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	<title>&quot;Hesalitglas&quot; Tag - Uhrinstinkt Magazin</title>
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		<title>Was macht das Uhrenglas so besonders?</title>
		<link>https://www.uhrinstinkt.de/magazin/uhrenglas-besonderheiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2020 10:20:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technik & Uhrenwissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>« Auf diese Gläser setzt der Uhrmacher » Es schützt vor äußeren Einflüssen, gewährt Einblicke ins Innere und ist wie eine kleine Wissenschaft für sich: Das Uhrenglas. Drei Varianten dieser unverzichtbaren Komponente lassen sich unterscheiden, deren Vor- und Nachteile zur Bildung eines jeden Enthusiasten gehören sollten. Wir erläutern die Besonderheiten von Kunststoff-, Mineral- und Saphirglas, &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/uhrenglas-besonderheiten/">Was macht das Uhrenglas so besonders?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.uhrinstinkt.de/magazin">Uhrinstinkt Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>« Auf diese Gläser setzt der Uhrmacher »</h2>
<p style="text-align: justify;"><b><span data-contrast="auto">Es schützt vor äußeren Einflüssen, gewährt Einblicke ins Innere und ist wie eine kleine Wissenschaft für sich: Das Uhrenglas. Drei Varianten dieser unverzichtbaren Komponente lassen sich unterscheiden, deren Vor- und Nachteile zur Bildung eines jeden Enthusiasten gehören sollten. Wir erläutern die Besonderheiten von Kunststoff-, Mineral- und Saphirglas, gehen auf ihre Geschichte ein und verraten nützliche Tipps zur Pflege.</span></b></p>
<h2><span data-contrast="auto">Günstig</span><span data-contrast="auto"> </span><span data-contrast="auto">aber</span><span data-contrast="auto"> kratzempfindlich: Kunststoffglas</span></h2>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Um die Anfänge von Kunststoffgläsern in der Uhrenindustrie zu verstehen, müssen wir die Lage in den 1920ern betrachten: Bis dahin wurden Zeitanzeiger überwiegend mit gewöhnlichem Fensterglas bestückt, dessen hohe Bruch- und Kratzempfindlichkeit bei den immer beliebteren Armbanduhren </span><span data-contrast="auto">–</span><span data-contrast="auto"> die im Gegensatz zu Taschenuhren keinen Deckel besaßen </span><span data-contrast="auto">–</span><span data-contrast="auto"> zum Problem wurde. Als Lösung fräste man zu Beginn der 30er die ersten Uhrengläser aus Kunststofftafeln und benannte sie je nach Hersteller oder Material unterschiedlich: Acryl</span><span data-contrast="auto">glas</span><span data-contrast="auto">, Plexiglas und </span><span data-contrast="auto">Hesalit</span><span data-contrast="auto"> sind bis heute gängige Begriffe und stehen alle für Kunststoff.</span></p>
<p><a href="https://www.uhrinstinkt.de/omega-speedmaster-professional-moonwatch-311.30.42.30.01.005.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-24593" title="Omega Speedmaster Professional Moonwatch mit Hesalitglas" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2020/12/Omega-Speedmaster-Professional-Moonwatch-Hesalitglas.jpg" alt="Omega Speedmaster Professional Moonwatch Hesalitglas uhrenglas" width="400" height="533" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2020/12/Omega-Speedmaster-Professional-Moonwatch-Hesalitglas.jpg 480w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2020/12/Omega-Speedmaster-Professional-Moonwatch-Hesalitglas-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Spätestens in den 50ern setzte sich das Plastik in der gesamten Branche durch und dominierte auch die Luxusklasse. </span><span data-contrast="auto">Heute werden Uhrengläser aus Kunststoff meist in der Einsteigerklasse verbaut, sind gelegentlich aber auch in Oberklassemodellen wie der </span><a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhr-kaufen/omega/speedmaster/professional-moonwatch/"><span data-contrast="none">Omega Speedmaster </span><span data-contrast="none">Moonwatch</span><span data-contrast="none"> Professional</span></a><span data-contrast="auto"> anzutreffen. Ihre Vorteile liegen auf der Hand: Nicht nur sind sie bruchsicher und günstig in der Produktion, sondern spiegeln auch sehr wenig. Demgegenüber steht eine äußerst geringe Kratzfestigkeit von 40 HV (Härte nach Vickers), sodass ein gewöhnlicher Alltagsgebrauch bereits ohne Unfälle Spuren hinterlässt. Im Gegenzug lassen sich diese Kratzer mithilfe einer Polierpaste wie beispielsweise </span><span data-contrast="auto">PolyWatch</span><span data-contrast="auto"> aber sehr leicht aus dem Uhrenglas entfernen. Wohl größter Vorteil von Plexiglas ist jedoch seine Wölbung, die im Vergleich zu anderen Gläsern eine gewisse Wärme und Vintage-Ästhetik ausstrahlt.</span></p>
<h2><span data-contrast="auto">Der nächste Schritt: Gehärtetes Mineralglas</span></h2>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Zu Beginn der 1970er rückte </span><span data-contrast="auto">Hesalit</span><span data-contrast="auto"> aufgrund seiner geringen Kratzfestigkeit zunehmend in die Kritik, was in der Entwicklung und breiten Verwendung von Mineralglas resultierte. Dabei handelt es sich um einen sehr ähnlichen Werkstoff zum Fensterglas, der in unbehandeltem Zustand rund 400 HV besitzt und damit rund die zehnfache Kratzfestigkeit der Kunststoffvarianten aufweist.</span></p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Bei diesem Uhrenglas liegt der entscheidende Trick in einer chemischen Behandlung, die die Härte des Materials durch Erhitzen und Bedampfen mehr als verdoppelt </span><span data-contrast="auto">–</span><span data-contrast="auto"> in der Regel werden dadurch 900 HV erreicht.</span></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Im Vergleich zu modernen Saphirgläsern ist dieser Wert zwar nicht beeindruckend, aber der damalige Fortschritt gegenüber Kunststoff war beträchtlich. </span><span data-contrast="auto">Doch die höhere Kratzfestigkeit hat ihren Preis: Nicht nur zeichnet sich Mineralglas durch eine geringere Bruchsicherheit aus, sondern spiegelt einfallendes Licht auch stärker als Kunststoff und </span><span data-contrast="auto">ermöglicht keine Entfernung von Kratzern. Im Falle von Beschädigungen, deren Wahrscheinlichkeit aufgrund der niedrigen Härte im Vergleich zu Saphirgläsern nicht zu unterschätzen ist, bleibt nur der Austausch. Dieser ist jedoch recht günstig; durchschnittliche Mineral-Uhrengläser schlagen mit etwa 30 Euro zu Buche.</span></p>
<p><a href="https://www.uhrinstinkt.de/hamilton-ventura-quartz-h24401731.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-24599" title="Hamilton Ventura Quartz mit Mineralglas" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2020/12/Hamilton-Ventura-Quartz-Mineralglas.jpg" alt="Hamilton Ventura Quartz Mineralglas uhrenglas-besonderheiten" width="345" height="550" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2020/12/Hamilton-Ventura-Quartz-Mineralglas.jpg 413w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2020/12/Hamilton-Ventura-Quartz-Mineralglas-188x300.jpg 188w" sizes="auto, (max-width: 345px) 100vw, 345px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Insgesamt sind wir keine großen F</span><span data-contrast="auto">reunde</span><span data-contrast="auto"> dieses Glases, weil es weder den optischen Appeal und die hohe Bruchfestigkeit von Kunststoff noch die vorbildliche Kratzfestigkeit von Saphir zu bieten hat. Nur bei Einsteigermodellen im unteren dreistelligen Preisbereich sind diese Nachteile vertretbar.</span></p>
