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	<title>&quot;Jaeger-LeCoultre&quot; Tag - Uhrinstinkt Magazin</title>
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		<title>Albert Keck</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 May 2021 09:23:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte & Persönlichkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[A. Lange & Söhne]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>«Deutscher Uhrenpionier im Auftrag der Präzision» Er ließ die erste Quarzuhr für Automobile konstruieren, rettete mit IWC und Jaeger-LeCoultre zwei Schweizer Giganten und trieb nach der Wende die Wiederbelebung der Glashütter Uhrentradition voran. Dennoch kennen nur die wenigsten Enthusiasten seinen Namen. Wir bringen Licht ins Dunkle und blicken auf die bewegte Karriere eines Ingenieurs, der &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>«Deutscher Uhrenpionier im Auftrag der Präzision»</h2>
<p style="text-align: justify;"><strong>Er ließ die erste Quarzuhr für Automobile konstruieren, rettete mit IWC und Jaeger-LeCoultre zwei Schweizer Giganten und trieb nach der Wende die Wiederbelebung der Glashütter Uhrentradition voran. Dennoch kennen nur die wenigsten Enthusiasten seinen Namen. Wir bringen Licht ins Dunkle und blicken auf die bewegte Karriere eines Ingenieurs, der die moderne Horologie an vielen Fronten entscheidend prägte – Albert Keck.</strong></p>
<h2>Von Junghans nach VDO Frankfurt: Der schnelle Aufstieg</h2>
<p style="text-align: justify;">1928 in Dunningen, einem idyllischen Städtchen nahe Rottweil im mittleren Schwarzwald geboren, wird Keck gegen Ende des Zweiten Weltkriegs mit 16 Jahren als Soldat eingezogen. Er überlebt den Schrecken und startet eine rasante Karriere in der Uhrenwelt: Während eine Lehre bei <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhr-kaufen/junghans/">Junghans</a> im benachbarten Schramberg die ersten praktischen Erfahrungen liefert, folgt das Fachwissen im Rahmen eines Ingenieurstudiums an der Staatlichen Uhrmacherschule Furtwangen. Dort absolviert Albert Keck 1950 seine Diplomarbeit, für welche er die Werke von Jubiläumsweckern anlässlich des hundertjährigen Bestehens der Uhrmacherschule konstruiert.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="YouTube video player" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/SK9vnSLr3Mk " width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"><span style="display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;" data-mce-type="bookmark" class="mce_SELRES_start">﻿</span></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Die guten Leistungen des Schülers werden honoriert: Direkt nach seinem Studium bekommt Keck eine Empfehlung des Furtwanger Schuldirektors Friedrich Aßmus für eine Stelle als Ingenieur bei VDO Frankfurt. Diesem Unternehmen, das heute unter dem Namen VDO Automotive firmiert und die Automobilelektronik für Continental produziert, bleibt der talentierte Techniker jahrzehntelang treu. Damals liegt der Fokus auf Tachometern und anderen Instrumenten, deren Entwicklung Albert Keck auf verschiedenen Ebenen vorantreibt: Ab 1956 als Konstruktionsleiter, drei Jahre später in der Rolle des Chefingenieurs und ab 1966 als Geschäftsführer. Parallel zu seinem rasanten beruflichen Aufstieg studiert Keck noch Mathematik und Physik.</p>
<figure id="attachment_26960" aria-describedby="caption-attachment-26960" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26960" title="Albert Keck entwickelte zunächst Tachometer" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/05/Uhr-Auto-1.jpg" alt="Tachometer und Borduhr eines Oldtimers" width="620" height="388" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/05/Uhr-Auto-1.jpg 800w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/05/Uhr-Auto-1-300x188.jpg 300w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/05/Uhr-Auto-1-768x481.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-26960" class="wp-caption-text">© Paul &#8211; stock.adobe.com</figcaption></figure>
<h2>Kecks radikaler Entschluss</h2>
<p style="text-align: justify;">Eine große Herausforderung seiner Karriere wird die mangelnde Präzision damaliger Automobiluhren. Von Schwenninger Produzenten zugekauft, weisen die elektrischen Instrumente eine extreme Empfindlichkeit gegenüber Temperaturschwankungen und Stößen auf, was in einer täglichen Gangabweichung von ein bis zwei Minuten resultiert. Eine massive Ungenauigkeit, die angesichts der Verbreitung von Autoradios in den 1960er-Jahren zu einem spürbaren Problem wird – wer will schon die 18-Uhr-Nachrichten hören, wenn der Zeitanzeiger erst 17:58 meldet?</p>
<figure id="attachment_26963" aria-describedby="caption-attachment-26963" style="width: 250px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26963" title="Die erste Quarzuhr für Automobile steht heute im Deutschen Uhrenmuseum in Furtwangen" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/05/Autouhr_VDO-1.jpg" alt="Die erste Quarzuhr für Autos von VDO - Albert Keck" width="250" height="567" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/05/Autouhr_VDO-1.jpg 600w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/05/Autouhr_VDO-1-132x300.jpg 132w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2022/05/Autouhr_VDO-1-452x1024.jpg 452w" sizes="auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px" /><figcaption id="caption-attachment-26963" class="wp-caption-text">© Deutsches Uhrenmuseum | wikipedia.org | https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Weil die Schwenninger Zulieferer unfähig sind, präzisere Instrumente zum damals üblichen Einkaufspreis von rund 10 Mark anzubieten, trifft Albert Keck einen radikalen Entschluss: VDO soll seine Automobiluhren fortan selbst fabrizieren. Um die gewünschte Genauigkeit zu erreichen, kommen für diesen Zweck nur Quarzuhren infrage – eine Technologie, die in den 60ern einen futuristischen Charakter besitzt und auf dem Markt nur von wenigen Anbietern zu horrenden Preisen vertrieben wird. Seikos Crystal Chronometer kostet beispielsweise 1.500 Mark.</p>
<h2>Erstmals präzise Uhren im Auto</h2>
