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Nomos Tangente

« Designklassiker aus Glashütte »

Ein klares Ziffernblatt, das außerordentlich aufgeräumt wirkt, viele rechte Winkel und ein Design, das seit Erstlancierung 1992 unzählige Preise gewinnen konnte: Nomos hat mit der Tangente den Zeitgeist so sehr getroffen, dass das Modell des deutschen Herstellers aus Glashütte bereits jetzt zum Designklassiker avanciert ist. Die Uhr präsentiert sich als Beweis dafür, dass sich mit Reduktion und Purismus Uhrengeschichte schreiben lässt.

Glashütte steht für die Tradition deutscher Uhrmacherkunst

Glashütte ist eine kleine Stadt im östlichen Erzgebirge, zwischen Prag und Berlin, Hügeln und Wäldern. Seit der Gründung 1990 bauen die Uhrmacher, die zu den besten ihres Handwerks weltweit gehören, bei Nomos weltberühmte Uhren. Sie führen die lange Tradition der Uhrmacherei weiter und nutzen in vielen Uhren die ganz spezifischen Merkmale, die eine Uhr aus Glashütte auszeichnet, wie den Glashütter Sonnen- oder Streifenschliff. Die Fertigungstiefe bei Nomos beträgt über 90 Prozent, fast alle Teile der Uhren wurden nicht nur selbst entwickelt, sondern werden in der Manufaktur von Hand gefertigt. Die Platinen, Räder und Brücken werden gefräst, die Schrauben gebläut, die Kanten angliert und das Kaliber exakt reguliert.

@wikipedia – Norbert Kaiser
@wikipedia – Norbert Kaiser

Wird für eine neue Kreation die erste Konstruktionszeichnung angefertigt, dauert es Jahre der Vervollkommnung, bis diese tatsächlich hergestellt wird und in den Läden der Welt zu kaufen ist. Selbstverständlich werden auch modernste Methoden der Fertigung der hochpräzisen Teile genutzt. Überall dort, wo die Maschine präziser als die menschliche Hand arbeitet, in Bereichen, in denen Bauteile um Tausendstel Millimeter genau sein müssen, setzt auch Nomos auf Hightech.

Die klare Gestaltung nach den Grundsätzen des Werkbundes

Nomos Glashütte ist Mitglied des Deutschen Werkbundes, der 1907 in München gegründet wurde und Vorläufer des legendären Bauhauses war. Bis heute setzen sich dessen Mitglieder dafür ein, dass Handwerk mit der maschinellen Fertigung so kombiniert wird, dass funktionale und schöne Produkte entstehen, die zudem für viele Menschen erschwinglich sind. Die Nähe zum Bauhaus-Design wird in den Modellen spürbar, ganz besonders aber bei der Tangente, bei der jeder Blick auf die Zeit verrät, wie zurückhaltend und funktional sie gestaltet ist.

Die Tangente als mitreißender Start von Nomos Glashütte

Mit dem ersten Modell der Tangente startete die Firma Nomos. Die Designerin Susanne Günther gestaltete dieses unverwechselbare Masterpiece, das mit seinem Anklang an die Prämissen von Bauhaus und Werkbund schnell zu einem echten Klassiker avancierte. Die zweckmäßige Armbanduhr beschränkt sich auf das, was eine hochwertige Uhr ausmacht: Sie zeigt die Zeit präzise an, die sich auf dem sachlichen und klaren Zifferblatt zudem leicht ablesen lässt. Für ihre herausragende und konsequente Gestaltung wurden der Uhr etliche Design-Preise verliehen.

NOMOS Glashütte Tangente 33 grau Version 125 Saphirglasboden Handaufzug 32,80 mm

Bis zum Jahr 2005 wurde die Tangente insgesamt 15 Jahre lang von dem Kaliber 7001 von Peseus angetrieben, das sich als von Hand aufgezogenes Werk längst bewährt hat. Dieses Uhrwerk stammte in seiner Rohfassung noch aus der Schweiz, wurde allerdings in der Glashütter Manufaktur schon immer verfeinert und überarbeitet. Mit Glashütter Sonnenschliff und Wölkchenschliff auf Kronrad und Ankerkloben zeigt sie Alleinstellungsmerkmale und ist eine echte Luxusuhr, mit Understatement-Effekt. Seit 2005 wird die Tangente von Nomos Glashütte mit einem selbst entwickelten Manufakturkaliber, dem Handaufzugswerk Alpha, ausgestattet.

