.</p>
<figure id="attachment_30090" aria-describedby="caption-attachment-30090" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30090 size-full" title="Polieren einer Golduhr" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/02/Polieren-einer-Golduhr.jpg" alt="Polieren einer Golduhr" width="800" height="533" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/02/Polieren-einer-Golduhr.jpg 800w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/02/Polieren-einer-Golduhr-300x200.jpg 300w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/02/Polieren-einer-Golduhr-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-30090" class="wp-caption-text">© Photographee.eu – stock.adobe.com</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Außerdem wichtig: Jegliche Polituren beschichteter Gehäuse bergen ein besonderes Risiko, weil die Schichten (z. B. Vergoldungen) extrem dünn aufgetragen sind. Bereits nach der ersten Politur kann die Vergoldung sichtbar abgetragen sein, die silberne Gehäusefarbe schimmert durch und die Optik des Zeitanzeigers ist ruiniert. Deshalb ist es bei vergoldeten Uhren beinahe unmöglich, sie wieder neu aussehen zu lassen wie frisch aus der Uhrenbox.</p>
<h2>Uhrenglas polieren: Bei Plexiglas kein Problem</h2>
<p style="text-align: justify;">Was ist eine Uhr mit strahlender Goldlegierung, perfektem Lederarmband und tollem Zifferblatt, wenn das Uhrenglas total zerkratzt ist? Um den transparenten Teil der Armbanduhr polieren zu können, muss dieser aus dem weichen, bearbeitungsfähigen Plexiglas bestehen. Wer beispielsweise die originale <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhr-kaufen/omega/speedmaster/professional-moonwatch/">Moonwatch von Omega</a> polieren möchte, hat bei leichten Kratzern gute Chancen zur eigenständigen Beseitigung. Das nötige Mittel heißt Polywatch, eine weiße Polierpaste, die für wenige Euro erhältlich ist und mit einem Wattepad in das Glas eingerieben wird. Erstaunlich: Bereits nach wenigen Minuten verschwinden leichte Kratzer vollständig und selbst stärkere Beschädigungen lassen sich mit etwas Geduld aus dem Plexiglas entfernen.</p>
<p><a href="https://www.uhrinstinkt.de/omega-speedmaster-moonwatch-dark-side-of-the-moon-apollo-8-311.92.44.30.01.001.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-30083" title="Omega Speedmaster Moonwatch &quot;Dark Side of the Moon&quot; Apollo 8 in der Version 311.92.44.30.01.001" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/02/Omega-Speedmaster-Moonwatch-Dark-Side-of-the-Moon-Apollo-8-in-der-Version-311-92-44-30-01-001.jpg" alt="Omega Speedmaster Moonwatch Dark Side of the Moon Apollo 8 in der Version 311-92-44-30-01-001" width="290" height="403" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/02/Omega-Speedmaster-Moonwatch-Dark-Side-of-the-Moon-Apollo-8-in-der-Version-311-92-44-30-01-001.jpg 324w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/02/Omega-Speedmaster-Moonwatch-Dark-Side-of-the-Moon-Apollo-8-in-der-Version-311-92-44-30-01-001-216x300.jpg 216w" sizes="auto, (max-width: 290px) 100vw, 290px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Egal, ob man eine historische Rolex polieren möchte oder eine günstigere Uhr der Moderne. Will man an einer Uhr mit Mineral- oder Saphirglas Kratzer entfernen, hilft die Politur nicht. Die Werkstoffe, vor allem das diamantähnliche moderne Saphirglas, sind zu hart, um von dem Mittel abgerieben werden zu können. Zwar könnten professionelle Maßnahmen theoretisch auch das härteste Uhrenglas polieren, doch die Kosten und der Aufwand dieses Eingriffs wären teurer als der Einbau eines neuen Glases.</p>
<h2>Armbanduhr polieren? Eine Frage der Absichten</h2>
<p style="text-align: justify;">Der Kratzer ist entdeckt – und nun? Viele Enthusiasten fragen sich, ob die Politur oder das Akzeptieren des kleinen Schadens als &#8220;charmante Patina&#8221; besser ist. Wir sagen: Es kommt auf den Zweck an.</p>
