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	<title>&quot;Uhrendesigner&quot; Tag - Uhrinstinkt Magazin</title>
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		<title>Gérald Genta</title>
		<link>https://www.uhrinstinkt.de/magazin/gerald-genta/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jan 2019 08:21:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte & Persönlichkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Audemars Piguet]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>« Der &#8220;erste Uhrendesigner der Welt&#8221; im Portrait » Mit der Audemars Piguet Royal Oak, der Omega Constellation und der Rolex King Midas gehen einige der berühmtesten und ikonischsten Uhrendesigns auf einen einzigen Mann zurück: Gérald Genta. Doch wer genau war dieser geniale Konzeptionist, der die Welt der Zeitanzeiger für immer veränderte? Begeben wir uns &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/gerald-genta/">Gérald Genta</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.uhrinstinkt.de/magazin">Uhrinstinkt Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>« Der &#8220;erste Uhrendesigner der Welt&#8221; im Portrait »</h2>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mit der <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/audemars-piguet/royal-oak/">Audemars Piguet Royal Oak</a>, der <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/omega/constellation/">Omega Constellation</a> und der Rolex King Midas gehen einige der berühmtesten und ikonischsten Uhrendesigns auf einen einzigen Mann zurück: Gérald Genta. Doch wer genau war dieser geniale Konzeptionist, der die Welt der Zeitanzeiger für immer veränderte? Begeben wir uns auf eine Zeitreise in die vergangenen Jahrzehnte, um Genta und seinem großen Lebenswerk auf den Grund zu gehen.</strong></p>
<h2>Uhrendesign für 15 Franken</h2>
<p style="text-align: justify;">Gérald Genta, 1931 in Genf geboren, begann seine Karriere im Alter von 15 Jahren als Praktikant im Juweliergeschäft. Um 1950, als er seine Lehre abschloss, bahnte sich ein wirtschaftlicher Abschwung an und der junge Schweizer musste sich mit diversen Jobs über Wasser halten. Zu dieser Zeit entwickelte er eine Leidenschaft für Kunst, insbesondere aber für Schmuckdesign.</p>
<p style="text-align: justify;">Jedoch war es ein verwandter, zu Beginn der 1950er-Jahre stark aufstrebender Sektor, der seine Zukunft fortan bestimmen sollte: Die Horlogerie. Genta, der später einmal sagte, dass er Uhren niemals gerne getragen hat, erhielt in diesen Jahren Aufträge diverser Hersteller: Heute ein Armband, morgen ein Gehäuse, ein anderes Mal ein Zifferblatt – bei einem Lohn von lediglich 15 Franken pro Design zählte vor allem die Quantität. Trotz der hohen Menge überzeugten seine Entwürfe, sodass die großen Marken ihm schon bald lukrative Verträge anboten.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/-_QhHxVK0wI" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2>Die Royal Oak – kreiert an einem Abend</h2>
<p style="text-align: justify;">Einen seiner wichtigsten Auftraggeber prägte der ideenreiche Uhrendesigner über mehr als 20 Jahre: <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/audemars-piguet/">Audemars Piguet</a>.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Ab 1953 lieferte er dem renommierten Hersteller unzählige Entwürfe und war bis in die 1970er-Jahre für dessen gesamte Kollektion verantwortlich.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Eines Nachmittags im Jahr 1970, als ihn der Geschäftsführer Audemars Piguets mit der Gestaltung einer völlig neuen, wasserdichten Sportuhr beauftragte und Gérald Genta lediglich bis zum nächsten Morgen Zeit ließ, sollte dem Designer sein wohl größter Geniestreich gelingen: Inspiriert von der Funktionsweise und Optik eines Taucherhelms, erschuf er die legendäre Royal Oak mit ihren acht sichtbaren Schrauben.</p>