<p style="text-align: justify;">Wie soll dem Frankfurter Unternehmen der Einstieg in eine solch komplexe Technik gelingen? Der Uhrenpionier Keck weiß die Lösung und leitet eine Kooperation mit dem niederländischen Elektrokonzern Philips sowie dem US-amerikanischen Halbleiterproduzenten SSS in die Wege. Nach vierjähriger Entwicklungszeit entstehen 1969 die ersten funktionstüchtigen Modelle, welche ein Jahr später in die Serienfertigung gehen und VDO bis 1975 ein Monopol auf erschwingliche Quarzuhren für die Automobilbranche sichern. Auch der Einstieg konkurrierender Hersteller ändert nichts an der Vormachtstellung des Frankfurter Unternehmens, welches zum weltweit größten Produzenten dieses Fachgebiets aufsteigt und bis 1985 satte 30 Millionen Uhren absetzt. Heute steht die erste Quarzuhr für Automobile im Deutschen Uhrenmuseum Furtwangen und erinnert an eine Erfolgsgeschichte, die ohne Albert Keck nicht eingetreten wäre.</p>
<h2>Neues Leben für IWC und Jaeger-LeCoultre</h2>
<p style="text-align: justify;">Eine noch wichtigere Rolle spielt der Uhrenpionier ab 1974 in der Funktion des Vorstandsvorsitzenden von VDO Frankfurt. Zu einer Zeit, als die Quarzkrise ihre volle Schlagkraft entfaltet und zur Existenzbedrohung vieler Schweizer Uhrenmarken wird, entschließt sich Keck zur Übernahme der Branchengrößen IWC und Jaeger-LeCoultre. Beide Luxushersteller leiden damals stark genug unter der elektronischen Revolution, um sich gezwungenermaßen von ihren mechanischen Wurzeln zu entfernen und selbst Quarzuhren herzustellen – mit mäßigem Erfolg. Ab 1978 mehrheitlich zur VDO gehörend, können sie die schwierigsten Jahre überleben und ihren Fokus im Laufe der 80er-Jahre wieder auf mechanische Kreationen lenken. IWCs Wiederaufstieg ist maßgeblich auf den deutschen Unternehmer Günter Blümlein zurückzuführen, der von Albert Keck für die Leitung des Herstellers ausgewählt wird und ebenfalls die Furtwanger Uhrmacherschule absolvierte.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="YouTube video player" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/ahdP3uPqAOU " width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"><span style="display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;" data-mce-type="bookmark" class="mce_SELRES_start">﻿</span></iframe></p>
<h2>Lange &amp; Söhne und die Glashütter Renaissance</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Krönung seiner Karriere erreichte Keck nach der Deutschen Wende, als die zwanghafte Verstaatlichung der Glashütter Uhrenbetriebe Geschichte ist und neue Perspektiven für das sächsische Uhrmacherstädtchen auftauchen. Zusammen mit Günter Blümlein und Walter Lange, dem Urenkel des legendären Firmengründers Ferdinand Adolph Lange (1815-1875), organisiert Albert Keck eine glanzvolle Rückkehr der lokalen Uhrenindustrie: So entsteht 1990 das Unternehmen A. Lange &amp; Söhne, dessen Fokus auf High-End-Luxusuhren im Geiste der glorreichen Vorkriegsjahre liegt. Bis die Marke im Jahr 2001 von der Richemont-Gruppe übernommen wird, gehören 90 Prozent ihrer Anteile zu VDO Frankfurt. A. Lange &amp; Söhne liefert nicht nur den Startschuss für eine florierende Glashütter Uhrenindustrie, sondern fungiert bis heute als Aushängeschild für das Weltklasse-Niveau deutscher Zeitanzeiger.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="YouTube video player" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/phpko2P5PCQ " width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"><span style="display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;" data-mce-type="bookmark" class="mce_SELRES_start">﻿</span></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">1991 wird der gesamte Besitz der VDO an die Mannesmann AG verkauft, bevor letztere 2001 von Vodafone übernommen und VDO in den Siemens-Konzern integriert wird. Bis 2008 tritt der Hersteller unter dem Namen VDO Automotive AG als eigenständiges Unternehmen in Erscheinung. Anschließend wird er von Continental übernommen, wo er für Automobilelektronik verantwortlich ist. Und Albert Keck? Der Pionier bleibt vor allem als Wegbereiter und Retter der modernen Uhrenindustrie in Erinnerung. Am 27. Dezember 2018 stirbt er im Alter von 90 Jahren.</p>
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		<item>
		<title>Limited Edition Luxusuhren</title>
		<link>https://www.uhrinstinkt.de/magazin/limited-edition-luxusuhren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2016 13:25:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fashion & Trends]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>« Diese Armbanduhren jagen Liebhaber » Käufer von Luxusuhren sind häufig Individualisten, die Wert auf das Besondere und auf einen persönlichen Stil legen. Und bei einer besonders hochwertigen Uhr, die in Handarbeit hergestellt wird, garantieren meist schon die vergleichsweise geringen Produktionszahlen der Manufakturen eine gewisse Exklusivität. Doch es geht noch etwas exklusiver: Einige Uhren werden &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>« Diese Armbanduhren jagen Liebhaber »</h2>
<p style="text-align: justify;"><strong>Käufer von Luxusuhren sind häufig Individualisten, die Wert auf das Besondere und auf einen persönlichen Stil legen. Und bei einer besonders hochwertigen Uhr, die in Handarbeit hergestellt wird, garantieren meist schon die vergleichsweise geringen Produktionszahlen der Manufakturen eine gewisse Exklusivität. Doch es geht noch etwas exklusiver: Einige Uhren werden nicht nur in relativ kleinen Mengen pro Jahr, sondern von vornherein nur in begrenzter Stückzahl hergestellt. Vor allem Uhrensammler schätzen eine solche Limited Edition oft sehr, allerdings wird nicht jede automatisch zur von Sammlern gesuchten und entsprechend werthaltigen Rarität.</strong></p>