<h2><span data-contrast="auto">Robust und </span><span data-contrast="auto">kratzfest</span><span data-contrast="auto">: </span><span data-contrast="auto">Modernes</span><span data-contrast="auto"> </span><span data-contrast="auto">Saphirglas</span></h2>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Anders als es der Name vermuten lässt, besteht die &#8220;Königin der Uhrengläser&#8221; nicht aus dem gleichnamigen Edelstein, sondern wird mithilfe eines komplexen chemischen Verfahrens (dem sog. </span><span data-contrast="auto">Verneuil</span><span data-contrast="auto">-Verfahren) aus Aluminiumoxid gewonnen. Es handelt sich also um einen synthetischen Werkstoff, der kaum etwas mit Glas zu tun hat. In puncto Härte hält Saphirglas aber, was die Bezeichnung verspricht: Satte 2.000 HV garantieren einen exzellenten Schutz vor Kratzern und müssen sich lediglich vor den 10.000 HV eines reinen Diamanten in Acht nehmen. Damit setzt das Uhrenglas Maßstäbe, die spätestens seit Beginn der 1990er zum guten Ton der Luxusklasse gehören und seitdem in immer erschwinglichere Bereiche vordringen.</span></p>
<p><a href="https://www.uhrinstinkt.de/tissot-gent-xl-t116.407.16.011.00.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-24602" title="Tissot Gent XL Saphirglas mit Saphirglas" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2020/12/Tissot-Gent-XL-Saphirglas.jpg" alt="Tissot Gent XL Saphirglas uhrenglas-besonderheiten" width="386" height="550" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2020/12/Tissot-Gent-XL-Saphirglas.jpg 577w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2020/12/Tissot-Gent-XL-Saphirglas-211x300.jpg 211w" sizes="auto, (max-width: 386px) 100vw, 386px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhr-kaufen/tissot/"><span data-contrast="none">Tissot</span></a><span data-contrast="auto"> beispielsweise verwendet das renommierte Material selbst in seinen Basismodellen für rund 300 Euro. </span><span data-contrast="auto">So kratzfest und robust sie auch sein mögen </span><span data-contrast="auto">–</span><span data-contrast="auto"> auc</span><span data-contrast="auto">h</span><span data-contrast="auto"> Saphirgläser müssen eine gewisse Kritik ertragen. Wie beim Mineralglas, gehen jegliche Schäden mit der Notwendigkeit eines Austausches einher (welcher hier erwartungsgemäß teurer ist) und die Bruchsicherheit liegt unter dem Niveau von Plexiglas. Hinzu kommt die stärkste Spiegelung aller drei Uhrengläser, welche ein Ablesen unter Sonneneinstrahlung spürbar erschweren kann.</span><span data-contrast="auto"> Trotzdem sind weit über 90% der </span><a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhr-kaufen/"><span data-contrast="none">Luxusuhren im Uhrinstinkt Sortiment</span></a><span data-contrast="auto"> mit Saphirglas ausgestattet.</span></p>
<h2><span data-contrast="auto">Aufwertung durch Antireflexionsbeschichtung und Bombierung</span></h2>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">In der Praxis spielt letzteres Problem jedoch kaum eine Rolle, weil die meisten Saphirgläser ein- oder beidseitig entspiegelt werden. Dabei erfolgt unter Vakuumverdampfung die Beschichtung mit einem dünnen, möglichst farbneutralen Fremdmaterial zur Beseitigung der Reflexe. Das zugrundeliegende physikalische Prinzip wird auch &#8220;destruktive Interferenz&#8221; genannt, weil an den Oberflächen von Glas und Antireflexionsschicht verschiedene Anteile des Lichts reflektiert werden, welche sich durch die Überlagerung von Wellen gegenseitig auslöschen.</span></p>