<p><center><a href="https://www.uhrinstinkt.de/audemars-piguet-royal-oak-chronograph-41mm-26331st.oo.1220st.02.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-15328 size-full" title="Audemars Piguet Royal Oak Chronograph 41 mm mit der Referenz 26331ST.OO.1220ST.02" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/02/Audemars-Piguet-Royal-Oak-Chronograph-41mm-mit-der-Referenz-26331ST-OO-1220ST-02.jpg" alt="Audemars Piguet Royal Oak Chronograph 41mm mit der Referenz 26331ST-OO-1220ST-02" width="284" height="400" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/02/Audemars-Piguet-Royal-Oak-Chronograph-41mm-mit-der-Referenz-26331ST-OO-1220ST-02.jpg 284w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/02/Audemars-Piguet-Royal-Oak-Chronograph-41mm-mit-der-Referenz-26331ST-OO-1220ST-02-213x300.jpg 213w" sizes="auto, (max-width: 284px) 100vw, 284px" /></a> <a href="https://www.uhrinstinkt.de/audemars-piguet-royal-oak-extra-thin-39mm-15202st.oo.1240st.01.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-15329 size-full" title="Audemars Piguet Royal Oak Extra-Thin 39 mm mit der Referenz 15202ST.OO.1240ST.01" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/02/Audemars-Piguet-Royal-Oak-Extra-Thin-39mm-mit-der-Referenz-15202ST-OO-1240ST-01.jpg" alt="Audemars Piguet Royal Oak Extra-Thin 39mm mit der Referenz 15202ST-OO-1240ST-01" width="283" height="400" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/02/Audemars-Piguet-Royal-Oak-Extra-Thin-39mm-mit-der-Referenz-15202ST-OO-1240ST-01.jpg 283w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/02/Audemars-Piguet-Royal-Oak-Extra-Thin-39mm-mit-der-Referenz-15202ST-OO-1240ST-01-212x300.jpg 212w" sizes="auto, (max-width: 283px) 100vw, 283px" /></a></center></p>
<p style="text-align: justify;">Zwei Jahre später ging das bis heute nahezu unveränderte Modell in die Serienproduktion und gilt seit über 40 Jahren als Inbegriff einer sportlichen Luxusuhr. Gérald Genta ist also nicht bloß Designer, sondern kann zu Recht als Erschaffer einer eigenen Klasse von Zeitanzeigern bezeichnet werden. Doch auch abseits von Audemars Piguet sollten dem schöpferischen Geist bahnbrechende Erfolge gelingen.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/625KnrabXdI" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2>Omega, IWC, Patek Philippe – die Erfolgsgeschichte geht weiter</h2>
<p style="text-align: justify;">Neuartig, technisch und irgendwie spannend – mit der IWC Ingenieur zeichnete Genta neben der Royal Oak ein weiteres Masterpiece mit freigelegten Schrauben. Seit ihrer Entwicklung im Jahr 1976 in zahlreichen Varianten erschienen, ist sie die Antwort auf eine simple Frage des Designers: Warum sollten alle Komponenten verdeckt werden, wenn gerade sie den Reiz eines Gehäuses ausmachen? Dass Eleganz und moderne Rundungen hervorragend zusammenpassen, bewies er zur gleichen Zeit mit seinen Entwürfen zur Omega Constellation, die bis heute zu den zeitlosesten Kollektionen der berühmten Luxusmarke Omega zählt.</p>
<p style="text-align: justify;">An die Bedeutung der ikonischen Patek Philippe Nautilus kommt aber selbst das Uhrendesign der Constellation nicht heran: Gérald Genta zeichnete sie auf der Baseler Uhrenmesse, als er die Belegschaft Patek Philippes beim Mittagessen beobachtete. Nach fünf Minuten Arbeit stand der Entwurf, aus dem eine der populärsten Armbanduhren aller Zeiten hervorgehen sollte.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/_XkFEZqN9SM" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2>Prägende Formen für Bulgari, Rolex und Cartier</h2>
<p style="text-align: justify;">Ein weiteres, bis heute erfolgreiches Meisterstück ist die BVLGARI BVLGARI, deren Idee auf der Gestaltung einer altrömischen Münze beruht. Nicht umsonst ist der Name der italienischen Luxusmarke gleich zweimal in die Lünette eingraviert. Als ausdrucksstarkes Modell bildet sie einen starken Kontrast zur eleganten, 1985 präsentierten Cartier Pasha.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Mit ihr bewies Gérald Genta, dass Cartier neben seinen eckigen Berühmtheiten Tank und Santos auch wunderschöne, runde Gehäuse fertigen kann.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Mit Rundungen hat die charakterstarke, in jeder Hinsicht einmalige <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/rolex/">Rolex</a> King Midas wahrlich nichts zu tun: Von Berühmtheiten wie Elvis Presley getragen, symbolisiert der nach dem sagenhaften phrygischen Herrscher benannte Zeitanzeiger eine Ära, in der gesellschaftliche Umbrüche an der Tagesordnung waren.</p>
<h2>Der Uhrendesigner wird zum Unternehmer</h2>
<p style="text-align: justify;">Parallel zu seinen umfangreichen Arbeiten für die Schweizer Uhrenindustrie entschloss sich Genta im Jahr 1969 zur Gründung einer eigenständigen Uhrenmarke, die seinen Namen trug. Besonders populär wurde die Brand 1981, als das Modell Evolution erschien. Die Uhr besaß trotz ihres lediglich 2,72 mm dicken Gehäuses eine automatische Minuten-Repetition und erstaunte damit selbst erfahrene Kenner.</p>