<h2>Was genau sind Limited Editions – und was nicht?</h2>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Limited Edition&#8221; bedeutet so viel wie &#8220;begrenzte Auflage&#8221;. Es handelt sich also um ein Produkt, das nur in einer bestimmten Zahl von Exemplaren gefertigt wird. Ist diese erreicht, wird die Produktion eingestellt – oder jedenfalls nicht ohne signifikante Veränderungen an dem betreffenden Produkt fortgesetzt. Wie hoch die Auflage ist, spielt dabei keine Rolle. So können begrenzte Auflagen bei Armbanduhren beispielsweise in einem Fall nur eine geringe zweistellige Stückzahl, in einem anderen Fall dagegen mehrere Hundert oder sogar mehrere Tausend Exemplare umfassen.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://www.uhrinstinkt.de/scalfaro-gto-1962-bizzarrini-limited-edition-scl.gto1962biz.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-2924 size-full" title="Scalfaro GTO 1962 Bizzarrini Limited Edition | limitiert auf 250 Exemplare weltweit!" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/11/Scalfaro-GTO-1962-Bizzarrini-Limited-Edition.jpg" alt="scalfaro-gto-1962-bizzarrini-limited-edition" width="600" height="402" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/11/Scalfaro-GTO-1962-Bizzarrini-Limited-Edition.jpg 600w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/11/Scalfaro-GTO-1962-Bizzarrini-Limited-Edition-300x201.jpg 300w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/11/Scalfaro-GTO-1962-Bizzarrini-Limited-Edition-110x75.jpg 110w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Limited Editions sind nicht zu verwechseln mit Sondermodellen, die sich durch bestimmte Ausstattungs- oder Designdetails von den anderen Modellen einer Serie unterscheiden, aber ohne vorher festgelegte Mengenbegrenzung über einen bestimmten Zeitraum hinweg hergestellt werden. Auch Produkte, die – beispielsweise wegen des besonders aufwendigen Herstellungsprozesses – nur in relativ kleinen Stückzahlen innerhalb eines bestimmten Zeitraumes, aber insgesamt ohne mengenmäßige Begrenzung hergestellt werden, gehören genaugenommen nicht dazu.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/o2tyXsaXktc?rel=0&amp;controls=0" width="640" height="360" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">So wird beispielsweise das legendäre Kaliber 101 von Jaeger-LeCoultre Jahr für Jahr nur in 50 Exemplaren gefertigt, dies aber immerhin schon seit 1929. Die Käufer von Armbanduhren mit diesem Werk erwerben also zweifellos ein besonders exklusives Produkt der Uhrmacherkunst, aber dennoch keine Limited Edition.</p>
<h2>Woran sind limitierte Editionen zu erkennen?</h2>
<p style="text-align: justify;">Um zu erkennen, ob eine bestimmte Uhr tatsächlich nur in begrenzter Stückzahl produziert worden ist, bedarf es mitunter einiger Hintergrundinformationen. Solange die betreffenden Armbanduhren noch auf dem Primärmarkt erhältlich sind, finden sich auf den Websites des Herstellers und der in dessen Vertriebsnetz involvierten Händler, aber auch in Katalogen oder aktuellen Berichten von Uhrenmagazinen oft Hinweise auf eine beschränkte Stückzahl der Uhren gegeben.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://www.uhrinstinkt.de/hublot-king-power-48mm-oceanographic-1000-limited-edition-732.qx.1140.rx.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-2926 size-full" title="Hublot King Power Oceanographic 1000 Limited Edition | limitiert auf 1000 Exemplare weltweit!" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/11/Hublot-King-Power-48mm-Oceanographic-1000-Limited-Edition.jpg" alt="hublot-king-power-48mm-oceanographic-1000-limited-edition" width="600" height="351" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/11/Hublot-King-Power-48mm-Oceanographic-1000-Limited-Edition.jpg 600w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/11/Hublot-King-Power-48mm-Oceanographic-1000-Limited-Edition-300x176.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Schwieriger wird es oft, wenn das betreffende Modell schon seit längerer Zeit nicht mehr produziert wird und im Handel ausverkauft ist, sodass es allenfalls noch aus zweiter Hand erworben werden kann. Dann sind mitunter einige Recherchen erforderlich, um die Zugehörigkeit zu einer Limited Edition beurteilen zu können.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://www.uhrinstinkt.de/u-boat-chimera-carbonio-limited-edition-7177.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-2937 size-full" title="U-Boat Chimera Carbonio Limited Edition | limitiert auf 199 Exemplare weltweit!" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/11/U-Boat-Chimera-Carbonio-Limited-Edition.jpg" alt="u-boat-chimera-carbonio-limited-edition" width="600" height="425" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/11/U-Boat-Chimera-Carbonio-Limited-Edition.jpg 600w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/11/U-Boat-Chimera-Carbonio-Limited-Edition-300x213.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Finden sich keine historischen Unterlagen und keine geeigneten Quellen, die darüber Aufschluss geben, dann sollten Uhrensammler sich die Uhr einmal sehr genau daraufhin ansehen, ob sie an irgendeiner Stelle eine Nummerierung oder einen bestimmten Schriftzug trägt. Solche Markierungen können ein Hinweis sein, sind allerdings keine hundertprozentig sicheren Zeichen dafür. Ist die Nummerierung in der Form &#8220;x von y&#8221; angegeben, deutet dies mit hoher Wahrscheinlichkeit darauf hin, dass die Uhr nur in begrenzter Stückzahl hergestellt wurde.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://www.uhrinstinkt.de/hublot-classic-fusion-automatic-45mm-classico-ultra-thin-skeleton-limited-edition-515.nx.0170.lr.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-2930 size-full" title="Hublot Classic Fusion Automatic Classico Ultra-Thin Skeleton Limited Edition | limitiert auf 1000 Exemplare weltweit!" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/11/Hublot-Classic-Fusion-Automatic-45mm-Classico-Ultra-Thin-Skeleton-Limited-Edition.jpg" alt="hublot-classic-fusion-automatic-45mm-classico-ultra-thin-skeleton-limited-edition" width="600" height="221" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/11/Hublot-Classic-Fusion-Automatic-45mm-Classico-Ultra-Thin-Skeleton-Limited-Edition.jpg 600w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/11/Hublot-Classic-Fusion-Automatic-45mm-Classico-Ultra-Thin-Skeleton-Limited-Edition-300x111.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">So kann zum Beispiel 368/500 bedeuten, dass es sich um das Exemplar Nummer 368 einer auf 500 Stück limitierten Auflage handelt. Ist hingegen nur eine einzige Zahl angegeben, so stellt dies meist nur eine fortlaufende Nummerierung der einzelnen produzierten Exemplare dar, wie sie von Herstellern hochwertiger Luxusuhren häufig praktiziert wird.</p>