<p><a href="https://www.uhrinstinkt.de/sinn-u1-b-1010.0102.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-24606" title="Sinn U1 B mit Saphirglas" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2020/12/Sinn-U1-B-Saphirglas.jpg" alt="Sinn U1 B Saphirglas" width="321" height="550" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2020/12/Sinn-U1-B-Saphirglas.jpg 467w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2020/12/Sinn-U1-B-Saphirglas-175x300.jpg 175w" sizes="auto, (max-width: 321px) 100vw, 321px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Selbst unter Wasser können Spiegelungen vollständig eliminiert werden, wie die HYDRO-Technik von </span><a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhr-kaufen/sinn/"><span data-contrast="none">Sinn Spezialuhren</span></a><span data-contrast="auto"> beweist: Dabei werden Zifferblatt, Zeiger und Werk mit einem speziellen Öl gefüllt, dessen Brechungsindex an jenen des Saphirglases angepasst wird. </span><span data-contrast="auto">Eine weitere, beliebte Aufwertung des synthetischen Materials betrifft seine Form: So verwenden Hersteller wie </span><a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhr-kaufen/breitling/"><span data-contrast="none">Breitling</span></a><span data-contrast="auto"> in vielen Modellen kein flaches, sondern ein gewölbtes (&#8220;bombiertes&#8221;) Uhrenglas.</span></p>
<p><a href="https://www.uhrinstinkt.de/breitling-avenger-automatic-43-a17318101c1a1.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-24610" title="Breitling Avenger Automatic 43 in der Version A17318101C1A1 mit Saphirglas" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2020/12/Breitling-Avenger-Automatic-43-Saphirglas.jpg" alt="Breitling Avenger Automatic 43 Saphirglas" width="338" height="550" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2020/12/Breitling-Avenger-Automatic-43-Saphirglas.jpg 700w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2020/12/Breitling-Avenger-Automatic-43-Saphirglas-185x300.jpg 185w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2020/12/Breitling-Avenger-Automatic-43-Saphirglas-630x1024.jpg 630w" sizes="auto, (max-width: 338px) 100vw, 338px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span data-contrast="auto">Genauso bruchsicher wie flacher Saphir, vereint es die Härte des modernen Werkstoffs mit dem dreidimensionalen Charme von klassischem </span><span data-contrast="auto">Hesalit</span><span data-contrast="auto">. Zwar wird die Fertigung durch komplexe Schleifverfahren deutlich erschwert, doch der Aufwand lohnt sich: Mit bombiertem und beschichtetem Saphirglas gibt es endlich eine Lösung, die sich aus </span><span data-contrast="auto">ästhetischer</span><span data-contrast="auto"> </span><span data-contrast="auto">so</span><span data-contrast="auto">wie praktischer Sicht keine Schwächen erlaubt. </span><span data-contrast="auto">Königin der Uhrengläser? Ja, aber nur in dieser Form.</span></p>
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			</item>
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		<title>Hesalit Glas</title>
		<link>https://www.uhrinstinkt.de/magazin/hesalit-glas/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Sep 2019 08:36:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technik & Uhrenwissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>« Wofür ist es geeignet? » Im Luxusuhrensegment wird heute überwiegend Saphirglas als Abdeckung für das Zifferblatt verwendet. Gelegentlich sind jedoch auch andere Materialien wie Hesalit anzutreffen. In diesem Beitrag sind wir der Frage nachgegangen, worum es sich dabei eigentlich handelt und welche besonderen Eigenschaften dieses Material besitzt. Das Uhrglas – entscheidend für Qualität und &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/hesalit-glas/">Hesalit Glas</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.uhrinstinkt.de/magazin">Uhrinstinkt Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>« Wofür ist es geeignet? »</h2>
<p style="text-align: justify;"><strong>Im Luxusuhrensegment wird heute überwiegend Saphirglas als Abdeckung für das Zifferblatt verwendet. Gelegentlich sind jedoch auch andere Materialien wie Hesalit anzutreffen. In diesem Beitrag sind wir der Frage nachgegangen, worum es sich dabei eigentlich handelt und welche besonderen Eigenschaften dieses Material besitzt.</strong></p>