NOMOS Glashütte Tangente Version 139 Saphirglasboden Handaufzug 35 mmEin Glasboden ermöglicht den Blick auf das Uhrwerk

In der Tangente von Nomos Glashütte ist das Kaliber Alpha eingesetzt. Für einen Aufpreis wird die Tangente mit einem Glasboden versehen, der einen Blick auf die filigrane Handwerkskunst, die gebläuten Schrauben und die Dreiviertel-Platine mit ihrem berühmten Glashütter Streifenschliff erlaubt. Sie ist wahlweise mit Datum, mit Anzeige der Gangreserve, oder als 33 mm zierliche Variante für Damen erhältlich. Modelle für Herren gibt es in der ursprünglichen 35 mm Version aber auch als etwas größere 38 mm Ausführung. Ebenso ist das Design als Automatik erhältlich. Der passende Name Tangomat wurde für alle entwickelt, die einen Selbstaufzug bevorzugen.

Die Tangente berührt

Das Wort Tangente stammt von dem lateinischen Wort „tangere“ ab, welches sich mit „berühren“ übersetzen lässt. Ebenso ist die Tangente von Nomos Glashütte: Sie berührt ihren Träger mit ihren bewussten Widersprüchlichkeiten, die für einen Liebhaber hochwertiger Uhren diesen reizvollen Charme ausstrahlen. Im Detail lassen sich viele Ecken und Kanten an der auf den ersten Blick „runden“ Uhr entdecken. Ob die eckigen Bandanstöße oder die eigensinnige Gestaltung des Zifferblattes, mit seinen ungerade Ziffern ersetzenden Indizes und geraden Ziffern – die Feinheiten dieser Luxusuhr offenbaren sich gerne erst auf den zweiten Blick. Da die kleine Sekunde separat auf Sechs-Uhr-Position angeordnet ist, wirkt das Design insgesamt aufgeräumter und ruhiger als bei vielen klassischen Dreizeigeruhren.

Die inneren Werte der Uhr

In jeder Tangente von Nomos Glashütte schlägt das Manufakturwerk Alpha mit seinen 17 Rubinen. Die exzellente Ganggenauigkeit wird von einer exakten Feinregulierung in sechs Lagen erreicht. Mehr als 40 Stunden Gangreserve bieten ausreichend Zeit. Das Uhrwerk wird mit der Hand aufgezogen, so dass sich ihr Träger über ein täglich wiederkehrendes Ritual mit seiner Uhr beschäftigen und über die präzise Verarbeitung freuen kann.

NOMOS Glashütte Tangente 33 Karat Version 126 Saphirglasboden Handaufzug 32,80 mm NOMOS Glashütte Tangente 38 Datum Version 130 Saphirglasboden Handaufzug 37,50 mm NOMOS Glashütte Tangente Gangreserve Version 172 Saphirglasboden Handaufzug 35 mm

Die Nomos Tangente 33:

Filigran und mit nur 33 mm Durchmesser kommt das Damenmodell mit ihren rhodinierten Zeigern daher. Sie selbst wirkt wie eine kluge und feine Lady, besticht durch ihre klaren Linien und ihren sanften Grauschleier. Dank Glasboden aus Saphirglas lässt sich das Handaufzugswerk Alpha gut bei seiner filigranen Arbeit beobachten. Das Zifferblatt des kleinen Modells ist in edlem Grau, vergoldet oder weiß erhältlich. Die vergoldeten Zeiger der Tangente 33 Karat wirken besonders edel, das Gehäuse wird von einem dunkelbraunen Armband aus Velourleder gehalten. Ebenfalls wird das Modell als Sonderedition „Ärzte ohne Grenzen“ (Doctors Without Borders) angeboten: 100 Euro von jeder dieser verkauften Uhren fließen direkt an die Organisation, deren Mitglieder sich ausschließlich über Spenden finanzieren und medizinische Hilfe für Menschen in der ganzen Welt in Notlagen und Krisengebieten leisten.

Die Nomos Tangente 38:

Ebenso filigran und von geringer Höhe gehalten, wie alle anderen Modelle dieser Kollektion, passt die 38 mm Ausführung mit ihren größeren Proportionen speziell um besonders maskuline Handgelenke. Dank des Durchmessers wirkt sie noch flacher und damit geradezu federleicht elegant. Auch in dieser Ausführung schlägt das in der eigenen Manufaktur entwickelte Handaufzugswerk Alpha. Sie wird sowohl in einer klassisch-schlichten Version, aber auch mit einer Datumsanzeige bei sechs Uhr und ebenfalls in der Sonderedition „Ärzte ohne Grenzen“ angeboten.

Die Nomos Tangente 35:

Den Design-Klassiker und die ursprüngliche Version mit Handaufzug gibt es entweder mit einem Stahlboden oder mit einem Boden aus Saphirglas, der einen Blick auf das filigrane Spiel des Uhrwerkes gestattet. Die Gangreserve von etwas mehr als 40 Stunden wird von der Gangreserveanzeige in Schwarz oder Rot zuverlässig präsentiert. Eine etwas aufwändigere Arbeit ist die Tangente 35 mit Gangreserveanzeige und Datumsanzeige.