<figure id="attachment_30085" aria-describedby="caption-attachment-30085" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30085 size-full" title="Moderne Smartwatch mit einem Tuch polieren" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/02/Moderne-Smartwatch-mit-Mikrofasertuch-polieren.jpg" alt="Moderne Smartwatch mit Mikrofasertuch polieren" width="800" height="533" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/02/Moderne-Smartwatch-mit-Mikrofasertuch-polieren.jpg 800w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/02/Moderne-Smartwatch-mit-Mikrofasertuch-polieren-300x200.jpg 300w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/02/Moderne-Smartwatch-mit-Mikrofasertuch-polieren-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-30085" class="wp-caption-text">© sek_gt – stock.adobe.com</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Dient die Uhr zur Wertanlage und wird später mit hoher Wahrscheinlichkeit verkauft, raten wir zum Weglassen der Politur – der Großteil des Marktes bewertet den Eingriff als Verfälschung des Originalzustands, welche den Wert reduziert.</p>
<div class="box success  "><div class="box-inner-block"><i class="fa tie-shortcode-boxicon"></i>
			Soll die Uhr hingegen im eigenen Besitz verbleiben, spricht nichts gegen die kosmetische Verschönerung. Beachtet man ein paar Tipps, sieht das Meisterstück im Handumdrehen aus wie frisch aus der Uhrenbox.
			</div></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Was macht das Uhrenglas so besonders?</title>
		<link>https://www.uhrinstinkt.de/magazin/uhrenglas-besonderheiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2020 10:20:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technik & Uhrenwissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>« Auf diese Gläser setzt der Uhrmacher » Es schützt vor äußeren Einflüssen, gewährt Einblicke ins Innere und ist wie eine kleine Wissenschaft für sich: Das Uhrenglas. Drei Varianten dieser unverzichtbaren Komponente lassen sich unterscheiden, deren Vor- und Nachteile zur Bildung eines jeden Enthusiasten gehören sollten. Wir erläutern die Besonderheiten von Kunststoff-, Mineral- und Saphirglas, &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/uhrenglas-besonderheiten/">Was macht das Uhrenglas so besonders?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.uhrinstinkt.de/magazin">Uhrinstinkt Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>« Auf diese Gläser setzt der Uhrmacher »</h2>
<p style="text-align: justify;"><b><span data-contrast="auto">Es schützt vor äußeren Einflüssen, gewährt Einblicke ins Innere und ist wie eine kleine Wissenschaft für sich: Das Uhrenglas. Drei Varianten dieser unverzichtbaren Komponente lassen sich unterscheiden, deren Vor- und Nachteile zur Bildung eines jeden Enthusiasten gehören sollten. Wir erläutern die Besonderheiten von Kunststoff-, Mineral- und Saphirglas, gehen auf ihre Geschichte ein und verraten nützliche Tipps zur Pflege.</span></b></p>
<h2><span data-contrast="auto">Günstig</span><span data-contrast="auto"> </span><span data-contrast="auto">aber</span><span data-contrast="auto"> kratzempfindlich: Kunststoffglas</span></h2>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Um die Anfänge von Kunststoffgläsern in der Uhrenindustrie zu verstehen, müssen wir die Lage in den 1920ern betrachten: Bis dahin wurden Zeitanzeiger überwiegend mit gewöhnlichem Fensterglas bestückt, dessen hohe Bruch- und Kratzempfindlichkeit bei den immer beliebteren Armbanduhren </span><span data-contrast="auto">–</span><span data-contrast="auto"> die im Gegensatz zu Taschenuhren keinen Deckel besaßen </span><span data-contrast="auto">–</span><span data-contrast="auto"> zum Problem wurde. Als Lösung fräste man zu Beginn der 30er die ersten Uhrengläser aus Kunststofftafeln und benannte sie je nach Hersteller oder Material unterschiedlich: Acryl</span><span data-contrast="auto">glas</span><span data-contrast="auto">, Plexiglas und </span><span data-contrast="auto">Hesalit</span><span data-contrast="auto"> sind bis heute gängige Begriffe und stehen alle für Kunststoff.</span></p>