<h2>Das Uhrglas – entscheidend für Qualität und Haltbarkeit einer Uhr</h2>
<p style="text-align: justify;">An historischen Turmuhren drehen sich die Zeiger in der Regel ohne jegliche Abdeckung im Freien. Das war und ist auch nicht weiter störend, weil normalerweise außer ein paar Vögeln nichts in die Nähe der Zeiger gelangt, was ihre Bewegung beeinträchtigen oder sie womöglich gar beschädigen könnte. Ganz anders verhält es sich bei Uhren, die in der Tasche oder am Handgelenk getragen werden. Bei ihnen bedürfen Zeiger und Zifferblatt eines besonderen Schutzes, weil sie sonst binnen kurzer Zeit zerkratzt, verbogen oder anderweitig beschädigt werden würden.</p>
<p><a href="https://www.uhrinstinkt.de/longines-conquest-heritage-l1.611.4.75.2.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-18413 size-full" title="Longines Heritage Collection - Conquest Heritage mit Hesalitglas in der Version L16114752" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/10/Longines-Heritage-Collection-Conquest-Heritage.jpg" alt="Longines Heritage Collection Conquest Heritage" width="338" height="450" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/10/Longines-Heritage-Collection-Conquest-Heritage.jpg 338w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/10/Longines-Heritage-Collection-Conquest-Heritage-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 338px) 100vw, 338px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Das Material der ersten Wahl dafür war lange Zeit gewöhnliches Fensterglas. Dieses bot zwar einen gewissen Schutz, war jedoch seinerseits auch bruch- und kratzempfindlich. Diese Nachteile von herkömmlichem Glas waren der wesentliche Grund dafür, dass viele Taschenuhren mit speziellen Deckeln aus Metall versehen wurden, die das Uhrglas schützten.</p>
<p><a href="https://www.uhrinstinkt.de/longines-conquest-heritage-l1.611.4.52.2.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-18417 size-full" title="Longines Heritage Collection - Conquest Heritage mit Hesalitglas in der Version L16114522" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/10/Longines-Heritage-Collection-Conquest-Heritage-L16114522.jpg" alt="Longines Heritage Collection Conquest Heritage L16114522" width="241" height="450" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/10/Longines-Heritage-Collection-Conquest-Heritage-L16114522.jpg 241w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/10/Longines-Heritage-Collection-Conquest-Heritage-L16114522-161x300.jpg 161w" sizes="auto, (max-width: 241px) 100vw, 241px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Uhren mit Deckeln sind allerdings in der Handhabung etwas umständlicher und die Uhrzeit lässt sich bei ihnen nicht ohne Weiteres auf einen Blick ablesen. Dies und nicht zuletzt auch die zunehmende Verdrängung von Taschen- durch Armbanduhren motivierten die Uhrenhersteller immer stärker, nach alternativen Materialien für Uhrengläser zu suchen. Hesalit und Saphirglas sind Ergebnisse dieser Suche.</p>
<h2>Uhrgläser aus Kunststoff erobern den Markt</h2>
<p style="text-align: justify;">In den 1930er Jahren kamen die ersten Uhrgläser auf den Markt, die aus Kunststofftafeln hergestellt wurden. Seit den 1950er Jahren erfolgt die Produktion überwiegend im Spritzgussverfahren aus Granulat. Für die verschiedenen transparenten Kunststoffmaterialien wurden verschiedene Begriffe verwendet, bei denen es sich teilweise um reine Materialbezeichnungen und teilweise um Markennamen handelte. Beispiele dafür sind Acrylglas, Plexiglas – und eben auch Hesalit.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Um &#8220;echtes&#8221; Glas davon sprachlich abzugrenzen, kamen dafür zunehmend Bezeichnungen wie Mineralglas oder Silikatglas in Gebrauch.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">In den 1950er und 1960er Jahren waren Uhren mit Kunststoffgläsern absolut nichts Ungewöhnliches mehr. Auch im Luxussegment wurden sie ganz selbstverständlich eingesetzt, handelte es sich doch um einige der modernsten und besten Werkstoffe zu jener Zeit.</p>