<p style="text-align: justify;">Den Höhepunkt seines Schaffens markierte Gérald Genta im Jahr 1992 mit der Grande Sonnerie, die zu jenem Zeitpunkt die komplizierteste und mit einem Preis von rund einer Million Dollar wohl teuerste Uhr der Welt war.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/kf2AuXZpATU" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2>Ein Leben für die Kunst und Leidenschaft</h2>
<p style="text-align: justify;">Nach dem Verkauf seiner Marke im Jahr 1998 widmete sich Genta seiner großen Leidenschaft, der Malerei. Der &#8220;erste Uhrendesigner der Welt&#8221;, wie er sich selbst aufgrund der Einzigartigkeit seines Berufes zu Beginn der 1950er-Jahre nannte, hatte zu diesem Zeitpunkt mehr als 100 erfolgreiche Uhren entworfen und in einem halben Jahrhundert vermutlich über 100.000 Entwürfe gezeichnet.</p>
<p style="text-align: justify;">IWC, Rolex, Patek und Audemars Piguet – bis heute kann niemand außer ihm behaupten, das Uhrendesign so vieler renommierter Hersteller beeinflusst zu haben. Im August 2011 starb der Schweizer im Alter von 80 Jahren.</p>
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		<title>Traumberuf Uhrendesigner</title>
		<link>https://www.uhrinstinkt.de/magazin/traumberuf-uhrendesigner/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Aug 2018 07:57:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technik & Uhrenwissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>« Wir erklären Ausbildung und Werdegang » Eines Tages einmal selbst Uhrendesigner werden – nur wenige Ziele sind für junge Uhrenbegeisterte so erstrebenswert. Doch bis die eigenen Kreationen tausendfach in den Boutiquen der Innenstädte ausliegen, vergehen Jahre intensiver Schulung – sei es im Studium oder während der Ausbildung. Sicher ist: Es gibt nicht den einen, &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>« Wir erklären Ausbildung und Werdegang »</h2>
<p style="text-align: justify;"><strong>Eines Tages einmal selbst Uhrendesigner werden – nur wenige Ziele sind für junge Uhrenbegeisterte so erstrebenswert. Doch bis die eigenen Kreationen tausendfach in den Boutiquen der Innenstädte ausliegen, vergehen Jahre intensiver Schulung – sei es im Studium oder während der Ausbildung. Sicher ist: Es gibt nicht den einen, richtigen Weg zum Ziel. Einige Möglichkeiten aber sind besonders zielführend und versprechen gute Chancen auf den Traumberuf. </strong></p>
<h2>Was von einem Designer erwartet wird</h2>
<p style="text-align: justify;">Wie bei jedem anderen Ausbildungsweg, ist eine Einschätzung der persönlichen Qualifikationen sehr hilfreich, bevor die Entscheidung für einen konkreten Studiengang oder Ausbildungsplatz fällt. Im Falle des Designers gehen die Anforderungen, unabhängig von der Spezialisierung, deutlich über die Fähigkeit des guten Zeichnens hinaus. Mathematische Fähigkeiten, insbesondere die Kenntnis geometrischer Zusammenhänge, stellen dabei ein wichtiges Fundament dar. Denn sobald es zur Umsetzung eines Entwurfs kommt, stellen Berechnungen die notwendige Grundlage für exaktes Arbeiten dar.</p>
<figure id="attachment_13017" aria-describedby="caption-attachment-13017" style="width: 600px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-13017 size-full" title="3D-Entwurf einer Uhr" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/09/3D-Entwurf-einer-Uhr.jpg" alt="3D-Entwurf einer Uhr" width="600" height="390" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/09/3D-Entwurf-einer-Uhr.jpg 600w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/09/3D-Entwurf-einer-Uhr-300x195.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-13017" class="wp-caption-text">© marko okjan / Fotolia.com</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Darüber hinaus werden Designer im späteren Beruf tagtäglich mit CAD-Software in Berührung kommen, mit deren Hilfe zwei- und dreidimensionale Modelle, beispielsweise einer Uhr, realisiert werden. Ein grundsätzliches Interesse an Informationstechnik sowie die Bereitschaft, auch über mehrere Stunden am Bildschirm zu arbeiten, sind also elementar. Wichtig zu verstehen ist, dass der Designer den gesamten Produktentwicklungsprozess überblicken muss und eben nicht nur zeichnet und den Rest anderen Abteilungen überlässt. Wirtschaftliche Kenntnisse bezüglich der Kosten von Produktion, Material und Entwicklung gehören also ebenfalls zum Handwerkszeug, um später erfolgreich zu sein.</p>
<h2>Uhren gestalten als Produkt- oder Industriedesigner</h2>