<h2>Große Beliebtheit und steigende Werte?</h2>
<p style="text-align: justify;">Viele Uhrensammler kaufen gern Limited Editions, weil diese Armbanduhren eine besondere Exklusivität versprechen. Denn je geringer die produzierte Stückzahl, desto geringer ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass dieselbe Uhr auch von jemandem anders im Kreis der Arbeitskollegen, Freunde oder Verwandten getragen wird. Insbesondere bei hochwertigen Luxusuhren spielt jedoch oft auch die Hoffnung eine Rolle, dass es bei den nur in begrenzter Stückzahl hergestellten Uhren im Laufe der Zeit zu deutlichen Wertsteigerungen kommen werde als bei den &#8220;normalen&#8221; Modellen aus unlimitierter Produktion. Dieses Kalkül kann aufgehen, doch gibt es auch zahlreiche Fälle von Limited Editions, auf die dies nicht zutrifft.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/maurice-lacroix/masterpiece/le-chronographe/"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-2928 size-full" title="Maurice Lacroix Masterpiece Le Chronographe Squelette Limited Edition | limitiert auf 188 Exemplare weltweit!" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/11/Maurice-Lacroix-Masterpiece-Le-Chronographe-Squelette-Limited-Edition.jpg" alt="maurice-lacroix-masterpiece-le-chronographe-squelette-limited-edition" width="600" height="223" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/11/Maurice-Lacroix-Masterpiece-Le-Chronographe-Squelette-Limited-Edition.jpg 600w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/11/Maurice-Lacroix-Masterpiece-Le-Chronographe-Squelette-Limited-Edition-300x112.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Ob eine Uhr überdurchschnittliche Wertsteigerungen erzielt oder nicht, lässt sich vorab kaum sagen. Doch gibt es einige Aspekte, die Uhrensammler im Blick behalten sollten, wenn sie sich mit dieser Frage auseinandersetzen. So erfüllen beispielsweise Editionen mit vergleichsweise hoher Auflage oft nicht die Erwartungen, die Sammler in ihre Wertentwicklung setzen. Denn sie werden von vornherein als Sammlerstücke gekauft und entsprechend vorsichtig behandelt, sodass auch nach längerer Zeit immer noch vergleichbar viele Exemplare der betreffenden Edition auf dem Markt kursieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhr-kaufen/blancpain/fifty-fathoms/automatique/"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-2933 size-full" title="Blancpain Sport Automatique Fifty Fathoms Aqua Lung Limited Edition | limitiert auf 500 Exemplare weltweit!" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/11/Blancpain-Sport-Automatique-Fifty-Fathoms-Aqua-Lung-Limited-Edition.jpg" alt="blancpain-sport-automatique-fifty-fathoms-aqua-lung-limited-edition" width="600" height="224" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/11/Blancpain-Sport-Automatique-Fifty-Fathoms-Aqua-Lung-Limited-Edition.jpg 600w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/11/Blancpain-Sport-Automatique-Fifty-Fathoms-Aqua-Lung-Limited-Edition-300x112.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Bei kleineren Auflagen hingegen, die schon vor längerer Zeit produziert wurden, wirkt sich dieses Phänomen häufig nicht oder weniger stark aus.</p>
<h2>Natürliche Limitierungen</h2>
<p style="text-align: justify;">Zu besonders hohen Wertsteigerungen kommt es oft bei Armbanduhren, die zwar nicht explizit als Limited Edition auf den Markt gebracht worden sind, bei denen sich aber aus bestimmten Gründen eine &#8220;natürliche&#8221; Limitierung ergeben hat.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/b9YP7IwBMkc?rel=0&amp;controls=0" width="640" height="360" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Das können zum einen Uhren sein, von denen aufgrund ihrer langen Herstellungsdauer und ihres hohen Preises nur relativ geringe Stückzahlen verkauft werden. Ein Beispiel dafür sind bestimmte Armbanduhren von Patek Philippe mit sehr anspruchsvollen Komplikationen.</p>
<p style="text-align: justify;">Zum anderen kann es sich dabei auch um Uhren handeln, die sich zunächst nicht besonders gut verkauften und daher nur in geringer Stückzahl hergestellt wurden, aber nach dem Auslaufen der Produktion unter Sammlern große Beliebtheit gewonnen haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Dies trifft beispielsweise auf das Stahlmodell der <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/rolex/cosmograph-daytona/">Rolex Daytona</a></span> zu, das in den 1980er und 1990er Jahren vergleichsweise wenig gefragt war, heute aber zu Preisen um 22.000 Euro gehandelt wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Zuletzt gibt es Event Editions, die nur auf einem Event oder einer Präsentation – häufig nur an einem Tag – verkauft wurden. Ein neueres Beispiel gibt uns hier die <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/junghans/meister/pilot/">Junghans Meister Pilot</a></span>, von der im September 2015 ein Eventmodell auf der Präsentation in Schramberg lanciert wurde, das lediglich bei ausgewählten Juwelieren bestellt werden konnte.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/gcU4Vb6Tsbk?rel=0&amp;controls=0" width="640" height="360" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Die unlimitierte Meister Pilot kam erst 2016 in den Handel und hat eine andere Gravur auf dem Gehäuseboden.</p>
<h2>Unterschiedliche Strategien der Uhrenhersteller im Blick behalten</h2>