<h2>Saphirglas wird bei Luxusuhren zum Beinahe-Standard</h2>
<p style="text-align: justify;">Erst mit der Weiterentwicklung von Silikatgläsern begann in den 1970er und 1980er Jahren allmählich wieder ein gegenläufiger Trend. In dieser Zeit setzte sich zunächst gehärtetes Mineralglas durch und wenig später folgte dann das heute bei hochwertigen Luxusuhren fast durchweg zum Standard gewordene Saphirglas. Verfahren zur chemischen Härtung von Silikatglas, die seit den 1970er Jahren zur Verfügung stehen, erlauben das Erzeugen einer gewünschten Spannungsverteilung innerhalb des Glases. Damit wird dieses wesentlich weniger bruchempfindlich, sodass ein wesentlicher Nachteil dieses Materials kompensiert werden kann.</p>
<p><a href="https://www.uhrinstinkt.de/tissot-heritage-prince-i-t71.3.718.22.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-18419 size-full" title="Tissot Heritage Prince I mit Hesalitglas in der Version T71.3.718.22" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/10/Tissot-Heritage-Prince-I-in-der-Version-T71-3-718-22.jpg" alt="Tissot Heritage Prince I in der Version T71-3-718-22" width="338" height="450" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/10/Tissot-Heritage-Prince-I-in-der-Version-T71-3-718-22.jpg 338w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/10/Tissot-Heritage-Prince-I-in-der-Version-T71-3-718-22-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 338px) 100vw, 338px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Wer heute eine Uhr mit Silikatglas kauft, darf mit nahezu hundertprozentiger Gewissheit davon ausgehen, dass es sich dabei mindestens um gehärtetes Mineralglas handelt. Dessen Oberfläche ist allerdings nach wie vor anfällig für Kratzer. Diese sind nicht nur aus ästhetischen Gründen unerwünscht, sondern können im Laufe der Zeit auch dazu führen, dass der Blick durchs Zifferblatt und damit die Ablesbarkeit der Uhr beeinträchtigt werden.</p>
<p><a href="https://www.uhrinstinkt.de/tissot-heritage-1948-chronograph-t66.1.722.33.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-18421 size-full" title="Tissot Heritage 1948 Chronograph in der Version T66.1.722.33" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/10/Tissot-Heritage-1948-Chronograph-in-der-Version-T66-1-722-33.jpg" alt="Tissot Heritage 1948 Chronograph in der Version T66-1-722-33" width="255" height="450" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/10/Tissot-Heritage-1948-Chronograph-in-der-Version-T66-1-722-33.jpg 255w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/10/Tissot-Heritage-1948-Chronograph-in-der-Version-T66-1-722-33-170x300.jpg 170w" sizes="auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Während Kratzer auf Kunststoffoberflächen durch Polieren beseitigt werden können, ist dies bei Mineralglas nicht möglich. Hier bleibt nur der Ausweg, das Zerkratzen von vornherein durch eine extreme Härte des Materials zu verhindern. Dazu werden synthetische Saphire verwendet, welche unter hohem Druck und bei großer Hitze aus Tonerde gewonnen werden. Sie sind relativ teuer und aufwendig zu bearbeiten, aber nahezu immun gegen Kratzer. Deshalb werden hochwertige Uhren inzwischen fast durchweg mit Saphirglas ausgestattet, das darüber hinaus bei vielen Modellen auch als Material für den Gehäuseboden Verwendung findet.</p>
<h2>Wozu noch Hesalit Glas?</h2>