<p><a href="https://www.uhrinstinkt.de/omega-speedmaster-professional-moonwatch-311.30.42.30.01.005.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-24593" title="Omega Speedmaster Professional Moonwatch mit Hesalitglas" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2020/12/Omega-Speedmaster-Professional-Moonwatch-Hesalitglas.jpg" alt="Omega Speedmaster Professional Moonwatch Hesalitglas uhrenglas" width="400" height="533" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2020/12/Omega-Speedmaster-Professional-Moonwatch-Hesalitglas.jpg 480w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2020/12/Omega-Speedmaster-Professional-Moonwatch-Hesalitglas-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Spätestens in den 50ern setzte sich das Plastik in der gesamten Branche durch und dominierte auch die Luxusklasse. </span><span data-contrast="auto">Heute werden Uhrengläser aus Kunststoff meist in der Einsteigerklasse verbaut, sind gelegentlich aber auch in Oberklassemodellen wie der </span><a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhr-kaufen/omega/speedmaster/professional-moonwatch/"><span data-contrast="none">Omega Speedmaster </span><span data-contrast="none">Moonwatch</span><span data-contrast="none"> Professional</span></a><span data-contrast="auto"> anzutreffen. Ihre Vorteile liegen auf der Hand: Nicht nur sind sie bruchsicher und günstig in der Produktion, sondern spiegeln auch sehr wenig. Demgegenüber steht eine äußerst geringe Kratzfestigkeit von 40 HV (Härte nach Vickers), sodass ein gewöhnlicher Alltagsgebrauch bereits ohne Unfälle Spuren hinterlässt. Im Gegenzug lassen sich diese Kratzer mithilfe einer Polierpaste wie beispielsweise </span><span data-contrast="auto">PolyWatch</span><span data-contrast="auto"> aber sehr leicht aus dem Uhrenglas entfernen. Wohl größter Vorteil von Plexiglas ist jedoch seine Wölbung, die im Vergleich zu anderen Gläsern eine gewisse Wärme und Vintage-Ästhetik ausstrahlt.</span></p>
<h2><span data-contrast="auto">Der nächste Schritt: Gehärtetes Mineralglas</span></h2>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Zu Beginn der 1970er rückte </span><span data-contrast="auto">Hesalit</span><span data-contrast="auto"> aufgrund seiner geringen Kratzfestigkeit zunehmend in die Kritik, was in der Entwicklung und breiten Verwendung von Mineralglas resultierte. Dabei handelt es sich um einen sehr ähnlichen Werkstoff zum Fensterglas, der in unbehandeltem Zustand rund 400 HV besitzt und damit rund die zehnfache Kratzfestigkeit der Kunststoffvarianten aufweist.</span></p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Bei diesem Uhrenglas liegt der entscheidende Trick in einer chemischen Behandlung, die die Härte des Materials durch Erhitzen und Bedampfen mehr als verdoppelt </span><span data-contrast="auto">–</span><span data-contrast="auto"> in der Regel werden dadurch 900 HV erreicht.</span></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Im Vergleich zu modernen Saphirgläsern ist dieser Wert zwar nicht beeindruckend, aber der damalige Fortschritt gegenüber Kunststoff war beträchtlich. </span><span data-contrast="auto">Doch die höhere Kratzfestigkeit hat ihren Preis: Nicht nur zeichnet sich Mineralglas durch eine geringere Bruchsicherheit aus, sondern spiegelt einfallendes Licht auch stärker als Kunststoff und </span><span data-contrast="auto">ermöglicht keine Entfernung von Kratzern. Im Falle von Beschädigungen, deren Wahrscheinlichkeit aufgrund der niedrigen Härte im Vergleich zu Saphirgläsern nicht zu unterschätzen ist, bleibt nur der Austausch. Dieser ist jedoch recht günstig; durchschnittliche Mineral-Uhrengläser schlagen mit etwa 30 Euro zu Buche.</span></p>