<p style="text-align: justify;">Zur Erlangung dieser Skills sind Studiengänge des Produkt- oder Industriedesigns hervorragend geeignet. Beide Möglichkeiten sind sich thematisch sehr ähnlich und werden an vielerlei Standorten angeboten: Während Produktdesigner beispielsweise in Berlin, Hannover oder Weimar fündig werden, kann Industriedesign an den Hochschulen in Osnabrück, Darmstadt und Halle, aber auch in einigen weiteren Städten studiert werden. Viele Studiengänge gehen in späteren Semestern mit der Fokussierung auf bestimmte Schwerpunkte einher, sodass angehende Uhrendesigner mit dem Bereich Schmuckdesign gut beraten sind.</p>
<figure id="attachment_13024" aria-describedby="caption-attachment-13024" style="width: 600px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-13024 size-full" title="Skizze eines Produktdesigns" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/09/Skizze-eines-Produktdesigns.jpg" alt="Skizze eines Produktdesigns" width="600" height="399" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/09/Skizze-eines-Produktdesigns.jpg 600w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/09/Skizze-eines-Produktdesigns-300x200.jpg 300w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/09/Skizze-eines-Produktdesigns-310x205.jpg 310w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-13024" class="wp-caption-text">© sayhmog / Fotolia.com</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Deutlich zu unterscheiden sind die Tätigkeiten von Uhrmacher und -designer: Während ein Uhrmacher auf den Bau von Zeitanzeigern spezialisiert ist und neben den Kenntnissen über die Funktionsweisen der Komponenten auch ein Höchstmaß handwerklichen Könnens benötigt, stehen beim Designer Gestaltung und Entwicklung im Vordergrund. Dennoch kann ein Uhrendesigner seinen Beruf nicht ausüben, ohne ebenfalls mit dem Innenleben der Meisterstücke vertraut zu sein – diese werden beim gewöhnlichen Ausbildungsweg zum Produkt- oder Industriedesigner aber nicht vermittelt. Sinnvoll ist es daher, zusätzlich die Praxis in Form einer Ausbildung zu gewinnen &#8211; beispielsweise bei einem Uhrmacherbetrieb oder Juwelier.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Es gibt aber auch den direkten Weg – die Abkürzung führt uns direkt nach Genf, ins Herz der Uhrenindustrie.</p>
</blockquote>
<h2>Der Studiengang Uhrendesign – es gibt ihn wirklich</h2>
<p style="text-align: justify;">Genauer gesagt an die Geneva School of Art and Design (HEAD &#8211; Genève). Um das Auswahlverfahren erfolgreich zu durchlaufen, müssen angehende Designer eine Mappe mit kreativen Arbeiten einreichen und ein Bewerbungsgespräch mit der Aufnahmekommission meistern. Nach einem Jahr des Studiums in Schmuck- und Accessoires-Design erfolgt dann endlich die Spezialisierung auf Uhren am &#8220;Chair in Watch Design&#8221;. Inhaltlich gibt es eine erstaunliche Bandbreite: Sowohl beim Bachelor- als auch beim Masterstudiengang stehen neben den klassischen Feldern von Zeichnen bis Programmieren auch die Geschichte des Uhrenbaus, Marketing und kreative Projekte in Zusammenarbeit mit etablierten Uhrenmarken auf dem Programm.</p>
<figure id="attachment_13029" aria-describedby="caption-attachment-13029" style="width: 600px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-13029 size-full" title="Panoramablick von Genf" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/09/Panoramablick-von-Genf.jpg" alt="Panoramablick von Genf" width="600" height="400" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/09/Panoramablick-von-Genf.jpg 600w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/09/Panoramablick-von-Genf-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-13029" class="wp-caption-text">© Sergii Figurnyi / Fotolia.com</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Insbesondere der letzte Punkt bietet dem angehenden Uhrendesigner einen erheblichen Vorteil gegenüber einem gewöhnlichen Studium, das für breiter aufgestellte Produktdesigner konzipiert ist. Statt nur für sich zu arbeiten, bekommt man hier die Chance, schon während des Ausbildungsweges mit den Herstellern zu kooperieren – nicht selten sind es Entwürfe von Studenten, die es bereits nach wenigen Monaten in die prunkvollen Schaufenster der Boutiquen schaffen. Die eigene Uhr noch während des Studiums im Geschäft zu sehen – eine bessere Förderung und einen direkteren Weg zum Traumberuf gibt es nicht.</p>