<p style="text-align: justify;">Dennoch werden einige Luxusuhrenmodelle bis heute mit Kunststoffgläsern versehen. Eines der bekanntesten Beispiele dafür dürfte wohl der als &#8220;Moonwatch&#8221; bekannte <a href="https://www.uhrinstinkt.de/uhr-kaufen/omega/speedmaster/professional-moonwatch/">Chronograph Speedmaster Professional von Omega</a> sein. Vor dem Hintergrund der beschriebenen Materialeigenschaften mag dies auf den ersten Blick schwer nachvollziehbar sein. Tatsächlich wird Kunststoff in erster Linie für Uhrgläser im unteren Preissegment genutzt, weil er sich billig und in großen Mengen herstellen lässt.</p>
<p><a href="https://www.uhrinstinkt.de/omega-speedmaster-professional-moonwatch-311.30.42.30.01.005.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-18405 size-full" title="Omega Speedmaster Professional Moonwatch mit Hesalitglas in der Version 311.30.42.30.01.005" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/10/Omega-Speedmaster-Professional-Moonwatch-in-der-Version-311-30-42-30-01-005.jpg" alt="Omega Speedmaster Professional Moonwatch in der Version 311-30-42-30-01-005" width="338" height="450" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/10/Omega-Speedmaster-Professional-Moonwatch-in-der-Version-311-30-42-30-01-005.jpg 338w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/10/Omega-Speedmaster-Professional-Moonwatch-in-der-Version-311-30-42-30-01-005-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 338px) 100vw, 338px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Zwischen Materialien wie Hesalit Glas und Saphirglas gibt es allerdings neben dem Preis noch andere, wichtige Unterschiede. Hierzu zählen das geringere Gewicht des Kunststoffes, dessen geringere Sprödigkeit und Bruchempfindlichkeit sowie die vergleichsweise einfache Verarbeitung. Diese Eigenschaften können durchaus auch bei Luxusuhren gefragt sein. Vor allem aber kommen sie dann zur Geltung, wenn an eine Uhr aufgrund ihres Einsatzzweckes spezifische Anforderungen zu stellen sind.</p>
<p><a href="https://www.uhrinstinkt.de/omega-speedmaster-professional-moonwatch-311.33.42.30.01.001.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-18410 size-full" title="Omega Speedmaster Professional Moonwatch mit Hesalitglas in der Version 311.33.42.30.01.001" src="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/10/Omega-Speedmaster-Professional-Moonwatch-in-der-Version-311-33-42-30-01-001.jpg" alt="Omega Speedmaster Professional Moonwatch in der Version 311-33-42-30-01-001" width="259" height="450" srcset="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/10/Omega-Speedmaster-Professional-Moonwatch-in-der-Version-311-33-42-30-01-001.jpg 259w, https://www.uhrinstinkt.de/magazin/wp-content/uploads/2019/10/Omega-Speedmaster-Professional-Moonwatch-in-der-Version-311-33-42-30-01-001-173x300.jpg 173w" sizes="auto, (max-width: 259px) 100vw, 259px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Dies gilt natürlich für eine Astronautenuhr wie die Omega Speedmaster Professional in ganz besonderer Weise. So wären Glassplitter an Bord eines Raumfahrzeuges noch wesentlich gefährlicher als auf der Erde.</p>
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<p style="text-align: justify;">Im Inneren eines Raumschiffes würden sie wegen der Schwerelosigkeit herumschweben, statt zu Boden zu fallen. Das Verletzungsrisiko wäre deutlich größer als sonst.</p>
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<p style="text-align: justify;">Und bei einem &#8220;Weltraumspaziergang&#8221; könnten Glassplitter zu Schnitten oder Stichen im Astronautenanzug führen – mit fatalen Folgen für dessen Träger. Diese Unterschiede sind der Grund, warum Hesalit Glas und ähnliche Materialien auch heute noch im Luxussegment anzutreffen sind &#8211; und es wohl auch noch eine ganze Weile bleiben dürften.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.uhrinstinkt.de/magazin/hesalit-glas/">Hesalit Glas</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.uhrinstinkt.de/magazin">Uhrinstinkt Magazin</a>.</p>
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