<p><a href="https://www.uhrinstinkt.de/hamilton-ventura-quartz-h24401731.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-24599" title="Hamilton Ventura Quartz mit Mineralglas" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2020/12/Hamilton-Ventura-Quartz-Mineralglas.jpg" alt="Hamilton Ventura Quartz Mineralglas uhrenglas-besonderheiten" width="345" height="550" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2020/12/Hamilton-Ventura-Quartz-Mineralglas.jpg 413w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2020/12/Hamilton-Ventura-Quartz-Mineralglas-188x300.jpg 188w" sizes="auto, (max-width: 345px) 100vw, 345px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Insgesamt sind wir keine großen F</span><span data-contrast="auto">reunde</span><span data-contrast="auto"> dieses Glases, weil es weder den optischen Appeal und die hohe Bruchfestigkeit von Kunststoff noch die vorbildliche Kratzfestigkeit von Saphir zu bieten hat. Nur bei Einsteigermodellen im unteren dreistelligen Preisbereich sind diese Nachteile vertretbar.</span></p>
<h2><span data-contrast="auto">Robust und </span><span data-contrast="auto">kratzfest</span><span data-contrast="auto">: </span><span data-contrast="auto">Modernes</span><span data-contrast="auto"> </span><span data-contrast="auto">Saphirglas</span></h2>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Anders als es der Name vermuten lässt, besteht die &#8220;Königin der Uhrengläser&#8221; nicht aus dem gleichnamigen Edelstein, sondern wird mithilfe eines komplexen chemischen Verfahrens (dem sog. </span><span data-contrast="auto">Verneuil</span><span data-contrast="auto">-Verfahren) aus Aluminiumoxid gewonnen. Es handelt sich also um einen synthetischen Werkstoff, der kaum etwas mit Glas zu tun hat. In puncto Härte hält Saphirglas aber, was die Bezeichnung verspricht: Satte 2.000 HV garantieren einen exzellenten Schutz vor Kratzern und müssen sich lediglich vor den 10.000 HV eines reinen Diamanten in Acht nehmen. Damit setzt das Uhrenglas Maßstäbe, die spätestens seit Beginn der 1990er zum guten Ton der Luxusklasse gehören und seitdem in immer erschwinglichere Bereiche vordringen.</span></p>
<p><a href="https://www.uhrinstinkt.de/tissot-gent-xl-t116.407.16.011.00.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-24602" title="Tissot Gent XL Saphirglas mit Saphirglas" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2020/12/Tissot-Gent-XL-Saphirglas.jpg" alt="Tissot Gent XL Saphirglas uhrenglas-besonderheiten" width="386" height="550" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2020/12/Tissot-Gent-XL-Saphirglas.jpg 577w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2020/12/Tissot-Gent-XL-Saphirglas-211x300.jpg 211w" sizes="auto, (max-width: 386px) 100vw, 386px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhr-kaufen/tissot/"><span data-contrast="none">Tissot</span></a><span data-contrast="auto"> beispielsweise verwendet das renommierte Material selbst in seinen Basismodellen für rund 300 Euro. </span><span data-contrast="auto">So kratzfest und robust sie auch sein mögen </span><span data-contrast="auto">–</span><span data-contrast="auto"> auc</span><span data-contrast="auto">h</span><span data-contrast="auto"> Saphirgläser müssen eine gewisse Kritik ertragen. Wie beim Mineralglas, gehen jegliche Schäden mit der Notwendigkeit eines Austausches einher (welcher hier erwartungsgemäß teurer ist) und die Bruchsicherheit liegt unter dem Niveau von Plexiglas. Hinzu kommt die stärkste Spiegelung aller drei Uhrengläser, welche ein Ablesen unter Sonneneinstrahlung spürbar erschweren kann.</span><span data-contrast="auto"> Trotzdem sind weit über 90% der </span><a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhr-kaufen/"><span data-contrast="none">Luxusuhren im Uhrinstinkt Sortiment</span></a><span data-contrast="auto"> mit Saphirglas ausgestattet.</span></p>