<p><center><a href="https://www.uhrinstinkt.de/chopard-happy-sport-round-36mm-automatic-274808-5001.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13040 size-full" title="Chopard Happy Sport Round | 36 mm | Automatic | Version: 274808-5001" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/09/chopard-happy-sport-round-36mm-automatic-274808-5001.jpg" alt="chopard-happy-sport-round-36mm-automatic-274808-5001" width="240" height="400" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/09/chopard-happy-sport-round-36mm-automatic-274808-5001.jpg 240w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/09/chopard-happy-sport-round-36mm-automatic-274808-5001-180x300.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px" /></a> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13041 size-full" title="Rolex Cellini Dual Time | Version: 50525" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/09/rolex-cellini-dual-time-50525-3.jpg" alt="rolex-cellini-dual-time-50525-3" width="287" height="400" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/09/rolex-cellini-dual-time-50525-3.jpg 287w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/09/rolex-cellini-dual-time-50525-3-215x300.jpg 215w" sizes="auto, (max-width: 287px) 100vw, 287px" /></center></p>
<p style="text-align: justify;">Zudem gibt es keinen Ort, der für den Karrierestart als Uhrendesigner besser geeignet ist als Genf: <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/rolex/">Rolex</a>, Patek Philippe und <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/chopard/">Chopard</a> – nur einige der Marken, deren Zentralen sich in der Heimat des Uhrenbaus befinden.</p>
<h2>Ein Berufsbild mit Zukunft</h2>
<p style="text-align: justify;">Nach Abschluss der Ausbildung folgt ein Werdegang, der zu individuell ist, um ihn allgemeingültig beschreiben zu können – Stellenausschreibungen für Uhrendesigner sind wohl eher selten anzutreffen, nicht zuletzt wegen der Begehrtheit und begrenzten Anzahl benötigter Fachkräfte.</p>
<figure id="attachment_13031" aria-describedby="caption-attachment-13031" style="width: 600px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-13031 size-full" title="Zukunft gestalten" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/09/Zukunft-gestalten.jpg" alt="Zukunft gestalten" width="600" height="456" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/09/Zukunft-gestalten.jpg 600w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/09/Zukunft-gestalten-300x228.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-13031" class="wp-caption-text">© Coloures-Pic / Fotolia.com</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Berufsanfänger können davon ausgehen, dass nach ähnlichen Kriterien wie schon zuvor beim Studium selektiert wird: In erster Linie zählen natürlich Know-how und Kreativität, aber auch technische Begabungen und die berühmten &#8220;Soft Skills&#8221; fließen in die Entscheidung mit ein. Fand zuvor schon eine Kooperation im Rahmen des Studiums statt, ist diese oftmals ein wichtiges Karrieresprungbrett.</p>
<h2>Ausbildung zum Traumberuf lohnenswert</h2>
<p style="text-align: justify;">Zukunftsträchtig ist der Traumberuf allemal: Nach der Quarzkrise seit Jahrzehnten im Aufschwung, ist die Uhrenindustrie heute erfolgreicher denn je. Vor allem aber die Vielfalt ist beeindruckend: Klassische Golduhren, Smartwatches und moderne Fliegeruhren sind nur einige der Werke, die die Kreativität und den Einfallsreichtum der Designer von heute zur Schau stellen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-13046 size-full" title="Patek Philippe Annual Calendar" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/09/patekphilippe-annualcalendar.jpg" alt="patekphilippe-annualcalendar" width="600" height="599" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/09/patekphilippe-annualcalendar.jpg 600w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/09/patekphilippe-annualcalendar-150x150.jpg 150w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2018/09/patekphilippe-annualcalendar-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Daher steht es außer Frage, dass auch zukünftig talentierte Kräfte zur Aufrechterhaltung und Fortsetzung dieser Erfolgsgeschichte benötigt werden. Die Zukunft in einem der wohl schönsten Berufe der Welt gestalten – der anspruchsvolle Weg zum Uhrendesigner ist definitiv einer, der sich lohnt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/traumberuf-uhrendesigner/">Traumberuf Uhrendesigner</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.uhrinstinkt.de/magazin">Uhrinstinkt Magazin</a>.</p>
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