<p style="text-align: justify;">Wer sich für Limited Editions interessiert und auf Wertsteigerungen hofft, sollte sich auch mit der Strategie der jeweiligen Hersteller beschäftigen. Während einige Hersteller nur selten limitierte Auflagen herausbringen, tun andere dies häufig – und mitunter nur mit geringen Modifikationen. Dann droht eine inflationäre Tendenz, die Wertsteigerungen entgegensteht.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/2ZhdT2hXsE4?rel=0&amp;controls=0" width="640" height="360" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Ein Beispiel dafür ist der Ceramic Doppelchronograph von IWC, von dem nach der ersten Limitierung zwei weitere angeboten wurden, die sich nur in relativ wenigen Details voneinander unterschieden.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch die Motive der Hersteller für das Auflegen limitierter Serien und Modelle sind durchaus nicht immer gleich. So setzt beispielsweise Omega im Rahmen seines Marketings stark auf Produktplatzierungen in James-Bond-Filmen.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/scRVWE9X2ag?rel=0&amp;controls=0" width="640" height="360" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/omega/seamaster/james-bond-007-limited-edition/" class="broken_link">Die betreffenden Modelle</a></span> kommen dann in der Regel auch als Limited Edition in den Handel und zielen nicht nur auf Uhrensammler ab, sondern natürlich auch auf James-Bond-Fans. Sicher wird die Armbanduhr mit der Seriennummer 007 bei beiden Käufergruppen recht beliebt sein.</p>
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		<title>Uhrengehäuse zeigen große Formenvielfalt</title>
		<link>https://www.uhrinstinkt.de/magazin/uhrengehaeuse-zeigen-grosse-formenvielfalt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Oct 2016 09:06:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technik & Uhrenwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Automatikuhren]]></category>
		<category><![CDATA[Damenuhren]]></category>
		<category><![CDATA[Datejust]]></category>
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		<category><![CDATA[T-Trend]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>« So unterschiedlich schön ist Luxus » Die Gehäuse von Luxusuhren werden oft mit besonderer Sorgfalt gestaltet. Mitunter sind es nur kleine Details oder bestimmte Proportionen, die die Uhr eines bestimmten Herstellers nahezu unverwechselbar machen, ihr einen hohen Wiedererkennungswert verleihen und mitunter fast zu einer Art Markenzeichen werden. Im Hinblick auf die Formen sind der &#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>« So unterschiedlich schön ist Luxus »</h2>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Gehäuse von Luxusuhren werden oft mit besonderer Sorgfalt gestaltet. Mitunter sind es nur kleine Details oder bestimmte Proportionen, die die Uhr eines bestimmten Herstellers nahezu unverwechselbar machen, ihr einen hohen Wiedererkennungswert verleihen und mitunter fast zu einer Art Markenzeichen werden. Im Hinblick auf die Formen sind der Fantasie der Uhrendesigner kaum Grenzen gesetzt, und entsprechend vielfältig ist auch das Angebot.</strong></p>
<h2>Das runde Gehäuse: der Klassiker schlechthin</h2>
<p style="text-align: justify;">Die meisten Armbanduhren haben auch heute noch eine runde Gehäuseform. Sie ist der Klassiker schlechthin und hat im Laufe der Zeit – ungeachtet aller Abwandlungen und Modewellen – niemals ihre Bedeutung verloren. Zumindest für Analoguhren hat die runde Form auch eine gewisse innere Logik, entspricht sie doch dem Kreisen der Zeiger um ihre im Mittelpunkt des Zifferblatts liegende Achse. Die Gehäuseform kommt besonders dann gut zur Geltung, wenn die Uhr statt an einem Edelstahl- oder Goldarmband an einem Lederband getragen wird und die Bandanstöße so gestaltet sind, dass sie die runde Form der Uhr nicht &#8220;verwässern&#8221;.</p>
<p><center><a href="https://www.uhrinstinkt.de/muehle-glashuette-terranaut-ii-trail-m1-40-34-1-nb.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2745 size-full" title="MÜHLE Glashütte Terranaut II Trail | Herrenuhr mit Textil-Armband | 44 mm" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/11/MÜHLE-Glashütte-Terranaut-II-Trail-Herrenuhr-Textil-Armband-44-mm.jpg" alt="muehle-glashuette-terranaut-ii-trail-herrenuhr-textil-armband-44-mm" width="183" height="300" /></a> <a href="https://www.uhrinstinkt.de/muehle-glashuette-teutonia-ii-kleine-sekunde-m1-33-42-lb.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2746 size-full" title="MÜHLE Glashütte Teutonia II kleine Sekunde | Herrenuhr mit Krokodilleder-Armband | 41 mm" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/11/MÜHLE-Glashütte-Teutonia-II-kleine-Sekunde-Herrenuhr-Krokodilleder-Armband-41-mm.jpg" alt="muehle-glashuette-teutonia-ii-kleine-sekunde-herrenuhr-krokodilleder-armband-41-mm" width="177" height="300" /></a></center></p>
<p style="text-align: justify;">Beispiele für typische Uhren mit dieser Gehäuseform sind etwa die Terranaut II Trail von MÜHLE Glashütte oder auch die Teutonia II kleine Sekunde der Manufaktur. Runde Uhren wirken elegant, können aber durchaus auch sportlich gestaltet sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine zweite Variante sind runde Uhren, bei denen das Gehäuse jedoch vom Armband eingefasst wird. Diese Uhrenform kann daher als Variation runder Uhrengehäuse interpretiert werden. Dabei wirkt die Silhouette des Uhrengehäuses in der Draufsicht insgesamt tonneauförmig, auch wenn das Zifferblatt kreisrund gestaltet ist.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/EzFF3PSKn3c?rel=0&amp;controls=0" width="640" height="360" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Ein typischer Vertreter dieser Gehäuseform ist die erfolgreiche <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/rolex/datejust-41/">Serie Datejust von Rolex</a></span>. Aber auch in den Kollektionen vieler anderer Hersteller von Luxusuhren finden sich Modelle mit entsprechend geformtem Uhrengehäuse.</p>
<h2>Rechteck und Quadrat als Gehäuseform von Luxusuhren</h2>
<p style="text-align: justify;">Den geometrischen Kontrast zu runden Armbanduhren stellen vor allem rechteckige und – als Sonderfall des Rechtecks – quadratische Uhren dar. Sie waren insbesondere in der Ära des Art déco sehr beliebt und haben bis heute eine treue Fangemeinde. So verwundert es nicht, dass entsprechend gestaltete Uhrengehäuse nach wie vor von zahlreichen Manufakturen angeboten und auch immer wieder neue Modelle mit Rechteck- oder Quadratform auf dem Markt erscheinen.</p>