<h2><span data-contrast="auto">Aufwertung durch Antireflexionsbeschichtung und Bombierung</span></h2>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">In der Praxis spielt letzteres Problem jedoch kaum eine Rolle, weil die meisten Saphirgläser ein- oder beidseitig entspiegelt werden. Dabei erfolgt unter Vakuumverdampfung die Beschichtung mit einem dünnen, möglichst farbneutralen Fremdmaterial zur Beseitigung der Reflexe. Das zugrundeliegende physikalische Prinzip wird auch &#8220;destruktive Interferenz&#8221; genannt, weil an den Oberflächen von Glas und Antireflexionsschicht verschiedene Anteile des Lichts reflektiert werden, welche sich durch die Überlagerung von Wellen gegenseitig auslöschen.</span></p>
<p><a href="https://www.uhrinstinkt.de/sinn-u1-b-1010.0102.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-24606" title="Sinn U1 B mit Saphirglas" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2020/12/Sinn-U1-B-Saphirglas.jpg" alt="Sinn U1 B Saphirglas" width="321" height="550" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2020/12/Sinn-U1-B-Saphirglas.jpg 467w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2020/12/Sinn-U1-B-Saphirglas-175x300.jpg 175w" sizes="auto, (max-width: 321px) 100vw, 321px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Selbst unter Wasser können Spiegelungen vollständig eliminiert werden, wie die HYDRO-Technik von </span><a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhr-kaufen/sinn/"><span data-contrast="none">Sinn Spezialuhren</span></a><span data-contrast="auto"> beweist: Dabei werden Zifferblatt, Zeiger und Werk mit einem speziellen Öl gefüllt, dessen Brechungsindex an jenen des Saphirglases angepasst wird. </span><span data-contrast="auto">Eine weitere, beliebte Aufwertung des synthetischen Materials betrifft seine Form: So verwenden Hersteller wie </span><a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhr-kaufen/breitling/"><span data-contrast="none">Breitling</span></a><span data-contrast="auto"> in vielen Modellen kein flaches, sondern ein gewölbtes (&#8220;bombiertes&#8221;) Uhrenglas.</span></p>
<p><a href="https://www.uhrinstinkt.de/breitling-avenger-automatic-43-a17318101c1a1.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-24610" title="Breitling Avenger Automatic 43 in der Version A17318101C1A1 mit Saphirglas" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2020/12/Breitling-Avenger-Automatic-43-Saphirglas.jpg" alt="Breitling Avenger Automatic 43 Saphirglas" width="338" height="550" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2020/12/Breitling-Avenger-Automatic-43-Saphirglas.jpg 700w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2020/12/Breitling-Avenger-Automatic-43-Saphirglas-185x300.jpg 185w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2020/12/Breitling-Avenger-Automatic-43-Saphirglas-630x1024.jpg 630w" sizes="auto, (max-width: 338px) 100vw, 338px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Genauso bruchsicher wie flacher Saphir, vereint es die Härte des modernen Werkstoffs mit dem dreidimensionalen Charme von klassischem </span><span data-contrast="auto">Hesalit</span><span data-contrast="auto">. Zwar wird die Fertigung durch komplexe Schleifverfahren deutlich erschwert, doch der Aufwand lohnt sich: Mit bombiertem und beschichtetem Saphirglas gibt es endlich eine Lösung, die sich aus </span><span data-contrast="auto">ästhetischer</span><span data-contrast="auto"> </span><span data-contrast="auto">so</span><span data-contrast="auto">wie praktischer Sicht keine Schwächen erlaubt. </span><span data-contrast="auto">Königin der Uhrengläser? Ja, aber nur in dieser Form.</span></p>
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		<title>Hesalit Glas</title>
		<link>https://www.uhrinstinkt.de/magazin/hesalit-glas/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Sep 2019 08:36:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technik & Uhrenwissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>« Wofür ist es geeignet? » Im Luxusuhrensegment wird heute überwiegend Saphirglas als Abdeckung für das Zifferblatt verwendet. Gelegentlich sind jedoch auch andere Materialien wie Hesalit anzutreffen. In diesem Beitrag sind wir der Frage nachgegangen, worum es sich dabei eigentlich handelt und welche besonderen Eigenschaften dieses Material besitzt. Das Uhrglas – entscheidend für Qualität und &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>« Wofür ist es geeignet? »</h2>
<p style="text-align: justify;"><strong>Im Luxusuhrensegment wird heute überwiegend Saphirglas als Abdeckung für das Zifferblatt verwendet. Gelegentlich sind jedoch auch andere Materialien wie Hesalit anzutreffen. In diesem Beitrag sind wir der Frage nachgegangen, worum es sich dabei eigentlich handelt und welche besonderen Eigenschaften dieses Material besitzt.</strong></p>
<h2>Das Uhrglas – entscheidend für Qualität und Haltbarkeit einer Uhr</h2>
<p style="text-align: justify;">An historischen Turmuhren drehen sich die Zeiger in der Regel ohne jegliche Abdeckung im Freien. Das war und ist auch nicht weiter störend, weil normalerweise außer ein paar Vögeln nichts in die Nähe der Zeiger gelangt, was ihre Bewegung beeinträchtigen oder sie womöglich gar beschädigen könnte. Ganz anders verhält es sich bei Uhren, die in der Tasche oder am Handgelenk getragen werden. Bei ihnen bedürfen Zeiger und Zifferblatt eines besonderen Schutzes, weil sie sonst binnen kurzer Zeit zerkratzt, verbogen oder anderweitig beschädigt werden würden.</p>
<p><a href="https://www.uhrinstinkt.de/longines-conquest-heritage-l1.611.4.75.2.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-18413 size-full" title="Longines Heritage Collection - Conquest Heritage mit Hesalitglas in der Version L16114752" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/10/Longines-Heritage-Collection-Conquest-Heritage.jpg" alt="Longines Heritage Collection Conquest Heritage" width="338" height="450" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/10/Longines-Heritage-Collection-Conquest-Heritage.jpg 338w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/10/Longines-Heritage-Collection-Conquest-Heritage-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 338px) 100vw, 338px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Das Material der ersten Wahl dafür war lange Zeit gewöhnliches Fensterglas. Dieses bot zwar einen gewissen Schutz, war jedoch seinerseits auch bruch- und kratzempfindlich. Diese Nachteile von herkömmlichem Glas waren der wesentliche Grund dafür, dass viele Taschenuhren mit speziellen Deckeln aus Metall versehen wurden, die das Uhrglas schützten.</p>
<p><a href="https://www.uhrinstinkt.de/longines-conquest-heritage-l1.611.4.52.2.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-18417 size-full" title="Longines Heritage Collection - Conquest Heritage mit Hesalitglas in der Version L16114522" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/10/Longines-Heritage-Collection-Conquest-Heritage-L16114522.jpg" alt="Longines Heritage Collection Conquest Heritage L16114522" width="241" height="450" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/10/Longines-Heritage-Collection-Conquest-Heritage-L16114522.jpg 241w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/10/Longines-Heritage-Collection-Conquest-Heritage-L16114522-161x300.jpg 161w" sizes="auto, (max-width: 241px) 100vw, 241px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Uhren mit Deckeln sind allerdings in der Handhabung etwas umständlicher und die Uhrzeit lässt sich bei ihnen nicht ohne Weiteres auf einen Blick ablesen. Dies und nicht zuletzt auch die zunehmende Verdrängung von Taschen- durch Armbanduhren motivierten die Uhrenhersteller immer stärker, nach alternativen Materialien für Uhrengläser zu suchen. Hesalit und Saphirglas sind Ergebnisse dieser Suche.</p>
<h2>Uhrgläser aus Kunststoff erobern den Markt</h2>