<p><center><a href="https://www.uhrinstinkt.de/tissot-t-trend-t-evocation-t051.310.22.031.00.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2761 size-full" title="Tissot T-Trend T-Evocation | Damenuhr gelb beschichtet/vergoldet | 23 mm" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/11/Tissot-T-Trend-T-Evocation-Damenuhr-gelb-beschichtet-vergoldet-23-mm.jpg" alt="tissot-t-trend-t-evocation-damenuhr-gelb-beschichtet-vergoldet-23-mm" width="107" height="300" /></a> <a href="https://www.uhrinstinkt.de/tissot-t-trend-t-evocation-t051.310.61.117.00.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2762 size-full" title="Tissot T-Trend T-Evocation | Damenuhr mit Stahl-Armband | 23 mm" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/11/Tissot-T-Trend-T-Evocation-Damenuhr-Stahl-Armband-23-mm.jpg" alt="tissot-t-trend-t-evocation-damenuhr-stahl-armband-23-mm" width="106" height="300" /></a> <a href="https://www.uhrinstinkt.de/tissot-t-trend-t10-t073.310.11.057.00.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2763 size-full" title="Tissot T-Trend T10 | Damenuhr mit Stahl-Armband | 25,40 mm" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/11/Tissot-T-Trend-T10-Damenuhr-Stahl-Armband-2540-mm.jpg" alt="tissot-t-trend-t10-damenuhr-stahl-armband-2540-mm" width="122" height="300" /></a> <a href="https://www.uhrinstinkt.de/tissot-t-trend-t10-t073.310.22.017.00.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2764 size-full" title="Tissot T-Trend T10 | Damenuhr gelb beschichtet/vergoldet | 25,40 mm" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/11/Tissot-T-Trend-T10-Damenuhr-gelb-beschichtet-vergoldet-2540-mm.jpg" alt="tissot-t-trend-t10-damenuhr-gelb-beschichtet-vergoldet-2540-mm" width="116" height="300" /></a></center></p>
<p style="text-align: justify;">Beste Beispiele dafür sind das quadratische Zifferblatt der <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/tissot/t-trend/t-evocation/">Tissot T-Trend T-Evocation</a></span> oder das rechteckige Zifferblatt der Tissot T-Trend T10. Auch verschiedene Modelle der Kollektion Hampton von Baume &amp; Mercier sind unter Liebhabern hochwertiger Armbanduhren weithin bekannte Vertreter dieser Gehäuseform. Häufig sind quadratische und rechteckige Uhren in metallene Armbänder integriert, teilweise werden sie aber auch an Lederbändern getragen. Ihre Wirkung variiert je nach Zifferblattgestaltung und Armband zwischen klassisch-elegant und sportlich.</p>
<h2>Tonneau – ein Sonderfall</h2>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://www.uhrinstinkt.de/longines-evidenza-ladies-automatic-l2.142.4.73.4.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-2776 size-full" title="Longines Evidenza Ladies Automatic | Damenuhr mit Krokodilleder-Armband | 26 mm" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/11/Longines-Evidenza-Ladies-Automatic-Damenuhr-Krokodilleder-Armband-26-mm.jpg" alt="longines-evidenza-ladies-automatic-damenuhr-krokodilleder-armband-26-mm" width="216" height="360" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/11/Longines-Evidenza-Ladies-Automatic-Damenuhr-Krokodilleder-Armband-26-mm.jpg 216w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/11/Longines-Evidenza-Ladies-Automatic-Damenuhr-Krokodilleder-Armband-26-mm-180x300.jpg 180w" sizes="auto, (max-width: 216px) 100vw, 216px" /></a>Eine im Vergleich zu runden und rechteckigen Modellen relativ seltene Uhrenform ist die Tonneau-Form. Der Begriff, der aus dem Französischen stammt und so viel wie &#8220;Fass&#8221; bedeutet, beschreibt bereits den wesentlichen Eindruck der Silhouette einer solchen Uhr: Diese Uhrengehäuse erinnern an aufrecht stehende Tonnen oder Fässer. Die beiden seitlichen Außenlinien des Gehäuses können dabei entweder gerade oder gekurvt sein. Im ersteren Fall ergibt sich ein vertikal orientiertes Rechteck, im zweiten Fall spricht man auch von einer Cintrée Curvex, was als &#8220;bogenförmig gekrümmt&#8221; übersetzt werden kann. Tonneau ist als Uhrenform vor allem bei Luxusuhren für Damen beliebt.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein bekanntes Beispiel dafür ist die Evidenza Ladies Automatic von <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/longines/">Longines</a></span>. Tonneauförmige Armbanduhren werden in den meisten Fällen klassisch-elegant gestaltet, während sportliche Modelle kaum mit dieser Gehäuseform angeboten werden.</p>
<h2>Andere Formen für Uhrengehäuse sind eher die Ausnahme</h2>
<p style="text-align: justify;">Generell ist festzustellen, dass runde Armbanduhren, gefolgt von einigen rechteckigen oder quadratischen Modellen, den Markt in starkem Maße dominieren. Eine andere Uhrenform, beispielsweise ein wappenförmiges Uhrengehäuse, ist grundsätzlich ebenfalls möglich, kommt aber im Segment der Luxusuhren nur in Ausnahmefällen vor. Bei Uhren, die eher in die Kategorie Modeschmuck fallen, sind aber durchaus auch einmal herzförmige, tropfenförmige, ovale, polygonale oder anders geformte Uhrengehäuse anzutreffen. Mitunter weisen die Gehäuse von Luxusuhren jedoch einige funktionelle Besonderheiten auf, die dann in einem gewissen Zusammenhang mit der Form des Uhrengehäuses stehen.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/RIdMCY4sah8?rel=0&amp;controls=0" width="640" height="360" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">So ist zum Beispiel die 1931 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellte Reverso aus dem Hause Jaeger-LeCoultre mit einem Uhrengehäuse ausgestattet, das sich bei sportlichen Aktivitäten – etwa beim Polospiel – so wenden lässt, dass das Uhrglas geschützt wird. Doch auch solche Uhren lassen sich in der Regel auf eine der genannten geometrischen Grundformen zurückführen &#8211; wie im Falle der Reverso von Jaeger-LeCoultre auf das vertikal orientierte Rechteck. Eine runde Form wäre für diesen besonderen Zweck dagegen aus praktischen Gründen weniger geeignet gewesen.</p>
<h2>Die Wahl des Uhrengehäuses – eine Frage des persönlichen Geschmacks</h2>
<p style="text-align: justify;">Ob Sie runde Armbanduhren oder lieber eckig geformte Modelle bevorzugen ist schlicht eine Frage des individuellen Geschmacks. Denn schließlich verbergen sich hinter den unterschiedlichen Formen, die Hersteller von Luxusuhren ihren Produkten verleihen, in der Regel keine funktionalen Unterschiede. Doch vielen Uhrenliebhabern fällt es mitunter schwer, sich auf eine bestimmte Uhrenform festzulegen. Deshalb ist es durchaus nicht ungewöhnlich, in einer privaten Uhrenkollektion Modelle mit ganz unterschiedlichem Uhrengehäuse nebeneinander vereint zu finden. So kann die Armbanduhr je nach Anlass und aktueller Vorliebe gewechselt werden.</p>
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		<title>Uhrwerk der Superlative</title>
		<link>https://www.uhrinstinkt.de/magazin/uhrwerk-der-superlative/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Aug 2016 13:35:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte & Persönlichkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Breguet]]></category>
		<category><![CDATA[Herrenuhren]]></category>
		<category><![CDATA[Jaeger-LeCoultre]]></category>
		<category><![CDATA[Maurice Lacroix]]></category>
		<category><![CDATA[Mechanische Uhren]]></category>
		<category><![CDATA[Nomos Glashütte]]></category>
		<category><![CDATA[Uhrwerke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>« Wie Uhrwerke immer kleiner wurden » Seit jeher haben es führende Uhrmachermeister als Herausforderung begriffen, leistungsfähigere und mit neuen Funktionen ausgestattete Uhrwerke zu entwickeln. Parallel dazu gab – und gibt – es auch immer wieder Versuche, die Abmessungen von Kalibern auf ein Minimum zu beschränken. Im Jahr 1929 gelang es beispielsweise, ein mechanisches Uhrwerk &#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>« Wie Uhrwerke immer kleiner wurden »</h2>
<p style="text-align: justify;"><strong>Seit jeher haben es führende Uhrmachermeister als Herausforderung begriffen, leistungsfähigere und mit neuen Funktionen ausgestattete Uhrwerke zu entwickeln. Parallel dazu gab – und gibt – es auch immer wieder Versuche, die Abmessungen von Kalibern auf ein Minimum zu beschränken. Im Jahr 1929 gelang es beispielsweise, ein mechanisches Uhrwerk zu fertigen, das kaum ein Gramm wiegt und nur 14 Millimeter lang, 4,8 Millimeter breit und 3,4 Millimeter hoch ist. Doch wozu wird ein Kaliber benötigt, das auf den ersten Blick wie eine kaum funktionsfähige Miniatur wirkt und einen enormen Herstellungsaufwand erfordert?</strong></p>
<h2>Erste mechanische Uhrwerke: Größe ist kein Thema</h2>
<p style="text-align: justify;">Bei den ersten mechanischen Uhrwerken, die in Europa etwa um das Jahr 1300 herum entstanden, spielte die Größe nur eine untergeordnete Rolle. Im Vordergrund standen das zuverlässige Funktionieren und eine möglichst hohe Genauigkeit der Zeitanzeige, und in dieser Hinsicht war ein mechanisches Uhrwerk den bereits seit dem Altertum bekannten Sonnen-, Wasser- und Sanduhren deutlich überlegen. Erstmals urkundlich erwähnt wurde eine Räderuhr übrigens im Jahr 1335, wobei dieses Exemplar sich in der Kapelle des Palastes der Familie Visconti in Mailand befand.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/vgwk2IQYErw?rel=0&amp;controls=0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Neun Jahre später wurde die Schlaguhr erfunden, und im Jahr 1370 installierte man mit dem Pariser Tour de l&#8217;Horloge, einem Eckturm am Palais de la Cité, zum ersten Mal eine für die Öffentlichkeit sichtbare Schlaguhr. Binnen weniger Jahrzehnte trat die Turmuhr ihren Siegeszug durch Europa an und war bald an immer mehr Kirchtürmen und öffentlichen Gebäuden zu sehen.</p>
<h2>Nachfrage nach kleineren Uhren wächst</h2>
<p style="text-align: justify;">Waren die ersten Uhren meist von Büchsenmachern oder Schlossern hergestellt worden, so entwickelte sich daraus schnell ein neuer Berufszweig, und um die Mitte des 15. Jahrhunderts sind bereits erste Uhrmacherzünfte dokumentiert. Doch je mehr das Vorhandensein von zuverlässig funktionierenden mechanischen Uhren im öffentlichen Raum zur Selbstverständlichkeit wurde, desto stärker trat auch das Bedürfnis in den Vordergrund, eine Uhr nicht nur am Kirchturm oder zu Hause, sondern auch unterwegs in jeder Situation zur Verfügung zu haben. Dabei spielte die Größe des Uhrwerks natürlich eine entscheidende Rolle, denn je kleiner es war, desto bequemer ließ sich die Uhr in einem tragbaren Gehäuse unterbringen.</p>
<figure id="attachment_2255" aria-describedby="caption-attachment-2255" style="width: 266px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2255 size-full" title="Peter Henlein (Nürnberger Denkmal)" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/09/Peter-Henlein-Nürnberger-Denkmal.jpg" alt="Peter Henlein Nürnberger Denkmal" width="266" height="355" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/09/Peter-Henlein-Nürnberger-Denkmal.jpg 266w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/09/Peter-Henlein-Nürnberger-Denkmal-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 266px) 100vw, 266px" /><figcaption id="caption-attachment-2255" class="wp-caption-text">@wikipedia – Vitold Muratov</figcaption></figure>
<h2>Renaissance: das Uhrwerk wird kleiner</h2>
<p style="text-align: justify;">Ein früher Trend zu einer deutlichen Verkleinerung von Uhrwerken setzte bereits zur Zeit der Renaissance ein. Damals wurden Uhren zunehmend mit Gehäusen versehen, die entsprechend dem jeweiligen Zeitgeschmack nahezu beliebig gestaltet werden konnten, und neue Erfindungen, Werkzeuge und Materialien ermöglichten die Herstellung wesentlich kleinerer Teile für das Uhrwerk. Hervorzuheben sind dabei vor allem die Verwendung von Messing, das die Fertigung deutlich kleinerer Zahnräder ermöglichte, und die Übernahme der bereits aus Türschlössern bekannten Feder als Energiespeicher im Uhrwerk. So wurden Uhren unabhängig von ihrem Aufstellort, und dank der 1504 erstmals von dem Nürnberger Peter Henlein vorgenommenen Kombination des Federantriebs mit einer Unrast ließen sie sich schließlich auf Taschengröße verkleinern.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/3k6WOHn5UVM?rel=0&amp;controls=0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2>Von der Taschen- zur Armbanduhr</h2>