<p style="text-align: justify;">In den 1930er Jahren kamen die ersten Uhrgläser auf den Markt, die aus Kunststofftafeln hergestellt wurden. Seit den 1950er Jahren erfolgt die Produktion überwiegend im Spritzgussverfahren aus Granulat. Für die verschiedenen transparenten Kunststoffmaterialien wurden verschiedene Begriffe verwendet, bei denen es sich teilweise um reine Materialbezeichnungen und teilweise um Markennamen handelte. Beispiele dafür sind Acrylglas, Plexiglas – und eben auch Hesalit.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Um &#8220;echtes&#8221; Glas davon sprachlich abzugrenzen, kamen dafür zunehmend Bezeichnungen wie Mineralglas oder Silikatglas in Gebrauch.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">In den 1950er und 1960er Jahren waren Uhren mit Kunststoffgläsern absolut nichts Ungewöhnliches mehr. Auch im Luxussegment wurden sie ganz selbstverständlich eingesetzt, handelte es sich doch um einige der modernsten und besten Werkstoffe zu jener Zeit.</p>
<h2>Saphirglas wird bei Luxusuhren zum Beinahe-Standard</h2>
<p style="text-align: justify;">Erst mit der Weiterentwicklung von Silikatgläsern begann in den 1970er und 1980er Jahren allmählich wieder ein gegenläufiger Trend. In dieser Zeit setzte sich zunächst gehärtetes Mineralglas durch und wenig später folgte dann das heute bei hochwertigen Luxusuhren fast durchweg zum Standard gewordene Saphirglas. Verfahren zur chemischen Härtung von Silikatglas, die seit den 1970er Jahren zur Verfügung stehen, erlauben das Erzeugen einer gewünschten Spannungsverteilung innerhalb des Glases. Damit wird dieses wesentlich weniger bruchempfindlich, sodass ein wesentlicher Nachteil dieses Materials kompensiert werden kann.</p>
<p><a href="https://www.uhrinstinkt.de/tissot-heritage-prince-i-t71.3.718.22.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-18419 size-full" title="Tissot Heritage Prince I mit Hesalitglas in der Version T71.3.718.22" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/10/Tissot-Heritage-Prince-I-in-der-Version-T71-3-718-22.jpg" alt="Tissot Heritage Prince I in der Version T71-3-718-22" width="338" height="450" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/10/Tissot-Heritage-Prince-I-in-der-Version-T71-3-718-22.jpg 338w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/10/Tissot-Heritage-Prince-I-in-der-Version-T71-3-718-22-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 338px) 100vw, 338px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Wer heute eine Uhr mit Silikatglas kauft, darf mit nahezu hundertprozentiger Gewissheit davon ausgehen, dass es sich dabei mindestens um gehärtetes Mineralglas handelt. Dessen Oberfläche ist allerdings nach wie vor anfällig für Kratzer. Diese sind nicht nur aus ästhetischen Gründen unerwünscht, sondern können im Laufe der Zeit auch dazu führen, dass der Blick durchs Zifferblatt und damit die Ablesbarkeit der Uhr beeinträchtigt werden.</p>
<p><a href="https://www.uhrinstinkt.de/tissot-heritage-1948-chronograph-t66.1.722.33.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-18421 size-full" title="Tissot Heritage 1948 Chronograph in der Version T66.1.722.33" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/10/Tissot-Heritage-1948-Chronograph-in-der-Version-T66-1-722-33.jpg" alt="Tissot Heritage 1948 Chronograph in der Version T66-1-722-33" width="255" height="450" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/10/Tissot-Heritage-1948-Chronograph-in-der-Version-T66-1-722-33.jpg 255w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/10/Tissot-Heritage-1948-Chronograph-in-der-Version-T66-1-722-33-170x300.jpg 170w" sizes="auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Während Kratzer auf Kunststoffoberflächen durch Polieren beseitigt werden können, ist dies bei Mineralglas nicht möglich. Hier bleibt nur der Ausweg, das Zerkratzen von vornherein durch eine extreme Härte des Materials zu verhindern. Dazu werden synthetische Saphire verwendet, welche unter hohem Druck und bei großer Hitze aus Tonerde gewonnen werden. Sie sind relativ teuer und aufwendig zu bearbeiten, aber nahezu immun gegen Kratzer. Deshalb werden hochwertige Uhren inzwischen fast durchweg mit Saphirglas ausgestattet, das darüber hinaus bei vielen Modellen auch als Material für den Gehäuseboden Verwendung findet.</p>