<p style="text-align: justify;">Die heute im Segment der Kleinuhren mit Abstand dominierende Armbanduhr ist rund drei Jahrhunderte jünger. Das weltweit erste Exemplar einer Armbanduhr wurde 1810 bis 1812 von Abraham Louis Breguet hergestellt, und schon der relativ lange Zeitraum von zwei Jahren, der damals zwischen der Bestellung und der Auslieferung der Uhr lag, gibt einen Hinweis auf die technischen Herausforderungen, die dabei zu bewältigen waren.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/H7dm8BxUke0?rel=0&amp;controls=0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Auch andere bis heute führende Uhrenmanufakturen, wie beispielsweise Patek Philippe, brachten im Laufe des 19. Jahrhunderts Armbanduhren auf den Markt. Bemerkenswert ist dabei, dass die ersten Armbanduhren vor allem für Damen bestimmt und eher als Schmuckstücke mit der Zusatzfunktion einer Zeitanzeige zu verstehen waren. Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts, im Zusammenhang mit der Nutzung im Militär und in der Fliegerei, wurden auch Herrenuhren zunehmend als Armbanduhren ausgeführt. Dabei waren allerdings in erster Linie Eigenschaften wie Robustheit und gute Ablesbarkeit auch unter schwierigen Sichtbedingungen gefragt und weniger eine möglichst geringe Größe.</p>
<p style="text-align: justify;">So verwundert es nicht, dass auch das kleinste mechanische Uhrwerk für eine Damen- und nicht für eine Herrenarmbanduhr entwickelt wurde.</p>
<h2>Ein Juwel der Uhrengeschichte: das kleinste mechanische Uhrwerk der Welt</h2>
<p style="text-align: justify;">Gelungen ist dieser Meilenstein der Manufaktur Jaeger-LeCoultre, die 1929 zum ersten Mal ihr Kaliber 101 präsentierte, nachdem sie die Öffentlichkeit 1903 bereits mit dem bis dahin flachsten jemals hergestellten Uhrwerk überrascht hatte. Das legendäre Mini-Kaliber 101 ist bis heute auf dem Markt. Es gilt als besonders anspruchsvolle Schöpfung der Haute Horlogerie und ist als weltweit kleinstes Handaufzugswerk nach wie vor unübertroffen. Nur wenige Uhrmachermeister besitzen die nötigen Fertigkeiten, um aus den insgesamt 98 Einzelteilen im Laufe von einer Woche ein Uhrwerk mit so geringen Abmessungen herzustellen. Das wirkt sich auch auf die produzierten Stückzahlen aus.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/ahdP3uPqAOU?rel=0&amp;controls=0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Wer das Kaliber 101 am Handgelenk trägt, darf sich sicher sein, eine besonders exklusive Uhr zu tragen, denn Jahr für Jahr werden nur 50 Exemplare davon gefertigt. Viele Armbanduhren mit diesem Kaliber sind zugleich auch aufwendige Juwelierarbeiten und mit Diamanten oder anderen Edelsteinen geschmückt. Ein Beispiel dafür aus jüngerer Zeit ist etwa die Jaeger-LeCoultre Joaillerie 101 Etrier, deren Gehäuse verschieden geschliffene Diamanten zieren.</p>
<h2><a href="https://www.uhrinstinkt.de/maurice-lacroix-eliros-date-el1087-pvp01-110-1.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-2245 size-full" title="Maurice Lacroix Eliros Date in Edelstahl mit PVD-Beschichtung | 38 mm" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/09/Maurice-Lacroix-Eliros-Date-Version-EL1087-PVP01-110-1-in-Edelstahl-mit-PVD-Beschichtung.jpg" alt="Maurice Lacroix Eliros Date Version EL1087-PVP01-110-1 in Edelstahl mit PVD-Beschichtung" width="163" height="295" /></a>Ist der Wettstreit um das kleinste Kaliber beendet?</h2>
<p style="text-align: justify;">Inzwischen ist das Kaliber 101 von Jaeger-LeCoultre schon mehr als 80 Jahre alt, ohne dass sich ein noch kleinerer Nachfolger gefunden hätte. Das ist allerdings auch nachvollziehbar, denn eine immer weitere Verkleinerung von Uhrwerken wäre kaum sinnvoll.</p>
<p style="text-align: justify;">Dem enormen technischen Aufwand bei der Herstellung stünde kein nennenswerter praktischer oder ästhetischer Nutzen mehr gegenüber. Allein schon aus Gründen der guten Ablesbarkeit ist es wenig hilfreich, Armbanduhren immer weiter zu verkleinern. Es ist zwar nicht auszuschließen, dass irgendwann einmal ein noch kleineres mechanisches Uhrwerk auf den Markt kommen wird, doch ein besonders dringendes Anliegen dürfte dies wohl für keinen Uhrenhersteller sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Schließlich dürfte den enormen Entwicklungs- und Herstellungskosten einer solchen Uhr nur ein relativ begrenztes Absatzpotenzial gegenüberstehen. Die Position des Kalibers 101 in der Welt der mechanischen Armbanduhren scheint also nicht akut gefährdet.</p>
<h2>Flache Herrenuhren sind gefragt</h2>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://www.uhrinstinkt.de/nomos-glashuette-tangente-38-165.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-2234 size-medium" title="NOMOS Glashütte Tangente 38 in der Version 165 mit Stahlboden | 37,50 mm" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/09/NOMOS-Glashütte-Tangente-38-Version-165-mit-Stahlboden-140x300.jpg" alt="NOMOS Glashütte Tangente 38 Version 165 mit Stahlboden" width="140" height="300" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/09/NOMOS-Glashütte-Tangente-38-Version-165-mit-Stahlboden-140x300.jpg 140w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2016/09/NOMOS-Glashütte-Tangente-38-Version-165-mit-Stahlboden.jpg 280w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" /></a>Durchaus gefragt sind dagegen Armbanduhren, die ein besonders flaches Gehäuse aufweisen. Vor allem bei Herrenuhren haben sich mit Modellen wie beispielsweise der <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/maurice-lacroix/eliros/date/">Eliros Date</a></span> von Maurice Lacroix oder der <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhren/nomos-glashuette/tangente/">Tangente</a></span> von Nomos Glashütte in den letzten Jahren einige etablieren können. Auch andere Manufakturen im Luxusuhrensegment stellen immer wieder das eine oder andere besonders flache Modell vor.</p>
<p style="text-align: justify;">Viele Männer schätzen es zwar, wenn ihre Uhr markante Abmessungen hat, doch als Dresswatch sind flache Exemplare oft von Vorteil. Sie tragen weniger auf und lassen die Ärmel von Hemd und Jackett leichter über sich hinweggleiten. Beim Durchmesser einer flachen Herrenuhr gibt es allerdings kaum Unterschiede zu &#8220;dickeren&#8221; Exemplaren, denn auf eine gewisse maskuline Wirkung und vor allem auf eine gute Ablesbarkeit möchte schließlich niemand verzichten.</p>
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