<h2>Wozu noch Hesalit Glas?</h2>
<p style="text-align: justify;">Dennoch werden einige Luxusuhrenmodelle bis heute mit Kunststoffgläsern versehen. Eines der bekanntesten Beispiele dafür dürfte wohl der als &#8220;Moonwatch&#8221; bekannte <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhr-kaufen/omega/speedmaster/professional-moonwatch/">Chronograph Speedmaster Professional von Omega</a> sein. Vor dem Hintergrund der beschriebenen Materialeigenschaften mag dies auf den ersten Blick schwer nachvollziehbar sein. Tatsächlich wird Kunststoff in erster Linie für Uhrgläser im unteren Preissegment genutzt, weil er sich billig und in großen Mengen herstellen lässt.</p>
<p><a href="https://www.uhrinstinkt.de/omega-speedmaster-professional-moonwatch-311.30.42.30.01.005.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-18405 size-full" title="Omega Speedmaster Professional Moonwatch mit Hesalitglas in der Version 311.30.42.30.01.005" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/10/Omega-Speedmaster-Professional-Moonwatch-in-der-Version-311-30-42-30-01-005.jpg" alt="Omega Speedmaster Professional Moonwatch in der Version 311-30-42-30-01-005" width="338" height="450" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/10/Omega-Speedmaster-Professional-Moonwatch-in-der-Version-311-30-42-30-01-005.jpg 338w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/10/Omega-Speedmaster-Professional-Moonwatch-in-der-Version-311-30-42-30-01-005-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 338px) 100vw, 338px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Zwischen Materialien wie Hesalit Glas und Saphirglas gibt es allerdings neben dem Preis noch andere, wichtige Unterschiede. Hierzu zählen das geringere Gewicht des Kunststoffes, dessen geringere Sprödigkeit und Bruchempfindlichkeit sowie die vergleichsweise einfache Verarbeitung. Diese Eigenschaften können durchaus auch bei Luxusuhren gefragt sein. Vor allem aber kommen sie dann zur Geltung, wenn an eine Uhr aufgrund ihres Einsatzzweckes spezifische Anforderungen zu stellen sind.</p>
<p><a href="https://www.uhrinstinkt.de/omega-speedmaster-professional-moonwatch-311.33.42.30.01.001.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-18410 size-full" title="Omega Speedmaster Professional Moonwatch mit Hesalitglas in der Version 311.33.42.30.01.001" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/10/Omega-Speedmaster-Professional-Moonwatch-in-der-Version-311-33-42-30-01-001.jpg" alt="Omega Speedmaster Professional Moonwatch in der Version 311-33-42-30-01-001" width="259" height="450" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/10/Omega-Speedmaster-Professional-Moonwatch-in-der-Version-311-33-42-30-01-001.jpg 259w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/10/Omega-Speedmaster-Professional-Moonwatch-in-der-Version-311-33-42-30-01-001-173x300.jpg 173w" sizes="auto, (max-width: 259px) 100vw, 259px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Dies gilt natürlich für eine Astronautenuhr wie die Omega Speedmaster Professional in ganz besonderer Weise. So wären Glassplitter an Bord eines Raumfahrzeuges noch wesentlich gefährlicher als auf der Erde.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Im Inneren eines Raumschiffes würden sie wegen der Schwerelosigkeit herumschweben, statt zu Boden zu fallen. Das Verletzungsrisiko wäre deutlich größer als sonst.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Und bei einem &#8220;Weltraumspaziergang&#8221; könnten Glassplitter zu Schnitten oder Stichen im Astronautenanzug führen – mit fatalen Folgen für dessen Träger. Diese Unterschiede sind der Grund, warum Hesalit Glas und ähnliche Materialien auch heute noch im Luxussegment anzutreffen sind &#8211; und es wohl auch noch eine ganze Weile bleiben dürften.</p>
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